Experiment - Stop Einkauf - Teil 1

Das Leben und unsere Erfahrungen bestehen aus Synchronizitäten. So erreichten mich in den letzten Wochen auf vielfältiger Ebene Nachrichten und Informationen über Abfall, gedankenloser Konsum, Ausbeutung der dritten Welt und es berührte mich wie immer sehr, dieses Mal aber ganz besonders, und irgendwie anders.

In einer Meditation erhielt ich völlig unvorbereitet ein Bild von mir selbst beim "Genusseinkaufen" - ja, ich gebe zu, ich kaufe gerne ein. Ich bin zwar kein Shopaholic und selten auf Schnäppchenjagd, dennoch verwöhn ich mich gerne mit schönen Dingen.

Dass sich die Themen synchron nun in einer Meditation treffen, verstehe ich als Aufforderung an mich selbst - genau hinzuschauen. Warum? Brauche ich es? Bin ich wirklich frei? Wo lange ich zu? Ist es ein Ersatz? Belohnung? ...  und um diese Fragen zu beantworten, hab ich mir zunächst für einen Monat, mit der Absicht dies auf zumindest drei Monate auszudehen, auferlegt "NICHTS zu kaufen - nicht was außerhalb der Grundbedürfnisse ist wie Ernährung" und wenn es etwas anderes ist nur dann, wenn etwas wirklich leer/aus ist und immer mit  der Frage "brauche ich es WIRKLICH" ?

Eine Woche ist nun vorbei - parallel dazu bestell ich alle Newsletter ab, die ich im Laufe der Zeit über "schöne Einkaufsquellen" sei es für Bekleidung, Geschäfte aus der Gegend, Tees, schöne Dinge usw. gesammelt habe.

 

Und das Fazit? Die Zeit ist wohl zu kurz für ein erstes Fazit .. außer dass ich eine "Zögerlichkeit" beobachtet hab, beim Abbestellen der Newsletter, die beinah eine innere Unruhe beschreiben, als dass es sein könnte, dass ich ja "Informationen über etwas Besonderes nicht mehr mit bekomme". Das lässt mich sehr schmunzeln  ...