Experiment - Stop Einkauf - Teil 3

Schon wieder sind einige Wochen vergangen, genau vier - seit ich das letzte Mal über meine Erfahrungen geschrieben habe. Wisst Ihr was, ganz ehrlich, ich hab's mir schlimmer vorgestellt. Die Quintessenz aus diesen Beobachtungen der letzten Wochen ist, dass ich gar nicht so "schlimm" bin, wie ich meinte. Es hat sich gezeigt, dass mein "Drang" mit mir streng zu sein, wohl größer ist. Tatsache ist, ich kaufe ganz wenig nur an Dingen, die ich nicht brauche - es ist wohl überlegt, und ich bin da ganz bewusst, sowohl mit der Qualität als auch der Quantität der Dinge die mich umgeben, u.v.a auch wo und von wem ich es kaufe; so freu ich mich über die Geschäfte und Anbieter in meinem Heimatort, genieße das persönliche Verhältnis und Kommunikation .. und ich muss ja nicht alles "haben" was es bei uns nicht zu kaufen gibt, also wird Onlineshopping drastisch reduziert.

Dennoch schließe ich dieses Erzählen, mit der wertvollen Erfahrung dass ich mir  ab und an die Vielfalt des Lebens auch gönnen darf, eine Zeitschrift zusätzlich oder ein Musikdownload mehr. Möglicherweise war da noch ein altes Gelübde auf Verzicht in mir gespeichert und hat mir mit jedem "Einkauf" etwas mehr als nur schlechtes Gewissen suggeriert ... doch damit ist jetzt Schluss! ʚ(ˆˆ)ɞ  

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Kommentare: 2
  • #1

    Kerstin (Donnerstag, 15 März 2012 09:36)

    Liebe Daniela,

    ich freue mich gerade über deine Erfahrung und nehme für mich mit, mich weniger darauf zu konzentrieren, mich anzustrengen, in Bereichen bewusster zu sein (ich kenne es zum Beispiel im Thema Essen), sondern mehr darauf zu achten, wo bin ich streng mit mir und verweigere mir die Erlaubnis zu LEBEN mit all der Lebendigkeit, die dazu gehört. Ab und zu auch der Genuss einer guten Schokolade. Diese Süße möchte ich wirklich mit Freude schmecken.

    Danke, dass es dich gibt
    Kerstin

  • #2

    Daniela (Dienstag, 27 März 2012 09:25)

    was mich grad zu diesem Thema "motiviert" .. sind die nachdenkenswerten Berichte über DHL-Subunternehmer und Auswirkungen der vielen OnlineBestellungen:

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/paketsklaven151.html