Was mich der Crash der Festplatte lehrt

Black - out ! Nein, nicht ich. Der Bildschirm meines PC zeigt schwarze Fläche, dann blaue Fläche, dann schwarze Fläche. Neustart im abgesicherten Modus? Ich atme auf - gleich geht's weiter. Denkste, nix geht weiter. Gar nichts. Unzähle Stunden später, die mir in meinem engen Leben ohnehin nicht übrig bleiben, darf ich feststellen: Festplatte hat den Geist aufgegeben.

Das ist schon mal ein Grund dass man verärgert sein darf, immerhin ist mein PC noch keine 6 Monate alt. Doch was nützt es ... es braucht die Zeit, die es braucht um ihn wieder herzustellen. Gott sei Dank hab ich helfende und unkomplizierte Unterstützung in Form meiner Systembetreuer. Dennoch, nichts ist wie es einmal war - trotz Sicherung.

 

Ist es nicht wie im richtigen Leben, spiegelt mir diese Erfahrung nicht einfach, was der Alltag auch oft zeigt.

 

Plötzlich ein Ereignis, man darf erfahren, man selbst kann erst einmal nichts mehr tun - außer zu vertrauen auf die nächste Instanz, und "Zeit und Raum" zu geben. Man glaubt man ist "sicher" - das System ist am aktuellen Stand, gepflegt und gesichert. Doch was bedeutet das schon. Die Basis bleibt. All die Feinheiten sind weg. Dürfen neu kreiert werden. Das bedeutet auch Arbeit und Zeit - dennoch, ist man da erst mal durch, darf man erkennen - es erleichtert, wenn Ungenütztes sich verabschiedet, es zeigt absolute Sicherheit gibt es nicht, für die Basis ja - doch das Konstrukt darauf will sich, darf sich verändern ...

 

 

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

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