Wenn sich Tage anstrengend ankündigen

Jeden Morgen beginne ich u.a. damit, dass ich den Tag screene, und schau was er zu bringen meint. Und da gibt's Tage da was man schon frühmorgens: "Ui, der wird voll und möglicherweise auch sehr anstrengend". Dann ist es ganz besonders wichtig, dass man dem Tag entsprechend gestaltet, damit dieses "anstrengend und voll" eine selbst nicht aus der Mitte und der Kraft holt.

Heute ist so ein Tag. So hab ich bereits im Bett begonnen, Kontakt mit der Energie der Erde aufzunehmen, und im geborgenen Sein der kuscheligen Bettdecke mir bewusst zu machen, dass ich geborgen bin, als Mensch - im Fluss des Lebens und dass das Leben selbst mich mit seinen Energien begleitet und auch für mich sorgt, zur Verfügung stellt was ich brauche.

 

Mein Part ist nicht mehr, als mich dem Fluss zu öffnen, und mich nicht aus einer Haltung von "uff", "ich arme", "was für ein Tag", "was für ein Job", "welche unmöglichen Leute" aus der Haltung von Opfer oder Selbstmitleid mich gegen diese tragenden Energen zu stellen.

 

So sorge ich gut für mich, von Anfang an: Morgenmeditation, Yoga, Mantren und bewusster Zuneigung für mich bei der morgendlichen Pflege. Während ich die Zähne putzte dankte ich Ihnen für Ihre Kraft sich manchmal "durchzubeissen", ohne dabei "verbissen" zu sein. Mit der Bodylotion schenkte ich meinem Körper liebevolle Berührung und dankte ihm für sein Funktionieren in allen Lebenslagen und bat ihn, mich heute ausreichend mit Energie zu versorgen.

 

Angekommen im Büro sorgte ich für eine Atmosphäre in der ich mich wohl fühle, Duftlampe, ein kleines Kerzenlicht bei meinem Bürobuddha, frische Luft, Ordnung am Tisch. Für Gelassenheit zwischen den vielen ToDo's sorgt eine Tasse Tee zwischendurch oder Obst.

 

Und meine Mittagspause wird nicht gekürzt, ich sorge mit einem besonders nährReichen Teller gut für mich und genieße die Stunde, schenke meinem Körper Energie und mir die Rast, trotz Küchendienst.

 

Auch wenn sich der Nachmittag ähnlich voll mit Aufgaben bepackt in unserem Unternehmen gestaltet, am Abend noch ein Elterngespräch im Internat des Sohnes wartet und scheinbar kaum Raum dazwischen ist, so schenk ich mir selbst immerwieder Raum - mit Atemübung, mit Innehalten, mit einem Lächeln für mein Herz, für mich, mein Leben, den Tag, und weiß schon jetzt, dass wenn ich spätabends dann nach Hause komm, mehr als 15 Stunden auswärts unterwegs war. Der Tag fühlte sich gut an, auch wenn viel zu tun, zu entscheiden und zu erledigen, mit vielen Menschen zusammenzukommen war, Konflikte gelöst werden wollten ....