Indien - eine spirituelle Reise nach Hause

Da manche wissen, dass ich nach Indien verreist bin und viele nachfragen, ein paar Sätze dazu hier. Die Reise war dieses Mal ganz bewusst nicht vor "spirituellen Hintergrund" gesetzt. Es war einfach eine Reise nach Indien. Ich freute mich auf Kultur und Religion, das Land, die Menschen, die Eindrücke.

 

Wie immer hab ich mich auch auf diese Reise "eingestimmt" (mehr Info wie, findet Ihr hier), denn es gehört zu meiner Grundüberzeugung, dass keine Begegnung, keine Situation, kein Geschehen einfach nur so passiert, alles Erleben im Außen findet seinen Part ebenso im Innen. So wunderte es mich nicht dass in einer Meditation mir vorab die Überschrift gab "Indien - eine spirituelle Reise". Ist doch nahe liegend, oder? Immerhin die vielen Tempel, Gottheiten, Rituale ...

 

Doch es sollte anders kommen und es fällt mir schwer es hier in Worte zu fassen. Meine Eindrücke in Indien, mein Erleben und Beobachten der Menschen, ihres Miteinanders, ihrer Tage haben mich innerlich auch reisen lassen, ja - in meine eigene Heimat. Ich fühle mich immer schon sehr verwurzelt, geborgen und Zuhause hier in den Tiroler Bergen, aber die Reise nach Indien hat mich tief in meine eigene innere Heimat geführt, zum Gefühl "da wo ich herkomm', gehör' ich hin".

 

Lakshmi und Ganesha sind meine Lieblingsgötter. Es erwärmt mein Herz wenn mein Blick im Alltag zu Hause auf ihre Bilder wandern. Doch ich tat mir stets schwer, sie irgendwie "anzubeten" oder sie um "etwas zu bitten". In Indien, in den Tempeln, den Begegnungen dort und den Gesprächen ist mir auch hier klar geworden, mein christlicher Glaube, darin liegen meine Wurzeln und da fühl ich mich Zuhause und mit Jesus, Maria oder den Heiligen in Zwiesprache zu sein, das fühlt sich richtig stimmig an.

Ja, meine Reise nach Indien - eine Reise nach Hause. Welch Geschenk, das so fühlen zu dürfen ...