Frühling - eine Metapher des Magneten

Also bei uns liegt hier noch Schnee, gut einen halben Meter im Garten, ziemlich kompakt und selbst wenn die Sonne täglich sehr warm scheinen würde, es braucht noch Zeit, bis der Winter dem Frühling Platz macht. Aber Frühlingsbeginn ist ja erst am 20.3.. So ist, was noch ist - nämlich Winter, und er macht dem Neuen, dem Frühling noch nicht Platz.

Dennoch war es mir am Wochenende ein Bedürfnis, dass ICH dem Frühling Platz mache. So hab ich am Eingang und auch auf der Terrasse den Frühling mit Blumen und Dekoration begrüßt. Ich installiere sozusagen einen Magneten, der anziehen soll, wonach mein Herz sich sehnt, eben den Frühling.

 

Aber weil noch Winter ist, brauchen meine Frühlingsboten noch Umsicht und Pflege. Sie wollen abgedeckt werden, damit die kalte Nacht sie nicht ihrer Lebenskraft beraubt, sie wollen ganz vorsichtig gegossen werden, denn zuviel davon würde bedeuten, es friert in der Nacht und ob das nicht schon das Ende für meinen Frühlingsmagneten wäre?

So ist es damit wie mit vielem, dessen was wir in unser Leben holen wollen. Es braucht den Magneten, den wir installieren - sozusagen als Zeichen ans Universum "ja ich will - bitte komm" und ebenso behutsam brauchts die Begleitung, solange das Alte noch da ist, braucht das neue Unterstützung, damit es bleibt und Wurzeln fassen kann.

 

Und dann wenn es an der Zeit ist, dann sagt das Alte "schön war's, pfiat Gott" und das Neue hat in seiner Kraft Präsenz genug und meint "ich bin dran, JETZT ist meine Zeit".

 

So schenk ich Euch diese meine Metapher des Frühlingsmagneten, um all die neuen Abschnitte und Vorhaben in eurem Leben zu begrüßen.