Mehr als ein Massagetermin

Regelmässige Massagetermine ist so das, was für mich "der kleine Luxus im Alltag ist", abgesehen davon, dass es mein Rücken, der stundenlanges Sitzen am Schreibtisch aushalten muss, darüber einfach freut.

 

Mein Körper ist stetiger Lehrmeister und irgendwann war da der Impuls "aktiv" die Massage zu begleiten - mit Präsenz.

Denn wer kennt das nicht: entspannte Atmosphäre, gut riechendes Öl, leise Musik und schon lullt man sich weg in einen Dämmerzustand.

 

Präsent zu sein bedeutet nicht, dass man sich nicht entspannt. Es ist ein Wachbleiben der Sinne und in jedem Augenblick der Dialog des Körpers mit den Händen meiner Masseurin. So schenke ich meinem Körper mit meinem Bewusstsein die Aufmerksamkeit "Wie fühlt sich die Massage vom Körper her an?" und bleibe mit dem Empfinden wirklich bei jedem Flächenanteil des Muskels der gerade bearbeitet wird.

 

Mir fällt auf, dass ich mit diesm "aktiven, präsenten Begleitzustand" viel mehr aus der Massage "raushole" als wenn ich sie total entspannt, beinahe im Vorschlafzustand über mich ergehen lassen. Im wahrsten Sinne arbeiten wir Hand in Hand, meine Masseurin und ich. Und in diesem wachen Zustand, erreichen mich auch stets die Botschaften meines Körpers, die er parallel dazu für mich hat - das können Hinweise sein, die mich aufmerksam machen, in den Themen Ernährung, Bewegung, Gesundheit oder einfach auch die Körperreaktion selbst die, wenn man ihr bewusst Raum gibt, den heilenden Prozess der Massage unterstützt.

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Kommentare: 2
  • #1

    Carmen Moser (Dienstag, 20 August 2013 22:36)

    So eine Massage ist wirklich was herrliches.... Sugandha's Hände und das duftende

  • #2

    Carmen Moser (Dienstag, 20 August 2013 22:45)

    .... ups.... hier ist Teil 2 ;-)
    Öl waren eine Wohltat für meinen Körper. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich spezielle Massagetechniken vorziehe. Bei manchen Massagen fühlt ich mich hinterher wie nach Anstrengungen. Ich hatte in einem Wellnesshotel eine Massage gebucht und die Masseurin hat so fest gedrückt, dass hinterher die Beine geschmerzt haben.
    Bewusst beim Körper bleib ich am ehesten bei einer chinesischen Bauchmassage, da ist Mitarbeit gefragt. Die Masseurin hat im Einklang mit meiner Atmung die Massage-Griffe angewandt.