Das EIGENE Bild SEIN lassen dürfen

Das ist Iris Apfel. Sie zählt mehr als 90 Jahre als ihr eigen und gilt als Stilikone. Sie hat ihre eigene Kollektion, ihre eigene Fernsehsendung und die Medien sind voll anerkennendem Lob für die Vielfalt ihres Seins, welches sie der Welt präsentiert. Recht so.

Man muss etliche Artikel finden und lange lesen, bis man auch Hinweise findet, zumeist in einem der letzten Absätze,  dass die Frau nicht mehr gut zu Fuß ist, den Rollstuhl benutzt.

Das ist Phyllis Sues. Auch sie zählt mehr als 90 Jahre. Ihr Bild und ein entsprechend wunderbarer Artikel werden derzeit durch die internetten Welten gereicht. Phyllis hat mit 50 ihre Modefirma gegründet, mit 70 italienisch und französisch gelernt, mit 80 Tango tanzen zu gelernt, ebenso am Trapez ihre ersten Stunden absolviert und mit 85 den ersten Yogakurs besucht. Hut ab. Die Frau inspiriert und macht Lust auf's alt werden.
Nur zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass sie seit ihrer Jugend an Ballett tanzt, Primaballerina war/ist und ihr Leben von unglaublicher Disziplin geprägt ist. Nachahmenswert? Durchhaltensmöglich? Für die meisten von uns wohl nicht.

Das Altersbild verschiebt sich wohl. Oder wird es neu kreiert? Zumindest in den Medien. Ich kannte immer schon in meinem Umfeld Frauen (und auch Männer) die ansprechend alt geworden sind, deren Gegenwart mich inspiriert und die unglaublich viel zu geben haben, die mir als positives "Kraftbild" gelten für meine eigene Vision von alt werden.

 

Doch was passiert noch? Ich erlebe vor allem in meinen Coachings und Seminaren immerwieder, dass die Frauen sich mit Bildern identifizieren. Waren es lange Zeit "jugendliche" Model(vor)bilder die uns nicht nur suggerierten, dass man doppelberuflich super erfolgreiche im Business und zugleich SuperMami sein kann, sondern auch zeigten wie die Erscheinung und Wirkung, sowie das Erleben des älter werdens scheinbar "unbeeinflusst" von den Jahren möglich ist, tauchen jetzt diese zusätzlichen Bilder auf, die ebenso subjektiv und oftmal unbewusst wahrnehmbar auch Druck ausüben - bis ins hohe Alter voll fit, voll leistungsfähig und frei von körperlichen Begleiterscheinungen.

Oder wo ist zu lesen, dass diese Frauen das Kreuz schmerzt, die Augen schlechter werden, Organe nicht mehr funktionieren wie sie sollen, die Konzentrationsfähigkeit abnimmt, die Leistungsfähigkeit mehr anstrengt? Wo liest man über ihr Bedürfnis nach Ruhe, Erholung, Rückzug?

 

Liebe Frauen und Männer, liebe Leser - auf diesem Wege möchte ich uns alle erinnern wachsam und aufmerksam zu sein, uns SELBST gegenüber. Was immer ist, darf SEIN. Und was immer unser Körper uns zeigt an Müdigkeit, Begleiterscheinung im älter werden, knacksende Gelenke oder dort und da auch mal Erschöpfung und Rückzugsbedürfnis. Es ist Teil von unserem ErLEBEN des Selbst - und darf Raum bekommen und darf SEIN. Es gehört dazu.

Und das widerspricht sich nicht mit dem Bild ein aktives, dynamisches und abwechslungsreiches Leben zu führen, bis ins hohe Alter. Aber eben jede/r auf seine Art und Weise - so einizgartig und indiviuell wie wir Menschen eben auch verschieden sind.

 

 

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Coaching ist Begleitung in zu praktischen Lösungen in Situationen des alltäglichen Lebens, die (noch) stagnieren.  Mittels Foto, Geburtsdatum und Wohnadresse und einer kurzen Beschreibung der Situation, um die es geht, nehme ich energetisch Kontakt mit "Ihrem System auf" und eruiere die Blockaden. Gemeinsam sehen wir das Hindernis erneut, arbeiten daran, es Schritt für Schritt aufzulösen und definieren das Ziel. Mehr Info dazu >> hier

 

heilsamer Kreis für das FrauSEIN erleben wir wenn uns die Zeit und den Raum schenken für uns zu SEIN, wenn wir weibliche Rituale nützen um eintauchen in die weibliche Energie und sie erkennen als unser wahres Sein und damit unserem wahren SELBST näher kommen. Mehr Info dazu >> hier

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