Karfreitag

Über die Gedanken dieser heiligen Tage rund um Ostern habe ich anlässlich des Gründonnerstags schon sehr ausführlich geschrieben. Dennoch möchte ich auch dem Karfreitag ein paar Anmerkungen schenken.

 

Ich selbst schließe mich nicht unbedingt darin an, dass Jesus tatsächlich am Kreus gestorben ist, denncoh nehme ich hier als Grundlage die Schriften, die uns erzählen und darin heißt es "....  in der 9. Stunde starb Jesus am Kreuz. Am dritten Tag, dem Ostersonntag erwachte er zu neuem Leben...". 

 

Damals begann die 1. Stunde mit dem Sonnenaufgang. Und wenn ich auch heute das Wissen der Astrologie, in der Betrachtung die Häuser,  hinzu nehme, könnte man formulieren: Jesus starb, als die Sonne im Haus 8 stand. Dies drückt die Symbolik von Tod und Neugeburt aus, die man dem 8. Haus im Horoskop zuschreibt und besagt: die Todesstunde bringt das Versprechen der Auferstehung.

Nichts anderes erzählen uns die Schriften. Tod & Auferstehung.

 

Das Bild des Kreuzes. Eigentlich ein Bild des Schreckens. Dennoch hat es eine Bedeutung - zeigt es uns, dass Jesus uns gelehrt, das Leiden anzunehmen - auch im Vertrauen, dass dies nicht das Ende ist.

 

Welch wertvolle Metapher für unser alltägliches Leben. Wie oft wehren und blockieren wir uns gegen das scheinbare "Leiden" - läge doch in der Azeptanz und im Vertrauen, die Gewissheit für "Heilung" und das Neue. Auferstehung.

 

In den Schriften kann man auch lesen, dass es die Frauen waren, die unter dem Kreuze weinten:  seine Mutter, seiner Mutter Schwester, die Frau des Klopas und Maria von Magdala.

Weiters Maria, die Mutter des Jakobus des Jüngeren von Koses; Salome, die Mutter der Söhne des Zebedäus; eine gewisse Johanna sowie eine gewissen Susanna (vgl. Lk 8,3). Diese Frauen waren zusammen mit Jesus aus Galiläa gekommen und waren ihm dann weinend auf seiner Reise zum Kalvarienberg gefolgt (vgl. Lk 23,27-28); jetzt, auf Golgotha, beobachteten sie „aus der Ferne“ (das heißt, aus der geringsten, ihnen erlaubten Distanz); und von dort werden sie ihn bald traurig zusammen mit Josef von Arimathäa zum Grab begleiten (Lk 23,55).

 

Die Schriften nennen sie die "frommen Frauen". 

Für mich ist es stimmig auch hier für uns Frauen die Symbolik zu sehen, nämlich hier zeigt sich der Ausdruck des Mitgefühls (eine Qualität die dem Yin zugeordnet wird) und der Liebe. Die Frauen waren Jesus um seinetwillen gefolgt, in Hingabe (Yin) und bedingungsloser Liebe und ich entdecke das Bild, dass ein Zeitalter der Frau sich damals als Zeichen schon eröffnet: mit der Auferstehung folgt ein Zeitalter des Herzens, des Mitfühlens, des Friedens.

Waren es damals die Frauen die "die Botschaft der Auferstehung" brachten, liegt es auch heute im Weiblichen, im Yin (welches wir sowohl in Mann+Frau finden) die Energien nach "oben" zu bringen, ans Licht und damit die Heilung, die Auferstehung.

Nun waren noch Jahrhunderte des Leidens für die Menschen, v.a. für die Frauen die folgten, dennoch in der Geschichte Jesu' offenbart sich für mich auch heute der Segen der Worte und die Bilder als Metapher für den Weg vom Dunkel ins Licht.

 

 

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