Maria Magdalena, die Osterbotschaft & wir Frauen heute

Über die Botschaft von Ostern habe ich schon in den letzten Tagen geschrieben (>> hier nachzulesen: Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern). Wenn man sich aus den Geschichten der Kirche löst und den Blickwinkel verändert, dann ist SIE nicht zu übersehen: Maria Magadalena.

 

Hat sie bereits auch am Karfreitag zusammen mit den anderen zwei Frauen, namens Maria, unter dem Kreuz getrauert. So ging sie am dritten Tage zum Grabe um den Leichnam Jesu' zu salben. Dabei entdeckten sie das leere Grab und begegnete dort zwei Engeln, einer saß beim Kopf und einen zu Füßen, wo der Leib Jesu gelegen war.

Das Johannesevangelium (20,15-17) schildert, dass Maria am Ostermorgen allein war, als sie dem Auferstandenen begegnete: die traurig am Grab Weinende sah einen Mann, nachdem er sie beim Namen nannte, erkannte sie dann Jesus als Lebenden und er trug ihr die Auferstehungsbotschaft an die Jünger auf.

 

Der Geschichte nach war es Maria Magdalena, die den Aposteln die Nachricht überbrachte, dass Jesus nicht tot war. Und damit ist sie es, die die erste Lehrerin der Lehrer ist, denn sie brachte die Botschaft von  Jesu' Auferstehung zu den Menschen.

Die Botschaft der neue Zeit lautet, dass das Weibliche das Licht und die Heilung bringt. Ich schreibe "das Weibliche" - ich meine damit nicht "die Frau". Das Weibliche - der weibliche Aspekt in jedem Menschen. Doch ist es v.a. für uns Frauen wichtig, dieser Essenz wieder mehr Raum zu geben, zumal die Gesellschaft und unser Leben und Wirken darin heutzutage stark masulin geprägt ist.

 

In dieser Geschichte von Ostern erleben wir Maria Magdalena als eine liebende Frau, die trauerte und aus der Verbindung der Liebe wurde ihr offenbart, dass die Liebe mit dem Tod nicht endet - dass sie erhaben ist, über alles Dunkle und alles Leid.

In meinem Verständnis ist das die hohe Botschaft des Lebens selbst: die Liebe steht über allem und jegliche Begegnung zweier Menschen ist auf der Seelenebene eine Begegnung in Liebe, nicht endend. Einerlei welche Situation der Dunkelheit die Menschen sich im Spiel des Lebens einander kreieren.


Darüberhinaus berührt mich das Bild der Geschichte stets wieder. Jesus hat sich als erstes einer Frau gezeigt und sie sollte in seinem Auftrag zu den Jüngern gehen, um ihnen das Evangelium seiner Auferstehung zu verkündigen. Was hat die Kirche mit der Frau gemacht? Wie wurden die Geschichten verändert um der Frau die Rolle zu nehmen !

Wie würde sich die Geschichte der Christen, der Kirche, der Religion darstellen wenn sie diesem Rollenmodell von Frauen und Männern in der 2000 jährigen Geschichte der Kirche gefolgt wären .... ?

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Andrea Sina (Montag, 21 April 2014 10:08)

    Die Liebe steht über allem, egal was die Menschen im Spiel des Lebens kreieren...
    Welch schöne und wahren Worte.
    Dir ein Lichtvolles und liebevolles Ostern Andrea Sina

  • #2

    Carmen (Montag, 21 April 2014 17:27)

    Deine Worte berühren mich tief.
    Ich durfte dieses Jahr eine Passion von einem Zeitgenossen Bach's mitsingen.... wundervolle Musik. Damals wurden die Frauenstimmen auch mit Männern bzw. Knaben besetzt. Ich bin dankbar, dass sich das geändert hat. Schön, dass sich auch die Rolle der Frau in der Kirche wandelt. Gesegnete Ostern. Carmen