Die Imagozelle .. du & ich ..

© tuk69tuk - Fotolia.com

Ich kann mich noch gut erinnern, als es meine Freundin Jwala war, die mir mit ihren Worten ein Bild geschenkt - ein ganzes Feuerwerk an Bildern - plötzlich hatte ich bildhafte Erklärung für all das was ich spürbar wahrnahm. In mir - in anderen - um mich .. und überhaupt.

 

Seither begleitet mich das Bild, es ist mir Anker, es ist mir Erinnerung, es ist mir Hoffnung, es ist mir Spiegel und es ist mir Vision.

 

Besonders berüht hat mich in dieser Geschichte, dass es der Schmetterling ist, der mich schon seit Anbeginn als "Symboltier" für mein Sein begleitet. Und eben dieser ist mit seiner Transformation selbiges Bild dazu.

 

Wenn sich eine Raupe in ihren Kokon einspinnt, dann vollziehen sich parallel zwei Prozesse. Einerseits beginnen Enzyme damit die Zellstruktur der Raupe aufzulösen, andererseits entstehen parallel zu diesem Desintegrationsprozess neue Zellen, die die Geburt des Neuen, des Schmetterlings vorbereiten. Neues Leben. Neue Zellen. In der Wissenschaft bezeichnet mandiese neue Zellen "imaginativ" oder Imago-Zellen, weil sie bereits die Strukturen und Informationen des Schmetterlings enthalten, der sich in der Zukunft bilden soll.

 

Doch so einfach scheint es nicht zu sein. Das alte System, die Raupe, die alten Zellen sind nicht sogleich bereit, das Feld zu räumen und es versucht alles, um die Imagozellen zu vernichten, das Fremde und noch Unbekannte wird bekämpft. Ein Krieg. Scheinbar.

 

Im Unbekannten liegt das Missverständnis. Denn die neuen Zellen entstehen ja aus dem alten System, sie schwingen nur höher und so gesehen, sind sie einander verwandt. Dennoch erkennt die alte Struktur sie nicht und wehrt ab, was anfangs auch gelingt. Doch die höher schwingenden neuen Zelle, wissen um dem Schmetterling - sind nicht mehr bestimmt für die Raupe.

 

Und sie tauchen weiter auf und werden immer mehr. Schon bald kann das Immunsystem der Raupe diese Zellen nicht mehr schnell genug vernichten und es gelingt den Imagozellen der folgenden Generationen sogar, die alten Zellen zu überzeugen - für das Neue zu gewinnen. So entsteht aus dem Alten das Neue - und dennoch gibt es auch Zellen, die das Raupensein verteidigen.

 

Imagozellen untereinander organisieren sich. Sie bilden System und Verbindungen, und beginnen Informationen miteinander auszutauschen. Die Wissenschaft kann nachweisen, dass die Imagozellen Gruppen und regelrechte Netzwerke bilden.

Und im magischen Augenblick ist gewiss - das System "versteht" der einzige Weg ist das Neue - und darin liegt die Geburt des Schmetterlings.

 

Und deshalb verstehe ich heute - warum ich damals das Bild des "Schmetterlings" bekam - es ist der Auftrag den meine Seele für mich hat. Und so grüße euch - als Imagozelle und erkenne Euch als Imagozellen und bilde mit Euch die Imagofäden um einander einander in der Geburt des Neuen wieder zu begegnen.

 

 


vertieft hab ich das Bild der ImagoZelle während meiner Reise nach NeuLand ( www.neuland.momanda.de ) - doch davon erzähl ich euch in einer anderen Geschichte ... vielleicht morgen.

Follow on Bloglovin

mehr von meinen Gedanken, die dich auch interessieren mögen
(mit einem Klick auf's Bild geht's zum Text)

Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

mehr Info zu den Büchern >> hier

ich freu mich auf deine Gedanken

Kommentar schreiben

Kommentare: 0