die Verklärung - ein Fest zu Ehren Jesus

Es gibt da eine Geschichte, die uns wunderbaren Inhalt liefert, die aber viele in ihrem Alltag nicht kennen. Sehr gerne mag ich sie euch mitteilen, jene zur "Verklärung Jesus".

Alleine das Wort "Verklärung" scheint sehr befremdlich. Doch lasst mich die Geschichte erzählen, dann erscheint der Begriff klar - im wahrsten Sinne des Worts hier.

 

Als sich Jesus mit Seinen Jüngern in Cäsarea Philippi (vergleiche dazu mein Blogtext zur "Heiligen Lydia" >> hier << ) befand, nahm er drei von ihnen – Petrus, Jakobus und Johannes – und stieg mit ihnen auf einen Berg. Danach verließ er sie und ging etwas höher, um allein zu beten. Es war Nacht; Jesus liebte es gewöhnlich, nachts zu beten.

Während des Gebetes geschah "etwas", was sich nicht mit der irdischen, menschlichen Gestalt Jesu' vereinbaren ließ: aus ihm erstrahlte seine göttliche Natur. Als die Jünger vom Schlaf erwachten, sahen sie plötzlich ihren Lehrer durchscheinend und gewandet in weissem Licht.  Er sprach mit zwei Propheten – Mose und Elija.  Der Evangelist Matthäus schreibt: „Sein Antlitz strahlte wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.“, Mt 17,1–8


Für einen Augenblick wird sichtbar, dass Jesus als Mensch in die Gegenwart Gottes aufgenommen ist (erleuchtet ist)

 

Vom Himmel kam eine helle Wolke herab, und es war eine Stimme zu hören: “Das ist mein auserwählter Sohn, auf Ihn sollt ihr hören.”

 

Auch wenn die Jünger zunächst erschraken, sie waren sich um des Ereignisse der Erleuchtung, der Gnade die ihnen widerfuhr bewusst. Kurzfristigem Erschrecken folgte die Beruhigung seitens Jesu' für seine Jünger.


Wie können wir nun die "Bilder hinter der Geschichte sehen"?

 

Es zeigt sich ein Prozess der Transformation, hin zum Licht.

Es zeigt sich das Göttliche.

Und es zeigt sich, dass die Apostel "erkennen" - sich "erinnern".

Nämlich daran, worauf der Weg Jesus hinausläuft. Er ist derjenige, auf den die Vorfahren gehofft hatten. Sein Weg wird – wenngleich durch Leiden und Tod – zu Gott und damit zu neuem Leben führen.

Die Apostel stehen sozusagen "für uns Menschen" als Bildnis, wir dürfen durch sie erkennen, dass auch unser Weg dem Göttlichen folgen darf.

 

Mit der Stimme Gottes „Das ist mein geliebter Sohn … auf ihn sollt ihr hören!“ ist der klare Hinweis zu hören, auf Jesus und seine Lebensbotschaft zu hören – in allen Auf- und Umbrüchen unserer Zeit und bei allen Neuanfängen.

 

So bietet sich an einem Tag wie den heutigen durch die Botschaft des Tages an, selbst zu reflektieren und zu schauen, wie ist es in meinem Leben:

 

  • Welcher Weg führt zu meinem Glück (in mein Licht) ?
  • Was ist das "Ziel" unseres Lebens und wie finden wir zum Ziel?
  • Wie kann ich selbst Segen erfahren und selbst Segen sein?

 

an dieser Stelle möchte ich euch einen anderen Text weiterreichen, vielfach bekannt, es war Marthin Luther King, der seine Rede am Abend vor seiner Ermordung mit diesen Worten beschloss:

 

„Nun, ich weiß nicht, was jetzt geschehen wird. Schwierige Tage liegen vor uns. Aber das macht mir jetzt wirklich nichts aus. Denn ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen ... und habe das Gelobte Land gesehen. Ich weiß nicht, ob ich es erreichen werde. Ich hoffe aber auf den Herrn. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.“

 

 

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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

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