15. August - Mariä Himmelfahrt

Der Tag von Maria Himmelfahrt ist das älteste und bekannteste der vielen Marienfeste, die die katholische Kirche über das Jahr verteilt. Es ist auch bekannt unter dem Namen Mariä Aufnahme in den Himmel - und damit weiß man auch schon um die Geschichte.

 

Es ist ein Fest der katholischen Kirche und gehört zu den Hochfesten. An diesem Tag wird gefeiert, als dass Maria nach ihrem Tod "in den Himmel aufgenommen" wurde - und zwar mit Leib und Seele.

Die korrekte Benennung des Feiertags ist eigentlich Fest der "Aufnahme Marias in den Himmel". Damit wird auch eine theologische Unterscheidung zur Himmelfahrt Christi ausgedrückt. An Maria vollzieht sich beispielhaft das, was jedem Getauften nach christlicher Lehre zugesagt wird: die Auferstehung von den Toten mit Leib und Seele.

Der Überlieferung nach stieg der Leichnam der Gottesmutter zum Himmel auf. Andere Legenden berichten, dass die Apostel das Grab Marias öffneten und statt ihres Leichnams darin Blüten und Kräuter fanden.

 

Gottesdienste mit Kräuterweihen sind daher seit dem 9. Jahrhundert bekannt und lösten germanische Erntebräuche ab. Die Weihe sollte die von Maria ausgehenden heilsamen Einflüsse und Kräfte auf die Kräuter übertragen. Besonders vor Klosterkirchen der Franziskaner und Kapuziner - deren Mönchen man im Mittelalter hohe Weihekraft zuschrieb - werden zu Mariä Himmelfahrt körbeweise Heilkräuter geweiht.

 

Für katholische Christen ist Mariä Himmelfahrt der Auftakt für die anschließenden 30 Marientage , die als besonders segensreich gelten und mit Mariä Namenstag im September ihren Abschluss finden.


Nun aber zum Bild hinter der Geschichte. Wir haben Maria. Mit ihr ein Bildnis, das gerade für uns Frauen (neben Maria Magdalena) und unseren spirituellen Weg von Bedeutung ist.

Sie repräsentiert das Mütterliche in der Spiritualität. So ist es ihre Energie, die auch in uns das Mütterliche heilt und darüber hinaus dass sie als spirituelle Mutter uns "mit dem Göttlichen vereint".

 

Gott schenkt alles was ihm zu eigen ist, der Seele. Er schenkt sich selbst der Seele. Das Königreich, das also in Maria und – gemäß dieser Deutung – in der Seele hervorgebracht wird, ist Ausdruck der Vereinigung, der unio mystica, des göttlichen “Was mein ist, ist Dein”. Eine Liebeserklärung an die Seele von Ewigkeit zu Ewigkeit


und zu alledem schwingt der heutige Tag im heutigen Jahr *ganz besonders* als Portaltag .. mehr dazu >> hier

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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

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