Alles braucht seine Zeit

Diese Worte sind mir heute begegnet und in mir fühle ich eine große Zustimmung.

ES BRAUCHT die ZEIT die's braucht. Alles.


Gerade in Zeiten, wie heutzutage wo alles schnell gehen muss und soll. (er)Warten scheint ein Unwort zu sein. Geduld keine Tugend.


Außerdem scheint's, sind wir von einer subtilen Programmflut umgeben "Alles ist möglich, sofort". Alles scheint planbar und umsetzbar und für alles gibt es Wunschtermine. Kann ja kein Problem sein, dieses sofort -  wirklich nicht ?


Fakt ist, Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Es braucht seine Zeit. 

Diese Worte fühlen sich in mir richtig gut an. "Es braucht seine Zeit". Ja - mein ausdrückliches Ja. Gerade auch in den Bereichen wo sich Menschen bewegen, wo es um Entwicklung und das WerdenWerden geht - gerade da sage ich, es braucht seine Zeit. 

 

Und da hab ich es beim MenschSein, wie mit dem Gras - man kann nicht an Entwicklung ziehen, sie auch nicht drängeln.

 

Doch ich sage nicht .. "Es wird schon werden, irgendwie".  

 

Dennoch, es wird werden. Selbe Worte, gesprochen in anderer Betonung. Denn: ES wird werden, wenn du es behütest und bewegst und innerlich in Kontakt bleibst. 

 

So wie mit den Pflanzen die du nährst und pflegst. So nähre und pflege auch dein WerdenWerden. Lass nicht an dir ziehen - weder von dir selbst noch von deinem Umfeld.


Doch da lauert das Sabotageprogramm - dies sucht den Stillstand und im nichtsTUN und im Nur(er)Warten, kann gut sein, dass dann gar nicht mehr wird. So ist es wichtig, dass wir in Verbindung bleiben.

Dazu kennen wir vielfältige Möglichkeiten, indem wir es immerwieder in den inneren Fokus holen, zum Beispiel durch:


  • ein tägliches Gebet für dein Anliegen
  • ein Ritual für die Thematik (z.B. mit Engeln)
  • Ausdruck finden durch beSchreiben oder Visualisieren (Malen, Collage)
  • immer wieder öffnen für zusätzliche Impulse zu einem Thema und diese dann auch Umsetzen, möglicherweise in kleinen Schritten
  • das Thema mit Impulsen aus (m)einem Kartenset "umkreisen"
  • platziere einen Symbolgegenstand als Anker auf deinen Altar - ich widme gerne eine Blume, die ich pflegen muss und nähre so im übertragenen Sinn mein Anliegen
  • ein Buch zum Thema lesen
  • oder wieder einmal ein Seminar dazu besuchen
  • ein laufendes Coaching zum Thema in einem "lockeren Zeitabstand"


Doch mach dich frei vom Erwartungsdruck eines Ergebnisses, das setzt dich selbst unter Leistungsdruck. Erlaube dir den Prozess.


Und dann gibt es da auch noch immer den "höheren Plan", durchaus auch jenen der Zeit - um den weiß deine Seele. Wir Menschen sind allzu oft im Mechanismus von Wollen - Wollen ist ein Ausdruck der Kontrolle und wir können den höheren Plan der Zeit nicht kontrollieren, ihm nur vertrauen, dass ES SEIN WIRD - zur rechten Zeit. 

 

So schenk dir die Zeit, dies braucht, denn alles braucht seine Zeit und alles hat seine Zeit ... und wir Menschen (eigentlich) sowieso, daran erinnere ich dich. 

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andere Texte, die dir Inspiration für den Alltag sind:

über die Zeichen der Engel 

über Energie-räuber und Co

Unsicher- heit - eine Prägung aus der Zeit der Kindheit



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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönlicheCoachings an.


Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit(2013). Ihr neuestes Buch "Mach dein Leben hell" erscheint 2015.


In welchen Bereichen brauchst du noch Zeit?

Wie nährst du, was du innerlich bewegst?

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Kommentare: 18
  • #1

    Christine Konlechner (Mittwoch, 08 April 2015 06:50)

    Ein schöner und stimmiger Impuls für einer meiner größten Hürden die auf mich zukommen,oder wie auch immer ich es bezeichnen soll...DANKE Daniela

  • #2

    Judith Julia (Mittwoch, 08 April 2015 06:59)

    Das ist ein Thema welches mich auch immer wieder beschäftigt. Um so tiefer ein Thema sitzt, umso öfter frage ich mich manchmal ob ich mir mit 'alles hat/braucht seine Zeit' etwas vor mache um nicht DIE Entscheidung treffen zu müssen. Aber letztendlich komme ich auch wieder zu diesem Resultat.schließlich möchte ich mich mit der Entscheidung auch gut fühlen;-)

  • #3

    Kathrin (Mittwoch, 08 April 2015 07:20)

    Oh ja, Geduld. ....das ist doch das Lernthema das dahinter steckt ;). Das darf ich mir dann auch immer wieder verinnerlichen, das alles kommt, wenn die Zeit dafür Reif ist. Und nur dann können wir im Fluss sein....wenn nicht ständig ein "Ego" im Kopf meint, es sollte jetzt anders sein. Mit Energiearbeit, wunsch- visualisieren und Ausrichtung auf positive Gedanken kann man da wunderbar dabei bleiben und ich darf vertrauen. Danke von Herzen für den inspirierenden Bericht liebe Daniela!

  • #4

    Sibylle Shijana Beer (Mittwoch, 08 April 2015 07:22)

    Bevor ich gestern zu Bett ging. War es genau dieses Thema, das ich mit meinem Unterbewusstsein zu klären hatte - Zeit! Gestern war wiedermal so ein Tag, wo ich das Gefühl hatte die Zeit zerfliesst mir - obwohl es ein wunderbarer Tag war - aber ich wollte sooooo viel - zuviel! Heute übe ich mich erneut im einfach SEIN. Danke sehr für die Inspiration!

  • #5

    Christine Werner (Mittwoch, 08 April 2015 08:33)

    Schön geschrieben! Vor allem die Idee der Platzierung eines Symbolgegenstandes gefällt mir sehr gut und werde ich ausprobieren. :-)
    Den meisten Stress machen wir uns selbst. Umso wichtiger ist es, dass wir uns immer wieder fokussieren. Die Frage "Was ist wirklich wichtig?" ist Gold wert - im Zeitalter der ständigen Informationsüberflutung, Hektik, des permanenter Wandels.
    Danke für den tollen Artikel!

  • #6

    Theresa (Mittwoch, 08 April 2015 09:15)

    Liebe Daniela,,,
    Was für ein Geschenk, mein wollte heute alles und sofort... Dein Artikel hat mich zum langsam Gehen bewegt!!! Nicht so viel Druck ... Die Welt dreht sich auch nicht schneller

  • #7

    ulli (Mittwoch, 08 April 2015 09:54)

    Liebe Daniela, herzlichen Dank für deine Worte.....wie immer zur richtigen Zeit.....es erklärt grad soviel...Danke für das große Geschenk <3 <3 3

  • #8

    Manuela (Mittwoch, 08 April 2015 11:04)

    Liebe Daniela, so passend wie immer. So viel Wahrheit. Danke

  • #9

    Karin (Mittwoch, 08 April 2015 11:47)

    Liebe Daniela
    So wahr gesprochen Zeit die einem davonrinnt. Zeit zum durchschnaufen einfach mal sein und in der zeit innehalten.
    Das fällt mir manchmal so schwer und ist doch so enorm wichtig.
    Danke für die Worte

  • #10

    Corinna (Mittwoch, 08 April 2015 12:35)

    Vielen Dank für diese WERTvollen Worte & Impulse, denen ich aus vollem Herzen zustimme. Und ja, ab und an "strengt" diese beschriebene innere Haltung ganz schön an: ES zu hüten, zu bewegen, DA zu bleiben. Aber es lohnt sich. Und das Geschenk: Es bringt noch tiefer zu sich selbst. Frieden wird spürbar. Danke liebe Daniela.

  • #11

    Frauke Brüggemann (Mittwoch, 08 April 2015 12:47)

    Alles braucht seine Zeit
    Etwas was ich immer wieder versuche zu umgehen etwas wo ich nicht mitkomme...
    Zeit, ist so ein wertvolles Gut und im Moment lerne ich sie für mich zu beanspruchen...
    Danke Daniela

  • #12

    Andrea Seifert (Mittwoch, 08 April 2015 13:36)

    Liebe Daniela!
    Ich danke dir für diesen Text,er erinnert mich daran geduldiger mit mir
    selbst zu sein.
    Licht und Liebe für dich
    Andrea Seifert

  • #13

    Heike Eschbach (Mittwoch, 08 April 2015 15:22)

    Liebe Daniela,
    das erinnert mich an ein Gleichnis das eingerahmt an meiner Wand hängt:
    "Wenn ein Sämann seinen Samen aussät, muss er diese Samen Gott anvertrauen. Er muss seine Samen in die Obhut der Mutter Erde, der großen Meisterin, geben. Er darf den Samen nicht stören, er muss darauf vertrauen, dass sich das Wunder des Wachstums vollziehen wird......Sei geduldig - wie es auch der Sämann sein muss. Er muss auf die Kräfte des Seins vertrauen; und das Wachstum der Samen wird sich einstellen."
    So übe ich mich in Geduld und wachsendem Sein
    Herzlichst
    Heike

  • #14

    Daniela Hutter (Mittwoch, 08 April 2015 17:41)

    meinen HERZENSDANK an euch für die Worte und die Inspiration die darin getragen werden ..

  • #15

    Marieeve (Mittwoch, 08 April 2015 18:54)

    diese Zeitschleife zu durchbrechen, gelingt mir leider auch nicht immer, aber wenn ich sie durchbreche, dann ist es echt ein Geschenk :-)
    marieeve1507@gmail.com

  • #16

    Ella (Mittwoch, 08 April 2015 21:27)

    Liebe Daniela,
    Wie wahr und wenn man weiss, dass die Zeit auch relativ ist , fühle ich mich auch noch freier!
    Herzlichen Dank für all deine reichen Gedankenimpulse!

  • #17

    Henriette (Donnerstag, 09 April 2015 05:09)

    Liebe Daniela,
    ich bin überrascht, das deine Botschaft gerade jetzt Zeitgleich..."Alles braucht seine Zeit" in diesem Augenblick, also heute Abend durch eine nicht erwartete private E-Mail Anfrage an mich, zu einem Thema und Gedanken, denn ich vor ein paar Monaten hatte, bei mir plötzlich einlangte und deckt. Dies bedeutet für mich, JA... man hat das Glück, das die Zeit für sich arbeitet und eine Lösung überraschend und unabhängig von selbst kommt. Damals hielt ich es für nicht möglich. Wie man sieht sollte man sich öfters erlauben, die Zeit für sich arbeiten zu lassen. Ich bin erstaunt…. es funktioniert tatsächlich.

  • #18

    Erika (Donnerstag, 09 April 2015 12:30)

    Liebe Daniela,
    seit ich diesen Blog gestern gelesen habe, summt in mir ein Lied "Was ist Zeit?" Es war das Titellied einer Zeichentrickserie "Es war einmal der Mensch", in der die verschiedenen Zeitepochen dargestellt wurden... ich glaube, die Menschen hatten in den Industriestaaten noch nie soviel Besitz wie in der heutigen Zeit und gleichzeitig noch nie so wenig Zeit. Stell jemand die Frage "Wann machst du nichts ?" - so kommt gleich "Naja hin und wieder nehme ich mir Zeit zum Lesen - oder Zeit um im Garten zu arbeiten." - "Nein, ich meinte NICHTS." - Schon das Wort oder der Gedanke an NICHTS scheint großen Schrecken zu verursachen. "Einfach zu sitzen und der Natur beim Sein zuzusehen? Oh Gott, wie furchtbar !" - Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das natürlich ein Prozess ist, sich nicht immer getrieben zu fühlen, tun müssen und und und... aber wie wunderbar ist es, den Wolken beim Ziehen zuzusehen, dem Wind zu lauschen, irgendwo in der Ferne Mittagsglocken zu hören, der Besuch eines Schmetterlings... eine Stunde hat 60 Minuten, aber so eine Stunde, voll im Sein und Nichtstun fühlt sich wie ein wunderbarer Nachmittag an und alles wird relativ :-)