05.01.2016 noch immer Rauhnachtszeit, Umkehrtag & HoheFrauen

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Der heutige Tag ist der erste "außerhalb" der Rauhnächte an sich.

Dennoch ist er noch immer ein wichtiger Tag innerhalb der Rauhnachtszeit und bietet uns eine ganz besondere Energiequalität an.

 

 

Die zwölf Rauhnachtstage, die mit den Mondmonaten des Jahres 2016 korrespondieren, liegen hinter uns. Heute ist der erste Tag außerhalb dieser
be-Deutungsvollen Orakelzeit. Und damit ist heute ein ganz besonders wichtiger Tag.

 

Betrachten wir die Abfolge selbst, so begann die Rauhnachtszeit mit den Einstimmungstagen (21./22./23.12) auf jene folgten die Tage der ZwölfNächte (24.12.-4.01.) und die Zeit schließt sich ab mit den Integrationstagen hin zum 6. Jänner.

In meinen vielen Recherchen zu den Traditionen der Rauhnächte habe ich auch unterschiedliche Zugänge gefunden. Doch gerade dieser Weg der drei Schritte, dem ich mit meinem Ausdruck hier folge, fühlt sich für mich stimmig an. Einstimmung - Balance, Harmonie, Aufbau - Integration, Schutz & Segen .. so könnte man es auch bezeichnen, jene Matrix der wir folgen, die wir selbst über unsere Visionen und Wünsche für alles was kommen mag, will, darf ..legen.

 

Das andere Bild wäre wohl jenes dessen eines Hausbaus, wir haben Fundament & Basis geschaffen, das Haus gebaut - und nun behüten wir es mit dem Dach.

 

So lädt dich der heute Tag ein - deine Botschaften, die du während der Rauhnächte erhalten und (hoffentlich) notiert hast, noch einmal Revue passieren zu lassen, denn das Bild hat sich vervollständigt, ist komplett geworden.

  • Was zeigt sich dir?
  • Ist ein roter Faden ersichtlich?
  • Welches ist die Quintessenz dessen was dich ins 2016 hinein führen wird? 
  • Kannst du dem Jahr ein "Motto" geben, esvielleicht sogar in ein einzelnes Wort fassen?

Der heutige Tag wird auch als Umkehrtag bezeichnet. Selbige Qualität hat sich bereits schon mal am 28.12. angeboten. An diesem Tag ging es eher um Details der bis dahinliegenden Tage, heute geht es eher um das Gesamte. Deine Erfahrung, dein gesamtes Bild der Botschaften aus den Rauhnächten. Auch darum, wie du damit umgegangen bist oder welche Reaktionen es in dir hervorgerufen hat. 

 

Es bietet dir nicht an, dass  jene Erkenntnisse, die sich anders als erwartet, offenbaren nun wieder "ausgelöscht" oder gar wegdrängt werden können, sondern eben anders, dass man der Einladung folgen darf, nochmals nachzufühlen:

 

  • Wo bist du "nicht ganz einverstanden",
  • wo möchtest du es anders haben,
  • wo fehlt dir etwas ..

 

und dann wähle eine neue Ausrichtung: Verdränge nicht, schau nicht weg. Sondern schau genau hin und spüre,

 

  • was braucht es,
  • was kannst du beitragen,

als dass exakt dieses Bild sich nun (erneut) der Veränderung öffnet. Es ist ein Nähren mit deinem Sein, mit dem was du in dir trägst. Und es ist auch .. (für viele) ein neuer Schritt, denn das Muster der Opferhaltung kennen wir alle und die Reaktion des Trotzigen und Unflexiblen auch.

 

Neu ist: ich nähre auch das Ungewollte, auf dass ich es verändere. Ich ergebe mich nicht. Ich bleibe verbunden (stay tuned) und nütze meine innere Schöpferkraft.


In vielen Gegenden wird der Tag auch als Hoher Frauentag bezeichnet. Dies ist nicht derselbe, den wir aus der christlichen Darstellung und des 15. August kennen. (wen's interessiert, >> hier nachlesen)

 

Ich mag gerne diesen Ansatz: der morgige Tag des 6. Jänner ist auch der Tag der Heiligen Drei Könige: Kaspar, Melchior & Balthasar.

 

Aber ebenso kennt man dazu die Namen: Katharina, Margaretha & Barbara (die als Heilige in der christlichen Religion den 14 Nothelfern zugeordnet werden).  Und damit erfahren wir aus der Dualität heraus von Männlich & Weiblich auch eine Einheit - Yin & Yang, im Segen des Göttlichen: Christus (C) Mansionem (M) Benedictat (B) - Christus segne dieses Haus. Oder wie ich es formulieren würde: die göttliche Kraft behüte und beschütze.

 

Für mich schließt sich damit auch ein Kreis in der Wahrnehmung dieser heiligen Nächte.

 

Die heutige Nacht auf den 6. Jänner kennt man auch als Epiphaniasnacht. Die Nacht der Erscheinung des Herrn.

 

lux natus est - das Licht ist geboren.

 

In meinem Verständnis des Göttlichen, der Religion (was für mich nicht dasselbe wie Kirche ist) und den Geschichten und Bildern aus der Bibel ist Jesus menschlicher Ausdruck des Göttlichen. So wie wir es auch sind. Auch in uns will sich das Göttliche ausdrücken.

 

In diesem Kontext, in der Zeit der Rauhnächte, als Nacht der Erscheinung .. erkenne ich hier nochmals die Aufforderung der besonderen Zeitqualität hin zu mir, zu dir, zu uns - dem Licht des Göttlichen mit unserem Selbst den Ausdruck zu geben und so unterstützen uns die Energien des heutigen Tages, hier zu "sehen" .. nämlich das "Wie" .. und ebenso "warum wir es immer noch dort und da blockieren" (zu müssen meinen).

 

Und jetzt schon mag es dir dämmern, welch SEGEN der heutige Tag birgt, welch starke Verflechtung an Energiequaliät, die dich wie auf einem fliegendem Teppich in deinen ganz persönlichen Himmel tragen will.



(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe


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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008) und „Mach dein Leben hell“ (2015) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013).

Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch "Das Yin-Prinzip" (erscheint 2016)

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen 

Wie erlebst du die Zeit deiner Rauhnächte?

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