Wintersonnwende - Beginn der Rauhnachtszeit

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Wintersonnenwende feiern wir heuer am 21. Dezember.
@ all,  die mein Buch für die Rauhnächte haben, mögen sich erinnern, der Mond will von uns einen flexiblen Zugang zum Jahr (so wie zum Leben auch) und hält sich nicht so starr an den Kalender, wie wir Menschen es manchmal tun.

 

Die längste Nacht, der kürzeste Tag.  Mit dem diesem Tag erreicht uns auch die "Wende", das Licht kehrt (dann) zurück - die Tage werden wieder länger, die Nächte kürzer. Doch zunächst kehrt Ruhe ein, absolut. Alle Energien und auch das Leicht verweilen an ihrem Tiefpunkt. Heuer schenkt der rückläufige Merkur sogar Unterstützung. Aufmerksamkeit geht nach Innen. Das ist der "Sog" den manche wohl schon spüren, in den letzten Tagen.

Dort gilt es zu klären, die Basis (neu) zu festigen. Und auch um  "wieder" zu sehen, braucht's zuvor die Klärung. So wie die Natur, sich im Energielevel dieser Tage "neutral" hält (um dann ab dem 24.12. wieder "nach aufsteigend zu wirken") - so ist es auch wichtig, dass wir selber diese Klärung in unserem Leben einleiten, um dann aus der eigenen Tiefe heraus, das neue Leben erwachen zu lassen.

Die Natur erinnert uns an die universellen Energien und Kräfte, stellt sie uns auch als "nährende Qualität" zur Verfügung.  Sich bewusst in dieser Tiefe einzulassen, um von dort sich zu nähren, so lautet die Einladung der Zeit dieser Tage. 

Nichts (mehr) tun, scheint es uns zuzurufen. Die Stille, die Ruhe lädt ein. Aber nicht zum NichtsTun, wie wir es als Mensch oft (miss)verstehen. Bewusst will nichts getan werden. Als dass wir ebenso bewusst mit den Energien sind - im Nichts. Im Sein.


Wenn wir uns  auf die Qualität des Tages einlassen, so können wir im übertragenen Sinne dieses Licht auch auf unseren Alltag lenken, denn jeder von uns hat wohl seine Bereiche wo es "dunkel" ist, wo man meint, das Licht, die Antwort, die Lösung, den Weg, das Ende des Tunnels ... nicht zu sehen.

Dies tue ich indem, ich mir selbst die Themen "offenbare", die geistige Welt um Unterstützung bitte in den Bereichen X oder Y (dies könnte sein, Beruf, Partnerschaft, oder andere für Dich wichtige Aspekte deines Lebens). Möglicherweise lege ich an diesem Zeitpunkt schon eine "Widmung" für die Rauhnächte fest, d.h. ein Thema das ich besonders ergründen will, den Fokus setze.

Und dennoch will und muß dieser Tage noch einiges getan werden. Besser als letztes Weihnachtsshopping zu erledigen, wäre, wenn wir diese Tage vor dem Heiligen Abend uns selbst Zeit schenken, um "zu klären und zu neutralisieren". Ganz praktisch: aufräumen, zu Ende bringen, bedanken.

Noch praktischer: 'Weihnachtsputz, ungenützte Newsletter abbestellen, veraltete Nummern aus dem Handy löschen, Bücher aussortieren, Schulden (zumindest teilweise) begleichen, ein offenes Gespräch erledigen, einen längst erwünschten Kontakt wiederherstellen, Karten schreiben.

 

Und auf energetischer Ebene mag ich das "Räuchern" - so räuchere ich dieser Tage mit Myrrhe oder reinigenden Räuchermischungen. Ganz bewusst hole ich letzte (Licht)Dekoration ins Haus, zünde Kerzen an  - um diese "dunklen Stunden" zu erhellen und dem Licht "entgegenzugehen" - das am 24.12. mit der Geburt Jesus im christlichen Kontext die Menschen als Geschenk erreicht.

 

Und natürlich stimme ich mich mit (meiner) Meditation auf die Rauhnachtstage ein, aktiviere mein persönliches Schreibbuch um mit der Magie der Schriftlichkeit, der Ausdruckskraft des Schreibens, noch tiefer in mich einzutauchen.


Die tiefste Nacht. Diese Bezeichnung kennt man auch für diese Nacht, die die Rauhnachtszeit eröffnet. Die Tiefe und das Dunkle sind der Ruf des YIN. So weiß man aus dem alten Wissen, dass man diese Nacht bei den Kelten auch die Mutternacht nannte, althochdeutsch Modranecht. In dieser tiefen dunklen Nacht gebar, so erzählte die Geschichte, die Muttergöttin, ihr Kind - das Sonnenkind - in der Tiefe der Erde.  Daher kommt auch das Bildnis, dass unser Weihnachten ursprünglich als Fest der Muttergöttin gewidmet ist.

Auch das Bildnis der Mutter mit dem Kind finden wir  in anderen Kulturen.

Ebenso wie das Fest hin zum Licht des Mithras-Kult, auch in Ägypten der Isis und die Geburt des Horuskindes.

 


Der Tag der Wintersonnwende (21.12.) ist auch als ThomasNacht bekannt. Er wurde von der christlichen Kirche dem heiligen Thomas gewidmet. 

Thomas war einer der Apostel und ist als der "ungläubige Thomas" bekannt, dies weil er nach der Auferstehung Jesu' seine Zweifel hatte und erst daran glauben konnte als er die Wunden Jesu' berührte. 

Später zog Thomas als Missionar durch den Nahen Osten und Vorderasien. Der Legende nach soll er in Persien gewirkt und dabei mit den heiligen Drei Königen zusammengetroffen sein, die er taufte und zu Bischöfen ernannte. Danach zog er weiter bis nach Indien, wo er vermutlich in Mailapur, einem Vorort der heutigen Großstadt Madras, wo er durch Schwert oder Lanze den Märtyrertod gefunden haben soll.

 

Noch heute steht an jenem Ort, dem Thomasberg, eine Kirche zum Gedenken an den Apostel. In ihr wird das Thomaskreuz aufbewahrt, dessen Inschrift die Geschichte von den Missionsreisen und dem Tod des Heiligen erzählt. Dort kennt man heute noch die "Thomaschristen".

 

In den apokryphen Schriften wird der Jünger Thomas als Zwillingsbruder Jesu bezeichnet. Im Hebräischen bedeutet Thomas Zwilling.

 

Doch wie kann uns diese Geschichte heute als Zeitqualität, im Verständnis der Energiefrequenz, dienen?

Thomas wollte erst sehen, dann glauben. Geht es uns nicht auch oft so? Dass wir erste sehen (und verstehen) wollen, bevor wir zu glauben (und vertrauen) bereit sein mögen.

  • Halte inne und reflektiere und dann benenne für dich, in welchen Bereichen, Situationen und Themen des Lebens fehlt dir Vertrauen?
  • Wann und wo ist es dein Verstand der immer nach Antworten sucht und dich dabei vielleicht auch blockiert?

Mit diesem Bedürfnis war Thomas dem Irdischen ganz nahe. Im esoterischen Kontext würden wir sagen, der 3. Dimension. Je mehr wir an das Licht glauben und uns dem zuwenden, umso mehr erhöhen wir die eigene Schwingungsfrequenz, vom Irdischen hin zum Feinstofflichen, der 4. Dimension. So ist uns Thomas dahin ein sympathischer Begleiter.

 

"Mein Herr und mein Gott" rief Thomas aus, nachdem er die Wundmale Jesu' berührte und Jesus antwortete ihm, "Selig, die nicht sehen und doch glauben".

Wenn wir jetzt noch die Überlieferung hinzu nehmen, dass  beide Erscheinungen am "ersten Tag der Woche" geschehen sind, also an jenem Tag, da sich die frühe Gemeinde zum Gottesdienst zusammenfand - können auch wir die Botschaft erkennen, dass wir im Dialog und dem Zusammenkommen des Göttlichen (in meinem Verständnis u.a. in der Meditation) das Bedürfnis des "Wissen- und Sehenwollen" die Transformation hin zu "Glauben und Vertrauen" finden.

Welch schöner Ansatz und wundervolle Aufforderung jetzt zu Beginn der Rauhnächte. (mehr zu diesen Tagen findest du >> hier)

  • (m)eine Affirmation für dich:
    Ich öffne mich meiner Intuition und vertrauen meiner tiefen Weisheit, die mein Verstand (noch) nicht greifen kann.

  • (m)ein Impuls für dich:
    Meditiere darüber, wo fehlt dir in deinem Leben derzeit (noch) das Vertrauen. Visualisiere das Bild, die Situation, die Herausforderung und dann atme Vertrauen als heilsame Energie in dieses innere Bild.

    Spüre nach, wie sich innerlich deine Wahrnehmung verändert. 

 

 

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe 

Fotocredit: shutterstock_287947694


2017 - stay tuned - bleib in Verbindung mit der Energie der Rauhnächte

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Meditation für die Tage bis zum 24.12.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013), „Mach dein Leben hell“ (2015) und "Das Yin-Prinzip" (August 2016)

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Wirst du die Zeitqualität der Rauhnächte zelebrieren?

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Kommentare: 19
  • #1

    Leonie Walter (Dienstag, 20 Dezember 2016 09:04)

    Vielen Dank für den schönen Beitrag und den Impuls, das Thema Vertrauen zu reflektieren.
    Liebe Grüße
    Leonie

  • #2

    silke (Dienstag, 20 Dezember 2016 10:30)

    Vertrauen, das passt sehr für mich, danke. Ich freue mich das erste Mal bewusst durch die Rauhnachtszeit zu gehen, Dein wundervolles Set liegt hier, die nächsten Tage hoffe ich noch manches aufräumen zu schaffen.
    Lieben gruß,
    Silke

  • #3

    Claudia aus Ndb. (Dienstag, 20 Dezember 2016 11:39)

    Danke für diesen inspirierenden Beitrag, der mich dazu anleitet, vieles in meinem zur Zeit chaotischen Leben zu ordnen und aufzuräumen. Auch die Tageskarte, die ich so eben gezogen habe, passt so perfekt zu mir!! <3 Willkommen, du neuer Beginn in meinem Leben!

  • #4

    Carmen Franziska (Dienstag, 20 Dezember 2016 13:24)

    Liebe Daniela,

    ich danke dir von Herzen für die wunderbaren, inspirierenden Zeilen. Deine Impulse sind
    für mich gerade sehr wertvoll, damit ich gerade bei einem sehr wichtigen Thema meines Lebens im Vertrauen bleibe.
    Ich freue mich sehr, die Raunächte wieder mit deinem Kartenset zu machen und freue mich auch riesig darauf, was sich so zeigen wird.
    Alles Liebe
    Carmen

  • #5

    Geli (Dienstag, 20 Dezember 2016 16:47)

    Liebe Daniela
    ich genieße die Zeit, Zeit nur für mich haben, ist das aller größte Geschenk. DANKE, dass Du dazu einlädst, die Rauhnächte als kostbar zu erleben.
    Liebe Grüße
    Geli

  • #6

    Saba (Dienstag, 20 Dezember 2016 18:26)

    Liebe Daniela,
    mein ♥ und ich Danken dir! Es fügt sich alles, wenn man das Wollen loslässt.
    Dein Block, deine Worte, geben mir immer wieder die Sicherheit zurück, die Bestätigung die ich noch im Außen brauche um meine inneren Stimme, mein Herz, meiner Wahrnehmung ganz zu vertrauen… ich lerne... immer wieder und bin erstaunt was sich mir immer wieder zeig, was ich immer wieder lernen darf.
    Vertrauen, so jeden Tag immer mehr, ein bisschen mehr Vertrauen in meinen inneren Welten. Und die Synchronizitäten mit deinem Block … ich erstaune immer wieder.
    Zeit, die Zeit steht still.. ich Danke dir für dein da SEIN, ich Danke dir, dass DU DU BIST.
    Von ♥ zu ♥
    Saba

  • #7

    Julia Lichter (Dienstag, 20 Dezember 2016 19:11)

    Liebe Daniela,
    <3 Vetrauen....wo fehlt mir das? Und wo steht mir mein Vestand noch im Weg :) ich hatte auf der Arbeit Teamtag mit einem Coach und auch da kam dieses Thema auf....
    mein Ansatz für 2017? :) mir Vetrauen, meiner Intuition und meinem Gefühl. Meinen Verstand sagen das er auch mal Pause machen darf, mir erlauben so zu sein wie ich bin....auch wenn mein Umfeld (mein Mann) manchmal mit etwas Unverständnis reagiert.
    ich freue mich auf die Rauhnächte!
    <3 Herzensgrüße
    Julia

  • #8

    Ulrike Martin (Dienstag, 20 Dezember 2016 19:46)

    Liebe Daniela,
    ich Danke für deine wundervollen Inspirationen, dafür das Du einer meiner Lehrer bist. Ich freue mich auf diese Rauhnächte wie ein Kind. Habe alles für mich Vorbereitet voller Freude auf das was sich zeigen möchte. Die letzten Tage waren schon sehr Intensiv. Sie haben mir gezeigt das ich in Ruhe und tiefem Vertrauen die Tage geniessen kann.
    Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit der Rauhnächte
    Herzlichst Ulrike

  • #9

    Monika Emmerich (Dienstag, 20 Dezember 2016 21:01)

    Es ist Zeit für das, was war Danke zu sagen, damit das was wird ,unter einem guten Stern beginnt !

    Danke liebe Daniela für all die wundervollen Beiträge und danke für die Erfahrungen die du mit uns teilst..

    Nach einem aufregenden Jahr möchte ich die letzten Tage des Jahres nutzen um auszumisten und neu sortieren...mich bedanken für die Erfahrungen die ich mit allem machen durfte und mich freue im vertrauen auf das was kommt!

    Euch allen eine schöne Zeit

    Monika

  • #10

    Michaela Theis (Dienstag, 20 Dezember 2016 21:39)

    Liebe Daniela,

    VERTRAUEN und MUT - das sind meine Themen für 2017

  • #11

    Aja Nickels (Dienstag, 20 Dezember 2016 23:49)

    Danke für Deinen Input - ich werde nun das Aufräumen die Tage genießen und bewusst nach innen schauen!

  • #12

    Doreen (Mittwoch, 21 Dezember 2016 06:41)

    Ich höre schon seit einigen Jahren davon und nehme es mir immer bloß vor aber dieses Jahr werde ich die Rauhnächte auch effektiv für mich nutzen

  • #13

    Maike (Mittwoch, 21 Dezember 2016 07:32)

    Liebe Daniela,

    Gerade gestern blätterte ich durch mein altes Adressbuch und heute Morgen durch mein Handy. Da gibt es Einiges zu tun, zum Aufräumen und Loslassen. Danke für deine Impulse.

    Liebe Grüße
    Maike

  • #14

    Denise (Mittwoch, 21 Dezember 2016 09:03)

    Vielen Dank für deine Anregungen und Tipps, gerade in einer Zeit der Veränderung sind diese sehr hilfreich.

    Liebe Grüße,
    Denise

  • #15

    Regina (Mittwoch, 21 Dezember 2016 09:27)

    Danke für dein inspirierendes Sein, so hilfreich -immer wieder ...

  • #16

    Judith (Mittwoch, 21 Dezember 2016 10:50)

    Liebe Daniela,

    vielen, vielen Dank für die wunderbare Meditation und Anregungen für diese besonderen Tage, die man doch so leicht, ganz unbedacht, mit heilosem Aktionismus voll stopft.
    Ich wünsche euch allen zusammen alles Gute über die stille Zeit!

    Liebe Grüße,
    Judith

  • #17

    Yvonne (Mittwoch, 21 Dezember 2016 10:54)

    Vielen Dank für die Inspirationen und impulse. Vertrauen ist mein Thema...
    Liebe Grüsse
    Yvonne

  • #18

    Marit (Mittwoch, 21 Dezember 2016 18:09)

    Liebe Daniela,
    ich danke dir für deine Anregung. Ja ich habe geschaut, in welchen meiner Lebensbereiche mir Vertrauen fehlt. Und ja, es sind -natürlich, möchte ich fast sagen- jene, die mich als Mensch, als Wesen selbst betreffen. Im Grunde weiß ich darum, ein "Schwarz auf Weiß" macht es sichtbar.
    Daher meine Themen: mich zentrieren. Und dabei vertrauen.
    Liebe Grüße
    Marit

  • #19

    Julia (Mittwoch, 21 Dezember 2016 20:44)

    wunderbar ganz bewusst zu sein - sich bewusst einstimmen und eintauchen