29.12.2016 - der sechste RauhnachtsTag

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Wir sind in der Mitte der Rauhnächte angekommen. So ist es auch ein Leichtes es nachzuvollziehen, dass die Qualität des Tages der Balance dient.  Der 29. Dezember bietet sich an um auszugleichen und zu harmonisieren was in Ungleichgewicht ist. Mit Ausgleich und Harmonie holst du dir auch Balance und Stabilität in dein Leben.

 

So mag dich die Energie des Tages dazu einladen, für dich zu ergründen, wo in deinem Leben die Balance fehlt, wo Ungleichgewicht herrscht. Das ist die eine Ansichtsweise, die wir wagen dürfen.

Die andere, und viel wichtiger jedoch, ist jene zu ergründen, "Was kann ICH beitragen, als dass ICH Ausgleich zu diesem Ungleichgewicht anbiete. Was möchte mein alltägliches Leben, dass ich ändere (und letzlich auf tue), als dass es sich für mich wieder nach Gleichgewicht anfühlt." 

 

Als *Lostag* bietet der heutige Tag auch einfach an, kurze Rückschau über die Rauhnächte zu nehmen. Wie war deine Vorfreude, wie waren deine Vorhaben dazu, wir war bisher deine Möglichkeit des Umsetzens? Sozusagen eine Einladung des Zwischenresumées ..  und dann im Sinne des *Orakels* - seh es als Spiegel des Alltäglichen. Kannst du da vielleicht Parallelen entdecken?

Was wünscht sich (möglicherweise) dein Leben von dir .. als dass Vorfreude-Vorhaben-Umsetzung auch in anderen Dingen eine andere Intensität erhalten? 

 

Die sechste Rauhnacht kommuniziert mit dem sechsten Mondmonat, und ist begleitet von den planetaren Energien des Tierkreiszeichen Zwilling. Zwilling ist auch ein Symbol der Dualität. Gerade dieses Thema ist ein "reizendes" in der spirituellen Szene. Und im alltäglichen machen es sich die Menschen mit der Dualität oftmals sehr schwer. Letztlich sind es *einfach zwei Pole* - die beiden Seiten. Das ein (unerwünschter) Pol es uns im Leben oftmals so schwer macht, oder uns etwas verleiden (man betrachte das Wort) lässt - liegt (wie immer) an uns selbst. Denn es ist die Energie, die wir an das (Er)Leben des Pols dranhängen, die Ablehnung und Abwertung.

Vielleicht magst du auch mal aus diesem Aspekt in dein Lebensumfeld sehen. Was erfährt immerwieder deine Ablehnung und Abwertung. Möglicherweise könnte es dein Leben sehr bereichern, wenn du es als gleichWERTig in dein Leben einlädst und integrierst, so kann es dann EINS werden.

Der (kommende) Neumond des sechsten Mondmonats in den Zwillingen symbolisiert das innere Wissen. Auch hier erfährt es immerwieder, dass die Balance zwischen "innerem Wissen" und "äußerem Tun" fehlt. Auch das mag ein wertvoller Ansatz für deinen Alltag sein.

 

Doch auch der heutige Tag lädt genau dazu ein: nach Innen zu gehen. Einmal mehr und ganz besonders. Ihren Beitrag dazu leisten die Konjunktion des Mondes zum rückläufigen Merkur und Mars in den Fischen hin zu Neptun. Energien die auf das *Wesen*tliche deiner hinführen wollen - "Was will ich wirklich (wirklich wirklich)?"

Und da ist es die Engelenergie von Ambriel, die eine offene und wertschätzende Kommunikation hin zu dir selber fördert und dich die eigene Wahrheit hin zu dir selbst formulieren lässt.


Du siehst - wahrlich - welch Geschenk diese Qualitäten der Zeit an uns. 

 

 

mehr zu diesem Thema in meinem Buch  (denn alles hat hier im Blog einfach keinen Platz .. ;-) )


Heute ist auch Neumond

Und das lässt uns auch erkennen, dass das Leben nicht linear ist. Auch wenn unser (kontrollieren wollender) Menschenverstand sein Bestes tut, um uns das glauben zu lassen. Doch das Leben tanzt in Kreisen und Übergängen. Der Verstand mag darin vielleicht ein Chaos erkennen, es ablehnen, doch das Leben lehrt - Melodie kann dennoch harmonisch sein, einerlei in welcher Vielfalt die Töne schwingen, erlauben wir dem dem Orchester des Lebens ihre eigene Synfonie, dann können wir dazu tanzen.

So ist heute also Neumond. Und mit Neumond im Steinbock beginnt ein neues Mondjahr. Das neue Mondjahr tanzt in das (alte) Sonnenjahr. Der neue Mondmonat (29.12.16-27.01.17) fügt sich mitten in die Rauhnächte. Ja darf denn das? Er fragt nach darum, so einfach ist es. Es war die erste Rauhnacht des 24.12. indem wir die erste Brücke hin zum ersten Mondmonat des Jahres kreiert haben. So lädt uns der heutige Tag zu einem Neumondsritual ein, dies mitten in den Rauhnächten. 

 

So ist es mir seit vielen Jahr liebgewonnes Ritual dieses besondere Energiequalität von Neumond zu nützen. Wie tue ich das? Zunächst sorge ich dafür, dass ich ungestört bin und stimme mich auf diese Seelenzeit mit mir selbst ein. Gerne nütze ich dazu meine Mondmeditationen (ich habe im letzten Jahr jeweils eine für Neumond und Vollmond kreiert, mehr Information dazu >> hier ) oder auch die Meditation aus den Rauhnächten. Auf diesem Weg "docke" ich direkt in jenem energetischen Feld der Jahresqualität an.

 

Dann ziehe ich mir auch immer eine oder mehrere Karten für den kommenden Mondmonat - (dies kannst du auch >> hier online tun) - wieviele, oder welches Legesystem ich (be)nütze, das kommt auch darauf welche Themen mich begleiten, wieviel (Über)Sicht ich dazu hinzuholen möchte.

 

Abschließend nehme ich immer mein Notizbuch aus der Rauhnachtszeit und lese mir durch, was ich damals für diesen Monat, der vor mir liegt, notiert habe. Ich achte auf meine Gedanken und die Impulse, die mich dabei erreichen, um das Feld der Rauhnachtsnotizen eventuell zu erweitern - es ist fast immer so, dass sich inzwischen Einsichten und Wege aufgetan haben, die mich weiter führen, hin zu dem was mir meine Seele in der besonderen Zeit schon zugeflüstert hat.

 

Und ich achte auch immer auf die "besonderen Tage des Monats" die ich mir damals schon notiert habe, selbst wenn ich "(noch) nichts dazu weiß" - schaue ich, ob ich die Möglichkeit habe, diesen Tagen besondere Zeit zu geben, als freien Tag oder wenigsten mit besonderer freier Zeit - für mich.

 

Und last but not least, letztlich aber nicht zuletzt - schenke ich auch dem Aufmerksamkeit mit Eigenverantwortung, was mir denn (scheinbar) noch im Wege steht. Und ich habe über die vielen Jahre des Lernens und Entwickelns die Erfahrung gemacht, dass es einen Anteil in mir gibt, der sehr tricky ist, warum Veränderung scheinbar nicht möglich ist. (doch das ist eine andere Geschichte, über die ich schon vor kurzem geschrieben habe).

 

Über die selben Jahres des Lernen uns Entwickelns hat sich mir eines dennoch offenbart: Lernen, Entwickeln und Erfahren sind keine Aspekte des Stillstands, es beWEGt sich dabei etwas .. denn Veränderung ist die einzige Konstante im Universum - dies ist ein Naturgesetzt. 

Deshalb widme ich mein Leben der Veränderung und der BeWEGung in allen Aspekten meines Seins. Und du?

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weiterlesen zum Thema Rauhnächte ... >> hier

 

 

 

Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013), „Mach dein Leben hell“ (2015) und "Das Yin-Prinzip" (August 2016)

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Wo braucht's denn in deinem Leben me(e)hr Balance?

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Kommentare: 1
  • #1

    Ellen (Donnerstag, 29 Dezember 2016 12:12)

    D A N K E sTANZ für dich - an Tagen wie diesen. Und es ist die DysBalance meines SelbstWertes der mich aus meiner Mitte ver_rückt. Moment: das ist nun unfair gegenüber ˋmeinesˋ SelbstWertes - der ist ja immer da ;-), diejenige, die ES nicht anerkennt, ist ein Teil von meinem (bi)polaren Tanz... das fühlt sich sehr schräg jazzig an... das Innere (theorethische) Wissen und das Äußere (praktische) Tun fühlen sich mißVerstanden... und ungleich wahrgenommen.... der freudvolle Drive ist wohl gerade auf Ausfahrt ;-) - ich halte nun Innen - AusSchau In meinem Inneren Ausland