05.01.2017 - die 13. & letzte(?)  Rauhnacht

Rauhnächte Weihnachten Rauhnachtszeit Daniela Hutter Mondmonat Neumond Schütze Neujahr 2017

Die besonderen Tage jener zwischen den Jahren gehen dem Ende zu. Für mich bilden die Rauhnächte nicht nur die Brücke zwischen dem Mond- und Sonnenjahr, für mich sind sie jährlich ein Übergang in ein
Me(e)hr vom Leben
- das jährliche JA, das ich zum Leben praktiziere und das innere Commitement, das Versprechen zu mir, dass ich bereit bin und alles dafür tun werde, erneut Me(e)hr vom Leben zu (be)leben ..

 

Der heutige Tag ist (in meinem Verständnis der Rauhnächte, dazu kannst du >>hier mehr nachlesen) nicht der letzte Tag dieser Zeit. Wohl aber der letzte Tag, der mit den Mondmonaten des neuen Jahres korrespondiert - aber für die wundersame Zeit zwischen den Jahren folgt dann am 6. Jänner ein weiterer Tag zur Integration und zum Abschluß.  (dazu dann mehr auf hier an dieser Stelle).

 

Die zwölfte Rauhnacht. Sie korrespondiert mit dem 12. Mondmonat. Dieser beginnt mit dem Neumond, im Tierkreiszeichen von Schütze (das Sonnenzeichnen).

 

Schütze will unseren Radius des (er)Lebens stets erWEITEern, ReichWEITE in alle BeREICHE - in Horizontal, Vertikal - soll heißen WEIT und HOCH. So ist es nicht verwunderlich dass uns die kosmischen Energien der Rauhnacht auch in selbige führen, denn sie laden uns ein, mehr noch, fordern uns auf,  dem größeren Ganzen nun einen Impuls zu setzen. Anders formuliert - die Seele will dem größeren Ganzen noch einen Impuls geben, "eins drauf setzen" - auf all das was du während der letzten Tage für dich bereits an Bildern und Botschaften gesammelt hast.

 

Doch Achtung, hier lauert auch die "Gefahr" - jene der Erwartungshaltung und Vorstellung. Oftmals sind sie "himmelhoch" - das wir die Botschaft, die uns zu unwichtig scheint nicht ernst nehmen, nicht annehmen können. Stattdessen erlauben wir unseren Vorstellungen - sich daVOR zu STELLEN - uns die (Aus)Sicht zu blockiern und wir verweilen in der ErWARTung .. im WARTEN. Energien kommen damit ins Stocken, Blockade wird aufgebaut (ihre Namen: Vorstellungen & Erwartungen) und der FLUSS ist unterbrochen.

 

So lädt Schütze zunächst genau dazu ein - welches sind deine Vorstellungen und Erwartungshaltungen, die dich oftmals *unflexibel* machen oder gar in die Sturheit führen. Sie hindern dich .. höher zu steigen, me(e)hr zu sehen ..

 

Selbstbeschränkung ist der andere Ausdruck dafür. Und SteinbockNeumond will dich exakt aus diesem heraus führen. Ebenso wie aus all den anderen Begrenzungen, die wir uns selbst auferlegen oder die wir übernommen haben, weil wir uns an (vorgegebenen) Autoritäten (grundlos) orientieren.

 

Woher kommen wir - wohin gehen wir - dies ist eine der essentiellsten Fragen die wir in uns tragen, die uns beWEGen auf unserem Weg der Entwicklung und damit auch, wer hat darauf Einfluss - ich, du, er, sie .. ?
 
So lädt dich der heutige Tag auch dazu ein - dir all deine Begrenzungen anzusehen, die (scheinbaren) Autoritäten und Meinungsbildner (jene für dich) genau zu betrachten, die dein Leben mitbestimmen (dürfen), wer war dafür (mit)verantwortlich, dass sich bestimmte Prägungen und Handlungsmuster gefestigt haben.

 

Das können Institutionen sein, die Gesellschaft sein, Religion, Politik, Ärzte .. begrenzt dich nicht im Suchen deiner Begrenzungen und hinterfrage, welche davon nun ausgedient hat.
 
SchützeNeumond fordert dich auf, einmal mehr dein JA zu formulieren, dass DU es bist, der/die die Macht für dein Leben hat. SchützeNeumond hält dir auch den Spiegel hin und mag sagen: Schluß mit jeglicher Opferrolle - nimm dein Leben in die Hand - unterstütze den Schöpfer indem du von deiner Schöpferkraft Gebrauch machst und kreiere dir dein Leben... Selbst.

 

Welch krönender Abschluß für die ZwölfNächteTage uns diese Energien schenken.

 


Der heutige Tag wird auch als Umkehrtag bezeichnet. Selbige Qualität hat sich bereits schon mal am 28.12. angeboten. An diesem Tag ging es eher um Details der bis dahinliegenden Tage, heute geht es eher um das Gesamte. Deine Erfahrung, dein gesamtes Bild der Botschaften aus den Rauhnächten. Auch darum, wie du damit umgegangen bist oder welche Reaktionen es in dir hervorgerufen hat. 

 

Es bietet dir nicht an, dass  jene Erkenntnisse, die sich anders als erwartet, offenbaren nun wieder "ausgelöscht" oder gar wegdrängt werden können, sondern eben anders, dass man der Einladung folgen darf, nochmals nachzufühlen:

  • Wo bist du "nicht ganz einverstanden",
  • wo möchtest du es anders haben,
  • wo fehlt dir etwas ..

und dann wähle eine neue Ausrichtung: Verdränge nicht, schau nicht weg. Sondern schau genau hin und spüre,

  • was braucht es,
  • was kannst du beitragen,

als dass exakt dieses Bild sich nun (erneut) der Veränderung öffnet. Es ist ein Nähren mit deinem Sein, mit dem was du in dir trägst. Und es ist auch .. (für viele) ein neuer Schritt, denn das Muster der Opferhaltung kennen wir alle und die Reaktion des Trotzigen und Unflexiblen auch.

 

Neu ist: ich nähre auch das Ungewollte, auf dass ich es verändere. Ich ergebe mich nicht. Ich bleibe verbunden (stay tuned) und nütze meine innere Schöpferkraft.


In vielen Gegenden wird der Tag auch als Hoher Frauentag bezeichnet. Dies ist nicht derselbe, den wir aus der christlichen Darstellung und des 15. August kennen. (wen's interessiert, >> hier nachlesen)

 

Ich mag gerne diesen Ansatz: der morgige Tag des 6. Jänner ist auch der Tag der Heiligen Drei Könige: Kaspar, Melchior & Balthasar.

 

Aber ebenso kennt man dazu die Namen: Katharina, Margaretha & Barbara (die als Heilige in der christlichen Religion den 14 Nothelfern zugeordnet werden).  Und damit erfahren wir aus der Dualität heraus von Männlich & Weiblich auch eine Einheit - Yin & Yang, im Segen des Göttlichen: Christus (C) Mansionem (M) Benedictat (B) - Christus segne dieses Haus. Oder wie ich es formulieren würde: die göttliche Kraft behüte und beschütze.

 

Für mich schließt sich damit auch ein Kreis in der Wahrnehmung dieser heiligen Nächte.

 

Die heutige Nacht auf den 6. Jänner kennt man auch als Epiphaniasnacht. Die Nacht der Erscheinung des Herrn ........ lux natus est - das Licht ist geboren.

 

In meinem Verständnis des Göttlichen, der Religion (was für mich nicht dasselbe wie Kirche ist) und den Geschichten und Bildern aus der Bibel ist Jesus menschlicher Ausdruck des Göttlichen. So wie wir es auch sind. Auch in uns will sich das Göttliche ausdrücken.

In diesem Kontext, in der Zeit der Rauhnächte, als Nacht der Erscheinung .. erkenne ich hier nochmals die Aufforderung der besonderen Zeitqualität hin zu mir, zu dir, zu uns - dem Licht des Göttlichen mit unserem Selbst den Ausdruck zu geben und so unterstützen uns die Energien des heutigen Tages, hier zu "sehen" .. nämlich das "Wie" .. und ebenso "warum wir es immer noch dort und da blockieren" (zu müssen meinen).

 

Und jetzt schon mag es dir dämmern, welch SEGEN der heutige Tag birgt, welch starke Verflechtung an Energiequaliät, die dich wie auf einem fliegendem Teppich in deinen ganz persönlichen Himmel tragen will.

 

 

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Fotocredit: shutterstock_- wavebrakemedia 292332131  -  michaelangeloop 215765539

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013), „Mach dein Leben hell“ (2015) und "Das Yin-Prinzip" (August 2016)

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Welche wertvollen Erkenntnisse hat dir diese Rauhnacht geschenkt?

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