Wenn Vollmond der Waage den Tanz (irgendwie) verweigert ...

Daniela Hutter schreibt im YinPrinzip über zeitgemässe Spiritualität und die erwachende Weiblichkeit, erinnert die Frauen an Sisterhood

Zu Beginn der Osterzeit zeigt sich uns der VolleMond an einem Portaltag im Zeichen der Waage. Energetischer Flow auf mehreren Ebenen. Die Energien die die Ostertage bringen (mehr dazu >> hier), der Portaltag und das Licht des vollen Mondes.

 

 

WaageVollmond ist stets ein Brückendienst der Energiequalität, eigentlich. Dieses Mal sind allerdings die Einflüsse von Uranus und Pluto nicht zu unterschätzen. Sie können Spannungen ins Feld weben.  Und vielleicht die Lust auf Kampf vorgaukeln. Brisante Stimmung, wenn wir uns von der Oberfläche (ver)führen lassen. Genau darin zeigt sich die Herausforderung (aus alten Mustern): Nämlich auch in einer ungemütlichen Situation in einer neue Gelassenheit sich zu zentrieren, eben nicht in die Falle zu tappen, den alten emotionalen (An)Trieben ihren Lauf zu (über)lassen.

Ostern nehme ich stets als Zeit "der eigenen Auferstehung und des eigenen Erwachens" wahr. (mehr darüber liest du >> hier).  Wie kraftvoll, wenn nun hier die Energien des Mondes sich in seinem Potential voll entfalten und in seiner ganzen Kraft spürbar werden.

 

Als WaageMond bietet er sich uns (dennoch) als Brückenbauer an - wie immer du die Brücke brauchst.  Auch Jupiter wählt die Opposition zu Uranus. Venus und Merkur tanzen rückwärts.  Das Stichwort "Balance" bringt sich hier wohl eher mehr ins Spiel, als das es gilt die Spannungen auszuhalten. Deshalb braucht's eine genaues Hinfühlen: Wie zeigen sich die eigenen Anteile im Spannungsfeld, dort will angesetzt werden, denn nur dort können wir Änderung bewirken.

 

Dennoch ein achtsamer Einsatz der eigenen Ressourcen ist auch gefragt.  

  • Wo ist Gelassenheit und ein (geduldiges) Halten des Feldes vielleicht der bessere Einsatz, als bestimmte Vorhaben ausgerechnet dieser Tage durchzubringen?

Auch die Venus - in ihren rückwärtigen Schritten weist sie im Licht des vollen Mondes wohl exakt darauf hin, wo wir in unseren Beziehungen den Blick und das Wahrnehmen risikieren dürfen:  

  • Wie reagieren wir auf "spannende" Situationen? Auf Zurückweisung oder Verletzung?
  • Folgen wir da alten Pfaden und Mustern, lassen uns zum Kampf verführen?

Und schon sind wir wieder bei der Waage und der Balance hin zum neuen (er)Leben. So nimmt der WaageVollmond dieses Mal wohl die  Aufforderung mit ins Feld: "Ich helf dir dieses Mal selbst die Balance zu bringen."  Ermächtigende Zeiten dieser Tage, Ja. 

 

Jeder von uns hat seine ganz individuellen Themen, Herausforderungen. Allesamt dienen sie dem, dass ein Me(e)hr von uns sich offenbaren möchte - im Leben und im Sein. Letztlich haben wir alle Jahre des Anpassens hinter uns. Das wurde uns (nicht nur in der Schule) so gelehrt. Auch in unserem Zellbewusstsein tragen wir "Anpassung" als Programm mit uns.

 

Individualität zu leben. Mut zur eigenen Essenz, Wahrhaftigkeit und Authentizität scheinen die Schritte sein, die sich uns anbieten und die Energien unterstützen uns. So eben vollmondhaft - in seinem ganzen Potential.

 

So halte inne und reflektiere für dich:

  • Wo in deinem Leben, brauch's gerad die (Wieder)Verbindung - die Brücke?
  • Welchem Impuls kannst du folgen als Beitrag hin zur Eigen-Macht. Im sinne des eigenen / selbst Machens?

Waage Vollmond lädt uns aber auch immerwieder ein, die eigenen Bedürfnisse anzusehen. Zu oft reihen wir sie hinten an, nehmen ihnen die Gewichtung ab. Diese Zeitqualität unterstützt uns darin, Impulse zu finden und sie umzusetzen, um eigene Bedürfnisse hin im Kontext des Lebens wieder in die richtige Balance zu allem was uns (noch) umgibt, zu bringen. 


So lass dich nicht aufhalten, denn die Zeit ist JETZT !

 

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit: shutterstock_- wavebrakemedia 292332131  -  shutterstock_551333725

 

 

Follow on Bloglovin

Für mich sind an den Mondtagen (Vollmond wie Neumond) stets Zeit für Rituale reserviert. Es erscheint mir, "die Schleier sind gelüftet" und mein Zugang zur Anderswelt ist an diesen Tagen besonders leicht.

So wer mich an diesen Tagen beim MONDreisen begleitet, dem wünsch ich eine gute Reise, tiefe Erfahrungen und wertvolle Erkenntnisse.


ergänzend zu meiner Arbeit zu den Rauhnächten sind Meditationen für die Tage des Neumonds und Vollmonds entstanden. 


Du teilst die Liebe zum Tanz der Mondin mit mir und möchtest mehr wissen?


Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013), „Mach dein Leben hell“ (2015) und "Das Yin-Prinzip" (August 2016)

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0