05.01.2018 noch immer RauhnachtsZeit

Rauhnächte Weihnachten Zeitqualität Neumond Mondmonat Mondjahr Rauhnachtszeit Daniela Hutter

Wir sind noch immer in der  Rauhnachtszeit. Auch wenn wir gestern mit dem 12. Tag der Rauhnächte, den letzten für dieses Jahr begehen konnten.  Genauso wie es Tage der Einstimmung gab (mehr dazu >> hier ), gibt es auch Tage des sanften Ausklangs. Eine Zeitqualität verabschiedet sich nie abrupt, sie kündigt sich stets sanft wie eine Welle an und verabschiedet sich in ebensolcher Weise.

 

An dieser Stelle hast du bedacht, dass du dich auch noch immer im alten (Mond)Jahr bewegst?

Das neue Mondjahr, und damit jene Zeit die mit den Mondmonaten korrespondiert beginnt nämlich mit dem nächsten Neumond, das ist der 17. Jänner. Und das Venusjahr beginnt überhaupt erst mit dem 20. März. So verweben sich Energien. Das eine in das andere. Miteinander ergeben sie ein Feld, das uns trägt. Immerzu.

 

Und dass wir Menschen allesamt alles an einem Punkt festmachen wollen, 1. Jänner, Null Uhr ~ nun, das liegt wohl an unserem Menschsein. Zu sehr sind wir verhaftet in Schwarz-Weiß, Entweder-Oder, das Eine ODER das Andere.  Aspekte der Dualität. Die Lektion des Miteinander, des Sowohl-als-auch das ist die Lektion der neuen Zeit, hinein in alle Aspekte des Lebens. Doch nun zum heutigen Tag des 5. Jänners.

 

Was ist mit dem 5. Jänner ? Welche Bedeutung hat er?

Der heutige Tag wird auch als Umkehrtag bezeichnet. Selbige Qualität hat sich bereits schon mal am 28.12. angeboten. An diesem Tag ging es eher um Details der bis dahinliegenden Tage, heute geht es eher um das Gesamte. Deine Erfahrung, dein gesamtes Bild der Botschaften aus den Rauhnächten. Auch darum, wie du damit umgegangen bist oder welche Reaktionen es in dir hervorgerufen hat. 

 

Es bietet dir nicht an, dass  jene Erkenntnisse, die sich anders als erwartet, offenbaren nun wieder "ausgelöscht" oder gar wegdrängt werden können, sondern eben anders, dass man der Einladung folgen darf, nochmals nachzufühlen:

  • Wo bist du "nicht ganz einverstanden",
  • wo möchtest du es anders haben,
  • wo fehlt dir etwas ..

und dann wähle eine neue Ausrichtung: Verdränge nicht, schau nicht weg. Sondern schau genau hin und spüre,

  • was braucht es,
  • was kannst du beitragen,

als dass exakt dieses Bild sich nun (erneut) der Veränderung öffnet. Es ist ein Nähren mit deinem Sein, mit dem was du in dir trägst. Und es ist auch .. (für viele) ein neuer Schritt, denn das Muster der Opferhaltung kennen wir alle und die Reaktion des Trotzigen und Unflexiblen auch.

 

Neu ist: ich nähre auch das Ungewollte, auf dass ich es verändere. Ich ergebe mich nicht. Ich bleibe verbunden (stay tuned) und nütze meine innere Schöpferkraft.

 

Ein sanfter Ausblick

So mag ich dich an dieser Stelle einladen deine erste Ausschau über die Rauhnäche zu halten. Ohne jetzt in deinen Aufzeichnungen nachzulesen ... 

  • Gab es diesen einen Moment, der dir allen voran in Erinnerung ist?
  • Dieser eine Satz?
  • diese eine Erkenntnis?
  • Was hat dein Herz besonders berührt?

    beschreibe dir das jetzt ... 

    und weiter, ohne in deinen Aufzeichnungen nachzulesen (wir wollen ja nicht zu sehr deinen Verstand beschäftigen, sondern dein fühlendes Herz antworten lassen)

  • Welche Tierbegegnung hat dich am meisten berührt (wenn es überhaupt eine gab)
  • Warst du krank? Was war da die Botschaft deines Körpers?

    Aus deinen Beobachtungen, Begegnungen, Ereignissen  heraus:

  • Was war deine Nummer 1 ?

    Und wenn du die Rauhnächte in nur einem Satz zusammenfassen würdest:

  • Wie würdest du ihn formulieren?

    Und wenn du die Rauhnächte in nur einem Wort zusammenfassen würdest:

  • Welches Wort nimmst du dir als dein Wort des Jahres in 2018 ?

Du kannst die Übung auch gerne wiederholen. Leg dazu deine Nicht-Schreibhand aufs Herz und vor jeder Antwort fühle dein Herz, atme dorthin ein und aus .. und dann "lass die Antwort kommen". Erlaube deinem Verstand "einfach nur (still) zu SEIN".

 

So viel für heute. Morgen habe ich nochmals was ganz besonderes für dich. Den 6. Jänner - den Tag der Könige .. und Königinnen. An dieser Stelle dann mehr. Ach ja, und .............. die Nacht von 5. auf 6. Jänner bezeichnet man auch als die Nacht der Wunder - deshalb "Lade Wunder in dein Leben ein". 

 

 

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Fotocredit: shutterstock_709200289

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Du möchtest mehr über die Rauhnächte wissen? Mehr dazu >> hier


Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Magst du von "deinem Weg", der dich einlädt, erzählen?