27.12.2020 - der vierte RauhnachtsTag

Daniela Hutter bloggt über ZeitQualität, intuitive Astrologie, Vollmond, Neumond und Rauhnächte.

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe 

Kosmisch gesehen (und gefühlt ebenso) befinden wir uns bereits auf der "Brücke zwischen den Jahren" dieser Rauhnachtszeit.   (mehr dazu >> hier )

 

Energetisch ist es weniger eine Brücke als ein Keller, denn wir "bauen  bereits am Firmament", der Basis für das Neue. Hinter uns liegen nun die Tage des Reinigens, des Loslassens, Harmonisierens und Ausgleichens. Nun beginnt die "Zeit des aktiven Aufbaus" des individuellen Energielevels. Dabei unterstützt uns am heutigen Tag die Kraft des Widders. 

 

Die Widder-Energie steht für die Kraft des Neuen.

Der heutige Rauhnachtstag korrespondiert mit dem vierten Mondmonat des kommenden Jahres, jenem wo Neumond im Zeichen des Widder stehts. Deshalb erreichen wir heute diese Energien wie über eine Brücke hinein ins 2021, und umgekehrt erreichen sie uns von dort. Um schon heute Botschaft und Ahnung zu erhalten. Um schon heute erste Samen zu setzen für ein kraftvolles neues Jahr.

Widder ist ja jenes Sternzeichen, das stets für das NEUE (Jahr) stand. Denn in früheren Zeiten (sehr viel früher) war es nicht der Kalender an dem sich die Menschen orientierten, sondern am Verlauf der Natur, der Gestirne am Himmel.

 

So lädt dich die Energie heute auch ein, Ausschau nach deinem Neuen zu halten. Ausschau danach, was ist denn deine Natur, wofür leuchten deine Sterne an deinem Himmel, welchen willst du folgen, welchen Weg wollen sie dir zeigen?

 

Widder unterstützt deine Zukunftsprojekte. Es eignet sich kaum eine andere Energie als die des Widders besser, um einen Neustart zu wagen, um mit Tatkraft und Pioniergeist unbekanntes Terrain zu erobern. 

  • So halte hier inne, augenblicklich, welche inneren Bilder mögen sich dir dazu zeigen?

Der Widder aktiviert unsere (inneren) Lebensgeister, sorgt für Inspiration und damit das Potential der Pionierskraft für deine Vorhaben des neuen Jahres, v.a. für neue Wege und neue Unternehmungen.

  • Auf der körperlichen Ebene, wie könntest du den Widder unterstützen, um deine inneren Lebensgeister zu aktivieren, zu nähren und lebendig zu halten?

Und gleichermaßen können wir mit der Kraft des Widder auch erkennen, worin wir uns dabei blockieren. Uns diesen Energien mit begrenzenden Glaubensmustern, Prägungen, Ängsten u.dgl. entgegenstellen - und damit uns auch unserer wahren Natur entgegenstellen, im Sinne von gegenüberstellen. Da wirkt dann Kraft auf Kraft, jenes energetische Feld dessen was wir leben, und jenes dessen was wir *eigen*tlich sind.  Welch innerer Kraftaufwand, kein Wunder, wenn wir oftmals so erschöpft sind.

  • Fühle nach: wann, wo, wie, warum ... wehrst du dich *eigen*tlich gegen dein wahres Selbst und dahingehend es zu leben, für dein me(e)hr vom Leben?

Welche Geschenk die Energie der Tage, diesem nun nachfühlen zu dürfen, sich das Sehen zu erlauben und im Erkennen auch die Aufforderung zum Tun hin zum Ändern finden.

 

Und weil wir auch mit dem Mond in Verbindung gehen, geht es auch darum .. wie ist denn dein individueller Entwicklungsweg. Wie und wofür könntest du da deine Energien mobilisieren und einsetzen.

 

Welche Impulse ruhen in dir bislang, die nun wach werden dürfen?

 

 

27.12. - Heiliger Johannes (der Apostel)

In der christlichen Mythologe ist heute "Heiliger Johannes",  der Apostel und Evangelist (nicht der Täufer).  Wir kennen ihn aus der Geschichte als jener, der einziger Apostel unter dem Kreuz stand (er war der jüngste im Gefolge und als Knabe weniger gefährdet war als die erwachsenen Männer ). Jesus vertraute ihm seine Mutter an: "Frau siehe da deinen Sohn! - Sohn, siehe da deine Mutter!".  So nahm Johannes die Gottesmutter zu sich. So steht es in der Bibel. Außerdem erzählt die Historie, dass Johannes jener war, der von Ephesos aus  predigte  und von dort aus wirkte. Nach einer Gefangennahme durch Kaiser Diokletian wurde er auf die Insel Patmos verbannt, kehrte aber nach dem Tode des Kaisers kehrte er nach Ephesos zurück  und verfasste das vierte Evangelium. Johannes verstarb in hohem Alter  und überlebte   alle seine Mitapostel, er war der einzige, der eines natürlichen Todes starb.

 

Johannes, der Apostel und Evangelist, ist Patron der Theologen, der Maler und Bildhauer, der Graveure und Lithographen, der Buchdrucker, Buchbinder und Buchhändler, der Papierhersteller, Schreiber und Schriftsteller, der Beamten und Notare sowie der Kerzenhersteller, Glaser und Spiegelmacher. Ebenso ist er Schutzheiliger für die Erhaltung der Freundschaft und für eine gute Ernte („Wetterherr“);

 

Es zeigt oft mit einem Adler als  Attribut, dies widerum verbildlicht  den „Himmelsflug seiner Gedanken“. Und da er viel schrieb und entsprechende Werke verfasste (seine "Geheime Offenbarung", die "Apokalypse" und das vierte Evangelium) verwundert es heute nicht, dass er als Patron gewählt wurde für die Schreiber, Schriftsteller, Papierhersteller, Buchbinder, Buchdrucker, Buchhändler u.e.a.


Der zweite Blick ... "Winter-Hans" & "Sommer-Hans"

Wintersonnenwende + ein paar Tage >> Festtag des heiligen Johannes des Evangelisten.
Sommersonnenwende + ein paar Tage >> Festtag des heiligen Johannes des Täufers. 

 

mir zeigt das einfach die Bedeutsamkeit dieser Zeit und Tage, im Volksglauben und dass die Kirche bewusst diese Tage "genützt" hat - eine "hochschwingende ZeitQualität" im Lauf des Jahres.


Was nehme ich mir aus dieser Mythologie mit....

Mich berührt sehr dieses Bild, "hat ihm seine Mutter anvertraut" - in diesem Fall die Gottesmutter.

So fühle ich da gerne auch nach,

  • "was wurde mir anvertraut" 

von Gott, vom göttlichen Ursprung, von der Seele zum Leben hin .. wie immer du das für dich formulieren magst. Und dann eben auch das Nachfühlen, 

  • wie gehe ich mit diesem Anvertrauten um? Welchen Stellenwert hat es im Alltag. Wieviel von meiner Bewusstheit erhält es?

Und da ist auch das Bild, dass er "für das ging" woran er glaubte. In unserem Sprachgebrauch hat das Wort "Missionieren" ja (leider) oft einen negativen Touch. Aber am Ende tu' ich ja auch nichts anderes (#augenzwinker), indem ich euch davon erzähle, welches mein Weltbild ist. (man muß  ja nicht unbedingt die insistierende Weise übernehmen, wie es die Kirche mancherorts tat).

  • Wofür willst du "gehen"? Oder in meiner (neuen) Sprache der Formulieren: "das Feld halten & nähren"?

Und mit solchen "Patronanz-Heiligen" kannst du fühlend insoferne "arbeiten" - dass wenn ein Tag einer Berufgruppe gewidmet ist .. und du "zufällig" davon erfährst oder in Resonanz gehst, kann das ein Auftrag sein, es endlich oder noch mehr zu leben .. oder auch hinzuschauen welche Blockaden da noch wirken könnten oder was es braucht, um es noch mehr ins den gelebten Alltag zu integrieren.

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Fotocredit: steffi fischer photography

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Magst du erzählen, was dir dein Widder erkenntnisreich als Information zuspielt?

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Kommentare: 6
  • #1

    Evelyn (Sonntag, 27 Dezember 2020 09:42)

    Danke für deine Rauhnachtsbegleitung, ich bin jetzt das dritte Mal in der Rauhnachtsgruppe und fühle heuer, jetzt verstehe ich all das erst richtig ins Leben hinein.

  • #2

    Elke (Sonntag, 27 Dezember 2020 10:07)

    Liebe Daniela, in diesem Jahr bin ich endlich wieder ganz intensiv dabei, was mir die letzten Jahre so fehlte. Es sollte so sein! In diesem Jahr genieße ich, das die Raunächte kein "Muss" sind und es fließt fast von alleine. Ich danke Dir, für Dein Sein!

  • #3

    Gaby (Sonntag, 27 Dezember 2020 11:39)

    Liebe Daniela
    Es ist schön,das man durch deine Zeilen auch einen Bezug zur Christlichen Mythologie erhält.Das macht es für mich um Vieles einfacher,noch tiefer in meine persönliche ‚Geschichte ‚ einzutauchen.Somit also die Rauhnächte intensiv zu verarbeiten.Danke �

  • #4

    Christel (Sonntag, 27 Dezember 2020 12:06)

    Liebe Daniela!
    Heute erinnerte ich mich daran, dass ich frei bin und mein Leben immer abseits der „Norm“ lebte (wenn auch unbewusst) ...
    ... und , dass meine Gabe ist, die Freiheit in die Welt zu tragen!
    Andere dabei zu unterstützen und zu begleiten , frei zu werden !
    Step by Step �
    Danke dafür!
    Danke für Dein wirken, Dein sein!

  • #5

    Sibylle (Sonntag, 27 Dezember 2020 12:30)

    Liebe Daniela, ich danke Dir von Herzen für das Teilen Deines Wissens hier und in der Rauhnachtsgruppe... ich bin jetzt im dritten Jahr dabei und liebe dieses sanfte Eintauchen in die Energien... deine Meditation dazu in den Ohren und all die Informationen aus dem alten Brauchtum verwoben mit moderner Spiritualität ist sehr stimmig für mich und rund... ich genieße dieses entspannte Beobachten des Feldes, das sich da auftut und meine Kreativität exponentiell anschiebt. Danke von Herzen an Dich

  • #6

    Nadja (Montag, 28 Dezember 2020 07:39)

    Danke, dass Du dieses Jahr so achtsam bist und die ('reine') Emailbegleitung anbietest. Das ist genau, was ich dieses Jahr brauche, um nicht in den Social Medien zu versinken und trotz Innenkehr in den Rauhnächten begleitet zu sein. Ich bin das dritte Jahr bei Dir dabei.