19.11.2021 Vollmond auf der Achse Stier/Skorpion

Vollmond Achse Skorpion Stier Spiritualität Mondritual Meditation

Das Vollmondslicht schenkt zumeist schon in den Tagen zuvor den anstehenden Themen sein Licht und es "erscheint" was sich zeigen will. Beim Vollmond im Stier geht es darum, tiefgreifende, auch die Sinne betreffende Wandlung zu vollziehen. Da ist die Achse Skorpion (Sonne) - Stier (Mond).  Es geht um den Gegensatz der inneren (geistigen und emotionalen) und der äußeren Welt. Denn im inneren Herzensraum, da tragen wir die Verbindung hin zur Seele und alle dem, was sich Seele in dieses Leben mitgebracht um es sich erfüllend zu (er)leben. Entwicklung und Lernen offenbart sich über das Außen, über den (scheinbaren) Widerstand. Nicht selten schlüpfen wir dabei in das Kleid der Opferrolle und formulieren "ich kann es nicht" - "es geht nicht" - "es liegt nicht in meiner Kraft oder Macht". Und dem halte ich dagegen und erinnere dich - sehr wohl geht es um deine Kraft, wozu sonst hätte sich deine Seele die Wünsche, Visionen und Träume mitgebracht? Wohl als Erinnerung sie zu leben ... 

 
Und die aktuelle Zeitqualität erinnert genau daran: diese (scheinbare) Machtlosigkeit im Inneren zu wandeln, hin zur Eigenmacht, hin zur eigenen vollen Macht. Vollmacht bedeutet Schöpferkraft.

  • Bist du bereit sie anzunehmen?

Der Weg führt immer hin zur Tiefe. Die Wurzel wächst aus der einzelnen Pflanze und so geht es auch um jeden einzelnen von uns, der seinen Beitrag zu leisten hat, gerufen ist. Die Frage die sich stellt:  

  • Was ist mir wertvoll?
  • Wofür engagiere ich mich?
  • Wo lasse ich los?
  • Was braucht es damit ich Dinge geschehen lassen kann?  

„Zeitqualität“  beschreibt, wofür „die Zeit nun reif ist“. Planeten selber lösen nichts aus, aber sie kreieren ein Feld, das uns bewegt, trägt und weisen uns hin, welche Themen jetzt dran sind.

 


Zeit für Besinnung, Zeit für Wandlung in der Tiefe des Selbst.

Ich weiß ja nicht, wie ihr diese Tage erlebt, aber bereits im zunehmenden Aspekt hat mich die Qualität des Mondes / der Mondin diese Woche mehrfach gerufen. Vollmond bringt Licht in die hintersten Ecken deines Lebens und lädt immer ein zu reflektieren. Bei Sonne im Skorpion ganz besonders.  Und der Auftrag lautet einmal mehr,  eine Balance zu finden zwischen dem Tiefgründigen, Verborgenen, Erahnbaren (Skorpion) und dem Beständigen, Festhaltenden, Realen (Stier).

 

Dieser Vollmond bündelt nochmal all diese brisanten Themen, die uns schon das ganze Jahr beschäftigen. 

 

An der Seite des Mondes steht Uranus.  Er strebt stehts nach (innerer) Autonomie und lässt uns das mit seiner Revoluzzerenergie spüren. Veränderung drängt sich nahezu auf, wenn du dich nicht von selbst auf sie einlässt - kreist sie dich ein und wählt dazu alle Möglichkeiten der Sprachen aus deiner Seele hin zu deinem (er)Leben. 

  • In welchen Bereichen deines Leben ruft es (schon längst) nach Veränderung?
  • Was steht dem denn (noch) entgegen?
  • In welcher Weise könntest du diesen "Auftrag" unterstützen?

Da ist noch ein planetarer Gefährte, der auf seine Weise den Impuls verstärkt:  Merkur hält das Feld jener Qualität, die wir die "eigene Wahrheit" nennen. So lautet die Frage die sich daraus formuliert:

  • Lebe ich "eigen"tlich mein Leben?
  • Lebe ich meine Wahrheit?
  • Entspricht das, was ich lebe, meiner Wahrheit?

An dieser Stelle wirkt Uranus aus dem Stier heraus. Er kennt die Melodie deiner individuelllen Stimme. Dein ganz persönliches Lied. Daran erinnert er dich,  er will dass du die Fesseln löst, deine Freiheit findest - dein freier Geist seine Flügel (endlich) ausbreitet.

 

Erde dich - lautet die Qualität der Zeit, und damit "be-Sinne dich auf dich"

 

Ein Stier-Erde-Vollmond lädt uns ein, uns bei sich (wieder) anzukommen, geerdet. Bei sich als Mensch und im alltäglich (er)Leben. Stiervollmond erinnert uns an die Sinnlichkeit des Lebens und das Leben mit allen Sinnen (irdisch, erdig) zu genießen. MenschSein lautet die Erinnerung.


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Die partielle Mondfinsternis

Zunächst - es ist die erste Mondfinsternis auf der Achse Stier/Skorpion und so eine Konstellation läutet immer Veränderung ein. Schon wieder. #augenzwinker.


Veränderung ist die einzige Konstante des Lebens, heißt es. Und dennoch gibt es die großen und die kleinen Veränderungen, ohne dass ich die Wertung mitreiche. Was für den einen groß ist, es für den anderen klein - und umgekehrt.

Die Verbindung von Mars und Uranus gilt aktuell als "spannend" und auch das Quadrat von Saturn:Uranus.

Das ist schon eine extreme und hochexplosive Mischung.  Sonne im Skorpion steht (auch) für Macht.  Vollmond im Stier hält die Werte dagegen. Das ruft nach einem wahrhaftigen Blick, von jedem von uns. Denn auf diese Weise bringt der aktuelle Vollmond nochmal all diese brisanten Themen, die uns schon das ganze Jahr beschäftigen aufs Tableau. Eins ist gewiss: "der Blick darauf" reicht nicht aus. Es gilt die Position einzunehmen, den eigenen Platz - mit Eigenverantwortung als eigene Antwort und Standhaftigkeit.

In großen wie in kleinen Themen, kollektiv wie individuell.  Und es kreiert sich ein Korridor hin zur Neumond-Finsternis am 04.12. - in all diesen Tagen "holt es dein Hinschauen ab", will deine Wahrheit sich formulieren.

  • Was ist für mich (noch) gültig - und was nicht?
  • Wo weiche ich immerwieder aus? 
  • Und wie "argumentiere" ich mir das selber gegenüber?

 

Skorpionzeit ist Transformationszeit.

Diese Energie lädt uns ein nach Innen zu gehen und von dort aus das Leben auszurichten. So fordert die aktuelle Zeitqualität uns aus, es zu noch einmal ergründen, welches sind meine Werte, die mein Leben bestimmen - und es zum Genuss machen oder noch viel mehr, es zum Genuss machen könnten.

  • Wie steht es um meine Lebensfreude?
  • Welches sind meine Talente, mein Potential?
  • Welches sind meine Ressourcen, die ich (m)einer Fülle des Lebens anbiete?

Im Gegenspiel des Mondes, mit der  Qualität des Stiers ist hier eine realistische und bodenständige Qualität -  so ist es dieses Energiefeld, das uns erinnert, unsere Ideen/Eingaben umzusetzen und die Mondqualitäten unterstützen, sie auch (uns selbst) greifbar zu machen. Der Mond im Stier braucht also Sicherheit.  

 

Die Achse Stier-Skorpion verweist uns auf die Themen Werte und Sicherheit. Es geht um die eigenen Werte (Stier) in Betrachtung hin zu den Werten der Anderen (Skorpion) 

  • Was sind meine Werte?
  • Was ist mir was wert?
  • Wie steht es mit meinem Selbstwert?
  • Welchem Stellenwert hat Sicherheit in meinem Leben?

Und SchützeZeit ist nicht mehr weit.

Denn am 22.11. wechselt die Sonne ins Zeichen Schütze. Schütze ist (auch) das Zeichen der Sinnfindung. Da gilt es den Pfeil in den weiten Raum fliegen zu lassen.

  • Was macht den eigentlich (noch) Sinn? Oder:
  • Was macht eigentlich überhaupt Sinn? 

Beachte die beiden Wörter "eigentlich" ;-) .. formuliert sich doch "das Eigene" darin. 


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Das (wahre) Selbst erspüren, sich in der Tiefe fühlend begegnen.

Ein stückweit lenkt das Licht der Mondin unser Sehen und Erkennen auch auf die materiellen Dinge des Lebens.

  • Wie wichtig sind sie mir?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Welche Beziehung habe ich dazu und welche könnte ich loslassen um sie zu verändern?

Vollmond auf dieser Achse hat auch die Fähigkeit die Dinge zu manifestieren. Aus Keimen, das Neue zu wachsen lassen. So, wie die Samen, die im Herbst in den Boden fallen.

 

So erinnert uns Stiermond auch daran wo es ein Loslassen, Gehenlassen und Sterben braucht, all dessen, das dir nicht mehr lebendig ist, dessen das dir nicht mehr dient (Skorpion), damit dann im Frühling (Stier) alles wieder neu erblühen kann.  

 

 (c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit:  Steffi Fischer , Canva

 

 

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Die Energie und das Licht des vollen Mondes ist speziell. Darum wussten die Menschen stets und wählten diese Nacht als Nacht des Tanzen, Feierns und für Rituale. Mit den Mondenergien laden wir nicht nur die Fülle des Lebens ein, die Energien unterstützen uns auch dass wir uns mit dem inneren Licht verbinden,

und damit mit der eigenen Kraft, die uns dient hin zu einem Me(e)hr vom Leben.

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016), die Ausgaben von "Mondverliebt" (2020, 2019, 2018)  sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


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Kommentare: 2
  • #1

    Tanja (Freitag, 19 November 2021 10:04)

    Lieben Dank für den Artikel zur Vollmondnacht am 19. November. Seit ich loslassen und auch Dinge so nehme, wie sie kommen, verliere ich Gewicht �.
    Mein Mann ist Skorpion und ich Stier. Hat das in der jetzigen Zeitqualität etwas zu bedeuten?
    Wie verstehe uns nicht besonders gut.

    Liebe Grüße

  • #2

    Tanja (Freitag, 19 November 2021 10:05)

    Sorry, für die Tippfehler. Jetzt erst gesehen.