Yin Yang Sexualität und körperliche Liebe zwischen Mann und Frau

Yin Yang Sexualität zarte Berührung als Ausdruck körperlicher Liebe zwischen Mann und Frau

Yin Yang Sexualität beschreibt die tiefe Wechselwirkung zwischen weiblicher und männlicher Energie, die weit über das Körperliche hinausgeht. Als Seelen erleben wir auf diesem Planeten Dualität, die Erfahrung von Trennung und Gegensatz. Mann und Frau sind ein Ausdruck genau dieser Dualität: ich und du, zwei getrennte Wesen, die zueinander finden wollen.

 

Wenn Mann und Frau in der körperlichen Liebe eins werden, berühren sie etwas Heiliges: den Moment, in dem Dualität aufhört und Einheit entsteht. Viele spirituelle Traditionen beschreiben genau das als das eigentliche Ziel menschlicher Erfahrung. Und doch ist genau diese tiefe Begegnung im Alltag oft schwierig. Körperliche Liebe zwischen Mann und Frau kann wundervoll gelingen, aber über lange Strecken zeigt sie sich immer wieder als eine der größten Herausforderungen im Leben.

Wenn wahre Liebe miteinander geteilt, gegeben und empfangen wird,

erfahren zwei Menschen das Wesen Gottes.

Liebe erfahren heißt Gott erfahren. 

(Zitat, Quelle unbekannt)

Lets talk about Sex und was Yin Yang Sexualität dabei wirklich verändert

Die sexuelle Energie zwischen Menschen geht verloren

Das Männliche steht für Yang, das Weibliche für Yin, und zusammen ergeben sie Einheit. Doch unser Alltag verlangt von Frauen immer mehr Yang: planen, funktionieren, leisten. Frauen übernehmen Führungsrollen, sind in traditionell männlich dominierten Bereichen erfolgreich und verkörpern dabei zunehmend Yang-Energie in Form von Entschlossenheit, Antrieb und logischem Denken.


Was dabei energetisch geschieht, ist oft kaum bewusst: Die Frau verliert schrittweise die Verbindung zu ihrer Weiblichkeit und verlagert ihre gesamte Grunddynamik vom Yin ins Yang.

 

So begegnet Yang dem Yang, und die magnetische Anziehungskraft zwischen Mann und Frau schwindet. Nicht weil die Liebe weg ist, sondern weil die Pole falsch gestimmt sind:

  • Yin- und Yang-Energien existieren als polare Gegensätze und erzeugen dadurch eine beständige Anziehungskraft. Je stärker und tiefer diese Polarität gelebt wird, desto schwerer lässt sich ein Paar durch äußere Lebensumstände auseinanderreißen.

Körperliche Liebe zwischen Mann und Frau fühlt sich an wie Geschwister

Treffen zwei Yang-Energien aufeinander, entsteht Vertrautheit, aber keine Erotik bzw. geht sie verloren. Viele Paare kennen dieses Gefühl: Man liebt sich, aber die sexuelle Energie zwischen den Menschen fehlt. Das ist kein Zeichen von Verlust, sondern ein Zeichen dafür, dass das Yin der Frau zu wenig genährt wird.

 

Wenn beide Partner in derselben energetischen Schwingung agieren, entsteht mit großer Wahrscheinlichkeit keine sexuelle Anziehung. Der Funke der Erotik entfacht sich dort, wo unterschiedliche Energien aufeinandertreffen, nicht dort, wo sich zwei gleiche Pole begegnen.

Unterdrückte sexuelle Energie braucht ein lebendiges Yin

Schneller, höher, weiter: Alles, was den Alltag prägt, stärkt das Yang und schwächt das Yin. Yin-Zustände stehen für Empfänglichkeit, Harmonie, Entspannung, Ruhe und Intuition, während Yang-Energie aktiv, linear, strukturiert und vorwärtsgerichtet ist. Wer dauerhaft im Yang-Modus verharrt, verliert den Zugang zu seiner weiblichen Essenz.

 

Reizüberflutung, Schlafmangel, Hektik, aber auch unbewusste Muster und Prägungen halten Frauen im Yang-Modus fest. Die Lösung liegt nicht in Technik oder Willenskraft, sondern im bewussten Nähren des Yin durch Stille, Natur, Meditation, Atemübungen, tiefe Verbindung mit anderen Frauen und nährende Sinneseindrücke. Das Zusammenspiel dieser Pole in ihrer ganzen Lebendigkeit ist es, was körperliche Liebe erst wirklich tief werden lässt.

Die sexuelle Energie des anderen spüren und was Oxytocin damit zu tun hat

Oxytocin, das sogenannte Kuschelhormon, ist weit mehr als ein nettes Nebenprodukt von Zärtlichkeit. Es aktiviert jene Hirnregionen, die mit Lust und Bindung verbunden sind, und gilt als eines der wichtigsten Moleküle für sexuelle Funktion und emotionale Nähe. Bei Frauen steigert es die Intensität des Orgasmus und vertieft das Erleben von Lust.

 

Niedrige Oxytocin-Spiegel gelten als einer der Hauptgründe für sexuelle Unlust bei Frauen, denn das Hormon fördert die Durchblutung der Genitalorgane, erzeugt ein Wärmegefühl im Körper und wirkt direkt auf jenen Bereich des Gehirns, in dem der Orgasmus erlebt wird. Oxytocin schütten wir Frauen bei allem aus, was uns wirklich gut tut: liebevolle Berührung, ein warmes Bad, eine Massage, Stille und eine entspannte Atmosphäre.

 

Selbst Augenkontakt, Umarmungen und Küssen erhöhen den Oxytocin-Spiegel auf natürliche Weise und fördern Verbundenheit, Nähe und Verlangen. Das sind keine Nebensächlichkeiten, sondern die eigentliche Vorbereitung auf echte körperliche Liebe.

Seelenpartner und sexuelle Energie neu verstehen

Hinter vielen Missverständnissen in der Sexualität stecken Ängste und Prägungen, die wir seit Generationen weitergeben. Wer die Dynamik von Yin und Yang versteht, erkennt, dass es keinen neuen Partner braucht, sondern ein neues Bewusstsein: für sich selbst, für den anderen und für das, was zwischen Mann und Frau wirklich möglich ist.

 

Das Verständnis und die Harmonisierung von männlicher und weiblicher Energie kann lebensverändernd sein, denn diese Energien beeinflussen unser körperliches, geistiges und emotionales Wohlbefinden sowie die Art, wie wir uns in Beziehungen zeigen und begegnen. Die Verbindung mit dem Seelenpartner beginnt nicht im Bett, sondern damit, wie du dich selbst bewohnst: ob du in deiner Yin-Essenz zuhause bist oder täglich dagegen arbeitest.

 

Yin Yang Sexualität ist keine Technik und kein Konzept, das man lernt. Sie ist eine Einladung, die du annimmst, wenn du bereit bist, in deine weibliche Natur heimzukehren, in die Kraft des Empfangens, und von dort aus die tiefste Form der körperlichen Liebe zwischen Mann und Frau zu erleben.

Wenn du spürst, dass dich diese Themen berühren, und du tiefer in die Welt des Yin eintauchen möchtest, findest du in der Yin-Akademie einen Ort, der all das zusammenbringt:

  • das Verständnis deiner weiblichen Energie,
  • die Verbindung zu deiner Essenz und
  • die Kraft, die daraus in allen Lebensbereichen entsteht, auch
  • in der körperlichen Liebe.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Daniela Hutter - Das Yin Prinzip

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