Notes to myself for August

ein neuer Monat beginnt. ein anderer Monat schließt sich ab.

Es war ein besonderer Juli. Er begann mit einem Fest der Liebe - die Hochzeit meiner (einzigen) Tochter.  (hier) Der Auftrag als Mutter an die Tochter - nicht zuletzt auch als jene, die die Ehre hatte, die freie Trauung zu zelebrieren, hat mich tiefst berührt. Und auch über die Verantwortung die wir als Ahnin hin zu unseren Töchtern (Söhnen) haben.

Und der Monat hatte noch ein anderes absolutes Highlight für mich - ein Tag & Abend auf der Zugspitze, bei schönstem Wetter. Das Bild schenkte nicht nur Aussicht, sondern Fernsicht. Das hat mich tief berührt und bewegt noch immer (hier), im Außen wie im Innen. (so bin ich eben).

  • wenn ich in die weite Ferne sehe, was bin ich bereit zu sehen?

Der Juli hatte auch ein weiteres Geburtstagsfest meines Mannes mit Freunden für mich. Das hieß zunächst viel Arbeit (ich bekochte sie mit Tapas) - aber dann ein gelöster Abend im Kreis der Freunde. Was mich einmal mehr fühlen ließ: Momente der Verbundenheit machen das Leben so kostbar.

 

Und dann war da noch die erste "längere Einheit" Babysitten, unser jüngster Enkel. Das erste Mal "nicht nur kurz". Ich war nicht aufgeregt, mir war klar - das ist kein Problem (für ihn und für mich). Es erfüllte mich eine tiefe Dankbarkeit nach der gemeinsamen Zeit - sie ließ mich fühlen:  Die Zukunft ist in unseren Kindern, sie bringen uns die Botschaft von Hoffnung und Zuversicht direkt in ihre Ahnenlinie. Es lohnt sich in all den Themen der Zukunft für sie dran zu bleiben. Denn das ist nur fair ihnen gegenüber, wenn sie uns schon das Vertrauen allen Lebens das offensichtlich noch immer in die Menschheit gelegt wird, darreichen.

 

Dann war da noch das Meeting in Holland. Alles was dort mein (inneres) Comittement erhielt, hat sich schon lange abgezeichnet. Der Schlüsselsatz "Du könntest so viel gutes bewirken" - den formulierte eine geschätzte Autorenkollegin, und er reifte 1 1/2 Jahre in mir. Bis die Energie so stark war, dass ich ihr nicht mehr ausweichen konnte.

 

Und dann waren da noch ganz viele kostbare Momente, die mir meine Arbeit schenkt. Für all diese fühle ich tiefe Dankbarkeit täglich, stündlich, momentlich - in allem. Dennoch war es auch der Start der Podcast-Interviews der Reihe der Yin-Coaches, die ganz viel in mir bewegen. Hier fühlen zu dürfen, welch Ehre es ist, dass sich Frauen an meine Seite gesellen, mit mir gehen - ich kann es kaum in Worte formulieren, was mir das bedeutet.
 
Und am letzten Tag (also gestern) ein blauer Brief vom Gericht: Bewilligung einer Exekution. Androhung des Gerichtsvollziehers. Das löste eine ganze Lawine an Triggern in mir aus - dabei hatte ich einfach übersehen, dass eine Überweisung (während des Zypern-Retreats in Auftrag gegeben) nicht durchgeführt wurde. Und Mahnung wurde keine geschickt. Oder ging mit der Post verloren. Klar hab ich gleich überwiesen, klar ist alles geklärt. Aber "blaue Briefe vom Gericht" gehen einfach nicht spurlos an mir vorüber. (wie die Hochzeit nicht, wie die Zugspitze nicht).

Und nun ist heute Vollmond. Ein Ereignis wie gestern (der blaue Brief) fließt als "Zufall" in die Themenwelt. Wie anderes auch.  Ich bewege die Fragen, die ich in meinem Blog notiert habe. Manchmal frage ich mich - tu' ich's für Euch - oder mehr für mich. Auf jeden Fall bin ich mir dankbar an dieser Stelle für meinen Text und meine Gabe des Formulierens.

Der August ist da. Er war als Kind immer mein Lieblingsmonat. Gleich nach Dezember. Das eine brachte Weihnachten, der andere Monat meinen Geburtstag. Und beides bedeutet(e) mir: Geschenke. Heute weiß ich, jeder Tag ist ein Geschenk des Lebens an sich. So werden mir alle Monate und alle Tage zur Lieblinszeit - einfach Leben.  Dennoch: Der August bringt, ich werde also wieder ein Jahr älter. Ein Jahr mehr - oder ein Jahr weniger. Je nachdem, wie man's betrachtet. Umso wichtiger es ganz zu leben.  Das gelingt mir zunehmend besser, je älter ich werde.

 

Und was der August noch bringt ..  das weiß ich jetzt noch nicht so genau. In ein paar Wochen kann ich wohl mehr dazu erzählen. Deshalb, an dieser Stelle: DANKE für DICH in meinem Leben. Du machst mein Leben reich.

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Daniela Hutter - Das Yin Prinzip

Daniela Hutter

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