GedankenReichBlog - Körper

Botschafterin zu sein, hieß es, gehöre zu meinen Aufgaben. Oftmals sind die Botschaften "nur" kurze Anregungen um inne zu halten in sich, in seinem ganz persönlichen Gedankenreich, um zu reflektieren was ist, wahr zu nehmen. Und das lädt ein, im bewussten Sein mehr und mehr die Gedanken reich werden zu lassen. Dennoch, irgendwie widerstrebt es mir, meine Tagesgedanken "nur" via Facebook zu teilen - deshalb schaffe ich hier dafür Raum - im Gedankenreich.

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Stefanie Arend, Pionierin des Yin-Yoga im Interview

Der Weg des Yin ruft uns dazu auf, Körper - Geist - Seele (wieder) zu vereinen. Yoga ist ein Weg dazu. Yin-Yoga ganz besonders und ergänzt das YIN-Prinzip hier auf der Körperebene.

Der Weg des Yin ruft uns dazu auf, Körper - Geist - Seele (wieder) zu vereinen. Yoga ist ein Weg dazu. Yin-Yoga ganz besonders. Stefanie Arend ist dazu Pionierin und hatte zunächst verschiedene Ausbildungen in unterschiedlichen Yoga-Richtungen gemacht, bis sie nach Jahren des Ausprobierens im Yin Yoga Teacher Training von Paul und Suzee Grilley endlich das gefunden hat, was sie so lange gesucht hatte. 

 

So ist es mir eine Freude ihre Weisheit hin zum Körper und hin zum Yin in meiner Reihe #yinlove4you an Euch weiterzureichen:


Kennst du das? Du gibst von Herzen gern positive Energie weiter an deine Umwelt, du kümmerst dich liebevoll um andere, vielleicht arbeitest du sogar in einem Beruf, bei dem es um dieses Thema geht, z. B. als Masseur, Yogalehrer, Krankenschwester usw. Aber irgendwann kommst du möglicherweise an einen Punkt, an dem du dich übermüdet, antriebslos oder sogar innerlich leer fühlst. Ich kenne dieses Gefühl selber auch. Ich arbeite seit Jahren als Yogalehrerin in einer „One-Woman-Show“, das heißt, ich habe in meinem Studio über Jahre alle Kurse selber gegeben, auch an besonderen Tagen wie meinem Geburtstag oder sogar wenn ich mal gekränkelt habe. Es hat mir nie viel ausgemacht, denn ich liebe es zu unterrichten und es ist für mich eine Erfüllung, diesem Ruf folgen zu dürfen. Aber eines Abends stand ich vor meinem Kurs, ich hatte noch zwei Power-Yoga-Kurse zu je 90 Minuten vor mir, und fühlte mich selber völlig ausgepowert. Ich hatte überhaupt keine Kraft mehr und wollte mich am liebsten einfach nur zurückziehen und meine Ruhe haben. 

Mir wurde klar, dass ich mich überfordert und dabei viel zu wenig um mich selbst gekümmert hatte.

Ich kämpfte innerlich an gegen meine Tränen, die so gern nach draußen wollten. Aber ich wollte meine Kursteilnehmer, die freudig vor mir auf der Yogamatte standen, nicht enttäuschen und habe die Kurse noch irgendwie hinbekommen. Dieser Abend war für mich jedoch ein Wendepunkt in meinem Leben. Mir wurde klar, dass ich mich überfordert und dabei viel zu wenig um mich selbst gekümmert hatte. Ich war in einem totalen Yang-Überschuss und mein Yin wollte dringend genährt werden.

 

Du darfst hier einfach nur SEIN, so, wie du bist, ohne dich für irgendjemanden oder irgendetwas zu verbiegen.

Zu genau diesem Zeitpunkt kam Yin Yoga in mein Leben und ich habe diese Praxis voller Dankbarkeit angenommen und mehr und mehr in mein Leben integriert. Im Yin Yoga werden unsere Meridiane, unsere Energieleitbahnen, minutenlang in einem passiven Muskelzustand gedehnt und komprimiert. Dadurch hat diese Praxis einen ähnlichen Effekt wie eine Akupunkturbehandlung.

 

Ich merkte sehr schnell, wie meine Energie wieder ins Fließen kam und ich mich genährt und energetisch harmonisiert fühlte. Es war ein großes Geschenk in meinem Leben und ich kann es mir nicht mehr ohne diese Praxis vorstellen. Manchmal gibt es Tage, da habe ich nur 10 Minuten Zeit für meine Yoga-Übungen, aber auch diese wenigen Minuten können einen wunderbar positiven Effekt geben. Ich lasse sie nicht mehr aus, denn ich habe eingesehen, dass ich, seitdem ich endlich gelernt habe, mich auch um mich selbst zu kümmern, ich wieder viel mehr Kraft habe, die Dinge umzusetzen, die mir wichtig sind.

Zurückzufinden zur Sanftheit, zur Langsamkeit, zum Spüren und zum Loslassen des Leistungsdenken

Ich glaube, dass heutzutage sehr viele Menschen in einem Zustand des Yang-Überschusses sind. Immer wieder höre ich in meinen Yin-Yoga-Ausbildungen ähnliche Geschichten, meist von Frauen. Speziell die ständige Erreichbarkeit durch Handies und Internet tragen in meinen Augen dazu bei. Yin Yoga kann uns das Gegenteil schenken. Zurückzufinden zur Sanftheit, zur Langsamkeit, zum Spüren und zum Loslassen des Leistungsdenken.

 

Du darfst hier einfach nur SEIN, so, wie du bist, ohne dich für irgendjemanden oder irgendetwas zu verbiegen. Tu dir selber den Gefallen, immer wieder bewusst nach innen zu spüren, um wahrzunehmen, was du gerade brauchst. Vielleicht ist das ein Waldspaziergang, eine geführte Meditation oder ein ausgedehntes Bad. Und scheue dich nicht davor, dir Zeit für dich selbst zu nehmen. Selbstfürsorge ist wichtig und nährt dich auf allen Ebenen. Und diese liebevolle Energie kommt wiederum auch anderen zugute.

 

noch mehr über Yin-Yoga für deinen Alltag im Podcast:

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Fotocredit: shutterstock_623530853


Stefanie Arend ist YogaLehrerin - sie hatte viele Jahre ein eigenes Yogastudio, in dem sie Tausende von Yogakursen gegeben hat und dadurch viel Unterrichtserfahrung sammeln durfte. Seit einigen Jahren bildet sie Interessierte im Yin Yoga aus, was ihr sehr viel Freude bereitet. Als Ernährungsberaterin arbeitet sie ganzheitlich und integriert dabei verschiedene Ansätze in ihre Beratungen

 

mehr über ihre Arbeit


DVD

Yin Yoga stärkt nicht nur den Körper, macht ihn vitaler und leistungsfähiger, sondern hilft auch bei vielen typischen Alltagsbeschwerden. Ob Zähneknirschen, Schmerzen während der Periode, depressive Verstimmungen, Verspannungen oder Reizdarm – Stefanie Arend hat zahlreiche Yin-Yoga-Sequenzen zusammengestellt, durch die aktiv die Selbstheilung von Geist und Körper angeregt wird und sich schon bald wieder gelassen und schmerzfrei fühlt. Ergänzt durch Tipps zur gesunden Ernährung und Meridian-Heilkunde sowie Übungen aus der Faszientherapie bietet dieser Ratgeber ein ganzheitliches Yoga-rundum-Programm für Einsteiger und Fortgeschrittene.




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Just breathe. Einfach atmen.

Lydia und die Bedeutung des Namens. Lydia als Heilige und Patronin für die emanzipierte Frau. Namensherkunft und Namenstag

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Menschsein bewegt sich zyklischer Natur. Den ersten Zyklus den wir eröffnen, ist jener des Lebens - nämlich mit dem allerersten Atemzug - hin zum letzten am Ende des Lebens.

Ich formuliere stets: "Der erste Atemzug ist dein JA zum Leben. So wiederholt sich mit jedem anderen Atemzug immerwieder (d)ein JA zum Leben". Und ein bewusstes JA zum Leben zu entwickeln ist die Voraussetzung für ein erfülltes Leben. Und zugleich ist der eine Zyklus des Ein- und Ausatmen der kleinste Zyklus der uns unser Leben lang begleitet, sich in den großen Zyklus integriert. 

 

Dieses Bild offenbart was in vielen Sprachen das Wort vermittelt, nämlich dass das Wort "Atmen" gleichbedeutend mit dem Wort "Leben" ist.  So z.B. im Hinduismus, das Wort "Atman" bedeutet ursprünglich "Lebenshauch" oder "Atem" und in der indischen Philosophie bedeutet es das "ewige Selbst" - also die Seele.

 

Doch auch physiologisch erfüllt der Atem seinen Auftrag: Der Mensch atmet um zu leben.  Im Alltag atmen Menschen zehn- bis zwanzigmal pro Minute ein und aus und versorgen auf diese Weise das Blut mit Sauerstoff und zugleich wird der Atem zur Energiequelle für das Sprechen. 

Und es ist der Atem mit dem der Mensch in Kontakt mit sich selber ist. Indem wir dem Atem Achtsamkeit schenken, wird er zum Instrument um "in den Körper zu kommen". Menschen wissen intuitiv, dass ein ruhiger Atem Körper und Geist beruhigt. "Atmen" wird so zum einfachen Weg, um in Kontakt mit dir selbst zu sein.

 

Körper und Psyche sind miteinander verbunden. So verbindet uns der Atem auch mit unseren Gefühlen.

Im Bauchraum sitzen tiefe Emotionen, wie Trauer, Angst oder Ärger. Stress oder Angst verspannen den Körper, wir atmen flach, nur im Brustraum. Das ist eine unbewusste Möglichkeit, Gefühle nicht spüren zu müssen. Flacher Atem unterdrückt Emotionen und kontrolliert den Gefühlsausdruck.

 

Ein- und Ausatmen erfolgt ohne unser Zutun. Je ausgeglichener wir körperlich und seelisch sind, desto "ungestörter" geschieht dieser Vorgang. So ist es uns möglich zu atmen, ohne darüber nachzudenken. Es schließt allerdings nicht aus, dass das bewusste Atmen Körper und Geist heilen kann, wenn wir unsere  Bewusstheit mit dem Atmen verbinden. 

 

Auch unsere Sprache "nützt" die Sprache des Atems:

Es gibt viele Redewendungen innerhalb der Wortfamilie des Atems die unsere körperliche Befindlichkeit auszudrücken vermögen: 

  • es stockt uns der Atem
  • für etwas einen zu kurzen Atem haben
  • vor Angst den Atem anhalten
  • etwas hält uns in Atem 
  • den Atem anhalten
  • einen langen Atem haben
  • nach Atem ringen
  • atemlose Stille
  • an seinen Sorgen ersticken
  • seinem Ärger Luft machen
  • aus Erleichterung aufatmen
  • "dicke Luft" nimmt uns den Atem
  • etwas ist atemberaubend schön
  • u.a.m.

Die Formulierungen drücken aus, dass unsere  Atmung auch unsere Emotionen beeinflusst und mit dem Atmen können wir unsere Emotionen "heilen" - wandeln. Auf diese Weise verändert Atem unser Leben.


So wie wir atmen, leben wir.

Christine Schmid erzählt uns im Podcast nicht nur von ihrem eigenen Werdegang und ihrer Faszination für das Atem, sie erklärt und gibt auch Tipps wie wir den Atem als "Instrument" nützen können um körperlichen wie emotionalen Stress im Körper abzubauen und erklärt wie  die Technik des "Transformational Breath®" als Körpertherapie wirkt.

 

Denn: „So wie wir atmen, leben wir."

 

Dies ist einer der Grundgedanken des Transformational Breath®, einer sehr effektiven Selbstheilungsmethode, die auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene wirkt. Mit Hilfe der bewussten Atmung wird deutlich mehr Sauerstoff als beim normalen Atmen aufgenommen und auf diese Weise mehr Energie und Lebenskraft in den Körper gebracht. Ergänzt wird Transformational Breath® mit dem so genannten Body Mapping, einer Art Akupressung-Methode.

Podcast

 

ÜBER CHRISTINE

 

Christine Schmid ist Künstlerin und Atem Coach. Sie fühlt sich als Botschafterin des bewussten Atems. Besonders freut sie sich, dass ihre Arbeit als Künstlerin sowie als Atem Coach als vereinte Projekte laufen. Die Themen, die ihr am Herzen liegen durch beide Kanäle zum Ausdruck kommen. Ihre Passion ist Menschen tiefer in ihre Kraft, Lebendigkeit und Lebensfreude zu führen, ihnen lichtvolle Impulse zu geben, sie zu inspirieren ein kreatives, freies Leben im Ausgleich von Körper, Geist und Seele zu gestalten. Sie hilft Klarheit zu gewinnen und ermöglicht in Einzelsessions, Workshops und Retreats ihren Klienten*Innen sich immer wieder fokussiert auszurichten und den persönlichen Lebensweg tiefer im Bewusstsein zu gestalten.

Ihre Philosophie „So wie wir atmen, leben wir!“. 


Empfehlung - female Inspiration

Claudia Uhrig hat  Frauen eingeladen,  aus ihrem Wissen ein wertvolles Potpouri an Schätzen zusammen zu stellen  -  hier findest du auch eine Atemsession von Christine :)

  • Christine Schmid (Atemsession: deine weibliche Urkraft leben)
  • Claudia Uhrig (Meditation: Slow Down)
  • Stephanie Schönberger (Inspiration: In der Veränderung die Schönheit des Lebens erkennen und Frieden in sich finden"
  • Luisa Hartmann (Inspiration: Mondzyklus),
  • Julia Meyer (Inspiration: Wie gehe ich mit negativen Gedanken um)
  • Nicole Dechow (Inspiration: "Manifestation & das Law of Attraction")
  • Astrid Nöhring (Inspiration: Ein Ausflug in die Welt der Hormone & Yogasequenz)
  • ich (Inspiration: das schöpferische Prinzip des YIN & Meditation)
  • ..  u.v.a

 

 

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit: www.steffifischerphotography.de, Christine Schmid

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stay tuned - bleib in Verbindung

Das  Bewusstsein für  "eine neue Weiblichkeit & weibliche Kraft" sind mir Passion. Als Bewusstseinstrainerin für Frauen zeige ich Wege  für mehr Lebensfreude und für mehr Lebensglück auf, dies auf dem naturgemäßen, selbstbewussten Weg ihrer Bestimmung als Frau - dem weiblichen Weg. 

 

Ich nenne es das Yin-Prinzip.  und  schreibe ich hier auf dem Blog laufend, informiere in meinem Newsletter, erinnere via Facebook und Instagramm. Und wenn du den Dialog magst, heiße ich dich in der kostenfreien FacebookGruppe zum Yin-Prinzip willkommen.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Ich freu mich über den GedankenAustausch zum heutigen Tag

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Wie du erkennen kannst, ob du harmoniesüchtig bist

Lydia und die Bedeutung des Namens. Lydia als Heilige und Patronin für die emanzipierte Frau. Namensherkunft und Namenstag

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

 

Die Frau, nennen wir sie Adele, formuliert als Ziel für unser Coaching: „Ich möchte ein harmonisches Leben führen.“

 

Zuvor erzählte sie mir von ihrem Alltag, von fehlender Lebensfreude und einer gewissen Sinnleere, die sie für ihr Leben empfindet.

 

Auch formuliert sie: „Irgendwie habe ich das Gefühl, ich lebe nur das Leben der anderen und nicht das meine.“
Adele und ich, wir sprechen über das Wort „Harmonie“. Es steht für den Gleichklang und für Übereinstimmung. Übertragen auf das Leben und das innere Gefühl geht es wohl darum, dass Körper, Geist und Seele miteinander in Ausgewogenheit übereinstimmen. Und dann präzisieren wir gemeinsam: Harmonie erfahren wir dann, wenn das, was wir im Innen fühlen, mit dem, was man alltäglich lebt, übereinstimmt. 


Adele verstummt, ich kann sehen, wie sie innerlich unruhig wird, ihre Gedanken arbeiten. „Aber ich weiß ja gar nicht, was mein innerer Einklang ist, wie soll ich dann wissen, was ich leben will? Außerdem, mir geht es doch darum, dass mein Leben konfliktfrei mit meiner Familie ist, und dass wir alle harmonisch miteinander sind.“ Aha. Ich werde aufmerksam. Adele formuliert, was ich in meinen Coachings immer wieder beobachte und wahrnehme – insbesondere Frauen haben manchmal einen unbewussten inneren Zwang, in ihrer Umgebung Harmonie herzustellen, auch wenn das zumeist auf Kosten der eigenen Bedürfnisse geht.

Ich möchte ein harmonisches Leben führen

Ich bringe nochmals die Themen von fehlender Lebensfreude und Sinnleere in unser Gespräch. Adele und ich ergründen, womit sie sich täglich selber Freude bereiten könnte. Aus den ersten Antworten kommt Adele bald ihren Bedürfnissen nahe. Sie erkennt, dass sie schon früh damit begonnen hat, diese zu verdrängen bis sie sie gar nicht mehr wahrgenommen hat. Die Ursache dafür war stets, dass sie es allen recht machen wollte – dies damit sie nicht abgelehnt wird und in der Hoffnung, dass sie geliebt wird.

 

Adele und ich, wir entdecken dabei eine Prägung „Je unkomplizierter ich für die anderen bin, umso mehr werde ich geliebt.“

 

Adele erkennt, wie oft diese Prägung ihr Handeln bestimmt und dass sie durch ihre (unbewusste) Haltung „Ich will unkompliziert sein“ einen Teil von sich abgespalten hat – nämlich jenen, wo es um ihre Bedürfnisse geht.


Im nächsten Schritt forschen wir nach Adeles Bedürfnissen. Das ist gar nicht so einfach und es braucht schon Unterstützung von mir, dass Adele Mut hat zu formulieren, denn sie ist es gar nicht mehr gewohnt ihren eigenen Gedanken den Raum zu geben, Worte dazu zu formulieren. So notieren wir in einer langen Liste, was ihr und uns gemeinsam für ihr Leben einfällt. Je länger wir dran sind, umso mutiger wird Adele, umso mehr Spaß hat sie daran, umso kreativer wird sie und umso mehr fällt ihr für die Liste ein. Sie wird von mal zu mal lebendiger, ihre Augen strahlen.


Als ich sie auf das Gefühl aufmerksam mache – sieht sie mich an und sagt: „Du hast recht .. und das was ich fühle, das ist das was ich in meinem Alltag auch wieder mehr fühlen will“.

 

Und ich fühle .. Adele ist jetzt (wieder) auf dem Weg, hin zu mehr Lebensfreude und Lebenssinn. Ihr Leben wird harmonischer werden, in ihrem Sinn.                                                 


Wie du erkennen kannst, ob du harmoniesüchtig bist?

  • Du versuchst stets, es allen recht zu machen?
  • Du stellst deine Bedürfnisse hinten an?
  • Du machst dir viele Gedanken über die Bedürfnisse der anderen, auch darüber, was sie „vermutlich“ sind – fantasierst vielleicht sogar?
  • Du gibst dein Bestes stets die Bedürfnisse der anderen zu erfüllen? 
  • Du fühlst dich stets für das Wohlbefinden der anderen verantwortlich? 
  • Du fühlst dich schuldig, wenn wer anderer unzufrieden ist? 
  • Du bist immer nett und freundlich, auch wenn dir gar nicht danach ist? 
  • Du vermeidest es, Kritik zu äußern, um nicht abgelehnt zu werden? –
  • Du bist lieber ruhig, als eine Diskussion zu riskieren? 
  • Du gehst viel zu viele Kompromisse ein? 
  • Du vermeidest es, deine Meinung zu sagen, oder deine Bedürfnisse einzufordern um keine Konflikte zu kreieren? 
  • Du glaubst, nur dann akzeptiert zu werden, wenn du anderen gefällst? 
  • Du opferst dich für andere auf, und übernimmst auch für andere die Verantwortung?

Empfehlung

Dem Alltag mehr Yin schenken, das ist für viele Frauen noch große Herausforderung. Ihre Weiblichkeit zu leben und dennoch den Aufgaben von Familie, Beruf und Beziehung gegenüberstehen, reicht manchmal Fragen statt Antworten.

 

Als Bewusstseinsforscherin und Bewusstseinstrainerin für das weibliche Yin biete ich dir mein Wissen und meine Erfahrung dazu an. Denn Geschenke werden kostbar, indem man sie weiterreicht.


Der kleine Plan für mehr echte Harmonie in deinem Leben

  1. Werde dir klar, was denn deine echten, inneren Bedürfnisse für dein Leben sind. Sei ehrlich zu dir selbst und formuliere es für dich. Sei dabei möglichst konkret und formuliere greifbar. 
  2. Mach dir eine Liste, reihe die Bedürfnisse so, wie sie dir wichtig sind. 
  3. Reflektiere, in welchen Situationen verdrängst du deine Bedürfnisse? Warum? 
  4. Reflektiere: Gibt es bestimmte Personen, welchen gegenüber sich dein Verhalten wiederholt? 
  5. Reflektiere: Welche Qualität würdest du brauchen, um dich in diesen Situationen nicht zurückzunehmen? 
  6. Es ist Zeit für ein Versprechen an dich selbst. Wähle für die kommende Woche ein Bedürfnis und versprich dir, es in kleinen Schritten in dein Leben zu integrieren, täglich. Wiederhole dies von Woche zu Woche, mit jeder Woche ein Bedürfnis mehr und behalte die Bedürfnisse der Vorwoche(n) bei.

Praktische Tipps als Unterstützung für den kleinen Plan

Meditiere. Insbesondere für die Qualitäten, die du als Unterstützung brauchst.


Nehmen wir als Beispiel „Mut“. Wenn du erkennst, da ist dein Wunsch nach „mehr Mut“, kannst du darauf vertrauen, „Mut ist da – und: ich habe Mut, ich bin mutig.“ Ansonsten könntest du gar nicht fühlen, dass du ihn brauchst bzw. einsetzen willst. Es gilt also nur diese Verbindung zum Mut wiederherzustellen, als dass diese Energie für dich fließen kann.

  • Fühle dazu in deinen Körper: „Wo spürst du deine innere Quelle für „Mut“? Wenn möglich, lege die Hand dort hin, um besser spüren zu können. –
  • Bitte einen Engel hinzu. Es gibt für alle Qualitäten „Überbringer“. Bitte also deinen „Mut-Engel“ hinzu. –
  • Atme dich in die Energie von „Mut“. Mit geschlossenen Augen konzentriere dich auf deinen Atem und fühle mit dem Atmen der Energie von Mut nach. Wenn du sie gut fühlen kannst, dann atme sie in deinen ganzen Körper – in jede Zelle, in jedes Organ, in alle Knochen und in jeden Tropfen der Körperflüssigkeiten.

    Wenn du dann ganz erfüllt von Mut bist, atme mit jedem Ausatmen die Energie in deine Aura. Atme, bis du auch hier fühlst – Mut umgibt dich.

Natürlich kannst du diese Meditation mit jeder Qualität machen und „Mut“ durch alles ersetzen.


Affirmationen für (d)ein harmonisches Leben

Daniela Hutter bloggt über Weiblichkeit, Spiritualität und ZeitQualitäten
pin it: collect & remember für dein Pinterest Board
  • Ich schaffe Harmonie und Ausgeglichenheit für mich. 
  • Körper, Geist und Seele sind im Einklang mit meinem Leben. 
  • Meine eigene innere Harmonie hat Priorität. 
  • Ich nehme mein Bedürfnisse wahr und trete für sie ein. 
  • Ich übernehme die Verantwortung für meine Bedürfnisse. 
  • Ich spreche meine Bedürfnisse aus. 
  • Ich darf mich mit allem, was ich bin, anderen zumuten und bin bereit dazu. 
  • Ich sage „Nein“. 
  • Ich bin liebenswert, ohne zu leisten. 
  • Ich werde geliebt, auch wenn ich für mich einstehe.

Der Artikel erschien zunächst im Engelmagazin

 

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit: www.steffifischerphotography.de

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Das  Bewusstsein für  "eine neue Weiblichkeit & weibliche Kraft" sind mir Passion. Als Bewusstseinstrainerin für Frauen zeige ich Wege  für mehr Lebensfreude und für mehr Lebensglück auf, dies auf dem naturgemäßen, selbstbewussten Weg ihrer Bestimmung als Frau - dem weiblichen Weg. 

 

Ich nenne es das Yin-Prinzip.  und  schreibe ich hier auf dem Blog laufend, informiere in meinem Newsletter, erinnere via Facebook und Instagramm. Und wenn du den Dialog magst, heiße ich dich in der kostenfreien FacebookGruppe zum Yin-Prinzip willkommen.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Ich freu mich über den GedankenAustausch zum heutigen Tag

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Valentinstag - Ursprung und die Bedeutung

Ich hab jetzt schon überlegt, ob "ich auch noch" zum Valentinstag was schreiben soll oder möchte - "nein". Doch dann erinnerte ich mich an Tagesqualitäten, und dass sie stets ein Geschenk sind.

 

So wagte ich es einzutauchen in dieses Wissen und ließ mich führen ... und siehe da, so offenbart der  Valtentinstag tatsächlich seine Ehre, tiefer und umfassender als ich bei Gedankenbeginn gedacht hatte.  

 

Der heilige Valentin - der Tag der Verliebten ... ein Tag wo die Liebe gefeiert und geehrt wird, die Göttin Juno .. Uni ..  und schließlich der Kreis der Frauen allesamt weben sich als Geschenke in diesen Tag.

Doch alles der Reihe nach .. 

der heilige Valentin, der "Liebende sah" ...

Also einerseits feiert man am 14. Februar den Namenstag des heiligen Valentins. Der  14. Februar soll im Jahr 269 sein Todestag gewesen sein. Der Sage nach soll Bischof Valentin, der im dritten Jahrhundert nach Christus gelebt haben soll, begeisterter Gärtner gewesen sein und den verliebten jungen Menschen, die an seinen Klostergärten vorbeigingen, eine Blume geschenkt haben.

 

Dieses Bild geht in mir in Resonanz. "Liebende sehen" und mit dem eigenen liebenden Blick und der Aufmerksamkeit die Liebe um mich herum nähren. Ist das nicht ein schöner Aspekt hin zum "Neuen Wir" von dem ich so oft spreche / schreibe (z.B. >> hier).

 

Deshalb an dieser Stelle, wenn du jetzt so spontan ein inneres Bild entstehen lässt, 

  • wo umgibt dich die Liebe?
  • wie könntest du sie tuend nähren? (muß ja nicht unbedingt eine Blume sein ;-) )

Zurück zum heiligen Valenin, es heißt er habe Verliebte christlich getraut. Das allerdings sei ihm zum Verhängnis geworden, denn es missfiel dem damaligen Kaiser Claudius. Der Bischof wurde enthauptet. Solche Zeiten sind vorbei, also hab keine Angst ;-) dich der Liebe zuzuwenden, der du alltäglich (oft unbewusst) begegnest.

der 14. Februar ursprünglich das Fest der Göttin Juno

 

Die Vermutung liegt nahe, dass die Katholische Kirche den Todestag von Valentin mit einem Feiertag im alten Rom verknüpft hat. Damals war der 14. Februar Feiertag zu Ehren von Juno, der Göttin der Ehe und der Geburt. Schon damals sollen die Frauen an diesem Tag Blumen erhalten haben. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel (ein Orakel ist eine göttliche Offenbarung und sagt die Zukunft voraus) für die richtige Partnerwahl zu holen.

 

Doch lass uns den Blick und die Wahrnehmung auf der Göttin Juno verweilen. Ihr Ursprung in ihrer Verbindung zu den Menschen geht über die Römerzeit hinaus, nämlich bis hin zur Mythologie der Etruskerinnen. Man kennt sie von dort als Göttin Uni.  Und Juno wie Uni galten jeweils in ihrer Zeit als große Muttergöttinen, Behüterinnen der Weiblichkeit, dies für alle Lebensbereiche der Frauen:  ihre Rechte, ihren Wohlstand, ihre Weiblichkeit, ihre Mütterlichkeit bis hin zu Beziehungen. Behütend, beschützend, bewahrend.

der 14. Februar ein Festtag zur Erinnerung an "GöttinnenQualität"

 

"Lebe die Göttin in dir" - darüber habe ich dieser Tage geschrieben (>> hier << nachzulesen) . Ich meine, die aktuelle ZeitQualität ruft uns geradezu die eigene weibliche Energie als weibliche Kraft wieder (zu be-)leben.  Mehr als ihnen bewusst ist, geben Frauen in ihrem Alltag Kraft ab oder auf, bzw. scheuen sich tatsächlich ein JA für ihr kraftvolles Dasein zu formulieren. 

 

In meinem Verständnis hat die "Göttinnentheorie" dann Sinn, wenn wir heute in einer modernen Spiritualität darum wissen, diese Tiefe in den täglichen Alltag zu integrieren, geerdet zu leben. Jede Göttin erinnert uns an innere weibliche Essenz. Deshalb mein Impuls an dich:

  • Behüten - bewahren - beschützen: Wo brauchte es von dir für dich hin zu deiner inneren Frau diese Qualitäten?

Und erst dann wenn wir in unserer Individualität unser Selbstbewusstsein, das Bewusstsein für das (wahre) Selbst entfalten, können wir es einem Kollektiv zur Verfügung stellen. Dann "will" sich diese Kraft widmen, auf der individuellen Ebene in dein (er)Leben hinein - aber auf der kollektiven Ebene eben auch. 

 

Hier ist es das Thema "Schwesternschaft & Sisterhood" - das wir Frauen als große Sehnsucht  füreinander in uns tragen. Aus eigenem (durchaus auch) schmerzlichem Erleben weiß ich darum: so einfach ist das nicht.

 

Wahre Schwesternschaft, in ihrer Tiefgründigkeit, in seiner ursprünglichen Wahrheit wo sich Frauen ermutigen "nicht klein beizugeben" (bedeutet auch "nicht länger das kleine Mädchen" zu sein) - ist eine große Kunst, die sich als Kostbarkeit zu Füßen legt, entfaltet - wie ein Geschenk, wenn Frau  für ihre innere Kraft die Alchemie wandeln lässt, in alle Lebensbereiche hinein.

  • Behüten - bewahren - beschützen: Wo braucht es von dir  hin zur einen Frau, von Frau zu Frau, von einer Frau zu allen Frauen diese Qualitäten?

 

Die natürliche Weise wie sich Frauen von Frau zu Frau begegnen würden, wäre  nicht nur auf Augenhöhe, sondern sie begegnen sich aus einem liebenden Herzen heraus - frei von Konkurrenz, frei von Wettbewerb und Bewertung - aber auch in frei von (subtilen) Mustern, wo sie sich gegenseitig klein halten ("gemeinsam bedauern und einandern "betüteln") und einander auf der "Kleinen-Mädchen-Ebene" begegnen. 

Frau erinnert Frau an ihr FrauSein - und damit an eine erwachte Kraft.
Dies weil es in der Natur von uns Frauen liegt. So schreibe ich diesen Satz, wissend darum, dass dieser Gedanke für viele Frauen nicht mehr präsent ist. Zumindest nicht greifbar, verschüttet von unserer yangdominierten Lebensweise. Dennoch in unseren Tiefen tragen wir diesen Schatz: 

 

Der natürliche Ausdruck des Yin sucht eigentlich die emotionale Beziehung und Verbindung zur anderen Frau. Die Natur erinnert uns daran mit ihrem bildhaften Beispiel indem sie uns lehrt: Das Wasser gilt als das dem Weiblichen zugeordnete Element. Das Wasser vereint sich in der Natur als kleine Bächleins zu einem Fluss, und finden sich weiter als Ströme zusammen hin zum großen einen Wasser des Ozeans.

Ebenso sucht Frau die Einheit mit ihren Schwestern des Weiblichen. In der Begegnung mit der anderen, will man miteinander sich einander in der Tiefe des Seins begegnen. Offenheit und Ehrlichkeit will als Ausdruck von Yin gelebt werden, ebenso wie das Zeigen der eigenen Verletzlichkeit.  

(aus meinem Buch "Das Yin-Prinzip", über Schwesternschaft)

 

 

Ein Feld in Bewusstheit füreinander tragen,  das geht weit  über das zu oft inflationär gebrauchte  "ich bin für dich da" hinaus. In wirklicher Schwesternschaft begegnen Frauen einander in der Tiefe, ermutigen Frauen einander hin zu ihrer Tiefe. Das hat mit "Mädelsrunden" (alleine der Begriff kostet mich ein Augenrollen, und doch zwinkere ich dir dabei zu) nichts mehr zu tun. Ich wage zu schreiben, in solchen halten wir uns zu oft in Oberflächlichkeiten und nähren auch Äußerlichkeiten.  Das verurteile ich nicht, auch ich lebe es ab und an. Doch mit "Schwesternschaft" ist einfach etwas anderes gemeint, und wer das Glück  sie erfahren zu dürfen, fühlt sie wie einen Virus in sich, von dem man sich immer und immerwieder anstecken lassen möchte, niemals geheilt werden will. Im Gegenteil - alle möchte man damit anstecken.

Schwesternschaft ist auch getragen vom Bewusstsein der Verbundenheit.  Wenn wir füreinander da sind, dann auch in jenem Wissen, dass alles mit allem verbunden ist. Auch jede Frau mit jeder Frau, jedes (er)Leben mit jedem (er)Leben. Gelebte Solidarität ist der Ausdruck dieses Wissens. Dies in allem was ich bin, denke, entscheide, tue.

 

Ein JA zu Sisterhood bedeutet auch dass wir als Frauen ein solidarisches JA zu gemeinsamen FrauSEIN geben, es leben mit jedem Wort, jedem Schritt, jedem Tun.

 

Und nun ziehe ich den Kreis wieder hin zur Göttin Juni - und Uni. Warst du auch versucht, diesen Namen gleich zu vollenden? Uni-versum. Ja, wir Frauen sind ein Universum. Dies weil wir das schöpferische Prinzip mit unserem Frausein verkörpern. Ja, wir Frauen können das Neue entstehen lassen. Das meinte auch schon der

 

Dalai Lama: "Die westliche Frau wird die Welt retten... weil sie Lehrerin des Mitgefühls und der Liebe ist.." (Kanada 2009). Und in meinen Worten, wir Frauen tragen den Ruf für "das neue Wir". Und wir bringen es indem wir es leben.

 

So mag ich dich an dieser Stelle auch Dich an "Schwesternschaft" erinnern und erinnere dich achtsam:

  • Was bedeutet Schwesternschaft für dich?
  • Kannst du sie in deinem Alltag leben?

 


Hinweis & Empfehlung

Dem Alltag mehr Yin schenken, das ist für viele Frauen noch große Herausforderung. Ihre Weiblichkeit zu leben und dennoch den Aufgaben von Familie, Beruf und Beziehung gegenüberstehen, reicht manchmal Fragen statt Antworten.

 

Als Bewusstseinsforscherin und Bewusstseinstrainerin für das weibliche Yin biete ich dir mein Wissen und meine Erfahrung dazu an. Denn Geschenke werden kostbar, indem man sie weiterreicht.


Brauchtum zum Valentinstag

Noch einmal mag ich an dieser Stelle schwenken - hin zum Valentinstag. Ähnlichkeiten kann man hier zum Brauchtum aus England/Irland entdecken. Es konnte sich am 14. Februar jeder Valentin seine Valentine wählen. Entschieden wurde durch das Los oder durch die erste Begegnung am frühen Morgen. Es gehörte zum Ritual, sich gegenseitig kleine Geschenke und Gedichte zu schicken. Am Vorabend des Valentinstag wurden verschiedene Hochzeitsorakel befragt und besondere Rituale vollzogen, die garantieren sollten, dass die jungen Mädchen auch bestimmt einen Mann abbekommen.

 

Und in meinem Gedankengut, das hier kreist, widme ich dieses Bild einmal mehr der Frau.

Be your Valentine.  Sei du dir (auch) deine Valentine:

  • Wie wäre es wenn du heute, die Absicht des Antrags hinterlegst?  
  • Einen für dich selbst? DICH zu heiraten?
  • Dich als Nummer 1 in deinem Leben zu erklären: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.

Und auch die Natur will uns erinnern, auch sie scheint ihren Valentinstag zu haben: Es heißt, dass die Paarungszeit der Vögel am 14. Februar beginnt. Paarung bedeutet dass Ich gibt sich dem Du hin. In meiner Sprache: Das Yin widmet sich dem Yang. Damit ist nicht ausschließlich Frau und Mann gemeint, Dualität erleben wir auch im Ich & Du. Wenn ich mich DIR widme, dann entsteht das (neue) Wir.

 

Kreisende Gedanken, kreisendes Schreiben, kreisendes Wirken - YINisch, nenn ich das.

 

Und in all der Information spüre ich gerade meine eigene innere Resonanz zu einem solchen Tag. Ein Tag der Liebe und des Verliebtseins. Ihn (auch) für sich selbst zu zelebrieren das scheint nicht nur wundervoller Anlass des Tages sondern auch unbedingter Auftrag an sich selbst. Denn wie wollen wir denn für den Anderen etwas zelebrieren, was wir selbst mit uns selbst nicht leben? Und um den Magneten der (Selbst)Liebe zu aktivieren und zu nähren erscheint dieser Tag auch sehr passend. So lasst ihn uns doch feiern!

 
Und wie ich jetzt so darüber schreibe, denke ich mir:

 

"Klar jeder Tag ist ein Tag wie jeder andere, dennoch hat es Zauber, wenn manche Tage eben nicht wie alle anderen sind". 

 

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Empfehlung - nütze die ZeitQualitäten für                        dein kraftvolles 2020

Erlebe und lerne an 12 online Abenden unterschiedliche ZeitQualitäten und bewege dein Thema durch's Jahr.


Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Und wie feierst du den Tag?

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Lebe die weibliche Kraft

Lydia und die Bedeutung des Namens. Lydia als Heilige und Patronin für die emanzipierte Frau. Namensherkunft und Namenstag

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

 

Wer mich kennt, weiß, mit dem Begriff „Göttin“ habe ich es eigentlich nicht so. Auf eine Weise klingt es mir  zu wenig geerdet, ein bisschen zu abgehoben, zu esoterisch – zu wenig tauglich für meinen Alltag als moderne Frau, zu sehr belegt mit vorverurteilenden Konzepten.

 

Göttin – dennoch verwende ich dieses Wort auch in meinen Seminaren und Texten.

 

Wie kommt es dazu? 

 

In meinem Weltbild ist das Leben des Menschen von seiner Seele geprägt.

Anders ausgedrückt: Die Seele erfährt sich in einem menschlichen Leben.

 

Mein Leben bietet meiner Seele die Erfahrungswelt als Frau

 

Seele ist in meinem Verständnis zeitlos, pure Energie ohne Form und Geschlecht.

Das menschliche Leben bietet der Seele eine Erfahrungswelt, die in eine Dualität eingebettet ist:

Himmel und Erde, Berg und Tal, Dunkelheit und Licht – gegensätzlich.

 

Und so erleben wir auch den Menschen: als Mann und Frau.

Wir alle, Mann und Frau, tragen weibliche und männliche Anteile in uns.

Jeder von uns findet in sich die „innere Frau“ und den „inneren Mann“.

Zwischen all diesen Prinzipien herrscht eine gewisse Wechselwirkung.

 

Ich bin in diesem Leben also eine Frau. Bin ich das wirklich? Nun, wenn ich nicht gut auf mich aufpasse, dann besteht zumindest das Risiko, dass ich aus energetischer Sicht männlich unterwegs bin. Wie das?

 

Wann eine Frau "ihre Energie" (unbewusst) ins Yang switcht

Der Blick auf unsere Gesellschaft zeigt: Es herrscht eine Dominanz männlicher Qualitäten im Sinne von schneller – weiter – höher und die Aspekte von Äußerlichkeit, Materiellem, Rationalität, Logik, Verstand und Aktivität usw. (allesamt dem männlichen Prinzip zuzuordnen) scheinen mehr Anerkennung und Wertschätzung zu bekommen als jene des weiblichen Prinzips, um sie zu nennen: Spiritualität, Emotionen, Intuition und Passivität, Hingabe, Empfänglichkeit u.v.a.mehr 

 

Zudem prägt das Milieu den Zellkern, übersetzt will das heißen:

 

Wenn wir Frauen zu sehr einem „Milieu“ der männlichen Aspekte ausgesetzt sind, dann übernimmt unsere energetische Struktur das männliche Prinzip.

 

Wir Frauen leben dann (unbewusst) zu sehr im Yang. Das geschieht je nachdem wie wir unseren Alltag gestalten, wie wir uns in unseren Berufen bewegen, welche Umgebung uns umgibt und manches mehr. Selbst wie wir den Lifestyle leben hat natürlich Einfluss und kann entweder yinisch oder yangisch sein.  Zumeist eher letzteres.

 

Unbewusst entfernen wir Frauen uns dadurch mehr und mehr von unserem innersten Wesenskern, der "eigen"tlich ausmacht, wer wir wirklich sind - nämlich Frau, bis in die Tiefste unseres Wesens.

Hinzu kommen all die Darstellungen, die uns aus den Medien, der Werbung und der Welt der Reichen und Schönen erreichen. Sie gaukeln uns weitere Bilder vor und den Irrglauben, wenn man diese erfüllt, dann werden wir in derselben Art und Weise glücklich, erfolgreich, zufrieden und geliebt sein, wie all diese Menschen es uns scheinbar vorleben, selten orientiert sich das an wahren weiblichen Werten im ursprünglichen Sinn.

 


Empfehlung

Dem Alltag mehr Yin schenken, das ist für viele Frauen noch große Herausforderung. Ihre Weiblichkeit zu leben und dennoch den Aufgaben von Familie, Beruf und Beziehung gegenüberstehen, reicht manchmal Fragen statt Antworten.

 

Als Bewusstseinsforscherin und Bewusstseinstrainerin für das weibliche Yin biete ich dir mein Wissen und meine Erfahrung dazu an. Denn Geschenke werden kostbar, indem man sie weiterreicht.


Kleider, lange Haare und Kosmetik garantieren (leider) noch nicht für weibliche Energie

Nun möchte man meinen: Jede Frau ist eine Frau. Sie kleidet sich weiblich, schminkt sich, lackiert sich die Fin- gernägel und trägt vielleicht hohe Schuhe. Ich sage: Das allein macht Frauen noch nicht zu Frauen – im Sinne ihres Wesenskerns. Ist dieser energetisch unerfüllt oder hungert nach seiner Yin-Essenz, dann erhalten Frauen genau von dort  ein subtiles Feedback – ein Gefühl von

 

„Ich fühle mich nicht mit meiner innersten Essenz im Einklang“. 

Es ist ein Gefühl des Getrennt-Seins, des Nicht-ganz-ich-Seins.

So sehr ich genau über diese Themen forsche, arbeite und schreibe – ich bin im selben Boot. Auch ich erlebe mich immer wieder in diesem Gefühl von „Ich bin nicht ich“  - im Sinne von "mein weiblicher Wesenskern ist nicht satt", oder meine Alltagsenergie switcht zu sehr in das männliche Prinzip. Auch wenn es für manche Bereiche meines Lebens durchaus sinnvoll ist - über die Zeit der Tage ist es essenziell, dass die Yin-Energie gehütet und genährt wird. 

 

Ich gestalte meinen Alltag dann so, dass die weiblichen Aspekte mehr Raum erhalten: Ruhe, Stille, Meditation oder Naturerleben sind einige der Möglichkeiten, aber auch das bewusste Einsetzen der weiblichen Qualitäten für meine Tätigkeiten und meinen Beruf wie Intuition, Fühlen oder Tiefe. All das richtet mein System wieder mehr nach dem Yin aus. Selbst meine Ernährung und die Weise wie ich meinen Alltag gestalte, baut mein Yin wieder auf, balanciert die Energien zwischen Yin & Yang.

 

Frauen sind zyklische Wesen

 

Es sind nicht alle Tage wie alle Tage.  Der Zyklus der weiblichen Energie ist  auf eine besondere Weise in jeder Stunde, in jedem Tag, in jeder Zeit verwoben. Und so ist es auch kein Zufall, sondern vielmehr ein großes Mysterium, dass der menstruelle Zyklus der Frauen in etwa so lange dauert wie ein Mondzyklus. In dieser Verbindung erlebt die Frau jeden Tag in einer anderen Dynamik und Qualität: aktiv und passiv, sich nach Innen und Außen bewegend. So gibt es Tage die die Frau einladen sich zurückzuziehen und zu ruhen, mit den Energie gut hauszuhalten,  ebenso wie solche, die eine Dynamik tragen, um mit dem Leben und den Menschen im Außen in Kontakt und Austausch zu gehen. 

 

Darüberhinaus ist die Frau "als Wesen der lebensbringenden Schöpfung" eng mit dem Kosmos verbunden. Planetare Energien, kosmische Zyklen tragen die Frauen auf den Wellen des Erlebens und Erforschens ihrer Innenwelt, Emotionen und Kräfte.

 

Wenn man um diese Mysterien weiß und seine eigenen Tätigkeiten entsprechend diesem Rhythmus anpassen kann, dann fühlt sich das einfach wieder „mit den Energien an“. Den weiblichen Flow wählen, so bezeichne ich es oft.

Da muß doch noch mehr (von mir sein)..

Auch den bewussten Ausgleich der Chakren unterstützt diese innere Kraft.

Chakren korrespondieren mit den inneren weiblichen wie männlichen Energien. So sind die Chakren Nr. 2 - 4 - 6 dem weiblichen Erleben zugeordnet, 1 - 3- 5- 7 den männlichen Aspekten. Aber auch in jedem Chakra für sich sind die Qualitäten als Pole jeweils für Yin & Yang vertreten. Sind Chakren und ihre Energien miteinander und füreinander im Einklang, unterstützen wir auch dieses Gefühl der inneren Verbundenheit mit dem eigenen weiblichen Wesenskern.

 

Kann es (tatsächlich) so einfach sein?

 

Wenn wir Frauen unser Leben entgegen unserer ursprünglichen, naturgemäßen (der Natur entsprechend) als Frau gestalten, wenn zu sehr nach außen orientiert sind, die Yin-Energie zu wenig nähren,  dann ist es nicht zu vermeiden, dass wir irgendwann den Ruf unserer Seele vernehmen, uns endlich uns selbst zuzuwenden.

Zu hören ist dieser Ruf zunächst über das Gefühl einer inneren Leere, einer fehlenden inneren Verbindung und stattdessen fühlt man:

 

Da muss doch noch mehr von mir sein. Mir fehlt die Verbindung zu meiner Weiblichkeit"

 

Die Gesellschaft befindet sich im Wandel. Sie zwingt sich geradezu dazu. Die Zunahme von Erschöpfung, Burnouts, fehlender Lebensfreude und Depressionen sind Anzeichen dafür, dass die Menschen mit ihrer Le- bensweise nicht mehr zum Glück finden.

 

Ich meine für uns Frauen ist einer der Hauptgründe jener,  dass eine Frau entgegen ihrer natürlichen Energie lebt,  nicht gemäß ihrer Bestimmung und ihrer innersten Essenz ihr Leben gestalten kann. Konkreter, wenn Frauen zu sehr in männlicher Ausrichtung ihren Alltag definieren und sich (unbewusst)  zu sehr an männlichen Qualitäten orientieren,  verlieren sie sich dabei selbst.

 

Der Zeitgeist lässt erkennen: Es ist eine Zeit der erwachenden weiblichen Kraft.

 

Ist das eine abgehobene oder esoterische Formulierung? Ich meine: nein. Denn wenn wir Frauen nicht gemäß der inneren Bestimmung leben, führt das zum Gefühl innerer Zerrissenheit – und diese wiederum ist einer der Gründe dafür, dass wir Energie „verlieren“ und uns erschöpft fühlen. Wenn wir „innerlich zerrissen sind“, können wir uns nicht innerlich nähren und leeren zunehmend unsere Energiereserven. Es fühlt sich an, als hätten unsere Energietanks ein Loch. Selbst wenn wir vermeintlich unsere  eigenen Lebensbatterien wieder auffüllen, wird das nur für kurze Zeit anhalten - fehlendes weibliches Bewusstsein wird als "missing link" wirken und an der Stelle verlieren wir immerwieder Energie - wie ein löchriger Tank.

Was ist die Lösung?

 

Frauen werden nicht umhin kommen, sich dem weiblichen Bewusstsein zu öffnen. Dies auf eine Weise was über das vermeintlich ausreichende "Weiblich ist Nichts-Tun, schwach-Sein, Fühlen und Intuition" weit hinaus geht. Jeder einzelne Pol des männlichen Prinzips hat auch seinen dualen Gegenpol im weiblichen Prinzip. Es ist unumgänglich dass die Frauen darum wieder wissen, dass sie sich das "Weibliche Wissen" wieder zu eigen machen, und von Generation zu Generation als weibliches Kulturgut weitergeben. 

 

Die Gesellschaft wird nicht umhin kommen, das weibliche Prinzip wieder anzuerkennen und wertzuschätzen. All die Ausbeutung unsers Planeten, die Entfremdung von der Natur, Gewinnmaximierungen und emotionslose Optimierungen, Technik vor Mensch wird uns von unserem Planeten entfernen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Geht das duale Prinzip von Yin & Yang auf unserem Planeten verloren, entziehen wir ihm die Existenzgrundlage. Es ist die Grundstruktur alles Bestehens.

 

Die Frau ist Repräsentantin von Mutter Erde, sie verkörpert das weibliche Prinzip.

 

So ist jede Frau gerufen, sich an die weibliche Energie zu erinnern, sie zu leben und wertzuschätzen. Erst wenn jede einzelne Frau sich wieder auf sich selbst zubewegt, schließen wir die innere Lücke, Nähe zu uns selbst entsteht. Dafür braucht es auch die Begegnung mit uns selbst. Für die Frauen bedeutet dies, das Bewusstsein für ihre weibliche Essenz zu wählen.

 

Erst dann wird es sich im Außen spiegeln als heilender Aspekt für das große Ganze.  Auf diese Weise lebt Frau die innere Heilerin und bringt Heilung für unseren Planeten, für jede Frau, für unsere Gesellschaft, für unsere Zukunft.

Lebe deine innere Göttin. Was heißt das nun? Wie das leben?

Daniela Hutter bloggt über Weiblichkeit, Spiritualität und ZeitQualitäten
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Allem voran: Eine Göttin wählt ihre weibliche Kraft.

 

Sie liebt das Echte und Ursprüngliche. Sie ist wild, frei und selbstbestimmt und zugleich zeigt sie sich schwach, zart und verletzlich.

 

In weiblicher Weise bewegt sie sich durchs Leben.

 

Sie lässt sich nicht verführen von Trends oder Konzepten. Stattdessen weiß eine Göttin um ihre inneren Gaben.

 

Sie lebt sie selbstbewusst – bewusst ihrer selbst. Eine Göttin nimmt sich an, so wie sie ist, und erkennt und wertschätzt ihre Einzigartigkeit. Sie wählt ihre Kraft und ihre Sanftheit, ihren Willen und ihre Anmut.

 

Eine Göttin fließt mit dem Leben.

Sie kann willkommen heißen, was kommen will, nimmt das Leben und seine Herausforderungen an, verurteilt sich nicht in scheinbarem Scheitern. Stattdessen fühlt sie, ihre innerste Quelle ist die Kraft der Regeneration.

 

 

Die Bewusstheit ist Schlüssel für das Reich der inneren Göttin.


 

 

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Das  Bewusstsein für  "eine neue Weiblichkeit & weibliche Kraft" sind mir Passion. Als Bewusstseinstrainerin für Frauen zeige ich Wege  für mehr Lebensfreude und für mehr Lebensglück auf, dies auf dem naturgemäßen, selbstbewussten Weg ihrer Bestimmung als Frau - dem weiblichen Weg. 

 

Ich nenne es das Yin-Prinzip.  und  schreibe ich hier auf dem Blog laufend, informiere in meinem Newsletter, erinnere via Facebook und Instagramm. Und wenn du den Dialog magst, heiße ich dich in der kostenfreien FacebookGruppe zum Yin-Prinzip willkommen.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Ich freu mich über den GedankenAustausch zum heutigen Tag

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Wie du das Leben durchschaust, denn: Alles ist eins

Lydia und die Bedeutung des Namens. Lydia als Heilige und Patronin für die emanzipierte Frau. Namensherkunft und Namenstag

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Es ist früh am Morgen. Diese Zeit ist meine persönliche Me-Time, die ich mir gewidmet habe, um meine innere Verbindung zu nähren. Viele würden es ein Morgenritual nennen, aber für mich ist es viel mehr als das. Aus dieser inneren Verbindung wähle ich meine tägliche Ausrichtung, wie ich mit meinem Leben bin, nämlich EINS.

 

Mein Weltbild, das meinen Alltag prägt, ist eine spirituelle Haltung.

 

In meiner Wahrnehmung ist alles EINS. Eine Formulierung, die man aus spirituellen Schriften wohl kennt. In ihrer tiefen Bedeutung ist sie eine Lebensanschauung, die mich täglich mit mir selbst üben lässt.

 

Alles ist eins. Alles ist mit allem in Verbindung.

 

Doch manchmal (er)lebe ich in den Situationen des Alltags etwas (scheinbar) anderes.

Da sind Menschen, die mich umgeben, und Emotionen begleiten die Erfahrungen. Da ist unter anderem manchmal Schmerz, da ist oftmals Wut, da ist Unverständnis und das Gefühl von Einsamkeit. Manchmal begegnen mir Existenzängste und der Eindruck des Mangels.

 

Mein spirituelles Weltbild erinnert mich:

„Es sind Erfahrungen, die du aus dem Gefühl der Getrenntheit erlebst.“

 

Lange konnte ich mit diesem Gedanken nicht viel anfangen. Doch die innere Hingabe gegenüber meiner Lebensart ließ mich über die Zeit tiefer eintauchen und eine andere Haltung annehmen.

Mein Auftrag an mich lautet: ganz mit mir in Verbindung sein.

 

Es ist meine Lebenserfahrung, also die gesammelten Erfahrungen der Lebensereignisse, die mich lernen und erkennen ließen: Wenn ich mit mir in Verbindung bin, innere Einheit fühle zwischen meinem ICH auf allen Ebenen und auch hin zum Erleben, dann offenbart sich das, was ich als großes Geschenk wahrnehme:

die Fähigkeit der Erkenntnis – das Leben zu „durchschauen“.

 

Diese Bewusstheit, meine ich, birgt auch „den Sinn des Erlebens“ in sich.

 

Me-Time bedeutet: Mit MIR sein.

 

Das Leben schenkt sich mir jeden Tag aufs Neue mit vielen Ereignissen.

Jede Einzelheit, jeder Moment, jede Feinheit, jede Wahrnehmung ist Teil des großen Gan-zen, der Einheit. Was mich das Leben täglich üben lässt, ist, das eine Bild zu erkennen. Dazu braucht es durch-aus eine „Technik“, um die einzelnen Erfahrungen, die Zufälle und Beobachtungen miteinander in Verbindung zu bringen.

 

Dazu wähle ich die Meditation. Sie bietet eine Zeit der Stille, in der ich nach innen lausche. Mein „inneres Ich“ kann darauf vertrauen, dass es täglich gehört wird. Ein- fach sein. Den Atem wahrnehmen und immer mehr bei sich ankommen. Das Gefühl genießen, ganz bei sich zu sein und EINS mit sich zu werden. Innere Verbindung wählen, täglich wieder.

 

Zur täglichen Praxis gehört für mich auch das Schreiben, es ist mir die „Magie der Schriftlichkeit“.

 

Über die Hand öffnet sich eine Verbindung zum Gehirn und zum Bewusstsein und je regelmäßiger sich die Gedanken ausdrücken dürfen, desto tiefer geht diese Verbindung und das Bewusstsein öffnet sich weiter in die (noch) unbewusste Ebene. Es zeigen sich Wahrnehmungen, die sonst keine oder zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, es präsentieren sich Gedanken in Formulierungen, wie ich sie im Alltag nicht wahrnehme oder übergehe. Oft erlebe ich dabei, dass sich mir eine Anschauung öffnet, meine Sicht auf eine Situation ganz anders wird.

 

Scheinbar könnte man meinen, dass sich der Alltag aus einer Vielzahl an Fragmenten zusammensetzt, aber in den stillen Momenten, in denen ich diese Situationen beschreibe, für mich Worte finde und formuliere, reihen sie sich aneinander und werden in der Auffassung, im Empfinden und der Erkenntnis eins.

 

Auch die Natur ist mir Unterstützung für meinen Weg des Erkennens.

Sie ist mir Lehrer und Guru zugleich. Ihre Botschaften als Metapher des Sehens geben mir immer wieder wertvolle Hinweise, um das Bild des Alltags nochmals ganz anders zu erfassen. So ist es zum Beispiel ein fester Bestandteil meines Morgenrituals geworden, nach draußen zu gehen und den Blick Richtung Osten zu wenden, dahin, wo die Sonne aufgeht.

 

Manchmal ist nichts zu sehen, weil Wolken oder Nebel da sind – und das erinnert mich dann daran, dass es sich im Leben ebenso gestalten kann. Man sieht „es“ (noch) nicht: die Lösung, das Ziel, die Antwort. Die Natur erinnert daran: Auch wenn „es“ (noch) nicht sichtbar ist, es ist immer da. Manchmal offenbart sich der Morgen in Klarheit und sichtbar schon in bunten Farben, so wie das Leben auch, und manchmal ist es noch sehr dunkel und da ist ein Stern, der mahnt, dem eigenen Licht zu folgen.

 

Auch solche Beobachtungen notiere ich schreibend.

Als Bilder fügen sie sich zu den anderen Gedanken, ergeben ein Ganzes.

 

Die Gedanken anderer Menschen ergänzen meine Wahrnehmung und mein inneres Bild.

 

Erkenntnis bedeutet für mich allem voran aber auch, dass sich mein Bewusstsein weiten will, mein Raum der Selbstwahrnehmung verändern darf.

 

Da ist es mir wertvoll geworden, zusätzliche Impulse in mein Wahrnehmungsfeld zu holen. Es sind die Worte weiser Menschen. An manchen Tagen höre ich mir einen kurzen Vortrag als Video im Internet an. In der Stille zu verweilen, die eigenen Gedanken ruhen zu lassen und sich ganz auf den Ausdruck und die Impulse eines anderen einzulassen, macht mich innerlich groß und weitet damit meinen Horizont bezüglich der Wahrnehmung des Lebens und des Wissens um die Existenz.

 

Einen ähnlichen Effekt haben für mich Bücher. Oftmals wähle ich anstatt eines Videos Textpassagen aus. Ein kleiner Stapel Bücher liegt dazu stets bereit und sie laden mich ein, sie einfach aufzuschlagen oder durchaus auch an einer Stelle fortzusetzen, wo ich zuletzt aufgehört habe zu lesen.

 

 

Daniela Hutter bloggt über Weiblichkeit, Spiritualität und ZeitQualitäten
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Nicht alle Tage sind gleich. Jeder Tag ist neu und gestaltet sich in einer Weise, wie er noch nie vorher war. So auch in seinen universellen Kräften. Das lehrt mich mein Wissen um die Astrologie, zu der ich den Zugang über viele Jahre in einer intuitiven Weise geöffnet habe.

 

Jeder Tag hat seine Qualität und schenkt den „Nährboden“ für die individuellen Erfahrungen.

 

Jeder Tag bietet sich in einer ganz eigenen Weise an Energie an und eignet sich gut für diesen oder jenen Prozess der Erkenntnis, des Veränderns, Transformierens oder Heilens. Das Wissen um diese Energien ist mir wertvolle Unterstützung für meine persönliche Reise der Erkenntnis. Deshalb ist mir der Blick in den Kalender, hin zu den Planeten, in einem fühlenden Nachdenken und Verstehen auch tägliches Ritual geworden. Auch diese Erkenntnisse notiere ich mir schreibend. Und über die Magie der Schriftlichkeit kreiert sich erkennend das EINE Bild.

 

„Es passt immer alles zusammen“, formuliere ich manchmal. Das ist weniger der Genialität des Zufalls zuzu- schreiben (im wahrsten Sinne des Wortes) als vielmehr der Tatsache, dass eben alles mit allem verbunden ist, dass es in Wirklichkeit kein Fragment, kein Detail, keine Einzelheit gibt und auch keine Trennung. Alles ist da.

Erkenntnis „fliegt mir nicht zu“.

Es braucht durchaus auch inneres Engagement, um den eigenen Beitrag zu leisten, täglich zu üben und die Dis- ziplin dafür aufzubringen. Erkenntnis „fliegt mir nicht zu“. Über das Ritual der Me-Time öffnet sich mir aus der Bewusstheit heraus das Tor der Wahrnehmung – hin zur Erkenntnis.

 

Tagtäglich neu darf ich erkennen:

Es ist immer alles EINS und alles mit allem verbunden.


Obiger Text erschien als Kolumne im Magazin Vita

 

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Das  Bewusstsein für  "eine neue Weiblichkeit & weibliche Kraft" sind mir Passion. Als Bewusstseinstrainerin für Frauen zeige ich Wege  für mehr Lebensfreude und für mehr Lebensglück auf, dies auf dem naturgemäßen, selbstbewussten Weg ihrer Bestimmung als Frau - dem weiblichen Weg. 

 

Ich nenne es das Yin-Prinzip.  und  schreibe ich hier auf dem Blog laufend, informiere in meinem Newsletter, erinnere via Facebook und Instagramm. Und wenn du den Dialog magst, heiße ich dich in der kostenfreien FacebookGruppe zum Yin-Prinzip willkommen.

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Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


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Lilith: Zurück zu deiner Natur

Daniela Hutter ist bloggt über Spiritualität und Alltag, Weiblichkeit und FrauSein. Sie ist Gründerin des Yin-Prinzips und Expertin für weibliche Spiritualität

Lilith. Vor vielen Jahren schon begegnete mir die Geschichte um Lilith und ich fühlte eine tiefe Resonanz. Jahre später - der Blick in mein Horoskop - zeigte mir Lilith an einer Position als wolle sie mir zurufen:

 

"Meine Mission ist deine Mission". Lilith & ich, wir sind wie Schwester aus verschiedenen Räumen der Zeit. Und jenseit ob allem begegnen wir einander. Sind einander nah. Eins im Geiste und im Auftrag an die Frauen.

Ab 27.01.2020  wandert Lilith nun durch das Zeichen von Widder. In der Astrologie ist der Widder das Zeichen des Durchbruchs, und hier herrscht Mars. Das zeigt bereits auf, dass diese Phase von einer intensive Dynamik begleitet sein wird. Die weibliche Kraft will sich nicht länger (von dir) unterdrücken lassen.  Und wenn du nun meinst - du würdest ja nicht, aber die anderen, dein Leben, dein Partner - dann sage ich dir an dieser Stelle: Genau mit dieser Haltung gehst du in Widerstand mit deiner inneren Lilith. Lilith ist eine Kraft, die sich nicht zähmen lassen will. Die Opferrolle ist nicht das ihre, auch nicht die Ausrede oder die Aufgabe gegenüber Widerstand.

Lilith ist eine archetypische Kraft des Weiblichen. Jede(r) von uns trägt sie in sich.

 

 Wie du diesen Prozess erlebst, gemütlich oder anstrengend, lust- und freudvoll - das obliegt dir - und auch darin ob du den Ruf hörst, ihm folgst. Für Dich und im Namen aller Frauen.

 

Lilith ist eine archetypische Kraft des Weiblichen. Jede(r) von uns trägt sie in sich. Und wenn wir ihrem Ruf folgen, so wie dem Element Wasser, das stets die Tiefe sucht - finden wir Lilith in unserer Tiefe des Daseins. In der ureigenen Dunkelheit, im eigenen Mysterium.

Doch wer war Lilith?

Zunächst begegnet sie uns in der jüdischen Mythologie, dort als als erste Frau Adams. In dieser Rolle begegnet uns zum ersten Mal das Bild ihrer als Schöpfungsgöttin - wohl nicht biblisch, dennoch in der Interpretation unübersehbar.  Wir lesen von ihr als jene Frau, die das Paradies verlassen hat, da sie sich dem Mann nicht unterordnen, sondern gleichberechtigt sein wollte. Beschrieben wird dass Lilith beim Sex nicht "unter" dem Mann liegen wollte. 

Sie verließ Adam und hat ihr Exil freiwillig gewählt. Sie steht also für die selbstbestimmte Frau. Gleichberechtigung & Unabhängigkeit. In meinem Verständnis reichen sich die Bilder der alten Geschichten, als dass sie sich in eine neue, zeitgemäße Qualität übersetzt sehen wollen. Dass das Bewusstsein um Lilith sich wieder den Frauen reicht offenbart sich mir eingebettet an die Frau selbst. Es geht nicht darum, ob Adam, die Bibel, die Kirche, der Mann die Frau unterdrückt, wegen wem/oder was die Frau das Exil wählte - mir erschließt sich die Geschichte in jeder einzelnen Frau, erkenne ich in Lilith die Geschichte jeder einzelnen Frau, allem voran meine Geschichte, auch deine Geschichte und ihre Geschichte(n) ......

 

Lilith steht für die Befreiung der Frau und des weiblichen Anteils in unserer Seele

Denn sie verkörpert die weibliche Urenergie, jene die tief in unserer Seele (ver)geborgen liegt.  Ihre Entsprechung in Babylon ist die Göttin Tiamat. Sie kennt man als halb Frau, halb Schlange. Tiamat ist die Mutter vieler Götter, ihr Element ist das Wasser. Das Wort Tiamat hat mit dem Wort tamtu = «Ozean, Tiefe» zu tun und hat den gleichen etymologischen Ursprung wie das hebräische Wort tehom, das «Tiefe, Abgrund» bedeutet.

 

An dieser Stelle begegnen wir den Qualiäten des Yin: Dunkelheit & Tiefe und die tiefe Sehnsucht beides zu ergründen. Lilith scheint uns geradzuaufzufordern "Sei bereit, dir all das anzuschauen, was dich zurückhält, was dich im Schein verweilen lässt." Lilith will deine Freiheit von Begrenzung, sie fordert auf, das Wilde zu leben, all deine Kraft einzusetzen um deinem Herzen zu folgen.

 

Die Energie von Lilith fordert uns auf, uns auf das Leben einzulassen - das bedeutet sich für das Leben (endlich) zu öffnen, die eigene Rückkehr zum wahren Selbst zu wählen - so wie es Lilith tut, indem sie nach fast 3000 Jahren in das Bewusstsein der Menschen zurückkehrt. Wenn wir uns öffnen, heißt das auch, wir zeigen uns verwundbar. Da wir allesamt zu oft eine eine Kultur des Schmerzvermeidens pflegen, scheint es sicherer zu sein, mögliche Verwundungen zu umgehen wollen, sich möglichst vor der (eigenen) Tiefe zu verschließen. Doch damit vermeiden wir zu leben und verschließen uns nicht nur vor dem Leben selbst, sondern vor uns selbst ebenso. 

 

Lilith bringt uns in Kontakt mit unserer Innenwelt, mit unserem inneren Wesen. Sie lehrt uns  einerseits uns für das Leben zu öffnen und zeigt auf - wann und wo wir welche Tore zum Leben hin verschließen - und Lilith fordert uns auf, sich das Vertrauen selbst zu offenbaren, um sich dem Leben selbst hinzugeben. 

 

"Eine Frau, die wachsen und sich psychisch entwickeln will,
muss die Lilith-Qualitäten Freiheit, Bewegung und Instinktivität für sich integrieren."

(Barbara Black Koltuv)

 

Lilith verkörpert also nicht nur die Weisheit der ungezähmten Frau, sondern zeigt auch den Weg zu einer neuen Lebenslust, und sie fordert uns dazu geradezu  heraus.  Wenn du mit der Energie der Lilith in innere Resonanz gehst, dann legt sich ganz klar der Auftrag zu deinen Füßen, dich mit deiner ursprünglichen Kraft zu verbinden. Das bedeutet auch Begrenzungen zu durchschauen, die dich scheinbar zurückhalten - denn Lilith will dich aufwecken und fordert dich auf deine innere Natur zu leben.  

Der Ruf des YIN

 

 

Der Weg des YIN offenbart sich einmal mehr an dieser Stelle, als Ruf. Denn genau wie Lilith lässt sich auch das Yin nicht "planen oder wählen" - es erscheint in einem Moment, ist *einfach* da und fordert Hingabe ein, Hingabe ans Yin, ans Leben - an DICH und damit ruft sie auch nach dem Vertrauen an dich und dein Leben, deine Kräfte. Und deine Kräfte wollen befreit werden - darum geht's beim YIN - um die Quellen zu wissen und die Fähigkeit zu entwickeln, die eigene Kraft ins Leben zu bündeln, hin zu den ungelebten Träumen und Werten - für dein Me(e)hr vom Leben.

 

"Lilith ist eine Erscheinungsform der großen Göttin, die viele Namen trägt und viele Aspekte mühelos in sich vereinigt. Ihre Kraft liegt jenseits einer Dualität und ist mehr wie das Leben selbst: schön und häßlich, grausam und zärtlich, dunkel und hell zugleich."
(Kocku von Stukrad)


Bildquelle: British Museum | Burney Relief
Bildquelle: British Museum | Burney Relief

Die Vermutung der Experten deutet darauf hin, dass auf diesem Ikonenbild Lilith dargestellt ist. Auch wenn die Frage zu Inanna und Ishtar offen bleibt.

 

Das Bild zeigt all das was, Lilith zugeordnet wird. Nacktheit. Die Frau zeigt sich stolz und erhaben in ihrer Weiblichkeit.  Sie besitzt Flügel, das verbildlicht die Verbindung zum Himmel. Doch die herabhängenden Flügel zeigen auch die Verbindung zur Unterwelt.

 

Sie steht mit Vogelfüßen auf zwei Löwen, repräsentiert damit die Kraft der Intuition. Und ihre Herrscherkraft über das Tierreich. "Königin" - auch sichtlich in ihrer "Krone".

 

Die Eulen, die die Weisheit repräsentieren, flankieren sie. Eulen kennt man auch als jene Tiere, die als Energiequalität  Yin & Yang in sich vereinen.


Lilith in der Astrologie

Sie wird hier mit dem Schwarzen Mond gleichgesetzt und dieser zeigt uns Verdrängtes und (innerlich) Bekämpftes an, zeigt in unserem Horoskop auf  wieweit es uns gelingt, mit unseren inneren Widersprüchen und deren äusseren Spiegelungen konstruktiv bzw. kreativ umzugehen.

 

Lilith-Themen begegnen uns manchmal aufregend und spannend. Manchmal aber auch konfrontierend, schmerzlich und niederschmetternd. Herausfordernd im wahrsten Sinne des Wortes allemal. Lilith erinnert uns an unsere innerste Kraft und ihre *Ereignisse* erinnern uns stets daran dass wir uns mit unserer vollen Kraft (wieder) verbinden sollen. Ohne dieser scheinen Lilith-Themen nicht schaffbar.

 

So begegnet uns Lilith (nach Werner Neuner) dort  in folgenden Aspekten: 

 

Der Emotionspunkt der Lilith

Wenn Lilith sich mit dem Mond vereint, entfaltet sie ihre heilende emotionale Seelenkraft. 

An diesen Tagen geht es vor allem um Heilungsprozesse auf der  emotionalen Ebene. Die Verletzungen, die wir in unseren Liebeserfahrungen gemacht haben, können da am besten in ein Heilungsfeld eintreten.

 

Der Bewusstseinspunkt der Lilith

Das ist jener Tag, an dem Lilith dem Mond genau gegenüber steht und sich aus der emotionalen Ebene gänzlich löst. Die Kraft der Lilith betritt dann die Ebene des Bewusstseins. An diesen Tagen werden solche Programme von Lilith gezielt provoziert, um sie sichtbar zu machen…und um sie umfassend und nachhaltig aufzulösen. 

 

Der Höchststand der Lilith

Das ist jener Tag, an dem Lilith ihre Kraft am stärksten entfaltet. Das geschieht, wenn sie der Sonne genau gegenüber steht. 

 

Der Tiefststand der Lilith

In jenem Moment, in dem sich Lilith mit der Sonne vereinigt, wird sie neu geboren. Sie sammelt neue Kräfte in dieser Vereinigung, ist in jenen Tagen in sich selbst gekehrt, ehe sie erneuert und wieder gestärkt ihre Wirkung im Bewusstseinfeld des Menschen aufnimmt.

 

Das Energiefeld das uns (heraus)fordert ist  jeweils unterschwellig ähnlich spannend. Und erneut erreicht uns die Aufforderung "Es ist an der Zeit den Weg der (eigenen) Kraft zu gehen".

 

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn. 

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,

und ich kreise jahrtausendelang;

und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm

oder ein großer Gesang

(R.M.Rilke)

 

Ja, Zeiten ziehen Kreise, so wie das Leben mit all seinen Themen (immer wieder) auch. YIN drückt sich auch in Kreisen aus, entfaltet sich darin in seine wahre Kraft. So begegnen uns die Möglichkeiten immerwieder neu, manchmal in einem ähnlichen, manchmal in einem anderen Gewand. Und deine Seele wird auch dich erinnern, welches dein Weg ist, welches deine Themen sind, welches deine Aspekte sind, die aus dir geborgen werden wollen.

 

Hin zu (d)einem Me(e)hr vom Leben. 

 


Lilith -  Göttin der Weisheit,  spirituelles Bewusstsein, erwachende Weiblichkeit, weibliche Kraft, Archetyp
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Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn. 

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,

und ich kreise jahrtausendelang;

und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm

oder ein großer Gesang

(R.M.Rilke)

 

Ja, Zeiten ziehen Kreise, so wie das Leben mit all seinen Themen (immer wieder) auch. YIN drückt sich auch in Kreisen aus, entfaltet sich darin in seine wahre Kraft. So begegnen uns die Möglichkeiten immerwieder neu, manchmal in einem ähnlichen, manchmal in einem anderen Gewand. Und deine Seele wird auch dich erinnern, welches dein Weg ist, welches deine Themen sind, welches deine Aspekte sind, die aus dir geborgen werden wollen.

 

Hin zu (d)einem Me(e)hr vom Leben. 

 

Eine Anmerkung, ergänzend als Worte, die mir wichtig sind. Texte wie diese lassen uns alle innerlich jubeln. Poetisch, Charismatisch ... und sie offenbaren und erinnern uns an das Wissen. Doch ist es das (er)Leben auf das es ankommt.


Und sämtliche Beschreibungen wie jene hier findest du in deinem eigenen Leben wieder, als gelebtes - lebendiges Leben. Als Begegnungen die dich berühren, manchmal schmerzen. Als Wege die sich zeigen, dass sie zu Ende sind. Als Herausforderungen, für die es deinen Mut braucht. 


All dieses zu (er)leben .. bedeutet .. Wissen zu leben. Spiritualität zu erfahren, alltäglich. Und das ist es was die Seele sich wünscht, das Leben zu (er)leben.

Darauf sollten wir alle nicht vergessen.


(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit:  Steffi FischerPhotographie

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Empfehlung: Meditation - Atme die Energie von Lilith


Ich bin mondverliebt.
Mit diesem Notizbuch habe ich mir eine große Freude gemacht :) .. denn ich liebe ja meine  NeumondRituale.  Und mit diesem Buch habe ich endlich etwas wo ich die RauhnachtsEnergien gut weiterzelebrieren kann - und alle Notizen sammeln kann, wo die Antworten auf die Fragen, das Wahrnehmen der Energien seinen Ausdruck finden will. Überschaubar.  ... #hach, so eine Freude hab ich damit.

 

Mehr Information dazu findest du >> hier 


Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Bist du in Kontakt mit deiner Lilith ?

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15. August - Mariä Himmelfahrt

Daniela Hutter Frau der Neuen Zeit, erwachendes weibliches Bewusstsein, Zeitqualität, Maria

Der Tag von Maria Himmelfahrt ist das älteste und bekannteste der vielen Marienfeste, die die katholische Kirche über das Jahr verteilt. Es ist auch bekannt unter dem Namen Mariä Aufnahme in den Himmel - und damit weiß man auch schon um die (eine) Geschichte.Es ist ein Fest der katholischen Kirche und gehört zu den Hochfesten des Jahres. An diesem Tag wird gefeiert, als dass Maria nach ihrem Tod "in den Himmel aufgenommen" wurde - und zwar mit Leib und Seele.

 

Die korrekte Benennung des Feiertags ist eigentlich Fest der "Aufnahme Marias in den Himmel". Damit wird auch eine theologische Unterscheidung zur Himmelfahrt Christi ausgedrückt. An Maria vollzieht sich beispielhaft das, was jedem Getauften nach christlicher Lehre zugesagt wird: die Auferstehung von den Toten mit Leib und Seele.

Der Überlieferung nach stieg der Leichnam der Gottesmutter zum Himmel auf. Andere Legenden berichten, dass die Apostel das Grab Marias öffneten und statt ihres Leichnams darin Blüten und Kräuter fanden. Hier macht die Kirche die Tradition der Kräuterweihe fest. (dazu siehe weiter unten im Text)

Gottesdienste mit Kräuterweihen sind daher seit dem 9. Jahrhundert bekannt und lösten germanische Erntebräuche ab. Die Weihe sollte die von Maria ausgehenden heilsamen Einflüsse und Kräfte auf die Kräuter übertragen. Besonders vor Klosterkirchen der Franziskaner und Kapuziner - deren Mönchen man im Mittelalter hohe Weihekraft zuschrieb - werden zu Mariä Himmelfahrt körbeweise Heilkräuter geweiht.

 

Für katholische Christen ist Mariä Himmelfahrt der Auftakt für die anschließenden 30 Marientage , die als besonders segensreich gelten und mit Mariä Namenstag im September ihren Abschluss finden. So bieten sich gerade uns Frauen diese Tage ganz besonders an, um einen Reigen zu eröffnen, um diesen inneren heiligen Raum zu betreten und mehr von sich zu ergründen. Einmal mehr. Einmal tiefer. Ja.

 

An dieser Stelle,

  • wie "ehrst" du selbst deinen Raum - deinen inneren wie deinen äußeren?

 

Das Bild hinter der Geschichte ...

Weiter nun zum Bild hinter der Geschichte:  Maria. Mit ihr wird uns ein Bildnis geschenkt, das gerade für uns Frauen (neben Maria Magdalena) und unseren spirituellen Weg von Bedeutung ist. Sie ist die Königin der Heiligen, die Hohe Frau, deren Licht alles überstrahlt und der besondere Verehrung gilt.

Maria repräsentiert das Mütterliche in der Spiritualität. So ist es ihre Energie, die auch in uns das Mütterliche heilt und darüber hinaus dass sie als spirituelle Mutter uns "mit dem Göttlichen vereint". Als Frauen verkörpern wir die Mütterlichkeit mit unserer Fähigkeit Leben zu schenken.

  • Welchen Bereichen deines Lebens könntest du (dir) mehr (lebendiges) Leben schenken?
  • Was hindert dich noch daran?

Maria unterstützt uns auch immer darin, die Verletzungen der eigenen mütterlichen Themen zu heilen. Sowohl hin zur eigenen Mutter, als auch jene des eigenen MutterSeins.

  • Welche Resonanz erzeugt der letzte Satz in dir? Was ist spontan dein erster Gedanke?
  • Was zeigt sich jetzt "zur Heilung"? Was will dazu in dir "rund" werden?

Gott schenkt alles was ihm zu eigen ist, der Seele. Er schenkt sich selbst der Seele. Das Königreich, das also in Maria und – gemäß dieser Deutung – in der Seele hervorgebracht wird, ist Ausdruck der Vereinigung, der unio mystica, des göttlichen “Was mein ist, ist Dein”. Eine Liebeserklärung an die Seele von Ewigkeit zu Ewigkeit.

  • Welche göttliche Liebeserklärung findest du in dir?
  • Welche Antwort willst du dahin (endlich) geben, indem du ihr das (lebendige) Leben schenkst?

Die Geschichte hinter der Geschichte

Dass die katholische Kirche in ihren Anfängen und ihrem Bedürfnis der Christianisierung sich den Volksglauben zu nutze gemacht hat, ist nichts Neues. Konkret, sie bedienten sich der Traditionen, Riten und Feste die schon da waren. Die Leute scherte es wohl wenig - was erfuhr das einfache Volk irgendwo im europäischen Land damals schon, was die Kirchenfürsten im fernen Rom taten? So ist es leichtens zu verstehen, warum es ihnen einerlei war, dass die Feste neu benannt wurden - scheinbar eine neue Bedeutung erhielten. Doch so ignorant waren die kirchlichen Herren dann auch wieder nicht. Vielmehr wohl ausreichend intelligent. Die Bedeutung galt es zu wahren, sonst hätten die Menschen sich wohl mehr gegen das Neue aufgelehnt.

 

Im Herzen der Landbevölkerung hat "die Frau am Himmel" immer schon einen besonderen Platz eingenommen. Über die Zeiten gab es einfach immer wieder andere Namen und Bildnisse für sie, welches die lebensspendende Kraft symbolisierte.

 

Wahrhaftiges bleibt. So die Be-Deutung. Und die Geschichte hinter der Geschichte erzählt ... es gibt "die Frau des Himmels". Eine Heilige. Eine Göttin.  Aus der Religionswissenschaft wissen wir, soweit überhaupt nachvollziehbar, dass in den ersten Kulten ein Urmonotheismus praktiziert wurde, in der Weise, dass die große Göttin, die Magna Mater, verehrt wurde. Das begegnet uns in vielen Kulturen.  Sie kennen diese Verbindung des Zeitraums mit einer Göttin, die für die Fruchtbarkeit des Getreides (Spika) vom Himmel aus verantwortlich ist.  Die Römer feierten die Göttin Diana am 15. August. 

 

Die Gestirne des Himmels schenk(t)en auch Orientierung und Be-Deutung.

Die Gestirne des Himmels waren in früheren Zeiten den Menschen das, was uns wohl heute Texte wie diese sind. Sie schenkten Orientierung und Be-Deutung.

 

Um den 15. August geht heute das Sternbild Jungfrau in den Morgenstunden im Westen unter. Die Jungfrau ist das einzige weibliche Wesen unter den Sternbildern. Die Jungfrau war die Himmelskönigin. Auch das kennen wir aus anderen Kulturen, z.B. Ägypten - auch hier war das Fest der Isis am 15. August.


Die Jungfrau wird als weiblicher Bote der Fruchtbarkeit angesehen. Die Jungfrau wird meist als geflügeltes Mädchen dargestellt, das einen Bündel Ähren in der Hand hält. Entsprechend so sieht das Sternenbild am Himmel aus. 

(pin it: dein Bild für dein Pinterest-Board)
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In der griechisch-römischen Sagenwelt kennen wir Demeter als Göttin der Fruchtbarkeit. Ihre Tochter (Persephone) ist die Jungfrau dazu. Hades, der Gott der Unterwelt hatte sie entführt. Zeus hatte sie ihm als Frau versprochen. Demeter war darüber sehr traurig und erzürnt, so machte Zeus das Zugeständnis, dass Persephone zu ihrer Mutter zurückkehren konnte, allerdings nur für zwei Drittel des Jahres. Die restliche Zeit mußte sie zu Hades in die Unterwelt. Hält sich Persephone unter der Erde auf, wird es kalt und regnerisch, die Blätter fallen von den Bäumen und es beginnt zu schneien. Kommt sie zurück auf die Erde, wird alles grün, der Frühling beginnt.

 

Und an dieser Stelle das Bild gereicht - wenn das Sternbild der Jungfrau im Westen versinkt. - Und erinnerst du dich wann es wieder erscheint?  Die Antwort lautet: während der Rauhnachtszeit. Ist das nicht faszinierend?

 

Abschließend zur Kirchengeschichte: Meine Meinung ist ja, dass die Menschen erst dann ihre Bilder, Namen und Geschichten übernommen haben, als es (warum auch immer gelang) entweder mit genug Angst die Menschen zu manipulieren - aber v.a. auch als man sie von den heiligen Kräften der Natur, der Wesen entfernt hatte und die heiligen Stätten entsprechend vernichtet waren. Die Menschen von ihrer Natur getrennt hatte, in jedem Sinn dieser Worte. 

Die Tradition heute: Kräuterbuschen & Frauendreißiger

Das Fest von Maria Himmelfahrt hat seinen Ursprung wohl in all diesen Geschichten. Die nun folgenden 30 Tage sind im Brauchtum als Frauendreißiger bekannt. Das ist die Zeit zwischen den zwei Marien-Festen: "Maria Himmelfahrt" und "Maria Namen". Ein Marienmonat der Sommerzeit, das die Kirche so gelegt hat, kennt man Marienmonate ja auch über das Jahr. Auch kennt man für dieses Sommermonat das Kräuterweihegebet und die Kräuterweihe. Doch auch diese hat ihren Ursprung wohl in einer früheren Zeit, als dass die diese Sommerzeit sich ganz besonders zum Kräuter sammeln eignet, weil sie jetzt ihre höchste Heilkraft in sich tragen. 

Der Tradition nach werden jetzt Kräuter gesammelt und zu Kräuterbuschen gebunden. Je nach Region werden unterschiedliche Kräuter in den Buschen geflochten - zumeist vertreten sind jedoch Königskerze, Johanniskraut, Thymian, Salbei, Beifuß, Frauenmantel und Schafgarbe. Außerdem werden verschiedene Getreidesorten und zur optischen Verschönerung können noch diverse Gartenblumen als Zierde eingebunden werden. Für die Buschen kennt man im Brauchtum folgende Möglichkeiten für die Zahl an Kräutern: 

 

  • 7  ... entspricht der Anzahl der Schöpfungstage
  • 9  ... entspricht einem Vielfachen der Zahl der hl. Dreifaltigkeit (3 x 3 )
  • 12 .. entspricht der Anzahl der Apostel
  • 14 .. entspricht derZahl der Nothelfer
  • 24 .. entspricht einem Vielfachen der 12,  (2x 12) zwölf Stämme Israels aus dem alten Testament und der (2x12) zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament
  • 72 .. entspricht einem Vielfachen Zahl der Jünger Jesu (6x12)
  • 99 .. entspricht der  einem Vielfachen der Drei als Symbol der Dreifaltigkeit (3x33)

 

So bestehen traditionelle Kräuterbuschen meist aus einer Anzahl von 7, 9, 12, 14, 24, 72 oder 99 verschiedenen Pflanzen.

 

Die getrockneten Kräuter dienten früher als Hausapotheke für den Winter und auch heute noch verwendet man sie als Räucherware für die Rauhnächte. 

 

Vielleicht magst du an dieser Stelle nochmals reflektieren:

Gerade während der Rauhnächte haben wir auch "gesät". Und nun, Monate danach zeigt sich (hoffentlich) erste Ernte.

  • Welche "Saat" (deines Lebens)  kannst du nun  ernten?
  • Welche "Saat" gingt (noch) nicht auf?
  • Warum?  Liegt es an deinen Erwartungen?
  • Kam das Säen zu sehr aus dem Verstand und dem Wollen?
    (und beides sind ja Aspekte unseres inneres Kontrollmechanismuses)

Und als weiterer Impuls:

  • Wie sorgst denn du an "Heilkraft" vor für "spätere Zeit" - wenn es dann von dir gebraucht wird?

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mehr Texte über alte Tradition und zeitgemässe Spiritualität
(mit einem Klick geht's zum Text)


Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Meine Arbeit ist in erster Linie den Frauen gewidmet.

Aus der Arbeit der letzten Jahre, dem Erleben, Erforschen und Begleiten durfte ein neues Buch entstehen: das Yin-Prinzip. Der dazugehörigen Ausbildungs- und Seminarreihe habe ich all mein Wissen gewidmet, welche ich an die Frauen weiterreichen möchte für eine neues Bewusstsein als Frauen der neuen Zeit. (mehr Info dazu >> hier )


Ich freu mich über deine Gedanken

Nein zur Opferrolle !

Lydia und die Bedeutung des Namens. Lydia als Heilige und Patronin für die emanzipierte Frau. Namensherkunft und Namenstag

 

Ich sitze am Schreibtisch und tippe. Es ist eine Nachricht an meine Freundin. Beinahe täglich diskutieren wir per Mail oder SMS, was uns gerade bewegt. Alltagsthemen, aber keine oberflächliche Plauderei. Ganz bewusst bemühen wir uns um Tiefe, und meist gelingt uns das auch. Persönliche Erfahrung, gemeinsames Erleben, neue Erkenntnisse, alles in allem: immer ein Gewinn für uns und ein großes Geschenk unserer Freundschaft.

 

Aber heute geht’s mir nicht gut, ich bin schlecht drauf. Ein Ereignis aus unserem Familienalltag hat mich ordentlich aus der Bahn geworfen. Ich fühle mich wie ein kleines Kind: verloren und alleine, schutzbedürftig und suchend nach Trost. Meine Freundin scheint der ersehnte Rettungsanker zu sein. So schreibe ich mir in einer Nachricht an sie meinen Schmerz, meine Wut und all meine Emotionen von der Seele. Es dauert nicht lange, da antwortet mir meine Freundin:

 

„Was bewegt dich so tief, wo kommt das ungute Gefühl denn nun wirklich wirklich her?“

 

Pfffff ... worauf ich gerade gar keine Lust habe, ist, mich in dieser Geschichte groß zu hinterfragen.

Ich bin emotional aufgeregt, fühle mich ungerecht behandelt und eigentlich hätte ich gerne Zuspruch. Ich hätte gerne jemanden, der mich ein bisschen bemitleidet und mir bestätigt, dass diese Sache unmöglich ist, eine Zumutung, und außerdem und überhaupt ... es regt sich Widerstand in mir, gegen den Dialog, den mir meine Freundin offensichtlich anbietet.

 

Das Handy piepst. Als hätten meine Gedanken meine Freundin erreicht, schreibt sie noch eine kurze Nachricht dazu: 

  • Weißt du, ich mag dich jetzt nicht noch in deinem Gefühl bestärken, indem ich dir schreibe ,du Arme’ – das fühlt sich gerade nicht richtig für mich an und auch nicht stimmig für deine Situation.“ 

Das sitzt. Meine Freundin ist mir loyale Gefährtin, von Seele zu Seele, seit Jahren schon. Ich bin mir gewiss, dass wir uns auf einer anderen Ebene versprochen haben, füreinander da zu sein – und das ist sie in einer ganz besonderen Weise, um miteinander das Leben zu ergründen, es vom Sinn her besser zu verstehen – und damit einander in der Entwicklung zu ermutigen.

 

Dennoch, jetzt sträubt sich alles in mir. Mein Ego wehrt sich. „Ich will jetzt nicht sinnieren – ich will jetzt gehätschelt werden.“ Mein Ego bietet mir das Gefühl von Empörung an. Allerdings ist da noch etwas anderes, eine Stimme, zunächst kaum hörbar, dann immer lauter. Meine innere weise Seele meldet sich. Sie will mich vor meinem Ego behüten und schickt mir eine Botschaft:

 

Würde meine Freundin „die Arme“ in mir bestätigen, würde sie auch das kraftlose und machtlose Ich bejahen und damit meine Opferrolle, in die ich mich offensichtlich gerade flüchte.

 

Doch so schnell gibt mein Ego nicht auf. Es argumentiert mit Unverständnis: „Sie hat ja keine Ahnung, was das für mich bedeutet.“  Und: „Würde sie in so einer Situation sein wie ich, dann würde sie auch nicht ins Thema hinein sinnieren wollen“. Ich wanke. Soll ich mich zu meiner weisen Seele bekennen oder mich doch lieber beim Ego unterhaken? Mein Ego rumort im Kopf: „Ich Arme. Keiner versteht mich, keiner ist für mich da und ich fühle mich damit ganz allein. Das Leben ist so ungerecht. Wäre sie eine echte Freundin, dann wäre sie auf meiner Seite und ...“

 

Und wieder – im richtigen Augenblick erreicht mich noch eine Kurznachricht: 

  • „Du weißt eh Liebe, ich bin für dich da, ich biete dir meine offenen Arme an. Entspanne dich, ich bin bei dir.“ 

Mit jedem Wort das ich nun lese, spüre ich, wie sich etwas in mir entspannt. „Ich bin nicht allein“. Meine Seele fühlt sich angenommen, Widerstand in mir löst sich auf. Es ist, als ob ich mein Herz für das schmerzvolle Erleben öffne. Ich bin bereit, Sinn und die Botschaft für mich darin zu erkennen.

 

Ganz oft habe ich dies auch in anderen Situationen schon erleben dürfen und ich erinnere mich an die Lernschritte, die ich dadurch machen konnte: Indem ich meinen Wi-derstand gegen eine äußere Situation loslasse, lade ich das Geschehen in mein Herz ein. Ich spüre, wie ich das Erleben mit meiner Liebe umarme. Zugleich öffne ich mich und erlaube mir jedes Gefühl, jede Emotion und auch jeden Schmerz.

 

Doch mein Herz und die Liebe geben mir genug Raum für die Erfahrung. Und weil die Liebe über allem steht und alles heilt, halte ich auch meine eigene Energie und verliere meine Schwingung nicht.

 

Für das Leben bedeutet es:

Ich spüre und halte meine Kraft. Die Opferrolle hat damit keine Chance.

 

Das Handy piepst. 

  • „Bist du noch da?“,

fragt meine Freundin. Ich beginne wieder zu tippen und zu erzählen, wie sich die Situation nun anfühlt: ganz anders, tiefer, bewusster.

 

Mein Ego ist verstummt, meine weise Seele zufrieden. Und ich bedanke mich bei unserer Freundschaft.

 


Obiger Text erschien als Kolumne "Mitten in die Brösel" im Engelmagazin.

 

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit: www.steffifischerphotography.de

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Woran du erkennst, dass du in der Opferrolle bist

Opferrolle verlassen, stärke dein Selbstbewusstsein, Eigenverantwortung
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deine persönliche Checkliste

 

  • Du fühlst dich benachteiligt?
  • Du fühlst dich ungerecht behandelt?
  • Die anderen sind schuld?
  • Du beklagst dich ..
  • Du nörgelst .. 
  • Du lästerst ..
  • "Ich kann nicht" ..
  • "Ich würde ja..."
  • "Ich hab keine Zeit .."
  • "Es geht nicht weil .."
  • "Erst wenn ... dann ..."
  • Du regst dich ständig wegen Kleinigkeiten auf, 
    bist ständig unzufrieden?
  • Du kennst das Gefühl von Selbstmitleid
  • Es gibt immer jemand der's besser kann, schöner ist,
    der's besser hat usw.

dein scheinbarer Gewinn als Opfer

  • Du erhältst Aufmerksamkeit
  • Du mußt keine Entscheidungen treffen
  • Du kannst (dann) nicht schuld sein
  • Du mußt keine Verantwortung übernehmen

warum's gar nicht so einfach ist

  • die Muster können sehr subtil sein
  • das Gehirn ist gut im Gaukeln und verdreht's das (er)Leben ständig vor dir selber

raus aus der Opferrolle!

warum's der einzige Weg ist

  • weil du sonst dein Selbstbewusstsein immer mehr zerstörst
  • weil du dich von deiner eigenen Kraft abschneidest - immer mehr
  • weil du nicht eigenbestimmt lebst

  • weil das Leben ohne Opfersein viel lebendiger ist! 

stay tuned - bleib in Verbindung

Das  Bewusstsein für  "eine neue Weiblichkeit & weibliche Kraft" sind mir Passion. Als Bewusstseinstrainerin für Frauen zeige ich Wege  für mehr Lebensfreude und für mehr Lebensglück auf, dies auf dem naturgemäßen, selbstbewussten Weg ihrer Bestimmung als Frau - dem weiblichen Weg. 

 

Ich nenne es das Yin-Prinzip.  und  schreibe ich hier auf dem Blog laufend, informiere in meinem Newsletter, erinnere via Facebook und Instagramm. Und wenn du den Dialog magst, heiße ich dich in der kostenfreien FacebookGruppe zum Yin-Prinzip willkommen.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Ich freu mich über den GedankenAustausch zum heutigen Tag

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Maria Magdalena - die große Liebende

Maria Magdalena, Jesus, Meditation, bedingungslose Liebe, Frauen, erwachende Weiblichkeit, weibliche Kraft, Yin-Prinzip, Daniela Hutter

Der Tag der Maria Magdalena wird in der christlichen Kirche am 22. Juli als Gedenktag geführt. Aus kirchlicher Sicht schon immer ihr Ehrentag. Seit 2016 ist es nochmal anders, denn unter Papst Franziskus wurde der Gedenktag  zum Feiertag. Maria Magdalena wird offiziell als Apostelin unter den Aposteln geführt, und ihr wird eine zentrale Bedeutung im Leben Jesu' anerkannt. Die Stellung der Frau (in der Kirche) bekam damit eine neue Wertung. Außer Diskussion steht, das ist eine kirchliche Darstellung und da ist durchaus noch "Luft nach oben", mehr Wahrheit darf noch Raum bekommen.  Ich freue mich darüber. Doch Unterschied macht es mir keinen. Dennoch, unbestritten ist, das heilige Weibliche bekam damit neue Bedeutung. Offiziell. Und darin können wir ersehen, wie der "Ruf der heiligen Weiblichkeit" die Erde erreicht. Frauen die ihr Sein dem erwachenden Bewusstsein widmen sind damit auch gerufen, sich noch mehr in diese Qualität einzulassen. Gelebt und Alltäglich.

Welche Bedeutung hat dir das "heilige Weibliche"?

Maria Magdalena, Apostelin und Gefährtin von Jesus gilt als Heilige für die Frauen und die erwachende weibliche Kraft.
(pin it: dein Bild für Pinterest)

Maria Magdalena steht als Bildnis der Frau für jene Frau ihrer Zeit "außerhalb der Norm". Sie war, so wie sie war, zunächst eine Außenseiterin, bevor sie sich Jesus anschloss. Es war dazumal ungewöhnlich, als Frau mit Jesus "umherzuziehen", mit Männern unterwegs zu sein. Man weiß auch davon, dass Maria Magdalena dazumal die "Gruppe mit ihren Mitteln" unterstützt hätte, das bedeutet eigenes Geld hatte. Ebenso ungewöhnlich. Genauso wie ihr liebender Platz an der Seite von Jesu' für die es auch überlieferte Botschaften gibt. 

 

Geht es uns Frauen heute nicht auch oft so, dass wenn wir "außerhalb der Norm sind", dass wir dann Außenseiterinnen sind. Ungewöhnlich sind?  Dieses Bildnis reicht uns Maria Magdalena und erinnert uns damit daran, dass wir den Mut und das Vertrauen entwickeln dürfen, außergewöhnlich zu sein. Alles, außer gewöhnlich. 

 

  • Halte inne an dieser Stelle - fühle die Kraft und die Verbundenheit zu Maria Magdalena und fühle nach: in welchen Bereichen deines Lebens ruft dich das Außer-Gewöhnliche? All jenes, was außerhalb dessen ist, was du schon kennst, lebst, (vielleicht) noch als Komfortzone wählst?
  • Wo ruft dich (schon längst) das Leben?

Aus den Schriften weiß man darum, dass Maria Magdalena  eine zentrale Rolle in der Ostergeschichte spielt. Sie ist dabei, als Jesus gekreuzigt wird - und sie ist die wichtigste Zeugin seiner Auferstehung. Wir wissen um ihren liebenden Schmerz. Sie hat das "Feld der Liebe gehalten", bedingungslos. Erwartungsfrei. Frei von Vorstellungen wohl. Ebenso wie Jesus hat sie sich wohl ihrer Bestimmung  hingegeben.

  • In welchen Bereichen deines Lebens stehen dir Erwartungen, Vorstellungen (noch) im Wege?
  • Wann und wo stellst du noch (unbewusst) Bedingungen ans Leben, die Liebe, jene die mit dir in Beziehung sind?
  • Deine Bestimmung - hast du eine Antwort darauf?

Maria Magdalena war (ist) als liebende Frau an der Seite Jesus. Ihr Schmerz war groß. Sie wussten damals um das Schicksal für jene, die Jesus zugetan waren. Maria Magdalena liebte, bedingungslos. Weil die Liebe dies von ihr forderte. Die Liebe selbst hat sie es gelehrt.

 

Und das sehe ich für mich. Maria Magdalena repräsentiert das göttliche Weibliche "sacred feminine" - als solches bringt sie mit der weiblichen Kraft die LIEBE als heilsame Energie.

 

Der 22.07. ist der Namenstag von Maria Magdalena. Sie war eine aus dem Kreis der Frauen um Jesus, Apostelin und gilt als seine Gefährtin. Heute ist sie Sinnbild für die Frau der neuen Zeit.
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Ich ehre sie als Lehrerin für die Liebe, in der Einheit für das Weibliche und Männliche.

 

Sie lehrt uns, die weiblichen Kräfte zu nützen, die wahrhaftig weibliche Präsenz einzunehmen und die weiblichen Aspekte der Hingabe und Liebe zu leben - über alles, das scheinbar (noch) trennt hinaus, denn dann findet es den Weg zur Heilung, der Kreis darf sich schließen und das Getrennte integrieren. Die EINHEIT die uns das liebende Herz schenkt sehe ich auch in der Verbindung von Maria Magdalena und Jesus. Sie fühlen sich als zwei und zugleich als EINS an und das ist auch für mich auch der Hinweis, warum sie es, war die ihn als erste nach der Auferstehung sehen konnte.

  • In welchen Bereichen deines Lebens ruft es nach "Einheit". Wo fühlst du (noch) Trennung?

EINS zu werden in bedingungslosem Lieben, in sich hingebendem Lieben. Darin sehe ich auch den "Weg nach Hause" - raus aus der Dualität zurück in die Einheit, die Quelle der Liebe - als zutiefst menschliche Erfahrung. Der Weg den uns das Weibliche und Männliche, the feminine & the masuline, (frei von der Personifizierung) gemeinsam offenbaren.

  • Kannst du es bennen, was deine Heimat hier in deinem Leben ist  (wäre) ?

Diesem Bild des Weges und der Heimat widme ich den  Tag der Maria Magdalena einmal mehr und ihr zu Ehren achte und behüte ich mein liebendes Herz, stets offen für das Leben und die Menschen.

  

 

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Empfehlung:

Meditation und Ritual für die ZeitQualität des Festtages von Maria Magdalena, Frau der neuen Zeit. Daniela Hutter
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Maria Magdalena gilt als spirituelle Begleiterin der modernen Frau.

 

Ihre Energie unterstützt unsere (innere) Freiheit dahingehend dass wir als Frauen unseren inneren Ruf wahrnehmen und den Mut und das Vertrauen wählen, um ihm zu folgen. Unabhängigkeit wählen, indem wir das wahre Selbst leben.

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Ich freue mich über deine Gedanken

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MutterSein ... eine Antwort der Liebe

Wir feiern nicht nur Muttertag. Dieser Tage hätte meine Mama auch Geburtstag gehabt, ihren 69. Seit vielen Jahren ist sie nicht mehr. Viel zu jung ist sie gestorben. 

 

Lange musste ich suchen, bis ich dieses Foto fand. Es gibt kaum Fotos von uns beiden. In meinen ersten beiden Lebensjahren, gibt es einige wenige. Es war damals nicht so üblich, dass man zahlreich fotografiert.

 

Als ich ungefähr zwei Jahre alt war hat man mit dem Fotografieren anscheinend aufgehört. In etwa zeitgleich als meine Eltern begannen Probleme mit sich zu haben. Obwohl später noch mein Bruder geboren wurde, das Glück ihrer Liebe kam mit seiner Geburt nicht zurück.

Niemand hat mich je so verletzt wie Du.

Das Unglück ihrer Ehe schrieb sie irgendwann mir zu. Ohne mich hätte sie damals nicht geheiratet. Ohne Ehe wäre sie nicht unglücklich geworden. Ohne Unglück keine Krankheit. Mag sein, dass ihre unglückliche Ehe, ihre spitzen Anspielungen und subtilen Schuldzuweisungen dazu beitrugen, dass wir einander irgendwann losgelassen haben. Im Loslassen (vielleicht) einen (vermeintlichen) Graben aufgerissen haben, zwischen uns.

 

Ich war noch Kind. Meine Mutter und ich, wir hatten kein  besonderes Verhältnis, vielmehr - wir hatten dann nicht mal ein Verhältnis. Da war einfach nichts. In unbedachten Momenten war ich auch gekränkt ob ihrer Aussagen. Vermutlich auch sie von mir.

 

Du hast mir deine Liebe entzogen. 

Du hast mich beschuldigt, dafür dass ich geboren bin, dafür dass ich lebe.

 

Eine Astrologin sagte mir viele Jahre später, ich sei ein Kuckuckskind, zufällig reingeplumpst in die Konstellation dieser Eltern. Dies schien mir plausibel und ich habe diese Erklärung für mich übernommen. Glaubte zu verstehen, war mit der Situation in Frieden.

 

Vor fünf Jahren Jahr ist meine Oma gestorben, die Mutter meiner Mutter. Auch wir hatten kein Verhältnis, aus selbigen Gründen. Und auch damit war ich in Frieden. Über sehr viele Jahre.

Du, deine Mutter und ich. Wir begegnen einander als Ahninnen.

 

 

 Spürbar über die Zeit war immer mehr - und es ist ganz klar: ich habe einen neuen Platz.  Nach dem Tod meiner Großmutter mütterlicherseits, hat sich die Linie verändert.

 

Die Ahnenreihe definiert sich neu. Ich bin nun jene aus dieser mütterlichen weiblichen Linie, die Einzige, die Älteste. Ich führe die familiäre Linie hier auf Erden an, dies für meine Tochter. Ich bin es, die die Weise ist, die die Alte ist. Und plötzlich sind mir die beiden wieder sehr nah: Mutter und Großmutter.

 

Vielleicht auch, weil die universelle Großmutter ihren Platz nun auch mit mir teilt.

 

Und ich bin den Spuren der beiden Frauen gefolgt. Jenen Spuren in meinem Herzen. Und ich durfte entdeckten, es ist nicht spurlos. Ich fühle ein tiefe Verbindung zu diesen beiden Frauen und ich nehme ihre Verbindung als ebensolche zu mir wahr. Da ist nichts, außer Liebe. All das was im Alltäglichen gelebt und gesagt wurde, was passiert ist - es ist eine Kreation auf menschlicher Ebene gewesen. Allesamt haben wir es nicht besser gewusst, gekonnt, verstanden und gelebt.

Ich spüre die Liebe unserer Seelen. Es braucht keine Vergebung, kein aktives Zutun. Ein einfaches sich (wieder)Öffnen der Liebe ist ausREICHend und ich erlaube mir die Liebe zu fühlen in meiner weiblichen Ahnenlinie und allen voran für meine Mutter und meine Großmutter. Ich bin dankbar für dieses Geschenk und den Segen, welches mir meine weise Seele ermöglicht und meinem Herzen, dass es stets bereits ist, die Türen zu öffnen - mit einem einfachen JA.

 

Warum ich Euch das erzähle, so persönliches? Ganz einfach. Ich möchte euch Inspiration sein, denn es gibt im Leben immer die Möglichkeit für noch me(e)hr Glück, noch me(e)hr Liebe. Weg und Gelegenheit, "noch freier zu werden" von alledem was uns bindet, und in dieser Freiheit tauchen wir ein in die Liebe und schöpfen aus ihr für unser Leben. Es braucht nur dieses "JA, ich will" im Augenblick des Jetzt und ein Lösen aus den Kreationen des Verstandes.

Und als Kuckuckskind fühle ich mich heute nicht mehr. Ich fühle mich geliebt, von meiner Mutter und meiner Großmutter. Auch von meinem Vater - aber das ist eine andere Lebensgeschichte.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Ich freu wenn ihr auch eure Gedanken mit mir teilt

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Sophia. Göttlicher weiblicher Aspekt, der meinen Glauben "rund" macht.

Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es gelingt ihr dabei alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. ZeitQualität Neumond Vollmond Festtage Sophia

Der Tag der heiligen Sophie ist vielen bekannt - gilt er doch als letzter Tag der "Eisheiligen" - jene Tage, die die Gärtner fürchten, zumal sie meist die Kälte bringen und letztmögliche Termine für frostige Tage sind.

 

Der 15. Mai ist der letzte dieser Tage, der auf Pankratius, Servatius und Bonifatius folgt. Allesamt kennt man diese Heiligen als Märtyrer, auch Sophie, die als junge Frau den Märtyrertod, wahrscheinlich in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian erlitt.

 

Doch wenn wir uns lösen von diesem Bild der christlichen Kirche und den Horizont des Wahrnehmens erweitern, dann können wir uns einem weiteren Bild öffnen:

In den alten Lehren wird Sophia als allumfassender Geist, als Schöpferin allen Lebens verehrt,  und man kennt die Formulierung der "weiblichen Dimension Gottes".  Sophia verkörperte einst die weibliche Seele Gottes, die Quelle seiner Kraft. Wenn wir den Bogen zu den Hindu-Göttern spannen, dann entspricht sie Kali-Shakti, von der die Hindu-Götter ihre Kraft erhielten.

 

Für mich persönlich ist es nur stimmig, dass im Sinne der Ganzheit, dem männlichen Aspekt des Göttlichen, so wie es uns heute oft versucht wird zu vermitteln, gleichwertig ein weiblicher Aspekt hinzu kommt. So nehme ich die Energie Sophias als den weiblichen Pol wahr, 

 

Gott Vater - Jesus - Heiliger Geist

 

Sehe ich in Jesus das Kind Gottes, so wie wir alle, als Mensch.
Sehe ich in Gott Vater das Männliche
So sehe ich im Heilige Geist das Weibliche, Sophia.
Und begegnet so in der Trinität auch dem Weiblichen.

 

Für mich bringt die Präsenz von Sophie die Vollkommenheit,
schließt den Zyklus.

Sophia als die himmlische Mutter.
Jesus der das göttliche Männliche und Weibliche in sich vereint.

 

Als himmlische Mutter ist sie für mich sozusagen mein "Milieu", das göttliche Weibliche das mich umgibt, und das ich zugleich ganz in mir finde und dies als den "heiligen Geist", die heilige Weisheit - tief in mir, als göttlichen Anteil. 

 

  • Fühle nach: In welcher Form nimmst du in dir "deinen heiligen Geist" wahr?

 

Das Symbol der Sophia war die Taube der Aphrodite. Später kannte man die Taube auch als Symbol des "heiligen Geistes" - doch die Kirche stellt diesen geschlechtsneutral dar. Eines der Anzeichen, wie das weibliche Prinzip "entfernt" wurde.

 

  • Fühle nach: Das weibliche Prinzip. Ist es in dir DA, indem du es GANZ lebst? 
  • Oder was in deinem Alltag führt dazu, dass du dich davon trennst es (im übertragenen Sinn) "ent-fernen" lässt? Es dich von dir ent-fernt?

 

Dennoch war man sich des weiblichen Anteils, der von Sophia repräsentiert wird, über all die Zeiten bewusst und er erfuhr immerwieder tiefe Verehrung. So versuchten die Mystikerinnen (Hildegard von Bingen, Teresa von Avila, die Beginenbewegung) die Tradition der Sophia wieder zu beleben.

 

Auch die ChristInnen der Ostkirche verehrten Sophia mit Hingebung. Ihr größtes Heiligtum wurde im 6. Jahrhundert n.Chr. errichtet: die Hagia Sophia ("heilige weibliche Weisheit"), die Kirche der heiligen Sophia.

 

  • Fühle dem Impuls nach. In welcher Weise könntest du deinem  "heiligen weiblichen Aspekt" ein "Heiligtum errichten" indem du es sichtbar, fühlbar, spürbar in deinem Alltag mehr zeigst und lebst?

 

Als Ikone wird Sophia im Mittleren Osten stets mit Sternen gekrönt dargestellt, was ihre absolute Göttlichkeit unterstreichen soll. Auch im alten Israel ist die Verehrung der Weisheit verbreitet. Wir finden die Weisheitstexte im Alten Testament, in den Sprüchen Salomos, in der Weisheit Salomos, im Buch Jesus Sirach und im äthiopischen Buch Henoch.

 

Ich persönlich gehe in tiefe Resonanz mit der Präsenz dieser göttlichen Energie. Als ich vor Jahren dieses Betrachtungsbild für mich (wieder) ent-deckte (im wahrsten Sinne des Wortes), fühlte es sich für mich (endlich) "rund" an. Mir reichte sich durch dieses Bewusstsein "der Missing Link".

Das Bild "rund" als Ausdruck des Kreises - der als  solcher immer Heilung bringt. Das Göttliche in mir wurde ganz. Durch die christliche Erziehung in meiner Kindheit erhielt mein Glaubensbild eine patriarchale Ausrichtung. Diese fühlte sich stets unvollkommen an. Nun, den weiblichen Aspekt wiederentdeckt und integriert, ist mein Glaubensbild damit heil und frei von Dogma.

 

"Weisheit gebiert Glaube, Hoffnung und Liebe." - vielleicht kennst du dieses Sprichwort. Es kommt aus der mythischen Überlieferung dass Sophia drei Töchter gebar: Glaube, Hoffnung und Liebe.

Und wenn wir im modernen Sprachgebrauch das Wort Hoffnung durch Vertrauen ersetzt (denn man in der Energie der Worte trägt "Hoffen" auch immer die Qualität des Scheiterns schon in sich) - dann sind es die drei Qualitäten Glaube, Vertrauen und Liebe .. die uns unserem alltäglichen (er)Leben behutsame Führung schenken.

 

 

 

„Die Göttin, die die Seele der Erde, des Himmels, des lebendigen Wesens ist, in deren Leib wir Zellen sind, war einmal in uns wach, und alle kannten sie und ehrten sie in Frauen und Männern, in der Natur, im Wechsel der Jahreszeiten und in den Veränderungen unseres Lebens, in den Werken, die wir mit unserem Geist und unseren Händen schufen, in den Pflanzen und Tieren, in Mond, Sonne und Meer, in Baum und Stein und im komplexen Tanz, den alle Lebewesen miteinander tanzen. Wir lebten auf der Erde im Gleichgewicht. Frauen waren frei, und Männer auch, denn wir hatten noch nicht gelernt, uns gegenseitig zu unterdrücken“ (Starhawk 1991, S. 381) 

 

 

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit: canva

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Ich freue mich auf unseren Gedankenaustausch

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Von Mutter zur Tochter. Durch dich bin ich geboren

 Daniela Hutter ist Coach, Seminarleiterin, Autorin von Büchern und Artikeln und bloggt  zu den Themen Glück, Energie, Beruf, Beziehung, Partnerschaft, Sexualität und Weiblichkeit.

Nicht ganz 3 Jahrzehnte bin ich nun deine Mutter. Heute vor 29 Jahren kam meine Tochter zur Welt.

Ein Freitag, der durch die Geburt zum immerwährenden Sonnentag meines (er)Lebens wurde. 

 

Geliebte Tochter - deine Seele hat mir ein Geschenk gemacht, das als solches nur DU mir gemacht hast:

 

die erste Schwangerschaft, die erste Geburt - und damit ... wurde ich als die junge Frau - Mutter. Wenn ich für dich das Tor des Lebens sein durfte, so bist du für mich das Tor in mein wahres Sein, meine Bestimmung - Mutter zu sein.

Du hast mir meine Bestimmung geschenkt.

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich dich zum ersten Mal wahrnahm, als sich mein Empfinden veränderte. Mein Körperbewusstsein hatte sich verändert, auch die Weise wie er auf das Umfeld reagierte. Emotionen zeigten sich plötzlich ganz anders und auch das Wahrnehmen von Gerüchen war intensiver. In einem Fahrstuhl bekam ich Beklemmung - er erschien mir zu klein für mich. Aus heutiger Sicht: "Wir" hatten dort kaum Platz, zwei so große Wesen.

Zu jenem Zeitpunkt wußte ich noch nicht um dich - der Gedanke schwanger zu sein, war mir noch ganz fern. Dein Wesen mußte sich noch viel intensiver bemerkbar machen. Bis ich es nicht mehr übersehen, viel mehr überfühlen konnte: Da war eine kleine Seele in mir.

Ab jenem Moment war meine Welt nicht mehr dieselbe. Ich betrachte alles mit anderen Augen. Ich machte mir Gedanken, ich sorgte mich um deine Zukunft, ich wollte dein Bestes für all deine Wege, die schönste Wiege, den besten Arzt, die schönsten Kleider, die große Welt - da hatte ich den Schwangerschaftstest noch in der Hand und niemand wußte um dich in mir - nur ich und dieser Test.

Du warst da. Du warst das erste zarte Pflänzlein in meinem Leben, das alles veränderte. Wie ein Samen im Wind schwebtest du in mein Leben, schenktest mir dein Vertrauen in mein Sein als deine Mutter,  in meine Mutterliebe auch. Ich will dich nie enttäuschen. Das hab ich dir damals versprochen. 

Dennoch bin ich Mensch. Vermutlich lief nicht immer alles so zwischen uns, wie es sich deine Kinderseele, deine Mädchenseele, deine Freundinnenseele gewünscht hat. Mütter machen auch Fehler. Doch in alledem: Ich liebe dich über alles. Immer schon. Heute weiß ich: ich tat das schon, da wusste ich noch gar nicht um dich. 

Du schenktest mir das erste Mal, vielfach. Die erste Schwangerschaft, die ersten kotzüblen Monate, die ersten Ängste für meine Mutterrolle, die erste Geburt und jene Schmerzen, die eine Welt neu zu erschaffen schienen - sie haben eine neue Ordnung in meine Welt gebracht. Dein erstes Schreien. Und dann dieses Gefühl, als ich Dich zum ersten Mal in Händen hielt.  Du warst das erste Wesen, das mich "Mama" nannte. Noch heute klingt es wie ein Lied des Universums in meinen Ohren und du hast mich erinnert an etwas was meine Bestimmung ist: Deine Mutter zu sein.

Durch dich wurde ich ganz Frau. Ich wollte stets dein Bestes. Du hast mir auch das Interesse für so viele Themen mitgebracht, hast ein neues Bewusstsein für so vieles in mir wachgeküsst:  Was zunächst begann ganz in der Materie, als ich neue Wege suchte in der Naturheilkunde, in alternativen Pädagogikwegen und in einem neuen Familienmiteinander,  führte mich all das später in die Tiefe des Weiblichen, des Mütterlichen, des YIN - du führtest mich auf den Weg - hast mich an mich erinnert.  Durch dich wurde ich neu geboren.

 

Ein Segen deine Geburt, ein Segen dein Sein - bist doch du die einzige Weibliche an meiner Seite im Kreise deiner Brüder und der Väter.

 

Für all das möchte ich dir an dieser Stelle DANKEN und dir MUT machen, meinem Weg zu folgen, denn dann schließt sich der Kreis in allem - denn ich weiß...  in Wirklichkeit, ist es deine Seele gewesen, die für SICH sorgte, für ihr Wachsen und ihre Entwicklung und nicht zuletzt für ihre Zukunft  - als dass sie SELBST es ist, die den Spirit gewählt hat, für SICH den ich einstweilen für dich repräsentieren darf - wie das Licht einer Fakel, das ich für dich trage um es zum gegebenen Zeitpunkt an dich weiter zu reichen. 

 

Bis dahin behüte ich es für dich ... und bin immer für dich da. Und zum heutigen Tage wünsche ich dir ALLES - alles, was dein Leben für dich bereit hält, worüber deine Seele schon weiß, was dein Verstand noch gar nicht fassen kann und ich bin bereit an deiner Seite das Licht zu bewahren, so dass du ALLES entdecken kannst.

 

Sei gesegnet mit all meiner Liebe. 

 

 

 

(c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe

Fotocredit: Joerg Haeken

 

 

 

 

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Daniela Hutter

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Ich freue mich über den Austausch unserer Gedanken:

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Warum mich deine Geburt für immer verändert hat

Daniela Hutter schreibt über Spiritualität, Frausein, Weiblichkeit, Familie, Partnerschaft, Beruf und das Yin-Prinzip

Es gibt Momente im Leben, die bleiben stets präsent. Und dieses Wort ehrt, was es ausdrückt - den Augenblick des Erlebens - ein Jetzt, niemals Vergangenheit, niemals Zukunft. Präsentes Präsens.

 

Und als Präsent ein Geschenkt. Mehr als das. 

Der Akt der Geburt, die Kräfte die mich erfassten, heute vor 26 Jahren waren wie eine Initiation an ein anderes FrauSein - die Schöpferin in mir ward erwacht. 

 

Du bist mein zweites Kind, deine Schwester kam zuvor. Dennoch das Tor des Lebens, durch das wir zwei geschritten sind, war ein anderes. Deine Schwester hat das Tor der Mutterschaft für mich geöffnet.

Sie ging mit mir dir voran. Doch du hast mich noch mehr in die Tiefe geführt. Das Bewusstsein als Mutter war mir schon eröffnet und mit deiner Geburt durfte ich etwas erleben, für das es kaum Worte zu geben scheint.

 

Ich hatte das Glück, dass mich meine Seele ins Geburtshaus Nussdorf geführt hat. Wahrlich ein Tempel, Raum der die Heiligkeit des FrauSeins verehrte und gelebtes Ehren des Mutterwerdens. 

 

Ich bin heute noch von Dankbarkeit erfüllt - präsente Präsenz - für das was dort möglich wahr.

Und ich bin überzeugt nur durch diesen Raum und diese Menschen wurde die Erfahrung mit der Weltenmutter möglich.

Die Weltenmutter hat mir ihre Kräfte übergeben: Wissen jenseits von Worten, Energien tief verwurzelt in der weiblichen Essenz, Vertrauen in die Weisheit des Lebens und seiner Prozesse. wahrhafte UrQualität. Dies  im Auftrag an das FrauSEIN selbst - aber  auch um dich zu behüten. Dich und alle Kinder, Dich und alles Leben als Mutter der neuen Zeit. 

 

Der Ruf der Weltenmutter hat mich durch dich erreicht. MutterSEIN und darin die Kostbarkeit wie einen Samen gebettet, auch für ein neues FrauSEIN - ein Same, der sich erst Jahre später zeigte und als Pflanze erblühte.

 

Vom ersten Augenblick an brachtest du dieses Licht mit, das sich zeigte und offenbarte - dieses Wesen braucht anderes. Diese Zeiten brauchen Neues. Viele Jahre der Herausforderung sollten folgen und du warst mir stets Lehrmeister und hast mich hinein katapultiert in ein Feld des Wissens, das seinen Wert nur erhielt indem ich es wagte, ES zu leben. Frei von Erfahrung, eingehaucht als Geist des Pioniers. Pioniere sind wir beide, jeder ins seiner Weise und in seinem (er)Leben. Wir wissen wofür wir gehen.

 

Ich wie Du. So wünsche ich dir, meinem geliebten Sohn ... die WELT von allem, möge sie sich dir offenbaren. Mehr denn je. Jeden Augenblick neu. Schenke dem Ruf deine Antwort mit deinem (er)Leben. Immerwieder. 

  

Son of God becam a man
to enable men to become sons of God

 

Happy Birthday!

 

 

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27 Jahre später

(mehr über meinen Sohn)

Die Natur ist seine Heimat, ihre Botschaft seine Wahrheit, ihre Wesen seine Familie.

Der entscheidende  Unterschied, ob man überlebt oder stirbt, ob man lacht oder weint, liegt bei einem selbst. Was brauchst du? Was willst du? Was tust du? Wir brauchen nichts, was wir nicht von Mutter Natur  bekommen.
(Fabio Prochaska)



mehr über seine Arbeit:

Fabio bietet seinen Zugang zur Natur für Kinder und Jugendliche an ... mehr über seine Arbeit, seine Termine und die Themen >> hier


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Ich freue mich über deine Gedanken ..

Morgen ist ein neuer Tag

Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, weibliche Spiritualität, Bewusstseinsentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit.

Es ist Abend. Ich liege mit Migräne im Bett. Die letzten Tage und Wochen  waren intensiv mit Arbeit angefüllt. Ich hatte ich mir zwar wohl zuletzt eine gemütliche Zeit verschrieben, ein bisschen arbeiten, ein bisschen Konzepte kreieren, spazieren gehen, den Körper verwöhnen. Die Vorsätze und Absichten waren gut. Doch manchmal macht man die Rechnung (scheinbar) ohne denWirt: mein Postfach zeigte  mehrere hundert Mails an, der Anrufbeantworter zig neue Nachrichten und der Verkauf im Onlineshop war auch sehr erfreulich. Viel an allen Enden. Die Freude über das eine bedeutet Arbeit auf der anderen Seite.

 

Und am Ende bin ich ein 1-Frau-Unternehmen. Bewusst gewählt, mit Vor- und Nachteilen.

Der heutige Tag kündigte sich also mit Stresspotential an.

 

SelbstliebeEinheit“ wird (wieder) auf den nächsten Tag verlegt

Und weil „Fleiß eine Tugend ist“ und leidlicherweise als Glaubenssatz ein mich steuerndes Handlungsmuster (ja ich weiß, #augenzwinker – das muss/will ich „jetzt“ aber nicht „transformieren“), krempelte ich meine Hemdsärmel auf, und begann zu arbeiten. Stundenlang. Konzentriert und fleißig, unentwegt, kaum mit Pause. So bin ich nun mal. Spaziergang, das Buch das ich lesen wollte, „SelbstliebeEinheit“ – dafür war am Ende des Tages kein Platz und wurde auf den nächsten Tag verlegt, vielleicht auch erst auf den übernächsten – mal sehen.

 

Bevor mich der Kopfschmerz endgültig stilllegte, wagte ich noch einen kurzen Blick in meine Facebook-Gruppe – dort berichtete eine Schreiberin Ähnliches. Sie hatte so gute Vorsätze für ihre Zeit nach dem Retreat gefasst. Sie hatte sich ihre Absichten ins Notizbuch notiert,  neue Affirmationen gewählt und war (scheinbar) gut gerüstet für die Zeit nach dem Retreat und ihre Vorsätze. Doch als die Urlaubszeit um war, sie wieder in ihr Arbeitsleben und ins Büro zurückkehrte, erwartete auch sie das Übliche: Chefin, Kollegin, Berge an Arbeit. Ihre Vorsätze schienen zunichte gemacht. Ihr Fazit: „Ich komme aus meiner Bubble zurück, lande im richtigen Leben, tschüß ihr guten Vorsätze! Ab heute darf ich mich von meiner Scheinwelt verabschieden“.

 

Wie ich nun so im Bett liege, das feuchte kühle Tuch auf der Stirn, um den Kopfschmerz zu lindern, fühle ich all diesen Gedanken nach:

  • Ist es tatsächlich eine Scheinwelt, wenn ich mir Vorsätze formuliere, meinen Alltag neu gestalten will?
  • Zeigt sich die Realität tatsächlich so unveränderbar?
  • Muss ich die Rahmenbedingungen meines Alltags einfach akzeptieren? Mich ergeben?
  • Oder braucht es den großen Ausstieg aus allem, damit sich mein Leben neu gestaltet?

Meine Gedanken drehen sich im Kreis, sie nerven mich und die Versuchung ist groß, dass ich in meinem Leiden die Opferrolle einnehme, mich umdrehe und schlafe. Auf eine Weise auch eine Flucht. Doch das entspricht so gar nicht meinem Naturell.

 

Ich spüre meinen inneren Widerstand, die innere Kämpferin, die für sich einsteht. Diesen Anteil von mir mag ich sehr – da hat Opferrolle einfach keine Chance und die Ausreden auch nicht. Mit meiner Freude über meine Kämpferin öffnet sich im Inneren ein Raum des Dialogs und es ist, als ob sie mir eine Botschaft überreicht:

 

So werde ich mir bewusst, dass mir meine neue Welt nicht auf dem Silbertablett serviert wird, nur weil ich mir Vorsätze vornehme. Es gilt die neuen Wünsche immerwieder wie goldene Fäden in die eigene Hand zu nehmen und dann ins Leben hinein zu verweben – das bedeutet nichts anderes, als in den Alltag, in das eigene Tun hin- einzuwirken. Nur wenn ich meinem Leben auch eine andere Gestaltung schenke, haben meine Vorsätze überhaupt eine Chance, umgesetzt zu werden. Und dann gilt es auch dranzubleiben, erst so verweben sich die goldenen Fäden des Neuen auch in eine neue Realität.

 

Das Dunkel meines Schlafzimmers und das feuchte Tuch auf der Stirn tun mir gut. Sie unterstützen mich in dem Moment, ganz bei mir zu sein, das Wahrnehmen meiner Selbst von äußeren Einflüssen zu lösen und mich selber fühlend besser zu spüren. Innere Bilder werden wieder klarer. Und plötzlich kann ich sehen und meinen Gedanken lauschen.

 

Die Fülle des Vorhandenen hat mich überrollt und gleichzeitig innerlich eine Trennung erschaffen, mir ist die innere Verbindung in einem unachtsamen Moment verloren gegangen. Stattdessen haben andere Mechanismen auf mich eingewirkt – auch eigentlich längst ausgediente Gedankenkonzepte.

 

Der Beitrag der anderen Frau wirkte dann wie ein Verstärker. Plötzlich spüre ich Müdigkeit, ich will einschlafen – und ein letzter Gedanke umarmt mich:

 

„Morgen ist ein neuer Tag. Und ich werde arbeiten – an den Rahmenbedingungen, damit meine Vorsätze wahr werden, denn ich bin es, die mein Leben gestaltet.“ 

 


 Der Artikel erschien zunächst als Artikel im Engelmagazin

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Fotocredit: steffi fischer photography

 

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Du kommst alleine nicht vorwärts, manchmal hilft ein Begleiter für ein Stück des Weges ...

Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Gelingt es dir stets deine Vorsätze *einfach* umzusetzen?

Welches sind deine größten Herausforderungen dabei?

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Wer bin ich wirklich

Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, weibliche Spiritualität, Bewusstseinsentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit.

 

Kennst du das?

 

Es gibt manchmal so Momente, da fühlt es sich an, als ob man sich selbst beim Leben zuschaut. Du beobachtest dich in deinem Alltag, wie du täglich dein Leben lebst. Da ist der Beruf, in den du vielleicht in jungen Jahren irgendwie hineingerutscht bist, da ist deine Familie und all die Aufgaben und Pflichten. Der Tag ist erfüllt mit vielen Begegnungen und am Ende hat man doch das Gefühl, es erfüllt dich nicht richtig. Irgendetwas scheint zu fehlen. Man ist nicht wirklich unzufrieden, da ist keine große Not, keine schwere Last, das Leben gestaltet sich einigermaßen angenehmen – und dennoch. Irgendwie bleibt ein Gefühl zurück, das dich fragen lässt: „Ist das schon alles? Bin das wirklich ich? Ist das mein Leben?“

 

„Ist das schon alles? Bin das wirklich ich? Ist das mein Leben?“

 

Gefühlt viele Male stand ich selber schon an dieser Stelle. In Anfangsjahren wagte ich kaum, diesem sanften Impuls aus meiner Innenwelt nachzugeben. Denn die Ahnung, dass wenn ich mich darauf einlassen würde, dass das auch Konsequenzen haben könnte, die hatte ich. Ich fühlte mich unsicher und hatte Angst vor dem Unbe- kannten. Sich meinen Wünschen und Ideen zu widmen, schien mir gefährlich. Denn eigentlich war das Leben ja ganz ok. Eigentlich könnte es ja so bleiben, wie es ist, und eigentlich brauchte sich doch nichts zu verändern. Wenn ich heute in einem meiner Seminare oder Coachings diese Antwort erhalte, lautet mein Nachfragen stets: „Und uneigentlich?“.

 

Als ich mir selber zum ersten Mal diese Frage gestellt habe, war mir augenblicklich klar, dass ich mir selber zu einer Antwort der Wahrheit verpflichtet war und die lautete: „Uneigentlich ist es nicht ok, mein Leben.“ Die Wahrheit war stets, dass ich mit dem Blick von Außen zugeben musste – dass ich immer wieder zu sehr das Leben der anderen lebte. Anerkennung war mir wichtiger und das Gefühl geliebt zu werden, dazu zu gehören wohl der Preis, dafür dass ich mich anpasste, meine Bedürfnisse hinten anstellte, manche meiner Werte zweitrangig behandelte und ganz oft Ansprüche erfüllte, die nicht die meinen waren – um irgendwann festzustellen:

 

"Das bin ja gar nicht mehr ich!"

 

Ich kann mich gut an das erste Mal erinnern. Ich war erschüttert und überfordert zugleich. Was tun? Mein Leben war ja „eigentlich“ gut. Ich fühlte mich undankbar und zu anspruchsvoll. Doch einmal mir selber zugegeben, ließ diese Wahrheit mich nicht mehr los. Es bedeutete, für Veränderung zu sorgen, eigenverantwortlich. Eine einfache Übung, wenn man nur für sich alleine steht. Aber in meinem Leben waren auch immer Beteiligte – Partner, Freunde, Kinder. Das „verlockte“ zu Zugeständ- nissen und neuen Kompromissen, immer wieder. Und das Gefühl kehrte zurück – immer dann wenn ich mich zu weit von mir entfernte.

 

Mit den Jahren „des Übens und Dranbleibens“ bekam ich mehr Selbstsicherheit, durchaus auch formulierbar als:

Sicherheit für mein Selbst. Das war und ist mir eine wertvolle Basis.

 

Denn heute weiß ich, es ist wohl die Be- stimmung des Lebens mit dem Älterwerden sich immer mehr bewusst zu werden: Das bin ich! Und weil Bewusst-sein als Wissen verpflichtet, geht es auch darum, das Leben selber so zu gestalten, dass das, was ich lebe, tagtäglich das Gefühl schenkt: Das, was ich lebe, bin ich wirklich.



Wer bin ich? ... Antwortimpuls Nr. 1

 

Diese Frage erleben wir als wesentlichen Kern aller Fragen. Wer bin ich? Diese Frage ist Kompass und Wegweiser zugleich. Sie gibt uns Antrieb. Mit der Frage beginnt die Suche und zugleich hört die Suche auf, zumindest jene nach der Antwort. Denn je mehr wir uns von dieser Frage führen lassen, umso mehr ahnen wir, dass es keine Antwort geben kann, dass es nur um das stetige Erfahren unseres Selbst geht. Im Erfahren liegt das Kennenlernen. So braucht es Erfahrung um Er- fahrung um Erfahrung.

 

Immer dann, wenn mich eine Frage erreicht, wo ich spüre, es geht mir um etwas „WESENtli- ches“ – also mein eigenes Wesen betreffend, dann eröffne ich mir einen 21-Tage-Zyklus – die hei- lige Zeit der 3x7. Täglich. Dafür gehe ich ein inneres Commit- ment der Verpflichtung ein.

 

Meine Anregung an dich: 21 Tage – täglich 30 Minuten schrei- ben – Antwort auf die Frage „Wer bin ich“. Was immer ge- schrieben werden will, darf sich ausdrücken. Selbst wenn man Tage hat, wo scheinbar zunächst keine Antwort vorhanden zu sein scheint. Schreibe täglich. Ich verspreche: Es tun sich Wel- ten auf, deine Welten.

 


Wer bin ich? ... Antwortimpuls Nr. 2

 

Um mehr von mir zu erfahren, mich in verschiedenster Weise zu erleben, braucht es neue Situationen. Sie warten auf mich außerhalb meiner Komfortzone. Manchmal braucht es dafür ein mutiges Voranschreiten und ein Verlassen des bekannten Lebensterrains. Und je nachdem, was für uns gerade ansteht, erfahren wir im neuen Erlebensfeld Stärkung, Ausbildung, Entwicklung, Heilung, Ganzwerdung, Versöhnung, Wandlung, Vernetzung; wir lernen, unsere Kräfte zu erkennen, zu bündeln und freizusetzen. Und damit zeigt sich uns immer mehr von uns selbst. Wir reihen Ahnung an Ahnung davon, wer wirklich sind, aneinander. Wir erinnern uns und erkennen das wahre Selbst, mehr und mehr.

 

Komfortzonen sind meine eigenen LieblingsWachstumsEinladungen. Einfach ist es dort, wo ich selber erkenne, ich „scheue/drücke mich vor dem nächsten Schritt“. Manchmal fehlt dann einfach „der Mut“. Jetzt könnte man meinen, dass mutige Menschen ihre Komfortzonen in Leichtigkeit verlassen. Ich durfte für mich auch anderen subtilen Mustern begegnen, die mich auch in einer Komfortzone (be)halten: Ablehnung und Widerstand.

Spüre ich mich in diesen „Qualitäten“, dann fühle ich ein zweites Mal hin. Warum lassen sie mich innehalten? Dienen sie vielleicht nur einem „Ausweichmanöver“? Schenken sie mir selber eine gute Begründung, als dass ich mich nicht auf eine Situation einlasse? Eine Ausrede? Es gilt da sehr ehrlich zu sein ...

 

So ist es mir in meinem Alltag beinahe „täglicher Sport“, zumindest einmal am Tag, eine Komfortzone zu verlassen (Sie kann ja auch manchmal klein sein; #augenzwinker).


Wer bin ich? ... Antwortimpuls Nr. 3

Ich sage dir: Du kennst nur ganz wenig von dir. Dieses Wissen habe ich mir nicht ausgedacht, Psychologen und Verhaltensforscher gehen davon aus, dass wir Menschen maximal 10 % unseres Seins bewusst gestalten.

 

90 % unseres Denkens, Fühlens und Handelns bestehen aus unbewussten Impulsen. Dies bedeutet allerdings, dass dies jene Aspekte von mir sind, die es im Sinne von „wer ich wirklich bin“ zu erforschen gilt.

Denn der logische nächste Gedanke und bewusste Schritt ins Leben hinein bedeutet, dass wir, je mehr wir uns selber bewusst sind, desto mehr von uns bewusst leben (wollen). Dies entsprechend unserem Sein, unseren Bedürfnissen und Sehnsüchten. Wir antworten auf die Frage „Wer bin ich“, indem wir uns der Wahrhaftigkeit und der Authentizität hingeben.

 

Meinen unbewussten Anteil zu erforschen, ist mir Passion. Dies tue ich mit täglicher Reflektion, am liebsten schreibe ich. Denn das „Hirn & die Hand“ wirken miteinander. Entwicklung geschieht über die Hand – das weiß man von Kindern. Warum soll das bei Erwachsenen dann noch anders sein? So empfehle ich stets dem schriftlichen Ausdruck (siehe auch Impuls Nr. 1, das Tagebuch) oder durchaus auch einer strukturieren An- leitung des Schreibens zu folgen, wie es aktuell viele Möglichkeiten am Markt gibt.

Emotionen sind ein wichtiger Kompass, um zu erkennen, wo die Wahr- nehmungsreise hinführen will. Solange ich nicht „emotional neutral“ in einem Thema oder Erleben bin, weiß ich, dass in dieser Thematik noch etwas auf mich wartet, um mich besser kennenzulernen. 


Wenn ich zurückblicke, dann fühlt es sich für mich an, als ob das Mehr und Mehr von mir jene Fülle und jener Reichtum sind, von denen so oft gesprochen wird. Es ist wahrlich ein Genuss, mehr von mir zu leben, mehr von mir auszuprobieren. Je bewusster mir ist, wie viel ich bin und wie viel Potenzial in mir ist, umso mehr Lust be- komme ich auf mich selbst. Das ist das, was ich heute als Lebenslust und Lebensfreude bezeichne. Und mit der Ausrichtung für mehr Bewusstsein im Leben, mit spirituellen Praktiken und einem offenen Weltbild für Körper, Geist und Seele wächst auch die Neugierde nach mir. Jede Herausforderung und jede Erfahrung begrüße ich mit offenen Armen, weil mir das Leben einfach Spaß macht, weil es wunderbar ist. Und das wünsche ich dir auch.

Love, Daniela


 Der Artikel erschien zunächst als Artikel im Engelmagazin

 (c) copyright, auch auszugsweise ausschließlich unter der vorgegebenen vollständigen Quellenangabe 

Fotocredit: steffi fischer photography

 

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Du kommst alleine nicht vorwärts, manchmal hilft ein Begleiter für ein Stück des Weges ...

Daniela Hutter

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Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Bist du zufrieden mit deinem Leben?

Oder kennst du die Sehnsucht nach dir auch?

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25. März - Mariä Verkündigung

Daniela Hutter schreibt über YinPrinzip und Zeitqualitäten, die Energien von Neumond, Vollmond, Portaltage, Rauhnaechte.

Am 25. März wird in der christlichen Kirche das Fest der Annunziata gefeiert. 

 

Es ist der Tag, an dem der Engel Gabriel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. In den Schriften ist nachzulesen, dass der Engel Maria sagte "Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus". Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist, heißt es und ihre Antwort lautete:  "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast".

Heutzutage verliert man sich oft in der Diskussion dass es nicht möglich gewesen ist, dass es der heilige Geist, war der Maria schwängerte. Auch wenn ich mich dem anschließe, sind es für mich die (Be)Deutungen der Geschichte die über allem liegen, die für mich viel spannender sind und als Botschaft hin zur ZeitQualität dienen.

 

In den alten Zeiten feierte man diesen Tag auch als Frauentag. Und für mich ist dieses Bild der Maria Verkündigung ein urweibliches Bild: jegliches Leben entsteht aus dem weiblichen Aspekt (der sowohl in jeder Frau wie in jedem Mann zu findn ist).

 

Zu  "Empfangen" ist ein weibliches Energiemuster, es "auszutragen", "entstehen zu lassen" und zu nähren ist der Schöpfungsprozess schlechthin, für jegliches Leben, für jegliches Werden. Auch all dessen, was in unserem Alltag entsteht.

Der weiblichen Urkraft vertrauen

Und exakt so kommt in mir  das Bild an. Es ist der "göttliche Geist" (oder welche Definition immer man wählt) der uns eine Idee, einen Impuls für das Neue schenkt. Diesem zu vertrauen - die Haltung von "ES geschehe" und sich dem hinzugeben -  der Kraft, die als Schöpferkraft in uns ist.

 

Doch da gibt es noch ein anderes Bild: Jesus gilt als "das Licht" für uns Menschen. Und so ist die Verkündung von Geburt Christi auch die Ankündiung der "Wiederkehr des Lichts". Die Natur hat dies in ihrem Jahreslauf bestätigt, Frühlingsanfang. Da ist die Option, dass etwas NEUES beginnt - und "wenn Zeit" in das Jahr gekehrt ist, folgt mit dem Jahr auch das "Ereignis" (Geburt Christi). Welch schöne Überleitung in unseren Alltag - wenn wir "JA zum Beginn und zum Neuen sagen, folgt das Ergebnis, die Geburt, das Neue".

Und löst man sich aus dem "engen Bild" von Bibel und Kirche und schenkt sich die Botschaft selbst, sagt sie auch: "Gott will in jedem von uns ankommen, will in jedem/durch jeden von uns gelebt werden." In der Erzählung hat "Gott die Initiative ergriffen", könnte man sagen. Doch tut er es heute nicht auch noch unentwegt, wenn dich ein "göttlicher Impuls" erreicht, ein Gedanke - eine Idee - In.Spirit.ation ?

  • Was waren denn so die letzten Impulse die dich dieser Tage erreichten, und die du (vielleicht) nicht so ganz angenommen hast. Jetzt wäre ein guter Moment um sie noch "ganz" anzunehmen.

Auch Maria hatte zunächst Zweifel und Bedenken: "Wie soll das geschehen?" Doch die Antwort des Engels Gabriels bettete sie in Vertrauen und sie "gab sich ihrer Bestimmung hin". Sie schenkte ihr JA. 

  • Gibt es etwas in deinem (er)Leben wo du (noch) zögerst?
  • Was wartet (noch) auf dein JA?

Das Fest galt in früheren Zeiten in einigen Gegenden als Frühlingsanfang und es war oft Gelegenheit auch in der Fastenzeit fröhliche Frühlingsbräuche zu feiern. Weil um den 25. März die Schwalben aus dem Süden zurückkehren, gilt die heimkehrende Schwalbe gilt als das der heiligen Maria und Gottesmutter gewidmete Tier.

 

Und wenn wir uns die Schwalbe mit ihrer Botschaft als Krafttier ansehen:

Du kannst schnell in deinem Leben vorangehen und dennoch vorausschauend sein. Die Schwalbe macht es dir vor. Sie fliegt sehr schnell, und doch weicht sie allen Hindernissen geschickt und elegant aus und zeigt sogar an, wenn es Wetterveränderungen gibt. So hast auch du die Möglichkeit schnell voran zu gehen, dich schnell zu entwickeln und allem galant auszuweichen. Und genau zu spüren, wann es Zeit ist dich zu schützen, dich zurück zu ziehen und wann es Zeit ist, dich wieder neu in die Lüfte zu schwingen und elegant deine Kreise zu ziehen. (Quelle: Die Krafttierkarten)

 

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Ich freue mich auf unsere Kommunikation:

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ein liebendes Fest. Valentin. und der Kreis der Frauen

Ich hab jetzt schon überlegt, ob "ich auch noch" zum Valentinstag was schreiben soll oder möchte - "nein". Doch dann erinnerte ich mich an Tagesqualitäten, und dass sie stets ein Geschenk sind.

 

So wagte ich es einzutauchen in dieses Wissen und ließ mich führen ... und siehe da, so offenbart der  Valtentinstag tatsächlich seine Ehre, tiefer und umfassender als ich bei Gedankenbeginn gedacht hatte.  

 

Der heilige Valentin - der Tag der Verliebten ... die Göttin Juno .. Uni ..  und schließlich der Kreis der Frauen allesamt weben sich als Geschenke in diesen Tag. Doch alles der Reihe nach .. 

Also einerseits feiert man am 14. Februar den Namenstag des heiligen Valentins. Der  14. Februar soll im Jahr 269 sein Todestag gewesen sein. Der Sage nach soll Bischof Valentin, der im dritten Jahrhundert nach Christus gelebt haben soll, begeisterter Gärtner gewesen sein und den verliebten jungen Menschen, die an seinen Klostergärten vorbeigingen, eine Blume geschenkt haben.

 

Dieses Bild geht in mir in Resonanz. "Liebende sehen" und mit dem eigenen liebenden Blick und der Aufmerksamkeit die Liebe um mich herum nähren. Ist das nicht ein schöner Aspekt hin zum "Neuen Wir" von dem ich so oft spreche / schreibe (z.B. >> hier). Deshalb an dieser Stelle, wenn du jetzt so spontan ein inneres Bild entstehen lässt, 

  • wo umgibt dich die Liebe?
  • wie könntest du sie tuend nähren? (muß ja nicht unbedingt eine Blume sein ;-) )

Zurück zum heiligen Valenin, es heißt er habe Verliebte christlich getraut. Das allerdings sei ihm zum Verhängnis geworden, denn es missfiel dem damaligen Kaiser Claudius. Der Bischof wurde enthauptet. Solche Zeiten sind vorbei, also hab keine Angst ;-) dich der Liebe zuzuwenden, der du alltäglich (oft unbewusst) begegnest.


Die Vermutung liegt nahe, dass die Katholische Kirche den Todestag von Valentin mit einem Feiertag im alten Rom verknüpft hat. Damals war der 14. Februar Feiertag zu Ehren von Juno, der Göttin der Ehe und der Geburt. Schon damals sollen die Frauen an diesem Tag Blumen erhalten haben. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel (ein Orakel ist eine göttliche Offenbarung und sagt die Zukunft voraus) für die richtige Partnerwahl zu holen.

 

Doch lass uns den Blick und die Wahrnehmung auf der Göttin Juno verweilen. Ihr Ursprung in ihrer Verbindung zu den Menschen geht über die Römerzeit hinaus, nämlich bis hin zur Mythologie der Etruskerinnen. Man kennt sie von dort als Göttin Uni.  Und Juno wie Uni galten jeweils in ihrer Zeit als große Muttergöttinen, Behüterinnen der Weiblichkeit, dies für alle Lebensbereiche der Frauen:  ihre Rechte, ihren Wohlstand, ihre Weiblichkeit, ihre Mütterlichkeit bis hin zu Beziehungen. Behütend, beschützend, bewahrend.

 

In meinem Verständnis hat die "Göttinnentheorie" dann Sinn, wenn wir heute in einer modernen Spiritualität darum wissen, diese Tiefe in den täglichen Alltag zu integrieren, geerdet zu leben. Jede Göttin erinnert uns an innere weibliche Essenz. Deshalb mein Impuls an dich:

  • Behüten - bewahren - beschützen: Wo brauchte es von dir für dich hin zu deiner inneren Frau diese Qualitäten?
  • Behüten - bewahren - beschützen: Wo brauchte es von dir  hin zur einen Frau diese Qualitäten?

So führen mich diese Valentinsgedanken zum größten Schatz in meinem Leben, das Erlebnis von Schwesternschaft. Sie hat sich als Geschenk aus meiner Arbeit mit den Frauen  heraus kristallisiert. (mehr dazu >> hier ). In Wirklichkeit kann man es kaum beschreiben, man muß es erleben, welch Offenbarung es ist, wenn Frauen einander behüten, bewahren, beschützen

 

Wenn Frauen einander als Schwestern begegnen, dann ist das nicht nur auf Augenhöhe, sondern sie begegnen sich aus einem liebenden Herzen heraus - frei von Konkurrenz, frei von Wettbewerb und Bewertung. Dies weil es in der Natur von uns Frauen liegt. So schreibe ich diesen Satz, wissend darum, dass dieser Gedanke für viele Frauen nicht mehr präsent ist. Zumindest nicht greifbar, verschüttet von unserer yangdominierten Lebensweise. Dennoch in unseren Tiefen tragen wir diesen Schatz: 

 

Der natürliche Ausdruck des Yin sucht eigentlich die emotionale Beziehung und Verbindung zur anderen Frau. Die Natur erinnert uns daran mit ihrem bildhaften Beispiel indem sie uns lehrt: Das Wasser gilt als das dem Weiblichen zugeordnete Element. Das Wasser vereint sich in der Natur als kleine Bächleins zu einem Fluss, und finden sich weiter als Ströme zusammen hin zum großen einen Wasser des Ozeans.

Ebenso sucht Frau die Einheit mit ihren Schwestern des Weiblichen. In der Begegnung mit der anderen, will man miteinander sich einander in der Tiefe des Seins begegnen. Offenheit und Ehrlichkeit will als Ausdruck von Yin gelebt werden, ebenso wie das Zeigen der eigenen Verletzlichkeit.  

(aus meinem Buch "Das Yin-Prinzip", über Schwesternschaft)

 

Ein Feld in Bewusstheit füreinander tragen,  das geht weit  über das zu oft inflationär gebrauchte  "ich bin für dich da" hinaus. In wirklicher Schwesternschaft begegnen Frauen einander in der Tiefe, ermutigen Frauen einander hin zu ihrer Tiefe. Das hat mit "Mädelsrunden" (alleine der Begriff kostet mich ein Augenrollen, und doch zwinkere ich dir dabei zu) nichts mehr zu tun. Ich wage zu schreiben, in solchen halten wir uns zu oft in Oberflächlichkeiten und nähren auch Äußerlichkeiten.  Das verurteile ich nicht, auch ich lebe es ab und an. Doch mit "Schwesternschaft" ist einfach etwas anderes gemeint, und wer das Glück  sie erfahren zu dürfen, fühlt sie wie einen Virus in sich, von dem man sich immer und immerwieder anstecken lassen möchte, niemals geheilt werden will. Im Gegenteil - alle möchte man damit anstecken.

Apropos "Heilung". Schwesternschaft ist auch getragen vom Bewusstsein der Verbundenheit.  Wenn wir füreinander da sind, dann auch in jenem Wissen, dass alles mit allem verbunden ist. Auch jede Frau mit jeder Frau, jedes (er)Leben mit jedem (er)Leben. Gelebte Solidarität ist der Ausdruck dieses Wissens. Dies in allem was ich bin, denke, entscheide, tue.

 

Ein JA zu Sisterhood bedeutet auch dass wir als Frauen ein solidarisches JA zu gemeinsamen FrauSEIN geben, es leben mit jedem Wort, jedem Schritt, jedem Tun.

Und nun ziehe ich den Kreis wieder hin zur Göttin Juni - und Uni. Warst du auch versucht, diesen Namen gleich zu vollenden? Uni-versum. Ja, wir Frauen sind ein Universum. Dies weil wir das schöpferische Prinzip mit unserem Frausein verkörpern. Ja, wir Frauen können das Neue entstehen lassen. Das meinte auch schon der Dalai Lama: "Die westliche Frau wird die Welt retten... weil sie Lehrerin des Mitgefühls und der Liebe ist.." (Kanada 2009). Und in meinen Worten, wir Frauen tragen den Ruf für "das neue Wir". Und wir bringen es indem wir es leben.

 

So mag ich dich an dieser Stelle auch Dich an "Schwesternschaft" erinnern und erinnere dich achtsam:

  • Was bedeutet Schwesternschaft für dich?
  • Kannst du sie in deinem Alltag leben?

 

 



Noch einmal mag ich an dieser Stelle schwenken - hin zum Valentinstag. Ähnlichkeiten kann man hier zum Brauchtum aus England/Irland entdecken. Es konnte sich am 14. Februar jeder Valentin seine Valentine wählen. Entschieden wurde durch das Los oder durch die erste Begegnung am frühen Morgen. Es gehörte zum Ritual, sich gegenseitig kleine Geschenke und Gedichte zu schicken. Am Vorabend des Valentinstag wurden verschiedene Hochzeitsorakel befragt und besondere Rituale vollzogen, die garantieren sollten, dass die jungen Mädchen auch bestimmt einen Mann abbekommen.

 

Und in meinem Gedankengut, das hier kreist, widme ich dieses Bild einmal mehr der Frau.

Be your Valentine.  Sei du dir (auch) deine Valentine:

  • Wie wäre es wenn du heute, die Absicht des Antrags hinterlegst?  
  • Einen für dich selbst? DICH zu heiraten?
  • Dich als Nummer 1 in deinem Leben zu erklären: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.

Und auch die Natur will uns erinnern, auch sie scheint ihren Valentinstag zu haben: Es heißt, dass die Paarungszeit der Vögel am 14. Februar beginnt. Paarung bedeutet dass Ich gibt sich dem Du hin. In meiner Sprache: Das Yin widmet sich dem Yang. Damit ist nicht ausschließlich Frau und Mann gemeint, Dualität erleben wir auch im Ich & Du. Wenn ich mich DIR widme, dann entsteht das (neue) Wir.

 

Kreisende Gedanken, kreisendes Schreiben, kreisendes Wirken - YINisch, nenn ich das.

 

Und in all der Information spüre ich gerade meine eigene innere Resonanz zu einem solchen Tag. Ein Tag der Liebe und des Verliebtseins. Ihn (auch) für sich selbst zu zelebrieren das scheint nicht nur wundervoller Anlass des Tages sondern auch unbedingter Auftrag an sich selbst. Denn wie wollen wir denn für den Anderen etwas zelebrieren, was wir selbst mit uns selbst nicht leben? Und um den Magneten der (Selbst)Liebe zu aktivieren und zu nähren erscheint dieser Tag auch sehr passend. So lasst ihn uns doch feiern!

 
Und wie ich jetzt so darüber schreibe, denke ich mir: "Klar jeder Tag ist ein Tag wie jeder andere, dennoch hat es Zauber, wenn manche Tage eben nicht wie alle anderen sind". 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Und wie feierst du den Tag?

Lilith, die weibliche Göttlichkeit und der Weg des YIN

Daniela Hutter ist bloggt über Spiritualität und Alltag, Weiblichkeit und FrauSein. Sie ist Gründerin des Yin-Prinzips und Expertin für weibliche Spiritualität

Es ist wahrlich ein besonderes Feld des Bewusstsein rund um die Zeitqualitäten das sich den Menschen in einer neuen Tiefe und einem besonderen Zugang offenbart.  Mit den Energien der erwachenden Weiblichkeit ist es auch das Bewusstsein um Lilith, dass dieser Zeiten sich offenbaren will. 

Es ist ein Asteroid der 1927 bei seiner Entdeckung Lilith genannt wurde.  Sie steht für den "Schwarzen Mond" und als solches für jene Kraft, die Altes in Frage stellt, die bereit ist neues zu wählen, Freiheit und Unabhängigkeit dienen als Ausrichtung. 

 

Doch wer war Lilith?

Zunächst begegnet sie uns in der jüdischen Mythologie, dort als als erste Frau Adams. In dieser Rolle begegnet uns zum ersten Mal das Bild ihrer als Schöpfungsgöttin - wohl nicht biblisch, dennoch in der Interpretation unübersehbar.  Wir lesen von ihr als jene Frau, die das Paradies verlassen hat, da sie sich dem Mann nicht unterordnen, sondern gleichberechtigt sein wollte. Beschrieben wird dass Lilith beim Sex nicht "unter" dem Mann liegen wollte. 

Sie verließ Adam und hat ihr Exil freiwillig gewählt. Sie steht also für die selbstbestimmte Frau. Gleichberechtigung & Unabhängigkeit. In meinem Verständnis reichen sich die Bilder der alten Geschichten, als dass sie sich in eine neue, zeitgemäße Qualität übersetzt sehen wollen. Dass das Bewusstsein um Lilith sich wieder den Frauen reicht offenbart sich mir eingebettet an die Frau selbst. Es geht nicht darum, ob Adam, die Bibel, die Kirche, der Mann die Frau unterdrückt, wegen wem/oder was die Frau das Exil wählte - mir erschließt sich die Geschichte in jeder einzelnen Frau, erkenne ich in Lilith die Geschichte jeder einzelnen Frau, allem voran meine Geschichte, auch deine Geschichte und ihre Geschichte(n) ......

 

Lilith steht für die Befreiung der Frau und des weiblichen Anteils in unserer Seele

Denn sie verkörpert die weibliche Urenergie, jene die tief in unserer Seele (ver)geborgen liegt.  Ihre Entsprechung in Babylon ist die Göttin Tiamat. Sie kennt man als halb Frau, halb Schlange. Tiamat ist die Mutter vieler Götter, ihr Element ist das Wasser. Das Wort Tiamat hat mit dem Wort tamtu = «Ozean, Tiefe» zu tun und hat den gleichen etymologischen Ursprung wie das hebräische Wort tehom, das «Tiefe, Abgrund» bedeutet.

 

An dieser Stelle begegnen wir den Qualiäten des Yin: Dunkelheit & Tiefe und die tiefe Sehnsucht beides zu ergründen. Lilith scheint uns geradzuaufzufordern "Sei bereit, dir all das anzuschauen, was dich zurückhält, was dich im Schein verweilen lässt." Lilith will deine Freiheit von Begrenzung, sie fordert auf, das Wilde zu leben, all deine Kraft einzusetzen um deinem Herzen zu folgen.

 

Die Energie von Lilith fordert uns auf, uns auf das Leben einzulassen - das bedeutet sich für das Leben (endlich) zu öffnen, die eigene Rückkehr zum wahren Selbst zu wählen - so wie es Lilith tut, indem sie nach fast 3000 Jahren in das Bewusstsein der Menschen zurückkehrt. Wenn wir uns öffnen, heißt das auch, wir zeigen uns verwundbar. Da wir allesamt zu oft eine eine Kultur des Schmerzvermeidens pflegen, scheint es sicherer zu sein, mögliche Verwundungen zu umgehen wollen, sich möglichst vor der (eigenen) Tiefe zu verschließen. Doch damit vermeiden wir zu leben und verschließen uns nicht nur vor dem Leben selbst, sondern vor uns selbst ebenso. 

 

Lilith bringt uns in Kontakt mit unserer Innenwelt, mit unserem inneren Wesen. Sie lehrt uns  einerseits uns für das Leben zu öffnen und zeigt auf - wann und wo wir welche Tore zum Leben hin verschließen - und Lilith fordert uns auf, sich das Vertrauen selbst zu offenbaren, um sich dem Leben selbst hinzugeben. 

 

"Eine Frau, die wachsen und sich psychisch entwickeln will,
muss die Lilith-Qualitäten Freiheit, Bewegung und Instinktivität für sich integrieren."

(Barbara Black Koltuv)

 

Lilith verkörpert also nicht nur die Weisheit der ungezähmten Frau, sondern zeigt auch den Weg zu einer neuen Lebenslust, und sie fordert uns dazu geradezu  heraus.  Wenn du mit der Energie der Lilith in innere Resonanz gehst, dann legt sich ganz klar der Auftrag zu deinen Füßen, dich mit deiner ursprünglichen Kraft zu verbinden. Das bedeutet auch Begrenzungen zu durchschauen, die dich scheinbar zurückhalten - denn Lilith will dich aufwecken und fordert dich auf deine innere Natur zu leben.  

 

Der Weg des YIN offenbart sich einmal mehr an dieser Stelle, als Ruf. Denn genau wie Lilith lässt sich auch das Yin nicht "planen oder wählen" - es erscheint in einem Moment, ist *einfach* da und fordert Hingabe ein, Hingabe ans Yin, ans Leben - an DICH und damit ruft sie auch nach dem Vertrauen an dich und dein Leben, deine Kräfte. Und deine Kräfte wollen befreit werden - darum geht's beim YIN - um die Quellen zu wissen und die Fähigkeit zu entwickeln, die eigene Kraft ins Leben zu bündeln, hin zu den ungelebten Träumen und Werten - für dein Me(e)hr vom Leben.

 

"Lilith ist eine Erscheinungsform der großen Göttin, die viele Namen trägt und viele Aspekte mühelos in sich vereinigt. Ihre Kraft liegt jenseits einer Dualität und ist mehr wie das Leben selbst: schön und häßlich, grausam und zärtlich, dunkel und hell zugleich."
(Kocku von Stukrad)


Bildquelle: British Museum | Burney Relief
Bildquelle: British Museum | Burney Relief

Die Vermutung der Experten deutet darauf hin, dass auf diesem Ikonenbild Lilith dargestellt ist. Auch wenn die Frage zu Inanna und Ishtar offen bleibt.

 

Das Bild zeigt all das was, Lilith zugeordnet wird. Nacktheit. Die Frau zeigt sich stolz und erhaben in ihrer Weiblichkeit.  Sie besitzt Flügel, das verbildlicht die Verbindung zum Himmel. Doch die herabhängenden Flügel zeigen auch die Verbindung zur Unterwelt.

 

Sie steht mit Vogelfüßen auf zwei Löwen, repräsentiert damit die Kraft der Intuition. Und ihre Herrscherkraft über das Tierreich. "Königin" - auch sichtlich in ihrer "Krone".

 

Die Eulen, die die Weisheit repräsentieren, flankieren sie. Eulen kennt man auch als jene Tiere, die als Energiequalität  Yin & Yang in sich vereinen.


Auch in der Astrologie begegnet uns Lilith

Sie wird hier mit dem Schwarzen Mond gleichgesetzt und dieser zeigt uns Verdrängtes und (innerlich) Bekämpftes an, zeigt in unserem Horoskop auf  wieweit es uns gelingt, mit unseren inneren Widersprüchen und deren äusseren Spiegelungen konstruktiv bzw. kreativ umzugehen.

 

Lilith-Themen begegnen uns manchmal aufregend und spannend. Manchmal aber auch konfrontierend, schmerzlich und niederschmetternd. Herausfordernd im wahrsten Sinne des Wortes allemal. Lilith erinnert uns an unsere innerste Kraft und ihre *Ereignisse* erinnern uns stets daran dass wir uns mit unserer vollen Kraft (wieder) verbinden sollen. Ohne dieser scheinen Lilith-Themen nicht schaffbar.

 

So begegnet uns Lilith (nach Werner Neuner) dort  in folgenden Aspekten: 

 

Der Emotionspunkt der Lilith

Wenn Lilith sich mit dem Mond vereint, entfaltet sie ihre heilende emotionale Seelenkraft. 

An diesen Tagen geht es vor allem um Heilungsprozesse auf der  emotionalen Ebene. Die Verletzungen, die wir in unseren Liebeserfahrungen gemacht haben, können da am besten in ein Heilungsfeld eintreten.

 

Der Bewusstseinspunkt der Lilith

Das ist jener Tag, an dem Lilith dem Mond genau gegenüber steht und sich aus der emotionalen Ebene gänzlich löst. Die Kraft der Lilith betritt dann die Ebene des Bewusstseins. An diesen Tagen werden solche Programme von Lilith gezielt provoziert, um sie sichtbar zu machen…und um sie umfassend und nachhaltig aufzulösen. 

 

Der Höchststand der Lilith

Das ist jener Tag, an dem Lilith ihre Kraft am stärksten entfaltet. Das geschieht, wenn sie der Sonne genau gegenüber steht. 

 

Der Tiefststand der Lilith

In jenem Moment, in dem sich Lilith mit der Sonne vereinigt, wird sie neu geboren. Sie sammelt neue Kräfte in dieser Vereinigung, ist in jenen Tagen in sich selbst gekehrt, ehe sie erneuert und wieder gestärkt ihre Wirkung im Bewusstseinfeld des Menschen aufnimmt.

 

Das Energiefeld das uns (heraus)fordert ist  jeweils unterschwellig ähnlich spannend. Und erneut erreicht uns die Aufforderung "Es ist an der Zeit den Weg der (eigenen) Kraft zu gehen".

 

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn. 

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,

und ich kreise jahrtausendelang;

und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm

oder ein großer Gesang

(R.M.Rilke)

 

Ja, Zeiten ziehen Kreise, so wie das Leben mit all seinen Themen (immer wieder) auch. YIN drückt sich auch in Kreisen aus, entfaltet sich darin in seine wahre Kraft. So begegnen uns die Möglichkeiten immerwieder neu, manchmal in einem ähnlichen, manchmal in einem anderen Gewand. Und deine Seele wird auch dich erinnern, welches dein Weg ist, welches deine Themen sind, welches deine Aspekte sind, die aus dir geborgen werden wollen.

 

Hin zu (d)einem Me(e)hr vom Leben. 

 


Eine Anmerkung, ergänzend als Worte, die mir wichtig sind. Texte wie diese lassen uns alle innerlich jubeln. Poetisch, Charismatisch ... und sie offenbaren und erinnern uns an das Wissen. Doch ist es das (er)Leben auf das es ankommt.


Und sämtliche Beschreibungen wie jene hier findest du in deinem eigenen Leben wieder, als gelebtes - lebendiges Leben. Als Begegnungen die dich berühren, manchmal schmerzen. Als Wege die sich zeigen, dass sie zu Ende sind. Als Herausforderungen, für die es deinen Mut braucht. 


All dieses zu (er)leben .. bedeutet .. Wissen zu leben. Spiritualität zu erfahren, alltäglich. Und das ist es was die Seele sich wünscht, das Leben zu (er)leben.

Darauf sollten wir alle nicht vergessen.


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Empfehlung: Meditation - Atme die Energie von Lilith


Ich bin mondverliebt.
Mit diesem Notizbuch habe ich mir eine große Freude gemacht :) .. denn ich liebe ja meine  NeumondRituale.  Und mit diesem Buch habe ich endlich etwas wo ich die RauhnachtsEnergien gut weiterzelebrieren kann - und alle Notizen sammeln kann, wo die Antworten auf die Fragen, das Wahrnehmen der Energien seinen Ausdruck finden will. Überschaubar.  ... #hach, so eine Freude hab ich damit.

 

Mehr Information dazu findest du >> hier 


Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Bist du in Kontakt mit deiner Lilith ?

Wer bin ich? Die Schlüssel zum unbewussten Ich.

Daniela Hutter bloggt über Themen von Weiblichkeit, Frausein, Partnerschaft, Beziehung, Yin-Prinzip

 

Wer bin ich?“ – das fühlende Lesen dieser Worte lässt mich ein inneres Echo als Antwort denken: „Ich bin ich.“ Doch was macht dieses Ich aus? Wer ist mein Ich?

 

„Ich bin ich“, mit dem Aussprechen dieser Worte spüre ich fast ein Gefühl aus der Haltung der Verteidigung. So als ob ich damit formulieren möchte „Ich bin so wie ich bin, ICH.“ Und beinahe höre ich ein unaus- gesprochenes „Nimm mich an und akzeptiere mich, als die die ich bin.“ Das macht mich neugierig. Denn solche Verhaltens-muster begegnen mir nicht zum ersten Mal und aus der Erfahrung des Erlebens weiß ich, dass sich damit im-mer eine Chance geboten hat, mehr über mich zu erfahren. Und dies als Möglichkeit der Ent-Wicklung, im wahrsten Sinne des Wortes, mich nämlich auszuwickeln, dahingehend mich mehr und mehr zu sehen, als die, die ich wirklich bin.

Wer bin ich? ..... (wirklich?)

 

„Wer bin ich?“ Während mich diese Frage in meine Tiefe bewegt, erreicht mich von ebendort zugleich eine Ant- wort: „Ich bin viele.“ Und mein fühlendes Wahrnehmen bewegt sich zusammen mit diesem Hinweis weiter in die Tiefe, begleitet von: „Was macht denn mein Vieles aus?“. Die Möglichkeiten der Vielfalt des Seins, dessen, was  einen Menschen ausmacht, wurde von weisen Menschen unterschiedlich interpretiert. Aus der Psychologie kennt man die Option sie mit Archetypen zu bezeichnen, um eine Struktur anzubieten und zusammenzufassen, was wir an unterschiedlichen Aspekten unserer Persönlichkeit in unserem Unterbewusstsein tragen können.

 

„Was macht mich aus?“ Wer bin ich? Mein Denken antwortet mir: „Du bist eine Frau. Du bist Mutter, du bist Ehefrau, du bist Freundin, du bist Autorin, du bist ...“ Spürbar ist, die Aufzählung könnte vielfältig und zahlreich sein. Doch mein Fühlen unterbricht diesen Dialog und lässt mich spürend wahrnehmen, dass all diese Be- zeichnungen durchaus der Wahrheit entsprechen, dennoch – wenn ich mich fühle, dann fühlt es sich nach viel mehr an. All die Rollen, die mir mein Denken sogleich schenkt, fühlen sich an wie Kleider. Solche, die mir zu klein sind, zu eng sitzen. Es scheint, mein essenzielles Sein in alledem, will sich als eine Vielfalt offenbaren, und es zeigt sich, es ist kaum mit Worten zu beschreiben, zumindest nicht auf die Schnelle. Es ist, als ob mir meine Sprache dafür zunächst nicht ausreicht.

 

Immer wenn ich mich in meinem Wahrnehmen in die Tiefe bewege, möchte mein Körper sich auch bewegen. So wandere ich durch mein Zuhause. Vor einem großen Spiegel bleibe ich stehen und sehe mich an: „Wer bist du?“ und mein Sehen antwortet mir, indem es mir mein nach-Außen-wirken beschreibt: „Du bist eine Frau. Da sind Falten und Spuren des Lebens, zeigen, dass du keine junge Frau mehr bist, aber richtig alt auch noch nicht. Irgendwo in der Mitte. Eine Frau in der Mitte ihres Lebens. Klein, zierlich, hübsch, gepflegt und mit einem ganz eigenen Stil in ihrer Erscheinung. Durchaus attraktiv, interessant und anziehend.“

 

Doch mein Fühlen will mich umgehend korrigieren: da ist noch viel mehr, das wirkt. Denn das nichtsichtbare Bild im Spiegel, jenes das nach Innen wirkt und ein inneres Bildnis reicht, beschreibt das Spiegelbild in der Wahrnehmung: „Du bist erwachsen geworden. Du bist eine reife Frau.  Du bist bei dir angekommen. Du fühlst dich als deine Persönlichkeit die du bist. Du bist mit deiner weiblichen Kraft verbunden. Du hast einen starken Charakter, bist fein in deiner Wahrnehmung und lebst eine intuitive sanfte Weise“.

 

Die wichtigste Frage die man sich als Mensch stellt ...

„Wer bin ich wirklich?“ Es ist wohl die wichtigste Frage, die man sich als Mensch stellt. Es ist die Frage, die uns ein Leben lang begleitet und nach deren Antwort es wohl ein Leben lang zu forschen gilt. Vermutlich ist es der wichtigste Auftrag, den sich der Mensch in sein Leben mitbringt, um sich selbst zu ergründen:

 

Was ruht alles in mir, was will von mir entdeckt werden und was gilt es zu entwickeln, um sie dann als Gaben des eigenen Seins vom Unbewussten in die Be- wusstheit des (er)Lebens zu bewegen.

 

Allmählich beginne ich zu ahnen, welch große Frage mich bewegt. Bin ich überhaupt fähig, eine Antwort zu ergründen? Ein inneres Bewusstwerden will mich genau jetzt bewegen, das ist spürbar. Und mit der Zuwendung nach Innen reichen sich mir weitere innere Bilder. Mein Seelen-Ich will mir wohl Unterstützung reichen, um mir eine Idee der Vielfalt jener Wesen zu geben, die mich ausmachen und mich in meinem (er)Leben bewegen, beeinflussen, lenken und prägen. Ich schließe die Augen und bin bereit zu sehen.

 

Ein inneres Bild meines kleinen Mädchens, das ich vor Jahrzehnten war, zeigt sich mir: Es repräsentiert das innere Kind. Und mit dem Bildnis fühle ich mich direkt genauso, wie ich damals als Kind war: zart, sehr feinfühlig, sanft und sensibel, beinahe zerbrechlich, dennoch offen und herzlich. All diese Eigenschaften haben es mir nicht immer leicht gemacht. Diese Feststellung gesellt sich als Sichtweise aus meiner heutigen Persönlichkeit hinzu. Zu oft erlebte ich in meinem jungen Leben im direkten Umfeld Zurückweisung und Ablehnung. Und die Sensitivität meiner Persönlichkeit ließ diesen Schmerz besonders stark fühlen, entsprechend fühlte ich damals sehr verletzt und brachte diese Wunden in mein erwachsenes Leben. Und ich nehme wahr, sie wollen geheilt werden – als dass diese Anteile in meine erwachsene Persönlichkeit integriert werden können.

 

Das innere Bild verändert sich: Ich sehe mich als die junge Frau. Ich hatte es damals nicht einfach.

Die Umstände meines Lebens forderten von mir ein schnelles Erwachsenwerden und ein ebenso schnelles Selbstständigsein. Ich lernte mit Spannungen in meinem Umfeld umzugehen und Grenzen zu ziehen. Es war erforderlich, dass ich mich bestimmten Situationen stellte. Ich stand für mich ein und wählte in vielen Belangen und Unternehmungen den Weg der Pionierin, die oftmals kämpfen musste. Dieser Aspekt meiner Persönlichkeit fühlt sich tapfer und mutig an, stark und ausdauernd ebenso. Ja, das ist wohl die Kriegerin in mir. Ich erkenne, dass sie mich auf vielen Wegen meines Lebens begleitet hat, siegreich in vielen Situationen auf meinem Lebens-weg war. Gerade- zu gut für mein emotionales Überleben gesorgt hat. 

 

Und spürbar ist, die Kriegerin ist noch immer eine aktive und verlässliche Kraft in mir.

 

 

Die Schlüssel zum unbewussten Ich.

 

Allmählich beginne ich den Lektionen und Anleitungen meiner Innenwelt zu folgen. Über die Bilder die sie mir reicht, erhalte ich einen Schlüssel zu meinem unterbewussten Ich. Es ist wie eine Bilderreise der Erkenntnis und ich beginne mein Selbst klarer wahrzunehmen und zu sehen.

 

Bewusst betrachte ich meine Verhaltensweisen, meine Prägungen und auch meine Begrenzungen. Und ich fühle wie ich über dieses Wahrnehmen ein bewussteres Bild von mir erhalte. Allmählich formulieren sich Antworten auf die Frage „Wer bin ich?“. Nun ist es die Neugierde, die mich weiterbewegt und ich beginne mitzuspielen. So bin ich es nun, die das innere Spiel aktiv anführt. 

 

Ich schöpfe aus meinem Unterbewusstsein Bild um Bild: die Heilerin, die Lehrerin, die Priesterin. Ich erlebe mich gebend und suchend, sehe mich als Schöpferin und als Herrscherin in meinem Reich. 

 

Und wie auf einer inneren Leinwand Leinwand läuft ein innerer Film an Bildern meines Wesens und Abläufen aus meinem Leben. Ich sehe mich in Situationen meines Lebens, die länger schon zurückliegen und ich sehe solche, an die ich mich gar nicht erinnern kann. Entsprechen sie der Wahrheit oder entspringen sie meiner Phantasie? Auf eine Weise spüre ich, auch das ist einerlei. Die vielen Bilder fügen sich ineinander wie ein großes Puzzle. 

Mein Unterbewusstsein reicht mir eine große Karte um mich zu sehen und besser zu verstehen.

 Und ich sehe, wie die verschiedenen inneren Bilder einander die Qualitäten und Eigenschaften reichen. Das innere Kind profitiert von der Kriegerin, und die Heilerin kann ihre Eigenschaften und Vorzüge der Priesterin reichen. Selbst die Herrscherin hat ihre Gemeinsamkeiten mit der Kriegerin und die Schöpferin profitiert von der Persönlichkeit der Lehrerin. Und ich erkenne fühlend: „Ich bin so vieles.“

Und diese Komposition des Vielen fühlt sich so stimmig an.

 

In diesem Wahrnehmen der Antwort offenbart es sich mir, die Frage „Wer bin ich?“ nimmt mich auf eine inten- sive und erkenntnisreiche Reise des Erkennens und Entdeckens meiner Selbst mit. Ich ermögliche es mir, indem ich fühlend und erwartungsfrei den Raum für eine Antwort öffne, und der Erkenntnis erlaube sich zu offenbaren.

 

Es zeigt sich, es braucht dazu den Blick und die Bereitschaft des vielfältigen Wahrnehmens in die eigene Tiefe. Denn würde ich auf die Schnelle der Frage „Wer bin ich?“ eine Antwort reichen, dann würde ich mich womöglich an dem orientieren, was ich in meinem Alltag lebe, was sogleich sichtbar ist – und genau das muss (und kann gar nicht) zwangsläufig beschreiben, was ich wirklich bin – in meinem gesamten Ausmaß. Mit alledem, was meine Seele sich in dieses Leben mitgebracht hat, um es zu entdecken und zu entwickeln, um mit alledem dem eigenen Leben zu dienen. Doch auch die umgekehrte Sichtweise zeigt, dass wir nicht von selbst alles leben, was uns ausmacht.

Wir leben nicht von selbst alles, was uns ausmacht ..

Das der Vielfalt meines Ichs nicht immer von selbst auch das Erleben zugestanden wird.

 

Beinahe mit einem Erschrecken drängt sich mir nun der Gedanke auf:

  • „Bin ich wer ich bin, im Sinne dessen, dass ich (alles) lebe, was ich (alles) bin?“.
  • „Was lebe ich?“

Hat in meinem (er)Leben all das Platz, was ich als Ahnung an Vorstellung aus meinem Unterbewusstsein ge- borgen habe, was ich sein könnte.

 

  • Lebe ich eine kleine Version von mir?
  • Lebe ich gar keine Version von mir?
  • Oder ist mein Ich einigermaßen gut in mein Leben inte- griert?

Wohl noch nicht. Denn ich meine, das Leben will mir dazu dienen. Nämlich dahingehend dass ich wechsel- wirkend erkenne, was ich alles (noch) bin und dementsprechend ins Leben hinein reagiere, um mir selber den Raum zu geben, alle erkannten Aspekte meines Seins zu integrieren und zu (er)leben.


Der Artikel erschien zunächst als Artikel im Magazin Visionen.

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Salzburg                      15./.16.09.2018

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Daniela Hutter

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Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Sisterhood - und der Schattenaspekt des YIN

Daniela Hutter bloggt über Themen von Weiblichkeit, Frausein, Partnerschaft, Beziehung, Yin-Prinzip

 

Hashtag Sisterhood. Aktuell flutet dieser Begriff die internetten Welten und sämtliche Kanäle von Social Media. Jene, die ihn verwenden, wollen damit ein neues Frauen-Miteinander-Sein kennzeichnen, Haltung ausdrücken:

 

„Wir sind Schwestern. Wir leben das Miteinander, frei von Konkurrenz, Rivalität oder Gegeneinander. Wir sind eins. Ich bin wie du, du bist wie ich“.

 

Mein ganzes Sein atmet dazu auf. Denn es drückt aus und wird zum Mainstream, wofür ich all die Jahre gehe, wirke, schreibe, arbeite – ein neues Wir für uns Frauen. Dieses eine Wort umarmt meine Passion. Es erscheint mir wie eine Antwort nach einer tiefen Sehnsucht meines Herzens. Es ist mir wie ein Lichtblick auf dem Weg des ge- meinsamen (er)Lebens.

 

Ein neues Wir für uns Frauen ..... (wirklich?)

 

Doch warum antwortet mir das Leben trotzdem immer wieder in einem anderen Erfahren? Beinahe könnte man formulieren #Sisterhood ist nur ein Wort, Zeitgeist und Mainstream, und das Leben sieht gelebt dann doch anders aus ...

 

Meine Gedanken reisen in ihren Erinnerungen:

 

Ein paar Wochen zurück: Ich sitze da und versteh die Welt nicht mehr. Mein Herz krampft in einem tiefen Schmerz. Eine meiner Freundinnen, ich bezeichne(te) sie als Schwester, möchte Abstand von mir. Nur so kann sie sich selber entfalten, selber spüren. Mein ganzes Sein wehrt sich dagegen, es zu verstehen. Auf dem Weg „des neuen Wir“ sollte doch genau das möglich sein. Ein gemeinsamer Weg begleitet von Unterstützung, Ermächtigung, mutmachend indem wir uns an gemeinsame Gaben, Talente und Fähigkeiten erinnern und Möglichkeiten fin- den, sie ins Leben zu leben. Der weibliche Weg in meinem Verständnis erklärt etwas anderes. Doch ich muss und will die Entscheidung meiner Schwester akzeptieren, ihren Rückzug zur Kenntnis nehmen – auch wenn es schmerzt, auch wenn ich mich zurückgewiesen und alleine gelassen fühle.

 

Eine andere Situation, eine andere Schwester. Immer wieder sind wir gemeinsam im Gespräch. Auf meine Ein- ladungen hat sie ihre Antworten, Ausflüchte und sachte Zurückweisung. Doch da ist diese eine Antwort. Sie wi- derspricht dem Inhalt, den sie mir vor kurzer Zeit erklärt hat. Und ich erkenne, sie spricht nicht die Wahrheit. Sie reicht mir Ausreden, sie schwindelt mich an. Es macht mich sprachlos und still. Wieder krampft mein Herz. Ich fühle Enttäuschung. Warum tut sie das? Der weibliche Weg in meinem Verständnis erklärt etwas anderes. Ein ehrliches Wort, auch wenn es schmerzt, wäre mir lieber gewesen. Und nun, ich merke Misstrauen nimmt mich ein. Kann ich je noch dem glauben, was ich gesagt bekomme?

 

Kann der Weg kein gemeinsamer sein?

Eine andere Geschichte, eine andere Schwester. Ich sprach eine Einladung für sie aus. Ich sah ihr Talent, ihre Gabe und wollte ihr die Möglichkeit geben und ihr in meinem Feld der Seminargruppe die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren und Erfahrung zu machen. Alleine würde sie zum jetzigen Zeitpunkt einen solch großen Kreis an Frauen noch nicht zusammen bekommen. Damals, am Beginn meiner Reise meines Berufs, hatte ich auch eine solche Gelegenheit. Ich empfand es als großes Geschenk und Gnade. Erwartungsfrei versuche ich diese Möglichkeit immer wieder mal auch andere erfahren zu lassen. Doch dieses Mal?

 

Ich spüre bald, dass ein Ungleichgewicht geschieht. Die Frau sieht die Chance und möchte sie maximal ausnutzen. Der weibliche Weg in meinem Verständnis beschreibt eine andere Weise. Energetisch spüre ich die Taktik ihrer Ellenbogen. Ein altes Muster ist in ihr wohl (noch) aktiv: Ich nehme, was ich kriegen kann.

 

Es fällt mir nicht leicht, doch es braucht eine Grenze, ich bemühe mich um liebevolle, dennoch klare Worte. Sie kommen beim Gegenüber nicht an. Sie empfindet sie als Zurückweisung, ist beleidigt und zieht sich zurück.

 

Ich trage unbewusst noch so viele weibliche Verletzungen in mir.

Eine Erinnerung nach der anderen meldet sich.Die Bilder und der Schmerz sind sich ähnlich. Das Erleben ist in unterschiedliche Geschichten gepackt. Doch es geht immer um Frauen, Freundinnen – und Schmerz. Und wie ich heute da so sitze, merke ich, ich trage unbewusst noch immer viele weibliche Verletzungen in mir. Ihren Ursprung haben sie wohl in meiner Kindheit oder in einem Leben davor.

 

Wie oft fühlte ich mich als kleines Mädchen verraten, übergangen, nicht gesehen, nicht unterstützt, alleine gelassen. Nicht selten war es meine Mutter, meine Tante, meine Lehrerin, Freundinnen und andere weibliche Wesen.

 

Ich spüre, es braucht die Heilung der „weiblichen Wunde“, des weiblichen Schmerzes. Erst dann werden wir Frauen gemeinsam fähig sein, echtes neues Wir zu leben. Erst dann werden wir Frauen #Sisterhood als ein neues Wir in unseren Alltag völlig integrieren können.

 

Und da ist noch etwas anderes: Wo Licht ist,  ist auch Schatten. Wenn die erwachende Weiblichkeit sich in einem neuen Licht zeigt, dann ist da wohl auch Schatten. Schatten, der noch nicht gesehen. Schatten, der noch nicht integriert ist. Schatten, der bereit ist sich zu wandeln.

In unserem Menschenverständnis wandeln wir den Schattenaspekt oft durch Schmerz, wohl auch hier. Die Schwester zeigt sich nicht nur als Freundin. Die Schwester zeigt sich auch im Schmerz, als Verursacherin. Dennoch ist ihre Seele eine liebende. Sie trägt denselben Ruf, dieselbe Bestimmung in sich - es geht um Wandlung. Es geht um den (alten) Schmerz, der gesehen werden will - als dass er dann geheilt werden kann.

 

Auch diesen Weg der Heilung erkenne ich als Ruf des Lebens. Auch wenn es (mir) weh tut.

 

Dennoch: meine Schritte des Wandelns wollen Beitrag zum großen Ganzen sein. Ich bin bereit und willens, da durchzugehen.

 

Und du?


Der Artikel erschien zunächst als Kolumne "die Brösel" im Engelmagazin.

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Herzensfrau: ANNA

Das Namensfest der Anna. Die Bedeutung des Namens Anna.

Es geht wohl den meisten von uns so. Es gibt Namen, zu denen man einen besonderen Bezug hat. Anna - dies ist so ein Name. Meine beiden Großmütter hießen so. Und meine Urgroßmutter auch. Selbst meine Mutter hieß Anneliese, was dem Anna Elisabeth nahe kommt. So feiern wir also mit dem heutigen Tag den Namenstag von Anna. In meiner Kindheit war es fixer Bestandteil, diesen Tag zu feiern. Ich war oft bei meiner Großmutter zugegen, und es schien so, als hießen fast alle Frauen ihres Alters > Anna. Denn es haben sich zumeist eine ganze Runde Frauen bei ihr eingefunden, die den Tag ihres Namens ehrten. (über das Fest des Namens habe ich auch schon >> hier << geschrieben.

 

So ist mir der 26. Juli auch ein Begriff - es ist Anna-Tag.

Und für mich ausreichend Grund dem Tag in seiner Qualität auf die Spur zu gehen. Der Name kommt von dem hebräischen Vornamen Hannah und bedeutet Liebreiz, Anmut.

 

Das Fest des Namens finden wir ja in der katholischen Kirche. Darüber hab ich schon mal >> hier geschrieben. Liest man also nun in den Evangelien nach, stellt man fest "Anna" war die Mutter von Maria, somit war sie also Großmutter von Jesus. In ihrer Rolle als Großmutter des Erlösers ist sie für die Gläubigen vor allen Heiligen ausgezeichnet und hat somit einen ganz besonderen Status (soferne man sich dafür "entscheidet").

 

Man kennt es auch als weibliche Form des alten deutschen männlichen Vornamens Anno und bringt es durchaus auch mit dem keltischen Namen der Göttin Anu in Verbindung stehen. Die keltische Göttin Anu wird als Mutter der irischen Götter bezeichnet. Als solche ist sie eine Erdgöttin und beschützt "ihr Land". 

(Große)Mütter tun das auch. Und das "Land" .. ist ihr "Feld". Und das Feld ist das was unser Leben ist, und mit ihm all unsere Liebsten, die unser Leben bereichern. Tag für Tag.

 

So ist es naheliegend und verständlich dass die "heilige Anna" auch als Patronin der Mütter & Hausfrauen gilt, sowie für eine glückliche Heirat, um Kindersegen oder eine glückliche Geburt angerufen wird.

 

Die keltische Göttin Anu ist eine nährende Urmutter - so wie es jede Frau auch ist. Die nährende Urmutter nährt das WerdenWerden zu jedem Zeitpunkt - vom Samen der gesät wird, keimen darf, wachsen will, Frucht bringt .. und die Pflanze die dann doch (ab)stirbt um im nächsten Zyklus neu zu wachsen. Für all das steht Anu auch. Jede (Große)Mutter auch, und jede Frau.

 

  • In welchem Zyklus des WerdenWerdens erlebst du dich als (Große)Mutter?

 

Anna ist auch die Schutzpatronin gegen Gewitter. Um den Annatag herum beginnen die sommerlichen Hundstage, die bis in den August hinein andauern; diese Jahreszeit zeichnet sich durch große Hitze und die damit einhergehenden Gewitter aus. Und ich kann mich noch gut erinnern, dass die als "Gewitterkerze" eines Jahres immer am AnnaTag eine neue angezündet wurde, und stets gesegnet war.

 

Und dann gibt es ja auch noch jene Gewitter des Alltags, die sich nicht in Regen, Donner, Blitz entladen - sondern in AlltagsSituationen und entsprechendem Erleben. Vielleicht magst du dich bei nächster Gelgenheit, die das Leben vermutlich wieder bringt, daran erinnern .. und die Energie von Anna einladen, dir den entsprechenden Support zu geben.

 

Der Vollständigkeit halber - für "Anna" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Anna, Anita, Anja, Anke, Annedore, Annegret, Anneliese, Annelore, Annerose, Annette, Annemarie, Annie, Annika, Annina, Antje, Anuschka, Ännie, Änne, Nan, Nana, Nancy, Nane, Nanette, Nanine, Nanne, Nanny, Nanon, Nettchen, Nette, Ninon.

 

Das Hohelied der Frau

"Anna" - die starke Frau. (Lukas)
Die Frau ist das Rückgrat der Gesellschaft.

Sie mehr Sein als Scheinen.

Verantwortlich für die Arterhaltung, der an sich stärkste Trieb.

Stärker ist als der Selbsterhaltungstrieb.

 


Wie man einen Namen (noch) deuten kann..

In meinen Seminaren spreche ich oft über die Bedeutung von Namen. Dies deshalb weil ich davon überzeugt bin, dass die "Seele sich den Namen wählt". Auch wenn man landläufig meint, es wären die Eltern - ich gehe davon aus, die Seele eines Kindes "spielt den Eltern den Namen zu".
So ist ein Name kein Zufall, keine  Laune der Ereignisse. Jeder Name repräsentiert Schwingung und Energie. Und in jedem Namen ist die Persönlichkeit des Namensträgers hinterlegt.

 

Der Name Anna beginnt und endet mit dem Buchstaben A. Dieser Buchstabe wird dem Herzchakra zugeordnet. Anna trägt diesen Buchstaben zweimal in ihrem Namen - am Anfang und am Ende. Es beginnt mit Herz, es endet mit Herz und weist so mit darauf hin, wie (besonders) wichtig es für eine Anna ist, sich vom Herzen führen zu lassen. Konsequent. Ganz oft dürfen Anna's das "lernen" - zu oft folgen sie einer anderen, vorgegeben Spur des Lebens. A am Beginn und Ende des Namens schenkt (eigentlich) auch Standfestigkeit, will gelebt werden, indem man für sich einsteht. Die beiden A's schenken dazu auch die Unterstützung und so ein bisschen auch den Rahmen und damit durchaus die schützende Grenze hin zum Außen, hin zu jenen, die zu sehr auf Anna Einfluß nehmen wollen, wie sie denn ihr Leben zu gestalten hätte. Damit schenken die beiden A's auch die Unterstützung eines "Nein's", das Anna vielleicht noch lernen darf zu eigenen Gunsten öfters auszusprechen.

 

Das viele Herz (auf das das A hinweist) zeigt wie "beherzt" eine Anna sein kann ... und zugleich mahnt es auch, dass eine Anna sich nicht zu sehr emotional beladen darf.

 

Der Buchstabe A ähnelt in seinem Bild doch einer Stehleiter? Die Spitze zeigt gegen den Himmel. Der Querbalken schenkt Stabilität. Und die Stehleiter schenkt Unterstützung (und schützt vor Gefahr) beim Aufsteigen.

Wenn wir das A schreiben, beginnt der Strich links unten, zieht sich nach oben und vom Mittelpunkt wieder nach unten. A verbindet Himmel und Erde. Eine Anna auch. Und alle anderen Namensträger, die mit A beginnen ebenso.

Wenn wir das A sprechen, dann ist das ein sehr offener Laut. Das heißt wir "öffnen" uns mit dem A.  In der Qualität des Öffnens ist auch jene des Empfangens hinterlegt. All das kann seine Qualität haben, in jede Richtung - manchmal auch zu sehr, zu schnell, zu offen, zu viel. Oder umgekehrt, es könnte der Auftrag gelten sich zu (wieder) zu öffnen. Wenn man vielleicht aus einer schmerzhaften Erfahrung heraus (zu) verschlossen ist oder das Herz verschlossen hält. Und jegliche Offenheit lässt auch jegliche Kontrolle los - Offenheit ist gepaart mit Vertrauen, auf das was kommen will. 

 

„An“ ist eine der sechs Ursilben der Menschheit und bezeichnet etwas verehrungswürdiges, uranfängliches Weibliches.


Wer meinen Blogs folgt, weiß, dass mir die Zeitqualitäten ein ganz besonderes Anliegen sind. Und jeder Tag birgt eine solche Zeitqualität in sich. 

Die heilige Anna - oder auch die Göttin Anu - sind also  (Groß)"Mütter" des Göttlichen. Mit dem (Groß)MutterSEIN(werden) kommt stets neues Leben.

 

Im Mayakalender beginnt mit dem heutigen Tag das neue Majajahr.

 

So fällt auf, dass es das NEUE ist, das die Qualität des Tages mitprägt u.v.a auch jener der Qualität des MutterSEINS. Mutter wird man mit der Geburt. So könnte es für dich bedeuten,

  • was ist es was durch dich geboren wird?
  • Welcher Aufgabe/BeRUFung bist du in deinem Leben MUTTER?
  • Gibt es etwas mit dem du (noch) schwanger bist?

 

Zu all diesen Fragen ist der Weg in deine Tiefe, an diesem AnnaTag geöffnet ..

 

Und an dieser Stelle spürt man auch wie sich die verschiedenen Möglichkeiten sich dem A und der Anna zu nähern einander begegnen, einander die Hand reichen.

 

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Welche Qualität erkennst du für dich im heutigen Tag?

Maria Magdalena - die große Liebende

Der Tag der Maria Magdalena wird in der christlichen Kirche am 22. Juli als Gedenktag geführt. Aus kirchlicher Sicht schon immer ihr Ehrentag. Seit einem Jahr ist es nochmal anders, denn unter Papst Franziskus wurde der Gedenktag  zum Feiertag. Maria Magdalena wird offiziell als Apostelin unter den Aposteln geführt, und ihr wird eine zentrale Bedeutung im Leben Jesu' anerkannt. Die Stellung der Frau (in der Kirche) bekam damit eine neue Wertung. Außer Diskussion steht, das ist eine kirchliche Darstellung und da ist durchaus noch "Luft nach oben", mehr Wahrheit darf noch Raum bekommen.  Ich freue mich darüber. Doch Unterschied macht es mir keinen. Dennoch, unbestritten ist, das heilige Weibliche bekam damit neue Bedeutung. Offiziell. Und darin können wir ersehen, wie der "Ruf der heiligen Weiblichkeit" die Erde erreicht. Frauen die ihr Sein dem erwachenden Bewusstsein widmen sind damit auch gerufen, sich noch mehr in diese Qualität einzulassen. Gelebt und Alltäglich.

Maria Magdalena steht als Bildnis der Frau für jene Frau ihrer Zeit "außerhalb der Norm". Sie war, so wie sie war, zunächst eine Außenseiterin, bevor sie sich Jesus anschloss. Es war dazumal ungewöhnlich, als Frau mit Jesus "umherzuziehen", mit Männern unterwegs zu sein. Man weiß auch davon, dass Maria Magdalena dazumal die "Gruppe mit ihren Mitteln" unterstützt hätte, das bedeutet eigenes Geld hatte. Ebenso ungewöhnlich. Genauso wie ihr liebender Platz an der Seite von Jesu' für die es auch überlieferte Botschaften gibt. 

 

Geht es uns Frauen heute nicht auch oft so, dass wenn wir "außerhalb der Norm sind", dass wir dann Außenseiterinnen sind. Ungewöhnlich sind?  Dieses Bildnis reicht uns Maria Magdalena und erinnert uns damit daran, dass wir den Mut und das Vertrauen entwickeln dürfen, außergewöhnlich zu sein. Alles, außer gewöhnlich. 

  • Halte inne an dieser Stelle - fühle die Kraft und die Verbundenheit zu Maria Magdalena und fühle nach: in welchen Bereichen deines Lebens ruft dich das Außer-Gewöhnliche? All jenes, was außerhalb dessen ist, was du schon kennst, lebst, (vielleicht) noch als Komfortzone wählst?
  • Wo ruft dich (schon längst) das Leben?

Aus den Schriften weiß man darum, dass Maria Magdalena  eine zentrale Rolle in der Ostergeschichte spielt. Sie ist dabei, als Jesus gekreuzigt wird - und sie ist die wichtigste Zeugin seiner Auferstehung. Wir wissen um ihren liebenden Schmerz. Sie hat das "Feld der Liebe gehalten", bedingungslos. Erwartungsfrei. Frei von Vorstellungen wohl. Ebenso wie Jesus hat sie sich wohl ihrer Bestimmung  hingegeben.

  • In welchen Bereichen deines Lebens stehen dir Erwartungen, Vorstellungen (noch) im Wege?
  • Wann und wo stellst du noch (unbewusst) Bedingungen ans Leben, die Liebe, jene die mit dir in Beziehung sind?
  • Deine Bestimmung - hast du eine Antwort darauf?

Maria Magdalena war (ist) als liebende Frau an der Seite Jesus. Ihr Schmerz war groß. Sie wussten damals um das Schicksal für jene, die Jesus zugetan waren. Maria Magdalena liebte, bedingungslos. Weil die Liebe dies von ihr forderte. Die Liebe selbst hat sie es gelehrt.

 

Und das sehe ich für mich. Maria Magdalena repräsentiert das göttliche Weibliche "sacred feminine" - als solches bringt sie mit der weiblichen Kraft die LIEBE als heilsame Energie.

 

Ich ehre sie als Lehrerin für die Liebe, in der Einheit für das Weibliche und Männliche.

 

Sie lehrt uns, die weiblichen Kräfte zu nützen, die wahrhaftig weibliche Präsenz einzunehmen und die weiblichen Aspekte der Hingabe und Liebe zu leben - über alles, das scheinbar (noch) trennt hinaus, denn dann findet es den Weg zur Heilung, der Kreis darf sich schließen und das Getrennte integrieren. Die EINHEIT die uns das liebende Herz schenkt sehe ich auch in der Verbindung von Maria Magdalena und Jesus. Sie fühlen sich als zwei und zugleich als EINS an und das ist auch für mich auch der Hinweis, warum sie es, war die ihn als erste nach der Auferstehung sehen konnte.

  • In welchen Bereichen deines Lebens ruft es nach "Einheit". Wo fühlst du (noch) Trennung?

EINS zu werden in bedingungslosem Lieben, in sich hingebendem Lieben. Darin sehe ich auch den "Weg nach Hause" - raus aus der Dualität zurück in die Einheit, die Quelle der Liebe - als zutiefst menschliche Erfahrung. Der Weg den uns das Weibliche und Männliche, the feminine & the masuline, (frei von der Personifizierung) gemeinsam offenbaren.

  • Kannst du es bennen, was deine Heimat hier in deinem Leben ist  (wäre) ?

 Diesem Bild des Weges und der Heimat widme ich den  Tag der Maria Magdalena einmal mehr und ihr zu Ehren achte und behüte ich mein liebendes Herz, stets offen für das Leben und die Menschen.

  

 

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Maria Magdalena Frau der neuen Zeit Daniela Hutter

Meditation

Sister of Maria Magdalena

Maria Magdalena gilt als spirituelle Begleiterin der modernen Frau.

 

Ihre Energie unterstützt unsere (innere) Freiheit dahingehend dass wir als Frauen unseren inneren Ruf wahrnehmen und den Mut und das Vertrauen wählen, um ihm zu folgen. Unabhängigkeit wählen, indem wir das wahre Selbst leben.

 

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Ich freue mich über deine Gedanken

Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Weil die erste Freundin wie die erste Liebe ist - ganz besonders

Es war einmal vor rund 38 Jahren. Ich - nach einer Entscheidung. Fort von Zuhause, im Land der Tiroler Berge fand ich mich wieder, im Vorraum zu einer Klasse, kurz vor der Aufnahmeprüfung. Einen unmöglichen Dialekt aus dem Land vor dem Berg hatte ich mit gebracht, ein unmöglicher Dialekt aus dem Land der Berge klang mir in den Ohren, CKKKK ..  Alle schienen sich zu kennen, unterhielten sich, lachten miteinander. Nur ich kannte niemanden und unterhielt mich folglich auch nicht, lachte nicht. Ich fühlte mich unsicher und allein, stand abseits. Überflüssig wie der hässliche rote Blazer, den ich an diesem Tag anzuziehen hatte. Doch weder vom Blazer noch von mir nahm jemand Notiz. 

 

Nur SIE. Sie war damals schon für mich da. Janet. "Bist du alleine? Möchtest du neben mir sitzen?" lautete die Frage. Sie hat mir erste Heimat in der Schule geschenkt. Sicherheit für die Aufnahmeprüfung. Und ich revanchierte mich mit einem Tipp zu den Fragen auf dem Blatt Papier, das in jener Stunde dann vor uns lag. 

Wenige Wochen später, erster Schultag in besagter Schule. Wir trafen uns wieder. Und es war erneut die Liebe, auch auf den zweiten Blick. Keine Frage, ein Team das einmal klappte, sollte immer klappen - unsere Seelen schienen das gewusst zu haben, so fanden wir zueinander, erst in der Bankreihe der Schulklasse, unmittelbar darauf im Leben. Sie wurde meine Freundin. Meine erste Freundin hier in Tirol.

 

Wir teilten alles, vor allem stundenlange Telefongespräche. In Zeiten von Viertelanschlüssen und teuren Gebühren, verzweifelte samt der Nachbarschaft auch unser Zuhause. So verlegten wir unsere endlosen Gespräche in endlose Schleifen des Gehens: sie begleitete mich nach unserer gemeinsamen Zeit nach Hause (es waren 5km vom Nachbarort aus) und ich sie postwendend wieder auf dem Weg retour. Wir hatten uns so viel zu sagen.

So teilten wir die Geheimnisse unserer Schwärmereien zu den Jungs ebenso wie die detaillierten Infos zum ersten Date, zum ersten Kuss und husteten gemeinsam an der ersten gerauchten Zigarette. Wir besuchten gemeinsam die erste Party und kreierten unglaubwürdige Alibis.

 

Wir nähten gemeinsam an unseren Kleidern, vereinbarten stets am Vortag für die nächste Zusammenkunft so wichtige Absprachen auf welcher Seite wir unsere langen Haare zusammenbanden und welche Farbe unser Outfit haben soll. Auch für die Schule lernten wir und ich brachte sie zu Tränen ob meiner Hartnäckigkeit meiner Nachhilfe. Das würd ich nicht mehr tun. Keine Träne wegen meiner.
 
Selbst meine Liebe zu Khaki, Avocado, Lumumba und PinaColada hat sie entfacht. Meine kleine Welt wurde mit dir zum ersten Mal international.

 

Sie wurde zu einem Teil meines Lebens, immer da - auch heute noch. Verlässlich wie die Berge des Landes, hier in Tirol.

Einerlei welch' Krise das Leben uns zuspielte in der Zickigkeit der vor allem jungen Frauenjahren, und manchmal auch später, gelassen wie ein Berg lehrte sie mich, sie zu überwínden. Und nach der Krise der Freundschaft war sie stets wieder da. Verlässlich wie die Berge des Landes hier in Tirol.

 

Für sie war und bin ich stets die "Dani". Die einzige die diesen Namen zu mir sagen darf, darauf lege ich Wert. Dieses Privileg gebührt ihr, meiner Freundin.

 

Sie hat mich noch nie in einem Vortrag gehört (mit Ausnahme von einem). Sie hat noch nie an einem meiner Seminare teilgenommen. Sie ist noch nie mit mir gereist. Ich habe ihr nichts zu sagen, sie von mir nichts zu lernen. Denn uns verbindet das Leben. Sie weiß von allem, von allem das mich gemacht hat zu dem, was ich bin. Sie kennt das Leben, das mich gelehrt hat. Sie weiß um jede Welle, die ich lernen musste zu surfen. 

 

Müsste ich eine Hymne auf die Freundschaft kreieren, sie würde deinen Namen tragen, liebe JANET. Danke dass DU du bist. Verlässlich, stetig und dies viel sanfter, liebevoller, aufmerksamer, weiser .. als es je ein Tiroler Berg es sein könnte. DU BIST kostbarer Schatz in meinem Leben.


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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Hast du auch eine solch innige Freundschaft?

Im Karussel der Angst gefangen

Daniela Hutter bloggt über Themen von Weiblichkeit, Frausein, Partnerschaft, Beziehung, Yin-Prinzip

 

Ich sitze beim Zahnarzt und warte. Ich spüre Druck in der Magengegend. Das flaue Gefühl breitet sich aus. Das lässt mich innehalten. Denn ich kenne mich eigentlich als jemand, der keine Angst vor dem Zahnarzt hat. Ich hatte auch noch nie ein ungutes Erlebnis, und der Gedanke an den Zahnarzt lässt mich normalerweise ganz entspannt sein – doch jetzt ist das anders.

 

Was geht da vor? Warum dieser plötzliche, ungewohnte Angst-Reflex? Ich forsche in meinem Inneren, öffne mich meinem Wahrnehmen. Und schon zeigt sich ein neues Bild: ein Brief vom Finanzamt. Den Brief gibt es nur in meinem Kopf, und trotzdem: Druck in der Magengegend und dieses flaues Gefühl.

 

Unmittelbar danach bekomme ich ein weiteres inneres Bild: Korfu, ein Jahr zurück. Mutige Frauen kletterten auf einen Klippenfelsen nach oben und sprangen aus mehreren Metern Höhe, scheinbar furchtlos, ins Meer. Noch im Wasser, kaum aufgetaucht, lachten sie und hatten Spaß, wollten den Sprung sogleich wiederholen. Auf dem Weg nach oben mussten die Klippen-Springerinnen an einer Gruppe Frauen vorbei, die vor dem Sprung zurückgeschreckt waren. Aus purer Angst. Und diese Angst übertrug sich. Oben auf der Klippe wurden dieselben Frauen, die eben noch ohne zu zögern den Sprung gewagt hatten, unschlüssig, zögerten, verzichteten schließlich auf einen raschen zweiten Sprung.

Es existiert ein gemeinsames Feld der Angst

 

Sie hatten ein „Feld der Angst” durchquert und wurden von dieser Angst angesteckt ...

 

Dieses innere Bild schenkte mir Klarheit im Warteraum des Zahnarztes. Es ist nicht meine Angst, die sich in mir ausbreitete, es ist die Angst, die in diesem Raum „hängt“. Ähnlich die Botschaft zum Finanzamts-Brief: Ich hatte bislang in keinster Weise schlechte Erfahrungen mit dem Finanzamt. Dennoch, kommt ein Brief mit entsprechendem Absender, entsteht Angst: Angst vor schlechten Nachrichten. Und ich erkenne – über den Brief gelange ich in Kontakt mit den Geschichten, die ich über Finanzamt gehört habe. Alles ist Energie und Energie hat in sich keinen Anfang und kein Ende. Über ein kollektives Feld bin ich mit allem verbunden.

 

Wir alle haben Ängste, jeder hat Ängste. Ängste bilden die Basis aller (negativen) Emotionen, oder umgekehrt: Alle (negativen) Emotionen entspringen der Angst. Für mich ist die spürbare Angst ein Zeichen meines Biofeed- backsystems hin zur Seele. Sie will mir was aufzeigen, sie will meiner EntWicklung dienen.

Doch allem voran gilt die Frage: „Ist es meine Angst?“ – und hier im Wartezimmer lautet die Antwort ganz ein- deutig: „Nein!


Im Karussel der Angst gefangen ..

Menschen, die ständig in einem Karussel ihrer Angst gefangen sind, verlieren unentwegt an Energie.

Ängste sind nämlich jene Emotionen, die am meisten Energie verbrauchen. Wenn wir uns ihnen nicht zuwenden, dann erschöpfen wir unsere Reserven, die Batterien unseres Körpers werden leer.

 

Gefühle stehen selten alleine da. Zumeist gesellen sich ihre „Freunde und Familien“ hinzu. Im Umfeld von Angst finden wir also oft auch ihre Unterstützer wie fehlendes oder wenig Selbstvertrauen, Misstrauen, Unsicherheit.

 

Und umgekehrt: Nehmen wir einen dieser Gefühlszustände wahr, dann liegt zumeist die Grundursache in der Angst, und es kann gut sein, dass wir sie vor uns selbst bedeckt halten.

Unterstützung gegen die Angst

Wenn du Angst spürst, dann beginne „mir ihr zu atmen“ und lasse sie sich mithilfe des Atems ausdehnen, bis sie die letzte Zelle deines Körpers erreicht. Dann bitte deinen Körper, dein Unterbewusstsein und die Emotion, sie mögen dir mit inneren Bildern auf die Angst antworten. Beobachte, welches Bild sich dir zeigt.

 

Das kann ein Bild aus deiner Kindheit sein, aus der Zeit einer früheren Beziehung und aus jüngster Vergangenheit. Fühle in das Bild, dahingehend, was das Bild bzw. die Situation darin „braucht“.

 

Mit deinem Atmen „schenke“ dem Bild dann die Antwort. Zum Beispiel wenn das Bild das Gefühl vermittelt, es bräuchte „Sicherheit“, dann atme in das Bild die Sicherheit. Oder eben entsprechend andere Qualitäten.

 

Wenn das Bild vermittelt, es bräuchte eine bestimmte Handlung, dann erlaube dem Bild, dass es sich hin zu dieser Handlung verändert, so als würdest du das Drehbuch entsprechend ändern. Bitte Personen zum inneren Dialog hinzu, führe Gespräche, schenke Umarmungen

Angst vor Veränderung

 

Eine der häufigsten Ursachen der Angst ist jene vor Veränderung.

 

Veränderung bringt uns etwas Neues, Unbekanntes, Ungewisses. Die Situation zeigt sich dadurch als unsicher. Die allererste Veränderung, die wir als Menschen in unserem Leben erfahren haben, ist jene der Geburt. Sie ist das erste Ereignis der Veränderung, das wir in unserem Bewusstsein tragen. Viele haben die Geburt als Trauma erlebt, auch wenn die Geburt eine sanfte Erfahrung war. Dennoch fanden wir uns wieder in einer großen, zu hellen Umgebung mit viel zu vielen Reizen und Erlebnissen. Als Babys haben wir natürlich noch nicht die Fähigkeiten gehabt, diesen Schock zu verarbeiten. Doch aus der heutigen Wahrnehmung kannst du zumindest dieses Erlebnis heilen.

 

Schließe die Augen und visualisiere dich innerlich dazu als Baby. Spüre, wie dich das Leben, die große Mutter, sanft in ihren Armen wiegt. Entspanne dich ganz in dieses Wiegen und dann wähle folgende Worte als Affirmation: „Ich habe nur positive Erinnerungen an meine Geburt und lasse alle Turbulenzen los. Ich bin willkommen und erfahre die Welt als mein Zuhause. Ich fühle mich bei Veränderungen wohl, passe mich leicht an und lasse mich voll Vertrauen auf das ein, was kommt.“ Zeichne dann eine liegende Acht vor deinem Herzen und visualisiere ein positives Bild für dein Leben passend zu dir und dieser Situation.

 

Gebet in Situationen der Angst

 

Visualisiere ein Licht in deinem Herzen. Mit dem Atmen erlaube dem Licht zu wachsen, bis es dich ganz einhüllt. Während du atmest und das Licht größer wird, beginne mit dem Gebet:

 

Ich hülle mich in das göttliche Licht.

Das göttliche Licht festigt den Boden, auf dem ich stehe.

Das göttliche Licht nährt mich mit Vertrauen und Selbstbewusstsein.

Das göttliche Licht schenkt mir den Schutz, den ich meiner Situation brauche. Das göttliche Licht erinnert mich an die Liebe. Sie steht über allem.

Ich atme das göttliche Licht.

Das göttliche Licht erfüllt mich.

Das göttliche Licht schenkt mir Ruhe.

Das göttliche Licht schenkt mir Beistand.

Das göttliche Licht erinnert mich an die Liebe. Sie steht über allem.

Ich fühle, ICH BIN das göttliche Licht.

Ich bin begleitet, getragen, beschützt und behütet. So sei es. So will es sein.

Amen.

 

Akupressurpunkt gegen die Angst

Wenn wir negative Emotionen verdrängen, wirken sie unkontrolliert und destruktiv.

 

Sie wirken im Körper auch als Blockaden der Energie. In unseren Meridianen ist der Fluss nicht mehr frei. Die Auswirkung ist dann, dass uns weniger Energie für unser Leben und den Alltag zur Verfügung steht.

 

Die Angst korrespondiert mit dem Nierenmeridian. Die entsprechenden Punkte finden wir auf der Vorderseite des Körpers in den Grübchen unterhalb des Schlüsselbeines.

 

Mit Daumen und Zeigefinger deiner Hand drücke oder klopfe sanft diese Punkte. Visualisiere dabei die Situation, die du mit deiner Angst verbindest. Atme tief ein und formuliere in Gedanken, während du die Punkte weiter stimulierst: „Ich akzeptiere meine Angst.

 

Dann umarme mit deinem Atmen die Angst – öffne dich dem Gefühl, dass du deine Angst annimmst und mit deinem Herzen „umarmst“.

 

Dann nimm einen weiteren tiefen Atemzug, während du die Punkte weiter stimulierst und formuliere: „Ich lasse meine Angst los. Ich wandle sie in ........................... (z. B. Mut oder eine andere Qualität, die du für deine Situation brauchst).“

 

Dann nimm einen weiteren tiefen Atemzug und lasse diese neue Qualität tief in dich sinken. Halte die innere Verbindung so lange, bis du fühlst, dass die neue Energie sich in deinem ganzen Körper ausgebreitet hat.


Der Artikel erschien zunächst als Kolumne "die Brösel" im Engelmagazin.

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Das Yang.Dilemma

Die Dynamik des Yang ist uns Frauen vertraut. Erziehung, Schule, Berufsausbildung und die gesellschaftlichen Dynamiken von schneller-weiter-höher haben es uns (an)gelehrt. Wettbewerb, Konkurrenz, Leistungsprinzip, Technik und Digitalisierung prägen nicht nur unseren Alltag sondern prägen (unbewusst) auch uns, unsere Verhaltensweisen und unsere Glaubensmuster.  

Für uns Frauen stellt das ein Yang-Dilemma dar. Denn in der Tat entsprechen diese Mechanismen nicht unserer Natur, nicht unserem Wesen als Frau. Es wäre das Yin, das unseren Weg prägen soll. Doch diese Weise ist uns oftmals nicht in seinem Umfang bekannt und auch nicht vertraut - schenkt scheinbar nicht so viel Sicherheit wie die Mechanismen des Yang.

 

Wie nun einen Ausweg finden?
Welche Ausrichtung für die Themen des Alltags, Beziehung, Beruf wählen? 

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Kennst du auch solche Situationen aus deinem (er)Leben?

So trainierst du deine seelische Widerstandsfähigkeit

Daniela Hutter bloggt über Themen von Weiblichkeit, Frausein, Partnerschaft, Beziehung, Yin-Prinzip. Sie ist Autorin und Coach.

Als Autorin stolperte ich zunächst über die Begriffe „Widerstandsfähigkeit“ und „Seele“. Und dann der Gedanke eine Art „Training“ daran zu koppeln, kreierten ein Konzept, wogegen sich mein intuitives Schreiben sogleich wehrte.

 

Wofür oder wogegen braucht denn die Seele den Widerstand? Die schnelle Antwort lautet. Für nichts. Seele ist. Seele steht über allem.

 

Doch ganz schnell formulieren sich Worte und Gefühl (und darin erken- ne ich bereits den Dialog mit meiner Seele), „So einfach ist es ja eben nicht.“ Genau. Und darin zeigt es sich bereits.

 

Es gibt wohl eine Kraft, die offensichtlich jener Kraft, die uns von der Seelenebene her bewegt, entgegenwirkt. Die (Lebens)Erfahrung zeigt – es ist das Leben, der Alltag und das menschliche Sein. Und daraus kreiert sich das Bild: Zwei Qualitäten die, warum auch immer, gegeneinander wirken. Und damit eine davon ihren Standpunkt (be)halten kann, nimmt sie die verwurzelte Qualität der Widerstandsfähigkeit ein. In diesem Moment verliert das Wort „Widerstand“ sein negatives Konzept. Und ich erkenne, von Anfang hatte ich für das Thema ein Eti- kett: nämlich, dass Widerstand negativ sei und dass es den nicht brauche.

 

Offensichtlich zeigt sich aber ein anderes Bild: Es gibt zwei Kräfte, die aufeinander wirken. Dazu formuliere ich gerne die zwei Aspekte meines Seins: mein SeelenIch und mein MenschenIch. Sie wirken zusammen für die Entwicklung meiner Persönlichkeit. In der Natur des Erlebens ist es so, dass wir auf der menschlichen Ebene mit einem starken Ego verbunden sind, das klare Vorstel- lungen und Konzepte für unser Leben und wohl auch daran  festhält. Unser menschliches Ich ist oft nicht ganz konform mit jenen Aspekten, die uns die Seele als Entwicklungsweg der Persönlichkeit reicht. Impulse und Einflüsse werden vom MenschenIch dann oft als Risiko, Störungen und Fehlentwicklungen gerichtet. So sucht unser menschliches Ich dann die Möglichkeit von Ablehnung, Ausweg oder die Flucht. 

Krisen gut zu bewältigen, kann man erlernen.

 

Und an dieser Stelle entsteht bereits das nächste Bild: in den Verhaltensmustern, die wir uns angeeignet haben, reagieren wir oft so, dass es einen Sieger oder einen Stärkeren in diesem imaginären Wettbewerb zwischen Menschen- und SeelenIch gibt. Der Wettbewerb ist das Leben und der Alltag einerseits, und damit unser Bedürfnis nach Kontrolle, Sicherheit und Liebe. Und auf der anderen Seite erkennt man den Raum für Entwicklung und Wachstum der Persönlichkeit, eingebettet in Freiraum, Vertrauen, Zuversicht.

 

An dieser Stelle treffen zwei Sichtweisen aufeinander. Der Mensch und sein Ego, formieren mit dem kontrollieren wollenden Verstand eine Vorstellung wie es zu laufen hat. Er hängt sich auch fest an Details und versucht immer wieder den Ablauf der Erfahrungen zu planen, zu beein- flussen und in das Ziel der Vorstellungen zu pressen. Und auf der anderen Seite erkennen wird die Sichtweise der Seele als eine andere.

Sie hat sozusagen den Überblick, sieht das große Ganze, hat einen Rahmen für Erfahrungen und Entwicklung für unser Leben, achtet darauf, dass wir „in der Spur“ bleiben – der roten Linie folgen, und erlaubt uns dennoch einen frei gewählten Tanz des (Er)Lebens im Wie.

 

Damit will Seele hin zum Menschen formulieren: „Ich achte auf dich und deinen Weg des Werden- Werdens.“ Und so wirkt sie als Widerstandskraft gegenüber dem MenschenIch, das dazu neigt, den Impulsen und Einflüssen des Lebens an mancher Stelle auszuweichen, gerade dann, wenn es schmerzvoll oder unsicher erscheint, oder der Aufwand zur Bewältigung zu groß sein mag. Was ich in meinem Leben gelernt habe: Alle menschlichen Konzepte sind kurzfristig.

 

Am Ende hält die Seele den Rahmen für die Erfahrungen. „Der Mensch denkt, Gott lenkt“ – wäre ein passendes Sprichwort. In diesem Kontext hier könnte man den Satz dahingehend umformulieren, dass gerade wir ganzheitlich ausgerichteten Menschen unseren Fokus vielmehr auf die Sprache und den Dialog mit der Seele legen sollten, damit das Denken sein lassen und Gott bzw. die Seele lenken lassen dürfen. Und damit schließt sich an dieser Stelle ein Kreis und wir begegnen erneut der möglichen Fragestellung: „Wie kann ich meine seelische Widerstandskraft trainieren?“ Wie kann ich die Sprache, den Dialog mit der Seele so kraftvoll und laut werden lassen, ihr so viel Präsenz im Raum geben, dass das MenschenIch sich vertrauensvoll an die Führung des Seelenich hingeben kann?

Annehmen was naturgegeben ist.

 

Jedes Ereignis unseres (Er)Lebens ist eingebettet in einen stetigen Prozess der Bewusstseins-entwicklung. Für mich ist die Schöpfung der höchste Ausdruck der Genialität, und so kann ich in der Natur viele meiner Antworten finden. In der Natur gibt es keinen Stillstand, hier herrschen fortwährendes Kommen und Gehen, Werden und Sterben. Nichts ist dem Zufall überlassen, alles folgt einem höheren Plan. Warum sollte das beim Mensch anders sein? Auch der Mensch folgt dem kosmischen Verlauf des fortwährenden Veränderns.

  • Impuls: 
    Verbringe regelmäßig Zeit in der Natur, öffne deine Augen und deine Wahrnehmung für ihr unaufhörliches WerdenWerden. In der Erfahrung, dass auch du Teil der Natur bist, bin- dest du dich auch in diesen Prozess ein und kannst es für dich leichter gesche- hen lassen, dass deine Person und dein Leben Teil des WerdenWerdens ist, und dass etwas Höheres, deine Seele, dafür den Plan hat.

Der Führung der Seele folgen

 

Irgendwann in meinem Leben vertraute ich mich der Erkenntnis des (Er)Lebens ganz dem Gedanken an,  dass mein (Er)Leben einen bestimmten Sinn hat und dass sich meine Seele für ein lernendes Werden entschieden hat. Aus dieser Perspek- tive ergibt es auch Sinn, dass wir uns bereits vor der Inkarnation auf einer anderen Ebene für einen bestimmten Lernprozess entschieden haben und unsere Zustimmung gegeben haben. Warum sich jetzt noch dagegenstem- men? Viel unaufwändiger war es doch für mich „mit dem Leben zu sein“ und dem (Er)Leben mein Ja zu schenken. „Komme was wolle, wolle was komme“, war fortan mein Motto Nummer Eins.

  • Impuls: 
    Was, wenn du einfach mal dem Leben vertraust? Und dem Leben dein „Ja“ schenkst? Was immer es brin- gen will, welche Möglichkeit sich auftun möchte. Wechsle nicht in den Ver- stand, sondern schenke dem Leben deine offenen Arme, dein offenes Herz und dein Ja. Spiele mit dem Leben und sag JA zur Vielfalt der Möglichkeiten. Antworte auf Fragen, auf Einladungen, auf Möglichkeiten mit „Ja“ und beobachte, wie dein Leben sich zum Positiven verändert.

Dem Dialog den Raum geben

Das Problem der Seele ist ja zumeist jenes, dass unser MenschenIch seine Stimme nicht wahrnimmt. Zu oft sind wir in unserem Alltag des Lebens so fixiert und fokussiert auf un- sere Aufgaben und Pflichten, so verstrickt in unsere Erwartungen und Vorstellungen, dass die Seele mit ihren Botschaften an uns nicht durchkommt. Nicht selten muß sie dann zu drastischen Maßnahmen (wie Krankheit oder Krise) greifen, damit wir ihr Gehör schenken. Ganz oft wäre weder Krise noch Krankheit notwendig.

 

Als Mensch bin ich Teil der göttlichen Schöpfung, darin erkenne ich: alles ist mit allem verbunden und unser Leben folgt einem höheren Plan: Alle Ereignisse, Situationen, Begegnungen haben das Ziel und die Aufgabe, unserer Entwicklung und unserem Wachstum zu dienen. In unserem Unterbewusstsein tragen wir dieses Wissen darüber als Teil unserer Seelenessenz in uns, und wir sind uns auf einer anderen Ebene unseres Seins all dessen bewusst. Im Alltag allerdings, in un- serem irdischen Leben, fehlt uns der Zugang zu diesem „Überblick“. Es ist der Verstand, der ihn immer wieder versperrt. Und so sehen wir uns vielen offenen Fragen gegenüber und wünschen uns Antworten, Unterstützung und Hilfe. Wenn wir aber lernen, diese Fragen bewusst in unserem Alltag zu (be)halten und wenn wir den Gedanken, die kommen mögen, Achtsamkeit schenken – dann wird uns gegeben, damit wir im Kontext dazu die Zeichen sehen und erkennen können, dass wir die Botschaften der Seele hören.

 

  • Impuls:
    Wenn ich mich in Situationen befinde, in denen ich spüre, dass ich ratlos bin, bitte ich meine Seele um ihrenInput. Dann nehme ich mir bewusst Zeit, um innezuhalten und mich 
    auf das Empfangen von Botschaften einzustimmen. Dazu schließe ich die Augen und bitte um ihre Unterstützung. Ich visualisiere die Situation, die mir am Herzen liegt, als Bild, das sich in einem ruhenden See spiegelt. Über meinen Atem verbinde ich mich innerlich mit diesem Bild, als atmete ich die Energie des Augenblicks, des Bildes, des Sees in mein ganzes Bewusstsein ein. Und dann erlaube ich Bewegung im Bild, als hätte irgendwo jemand einen Stein ins Wasser geworfen. Diese Bewegung löst das Bild auf. Mit meinem Atmen bleibe ich beim Betrachten des sich auflösenden Bildes. Und lasse es innerlich los. Dann konzentriere ich mich auf mich und visualisiere das Resonanzfeld, das ich mit meinem Atmen erzeuge, so als installierte ich empfangende Schwingungsfelder, sozusagen die Satellitenschüssel meiner Selbst. Die Schwingungen dürfen weit hinaus in das Feld, den Himmel, das Universum reichen. Mit dieser inneren Aufmerksamkeit, die ich mit dem Atmen genährt habe, löse ich mich wieder aus der meditativen Haltung und setze ab- schließend die Intention, dass ich im Laufe des Tages aufmerksam gegenüber der Botschaft meiner Seele sein werde, ganz egal, wie sie mich erreichen: als Lieder im Radio, Texte in der Zeitung, Zahlenkombinationen auf der Uhr und Nummernschildern des Autos ... ich werde hören, sehen, empfangen. Ich werde wahrnehmen (im wahrsten Sinne des Wortes), wo immer der Stein der Botschaft in den See meines Bewusstseins geworfen wird, und ich wer- de die Botschaft, die mein Bild erreicht, erkennen und leben.

 


 

 

 

 

 

Der Artikel erschien zunächst als Kolumne im Magazin VISIONEN

 

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Empfehlung: Buch & Coaching

In meinem Buch "Mach dein Leben hell" schreibe ich mehr aus meinem (er)Leben und auch darüber wie ich mich meinem Potential öffnete und sie in mein (er)Leben holte, welche Blockaden es zu überwinden galt, welche Sabotagemuster zu erkennen - und welche Rituale mir geholfen haben, mein Leben hell zu machen ... 

 

 

Und wenn du auf deinem Weg Unterstützung brauchst, reiche ich dir gerne meine Erfahrung und mein Wissen in der Form eines Coachings.


Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Kennst du auch solche Situationen aus deinem (er)Leben?

Das SCHÖNSTE an uns sind WIR

Daniela Hutter ist bloggt über Spiritualität und Alltag, Weiblichkeit und FrauSein. Sie ist Gründerin des Yin-Prinzips und Expertin für weibliche Spiritualität

Fünfzig werden – eine Zäsur im Leben? Der Blick in den Spiegel wird kritischer, manchmal ernüchternd. Wir schauen auf neue Dellen am Oberschenkel, liebäugeln mit Ponyfransen für die faltendurchwebte Stirn, trinken aber lieber doch erst mal ein kaltes Glas Rosé. Der Körper verändert sich, ja, die Leichtigkeit der Jugend schwindet. Doch etwas in uns nimmt auch Anlauf. Wir sind ja mittendrin. Und fühlen uns manchmal präsenter denn je. 

Christiane Hastrich und Barbara Lueg blicken ehrlich auf die Jahre zwischen 50 und 60, auf diese Lebensphase, die für die meisten von uns ein Umbruch ist. Tatsächlich passiert etwas mit uns, mit unserem Selbstverständnis, mit unserer Sicht auf die Dinge. Kinder verlassen das Haus und fädeln sich in ihr eigenes Leben. Ehen scheitern. Eltern werden alt und sterben. Aber es locken auch Neuanfänge. Wartet irgendwo eine neue Liebe, oder war es das mit dem Sex, den Affären, der Lust? Gleichzeitig stehen wir mitten im Berufsleben. Die Zeit für Karriere wird knapp. Geht noch was im Job? Wenn wir jetzt nicht unsere Lebensträume anpacken – wann dann? Wie viel Zeit haben wir noch für Veränderung? 

Diesen Fragen stellen sich die Autorinnen ohne Scheuklappen, mit großer Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit und auch mit Humor. Sie ziehen Experten zu Rate, befragen Gleichaltrige, gleichen ihre Thesen mit Fakten ab. Und machen Mut und Lust auf dieses Lebensjahrzehnt der Generation Babyboomer.

 

Im Podcast des Yin-Magazins plaudern die beiden Autorinnen mit mir über ihre Erkenntnisse, Eindrücke und was sie alles bewegt - aber lauscht selber:

 

Und wenn es euch gefallen hat, dann vergesst nicht auf die ***** ...  #Augenzwinker, (m)ein Podcast bekommt erst Raum in der internetten Welt, wenn Ihr ihn dahingehend unterstützt ... 

 

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Die Verlosung läuft von 04.-25.06.2018

Gewinnberechtigt ist jeder, der den Gewinnspielanweisungen folgt.

Die Verlosung ist eine Aktion von 

Daniela Hutter, Birkenstr. 5, A-6380  St. Johann/T



Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Welches sind deine Gedanken zum Alter 50+ ..?

Sophia. Göttlicher weiblicher Aspekt, der meinen Glauben "rund" macht.

Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es gelingt ihr dabei alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. ZeitQualität Neumond Vollmond Festtage Sophia

Der Tag der heiligen Sophie ist vielen bekannt - gilt er doch als letzter Tag der "Eisheiligen" - jene Tage, die die Gärtner fürchten, zumal sie meist die Kälte bringen und letztmögliche Termine für frostige Tage sind.

 

Der 15. Mai ist der letzte dieser Tage, der auf Pankratius, Servatius und Bonifatius folgt. Allesamt kennt man diese Heiligen als Märtyrer, auch Sophie, die als junge Frau den Märtyrertod, wahrscheinlich in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian erlitt.

 

Doch wenn wir uns lösen von diesem Bild der christlichen Kirche und den Horizont des Wahrnehmens erweitern, dann können wir uns einem weiteren Bild öffnen:

In den alten Lehren wird Sophia als allumfassender Geist, als Schöpferin allen Lebens verehrt,  und man kennt die Formulierung der "weiblichen Dimension Gottes".  Sophia verkörperte einst die weibliche Seele Gottes, die Quelle seiner Kraft. Wenn wir den Bogen zu den Hindu-Göttern spannen, dann entspricht sie Kali-Shakti, von der die Hindu-Götter ihre Kraft erhielten.

 

Für mich persönlich ist es nur stimmig, dass im Sinne der Ganzheit, dem männlichen Aspekt des Göttlichen, so wie es uns heute oft versucht wird zu vermitteln, gleichwertig ein weiblicher Aspekt hinzu kommt. So nehme ich die Energie Sophias als den weiblichen Pol wahr, 

 

Gott Vater - Jesus - Heiliger Geist

 

Sehe ich in Jesus das Kind Gottes, so wie wir alle, als Mensch.
Sehe ich in Gott Vater das Männliche
So sehe ich im Heilige Geist das Weibliche, Sophia.
Und begegnet so in der Trinität auch dem Weiblichen.

 

Für mich bringt die Präsenz von Sophie die Vollkommenheit,
schließt den Zyklus.

Sophia als die himmlische Mutter.
Jesus der das göttliche Männliche und Weibliche in sich vereint.

 

Als himmlische Mutter ist sie für mich sozusagen mein "Milieu", das göttliche Weibliche das mich umgibt, und das ich zugleich ganz in mir finde und dies als den "heiligen Geist", die heilige Weisheit - tief in mir, als göttlichen Anteil. 

 

  • Fühle nach: In welcher Form nimmst du in dir "deinen heiligen Geist" wahr?

 

Das Symbol der Sophia war die Taube der Aphrodite. Später kannte man die Taube auch als Symbol des "heiligen Geistes" - doch die Kirche stellt diesen geschlechtsneutral dar. Eines der Anzeichen, wie das weibliche Prinzip "entfernt" wurde.

 

  • Fühle nach: Das weibliche Prinzip. Ist es in dir DA, indem du es GANZ lebst? 
  • Oder was in deinem Alltag führt dazu, dass du dich davon trennst es (im übertragenen Sinn) "ent-fernen" lässt? Es dich von dir ent-fernt?

 

Dennoch war man sich des weiblichen Anteils, der von Sophia repräsentiert wird, über all die Zeiten bewusst und er erfuhr immerwieder tiefe Verehrung. So versuchten die Mystikerinnen (Hildegard von Bingen, Teresa von Avila, die Beginenbewegung) die Tradition der Sophia wieder zu beleben.

 

Auch die ChristInnen der Ostkirche verehrten Sophia mit Hingebung. Ihr größtes Heiligtum wurde im 6. Jahrhundert n.Chr. errichtet: die Hagia Sophia ("heilige weibliche Weisheit"), die Kirche der heiligen Sophia.

 

  • Fühle dem Impuls nach. In welcher Weise könntest du deinem  "heiligen weiblichen Aspekt" ein "Heiligtum errichten" indem du es sichtbar, fühlbar, spürbar in deinem Alltag mehr zeigst und lebst?

 

Als Ikone wird Sophia im Mittleren Osten stets mit Sternen gekrönt dargestellt, was ihre absolute Göttlichkeit unterstreichen soll. Auch im alten Israel ist die Verehrung der Weisheit verbreitet. Wir finden die Weisheitstexte im Alten Testament, in den Sprüchen Salomos, in der Weisheit Salomos, im Buch Jesus Sirach und im äthiopischen Buch Henoch.

 

Ich persönlich gehe in tiefe Resonanz mit der Präsenz dieser göttlichen Energie. Als ich vor Jahren dieses Betrachtungsbild für mich (wieder) ent-deckte (im wahrsten Sinne des Wortes), fühlte es sich für mich (endlich) "rund" an. Mir reichte sich durch dieses Bewusstsein "der Missing Link".

Das Bild "rund" als Ausdruck des Kreises - der als  solcher immer Heilung bringt. Das Göttliche in mir wurde ganz. Durch die christliche Erziehung in meiner Kindheit erhielt mein Glaubensbild eine patriarchale Ausrichtung. Diese fühlte sich stets unvollkommen an. Nun, den weiblichen Aspekt wiederentdeckt und integriert, ist mein Glaubensbild damit heil und frei von Dogma.

 

"Weisheit gebiert Glaube, Hoffnung und Liebe." - vielleicht kennst du dieses Sprichwort. Es kommt aus der mythischen Überlieferung dass Sophia drei Töchter gebar: Glaube, Hoffnung und Liebe.

Und wenn wir im modernen Sprachgebrauch das Wort Hoffnung durch Vertrauen ersetzt (denn man in der Energie der Worte trägt "Hoffen" auch immer die Qualität des Scheiterns schon in sich) - dann sind es die drei Qualitäten Glaube, Vertrauen und Liebe .. die uns unserem alltäglichen (er)Leben behutsame Führung schenken.

 

 

 

„Die Göttin, die die Seele der Erde, des Himmels, des lebendigen Wesens ist, in deren Leib wir Zellen sind, war einmal in uns wach, und alle kannten sie und ehrten sie in Frauen und Männern, in der Natur, im Wechsel der Jahreszeiten und in den Veränderungen unseres Lebens, in den Werken, die wir mit unserem Geist und unseren Händen schufen, in den Pflanzen und Tieren, in Mond, Sonne und Meer, in Baum und Stein und im komplexen Tanz, den alle Lebewesen miteinander tanzen. Wir lebten auf der Erde im Gleichgewicht. Frauen waren frei, und Männer auch, denn wir hatten noch nicht gelernt, uns gegenseitig zu unterdrücken“ (Starhawk 1991, S. 381) 

 

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Ich freue mich auf unseren Gedankenaustausch

Entdecke dein wahres Potential!

Daniela Hutter bloggt über Themen von Weiblichkeit, Frausein, Partnerschaft, Beziehung, Yin-Prinzip. Sie ist Autorin und Coach.

Ich höre sie noch, die Worte meines Vaters, damals als ich ein Teenager war: „Wofür willst du ein Abitur machen, das ist umsonst – du wirst eh mal heiraten“. Mit dieser Aussage versteht es sich von selbst, dass er weder sonderlich an meinen beruflichen Ideen für meine Zukunft interessiert war noch, dass er mir damals seine Unterstützung dazu gereicht hätte, die ich mir als junges Mädchen von ihm gewünscht hätte. Nun, das Abitur habe ich dann mithilfe meines Klassenlehrers durchgesetzt. Aber für das gewünschte Studium hatte mein Vater kein Interesse und ich nicht den Mut, es alleine durchzuziehen.

 

Vielmehr war ich ein stilles und gehorsames Kind, ging den Weg, den mein Vater mir beruflich vorzeichnete und für gut befand. Ich wählte einen „vernünftigen Beruf“. Dieser Beruf konnte mich kaum zwei Jahre zufriedenstellen. Mein Geist wurde unruhig.

 

Aus heutiger Sicht weiß ich darum, dass mein unruhiger Geist, die Unzufriedenheit und der Frust zu den wertvollsten Instrumenten unseres eigenen Feedbacksystems der Seele zählen, um aufzuzeigen,

„Du folgst nicht deiner Spur“. Und in meinem Fall hat mir meine Persönlichkeit unter anderem die Neugierde hinzu geschenkt, die mich selten in Komfortzonen verweilen lässt. Meine Neugierde ließ mich selten ruhen, sie treibt mich immer wieder an. Selbiges tut meine Freude an Begegnungen. Diese beiden Eigenschaften haben mich geführt und bewegt – mein Menschen-Ich folgte damit unbewusst meinem Seelen-Ich.

 

Denn meine Seele ließ sich weder von meiner Erziehung noch dem darin geborgenen hinterwäldlerischen Menschenbild von Frauen ausbooten. Auf diese Weise blieb ich unbewusst in Verbindung mit den Träumen meiner Kindheit. Und in diesen Träumen unserer frühen Jahre ist auch unser Potential geborgen – wie eine Blüte, die darauf wartet, in unser (er)Leben hinein zu erblühen. 

Die Seele will ihrer Bestimmung folgen und ihr Potential entfalten.

 

„Ich will Schriftstellerin werden“, sagte ich als kleines Mädchen oft selbstbewusst und erntete von den Er- wachsenen maximal ein Lächeln, das mir die unausge- sprochene Botschaft „Jaja, träume weiter“ vermitteln

sollte. Das kleine Mädchen, das ich war, hat die Botschaft vielleicht unbewusst bemerkt, doch es hat sie

nicht angenommen – zumindest nicht als wegweisend.

 

Denn meine Seele ist tatsächlich diesem Traum gefolgt, hat mich weiter auf meinem Weg geführt und geleitet, sodass ich heute hier sitze und Texte schreibe, Bücher von mir zu lesen sind. Dieses Potential hat sich „einfach entfaltet“ und bietet die Grundlage für meinen Beruf: Ich bin Autorin.

 

„Ich will Lehrerin werden“, war eine andere Option, die ich als Mädchen später formulierte, als ich es bereits verstand, dass man einen „richtigen Beruf“ lernen sollte und dass eine entsprechende Antwort (vielleicht) mehr Zustimmung bekommt. Damals sagte man Lehrern keine gute Zukunft voraus, scheinbar gab es zu viele davon bzw. zu wenige Stellen für sie. Deshalb hatte ich auch mit diesem Berufswunsch weder offene Ohren noch die Zustimmung meiner Eltern erreicht. Aus heutiger Sicht: Lehrerin bin ich dennoch geworden, in ganz anderer Weise. In meinen Seminaren und Kursen bin ich diejenige, die lehrt – dies mit viel Erfolg und die Teilneh- mer schätzen mein Sein und meine Talente, die ich für diese Tätigkeit brauche und einsetze.

 

Das Angebot in der Industrie der Persönlichkeitsbildung auf diesem Sektor ist heutzutage groß, um die Menschen zu motivieren, sich ihrem Potential zu öffnen. Es gibt Bücher, Kurse, Seminare, Coaches – sie alle vermitteln Strategien und zeigen Wege auf. Doch wenn ich auf mein Leben blicke, habe ich keine dieser

Taktiken bewusst gewählt oder verfolgt.

 

Denn allem voran stand meine innere Wahrnehmung hin zu meiner Unzufriedenheit.

Hinzu kommt, dass mir die Tugend, weder zu Jammern noch zu Klagen quasi in die Wiege gelegt worden ist – die Opferrolle hat bei mir keine Chance. Viel mehr trug ich von klein auf eine Kämpferin in mir, die sich à la longue nicht unterkriegen ließ. Spürte ich Frust, ging ich den Ursachen nach. Hatte ich eine Idee oder eine Vermutung für den Beweggrund, hielt ich stets Ausschau nach Möglichkeiten. 

 

Unzufriedenheit und Frust sind wertvoller Kompass ...

 

Es ist mir mittlerweile Passion geworden, sich das „Feld der Möglichkeiten“ mit dem Leben mehr und mehr zu (er)öffnen und ich halte stets Ausschau nach (unbewussten) Faktoren, die dieses Feld (noch) begrenzen und die Weite behindern. Viele der Ursachen sind in unseren Erziehungsmustern als Prägungen angelegt.

An und für sich würde unsere Seele ihren Seelenweg ja konsequent verfolgen und damit der innersten Bestimmung folgen. Doch dazu gilt es, dass wir uns aus all den Mustern und Prägungen, die uns in unserem (er)Leben von unserem Potential (noch) zurückhalten, entwickeln – im wahrsten Sinne des Wortes – ent:Wickeln. Es ist die innerste Essenz von uns, die eigentlich in die Welt gebracht werden will. Ei- gen.tlich – auch hier im Spiel des Wortes, das, was uns an Talenten und Gaben ganz das Eigene ist, das uns als Persönlichkeit in unserer Individualität auszeichnet und liebenswert macht.

 

Es geht um die kleinen und großen Gefühle in uns, welche uns mitteilen, dass es noch so viel mehr in unserem Leben gibt, als all das, was wir bislang leben. Es geht um erfüllende Beziehungen, den sogenannten Traumjob und inspirierende Freundschaften. Es ruft uns der ureigene Weg, der dem Herzen folgt und erlaubt, das wahre Selbst zu leben.

 

Ich bin heute Autorin und Seminarleiterin. Im Prinzip haben sich meine doch noch erfüllt. Die Talente und Gaben, die ich dazu „mitgebracht“ habe, fanden damit ihre Möglichkeit, sich zu entfalten. Das in mir angelegte Potential darf dazu in meinem Leben seinen Platz in Anspruch nehmen, indem es gelebt wird und darf sich

tagtäglich verbessern und verfeinern.

 

 

„Entdecke auch Du dein Potential“, lautet mein Impuls an dich. Einmal mehr im Spiel und im wahrsten Sinne des Wortes. Ent-Deckle dich. Ent- ferne den Deckel, der über dich drüber gelegt worden ist, der dich im Alltag vielleicht (noch) klein und von deinen gelebten Wünschen ans Leben (noch) fern hält. 

Es ist ein Akt der Selbstliebe

 

Allem anderen voran ist es ein Akt der Selbstliebe, ein ausgesprochenes JA zu sich selbst und damit zu allem, was in dir (noch) schlummert. Und mit diesem Ja geht es um die Verbindlichkeit hin zu dir selbst. So möchte ich dir fünf weitere Impulse reichen, um sie in deine Tiefe zu re ek- tieren und von dort heraus zurück ins Leben zu tragen.

 

  • In welchen Bereichen deines Lebens fehlt dir die Erfüllung?
  • Wenn du nicht „scheitern“ könntest, was würdest du dann verändern oder tun? Abgesehen von der Möglichkeit des Scheiterns, gibt es etwas, das dich sonst noch zurückhält?
  • Wenn dir eine Fee drei Wünsche erfüllen würde, welche wären es?
  • Und wenn du dir selber Fee bist, was gilt es anzugehen, welche nächsten Schritte zu setzen, sodass einer dieser Wünsche ans Leben die Chance hat, wahr zu werden?

 

Ich wünsch dir Kraft und Energie, Mut und Elan hin zu deiner innersten Essenz deines wahren Ichs, denn wer, wenn nicht du, wann, wenn nicht jetzt – ist die Zeit dazu, dass du dein wahres Potential lebst. 


 

 

 

 

 

Der Artikel erschien zunächst als Kolumne im Magazin VITA 

 

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Empfehlung - Webinar  (mit Aufzeichnung)

Das Yang.Dilemma

Die Dynamik des Yang ist uns Frauen vertraut. Erziehung, Schule, Berufsausbildung und die gesellschaftlichen Dynamiken von schneller-weiter-höher haben es uns (an)gelehrt. Wettbewerb, Konkurrenz, Leistungsprinzip, Technik und Digitalisierung prägen nicht nur unseren Alltag sondern prägen (unbewusst) auch uns, unsere Verhaltensweisen und unsere Glaubensmuster.  

Für uns Frauen stellt das ein Yang-Dilemma dar. Denn in der Tat entsprechen diese Mechanismen nicht unserer Natur, nicht unserem Wesen als Frau. Es wäre das Yin, das unseren Weg prägen soll. Doch diese Weise ist uns oftmals nicht in seinem Umfang bekannt und auch nicht vertraut - schenkt scheinbar nicht so viel Sicherheit wie die Mechanismen des Yang.

 

Wie nun einen Ausweg finden?
Welche Ausrichtung für die Themen des Alltags, Beziehung, Beruf wählen? 

 

Höre mehr darüber in meinem Webinar.


Anmeldung  >> hier <<

 


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Daniela Hutter

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Kennst du auch solche Situationen aus deinem (er)Leben?

Was wenn die alten Verhaltensweisen stärker als deine neuen Vorsätze sind?

Daniela Hutter bloggt über Themen von Weiblichkeit, Frausein, Partnerschaft, Beziehung, Yin-Prinzip

Kennst du das auch? Du willst (wieder) regelmäßig meditieren, täglich dein Morgenritual machen, öfters Yoga üben – doch das ist gar nicht so einfach. Deine Vorsätze sind gut, doch die alten Verhaltensweisen sind stärker.

 

Die alten Muster -  manchmal ist es doch zum Haare raufen, wie hartnäckig sie sind. Da bleiben wir lieber im Bett liegen, setzen uns abends auf die Couch oder greifen dann doch wieder zu den Süßigkeiten obwohl unsere Vorsätze so motiviert gefasst worden wären.

 

Oder: Du kommst von einem Seminar zurück, hast gerade Techniken gelernt, die dein Leben besser machen würden. Jetzt endlich könntest du neue Wege gehen. Aber dann: Es dauert nicht lange, und du bist wieder auf deinen alten Trampelpfaden unterwegs. Weil es bequemer ist.

 

Die alten Muster – manchmal ist es doch zum Haareraufen, wie hartnäckig sie sind! Da bleiben wir lieber im Bett liegen, lümmeln abends auf der Couch, machen alles wie immer und setzen unsere guten Vorsätze erst mal auf die Warteliste. Und im Hinterkopf nisten sich gefährliche Argumente ein: „Ich schaff das sowieso nicht.“ Oder: „Du schaffst es ja doch nie.“ .. „Du gibst ja eh immer auf, bevor du am Ziel bist.“ .. „Andere sind viel konsequenter als du“. Solche und ähnliche Überzeugungen gesellen sich dann oft unbewusst und unausgesprochen zum Erfahrungsschatz, der uns dann wiederum in der Zukunft und bei anderen Vorhaben erneut als Saboteur mit Prägungen und Muster begegnet.

Warum also scheitern wir so oft?

Welche Gründe gibt es dafür? Ich glaube, einige zu kennen.

  1. Unsere Erwartungshaltung ist zu groß. Wir wollen zu viel auf einmal. Damit ist unsere Enttäuschung schon vorprogrammiert. Und Enttäuschung taugt immer als Grund, vorzeitig das Handtuch zu werfen.
  2. Wir haben keine Geduld. Hängt irgendwie mit Punkt 1 zusammen, lässt aber unsere guten Vorsätze noch nachhaltiger scheitern. Mangel an Geduld ist eine „Zeit-Krankheit“. Alles muss schnell geschehen, auch Veränderung. Langsamkeit ist verpönt. Wenigstens wollen Medien und Werbung uns das glauben machen. Wehren wir uns dagegen! Schenken wir dem Prozess unserer Veränderung das Wichtigste, was er zu seiner Vollendung braucht: Zeit.
  3. Gewohnheit und Bequemlichkeit. Wir verteidigen gerne das, was uns zur Gewohnheit geworden ist.  Viele Jahre haben wir bestimmte Verhaltensweisen bedient und in unserem Gehirn dafür die Mechanismen, die uns entsprechend steuern, angelegt.  Wir nennen es das Ergebnis von Erfahrung und Lebensweisheit. Und merken oft nicht, wie Gewohnheit zum Gefängnis unseres Seins wird. Aus dem auszubrechen nicht einfach ist. Und vor allem unbequem. Neu zu denken, neu zu handeln, neue Wege zu gehen, all das erfordert Mut, Überwindung und Anstrengung.
  4. Angst. Da gibt es – so verrückt es auch scheinen mag - die heimliche Angst vor dem Erfolg. Was, wenn unsere Veränderung tatsächlich gelingt? Wie reagieren unsere Umgebung, unsere Freunde, unser Lebenspartner? Bin ich als neue Persönlichkeit in meiner alten Welt noch willkommen? Kann es sein, dass ich am Ende mit meiner Veränderung ziemlich allein dastehe, fern von allem Vertrauten, umgeben von Leere?

Die Antworten auf die Gründe des Scheiterns lauten: – Verfolge deine Ziele konsequent, aber in kleinen Schritten!

  • Geduld ist die Tugend der Erfolgreichen.
  • Gewohnheit führt dich in die Vergangenheit, nicht in deine Zukunft.
  • Und für deine Ängste gibt es eine wunderbare Therapie - wandle sie in Mut

 

 

Angst als Saboteur

Die Angst verhindert Veränderung

Die Situation erscheint zu oft paradox. Einerseits wollen wir Veränderung und dann ist es die Angst, die uns (unbewusst) darin lenkt, als dass wir Veränderung selber (unbewusst) boykottieren, weil wir Angst vor dem Ergebnis haben.

 

Die Angst verhindert Entscheidung

Aus Angst, dass wir die falsche Entscheidung treffen, belassen wir viele Situationen beim Alten und verhalten uns (unbewusst) dahingehend, dass sich nichts verändert. Das Leben stagniert. Dahinter steht das fehlende Vertrauen in den göttlichen Plan, ins Leben und in das eigene Wachstum.

 

Widerstand gegen das Neue

Mit der Veränderung bringt das Leben neue Situationen, neue Herausforderungen und neue Menschen in unser Leben. Das erfordert möglicherweise auch neue Fähigkeiten von dir, andere Weisen den Situationen zu begegnen, du begibst dich in (noch) unbekanntes Terrain.

Das macht (womöglich) Angst. Unbewusst verhältst du dich so, dass du die Veränderung sabotierst.

 

Angst entsteht im Kopf. Dort kann man sie nicht lösen, weil sie dort ihren Ursprung hat. 

 

Der Kosmos im Kopf als dein Saboteur - dein Gehirn.

Damit der Mensch fühlen, handeln, denken kann, gibt es ein komplexes Informationszentrum in unserem Gehirn. Damit kleinste Handlungen oder Emotionen möglich werden, müssen Milliarden von Nervenzellen im Gehirn zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren.

 

Synapsen sind die Schaltstellen für die Informationsübertragung in unserem Gehirn.

Damit die Botschaften ankommen, müssen die Reize entsprechend stark/laut sein.

 

Besonders starke Reize lösen besonders viele und dicht aufeinanderfolgende Aktionspotenziale aus – dies ist die Basis für Veränderungsprozesse. D.h. Veränderung kann nicht von einem Moment auf den anderen passieren. Es braucht die Zeit. Denn Veränderung muß auch "geübt" werden damit im Gehirn die neuen Synapsen gebildet werden.

 

Der Trick für dein Unterbewusstsein

Ein Visionboard ist ein kraftvolles Instrument, das Energien bündelt und verankert. Als Collage ist es das Bildnis der Visionen. Was du brauchst, sind ein großes Blatt Papier und Magazine, Illustrierte, Bilder, Schere, Klebstoff.

Als Einstimmung meditiere hin zum leeren Blatt, bitte um Führung, öffne dich und richte dich in Klarheit aus – vom Verstand hin zum Herzen und der Intuition, als dass sich das Bild vom Herzen her kreieren darf:

 

  • Wonach verlangt mein Herz?
  • Was wünsche ich mir, wenn Geld keine Rolle spielt?
  • Was/wie würde/will ich leben, wenn meine Limitierungen mich nicht länger begrenzen würden?

 

Wenn du fertig bist, reinige das und segne es. Reinigen im Sinne von, dass sich alle Bindungen & Begrenzungen lösen dürfen, die dich (noch) von der Verwirklichung fernhalten. Segnen im Sinne von „i am on the way – ich bin bereit.“

 

Dann positioniere das Visionboard in deinem Lebensumfeld. Wann immer du es siehst und betrachtest, auch unbewusst, stärkst du das neue, innere Bildnis für deinen Veränderungsprozess. Damit aktivierst du auch die Steuerungsmechanismen im Gehirn und stärkst die Reize hin zu den Synapsen. 

Das Gebet für Veränderung

Jeder Veränderungsprozess möchte sich in Vertrauen einbetten. Nur so können wir das Alte loslassen und uns für das (noch) Unbekannte, das wir in unser Leben einladen, öffnen. Denn selbst wenn wir einen Wunsch oder eine Ahnung davon haben, was die Veränderung bringen könnte, beim Ausgangspunkt der Entscheidung dafür können wir nicht wissen, wie am Ende die Situation, das Ergebnis sich dann tatsächlich darstellt.

 

Gebete unterstützen uns darin, dass wir uns dem Veränderungsprozess öffnen. Durch ihre Hilfe können wir die Fixierung auf das Ergebnis loslassen und uns dem WerdenWerden vertrauensvoll zuwenden. 

 

Wenn wir über den Prozess gleichlautende Worte wählen, dann intensiviert es die Wirkung des Gebets. Ich selber zünde auch immer eine Kerze an und verweile in der Energie des Gebets für einige Zeit.

 

Ich öffne mich für das göttliche Licht.
Ich bitte es um Unterstützung für …… (beschreibe hier dein Anliegen)

 

Möge das göttliche in meinem ganzen Sein Raum einnehmen.

Möge sich jede Zelle meines Körpers dem göttlichen Licht anvertrauen.

Möge es mich in Vertrauen in den göttlichen Plan betten.

Möge es mein Herz öffnen, für was immer kommen mag.

Möge ich mich vertrauensvoll hingeben an meinen LebensWeg.

Mögen meine Augen sehen, meine Ohren hören die Botschaft des göttlichen Lichts.
Möge all mein Sein und Tun als Antwort an das göttliche Licht ausgerichtet sein.

 

Ich öffne mich für das göttliche Licht.
Amen.

 

 

 

Sag bewusst JA zu deiner Veränderung!

Denn, wie schon der Liedermacher Wolf Biermann sagt: „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.“ 


Der Artikel erschien zunächst als Kolumne "die Brösel" im Engelmagazin.

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Fotocredit: Canva; Steffi Fischer Photografie


Empfehlung - Webinar  (mit Aufzeichnung)

Das Yang.Dilemma

Die Dynamik des Yang ist uns Frauen vertraut. Erziehung, Schule, Berufsausbildung und die gesellschaftlichen Dynamiken von schneller-weiter-höher haben es uns (an)gelehrt. Wettbewerb, Konkurrenz, Leistungsprinzip, Technik und Digitalisierung prägen nicht nur unseren Alltag sondern prägen (unbewusst) auch uns, unsere Verhaltensweisen und unsere Glaubensmuster.  

Für uns Frauen stellt das ein Yang-Dilemma dar. Denn in der Tat entsprechen diese Mechanismen nicht unserer Natur, nicht unserem Wesen als Frau. Es wäre das Yin, das unseren Weg prägen soll. Doch diese Weise ist uns oftmals nicht in seinem Umfang bekannt und auch nicht vertraut - schenkt scheinbar nicht so viel Sicherheit wie die Mechanismen des Yang.

 

Wie nun einen Ausweg finden?
Welche Ausrichtung für die Themen des Alltags, Beziehung, Beruf wählen? 

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

» Mehr Info zu Daniela Hutters Büchern 

 

Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


Kennst du auch solche Situationen aus deinem (er)Leben?