30.04. Walpurgisnacht - Beltane - Fest der Frauenkraft

Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai galt in alten Zeiten vielerorts als die „offiziell letzte Nacht“ der dunklen Jahreshälfte. Grund zum Feiern und man vermutet heute, man hat damals "in diesen Tagen" gefeiert, dann wenn  die helle Vollmondnacht die dunkle Jahreshälfte ablöste. Beltane, das uralte keltische Fest der Fruchtbarkeit, ursprünglich an Vollmond gefeiert, hat es heute seinen festen Platz im Kalender.   

 

Es heißt es war in alten Zeit ein lustvolles Fest. Sinnloch, liebestoll und freizügig sollen die Menschen es damals gefeiert haben, auch um die Kräfte der Götter und Natur dahingehend gut zu stimmen, dass sich die Lust und die Fruchtbarkeit auf die Natur und die Felder überragen soll um dann eine üppige Ernte zu bescheren.

 

Es gilt auch dein Leben "fruchtbar" zu machen .. 

  • Wieviel Tanz, Fest und Lust "erlaubst" du dir denn hin zu deinem Feld des Lebens?

Was du säst, wirst du ernten ... heißt es. Und da geht es um jegliche Weise, was wir in unserem Leben "ernten" wollen, in allen Bereichen.

 

Deshalb

  • "säst" du auch genügend ? Braucht es denn ein Mehr?
  • Oder .. darf es denn (überhaupt) ein bissl mehr sein?  Wieviel Lebens_Lust gestehst du dir denn zu?
  • Wieviel "Ernte" bist du denn offen? Darf's ein bissl mehr sein? #augenzwinker.

So reiche ich dir an dieser Stelle auch das Wort "Bescheidenheit". Viel zu oft "geben wir uns zufrieden" - meinen, das reicht schon und beschwichtigen uns selber. 

Es ist kein "Zufall" der ZeitQualität, dass Lilith zuletzt am Sonntag am Emotionspunkt stand und dieser Tage, am 03.05.2019 in die Fische wechseln wird. Diese kosmische Aufforderung wirkt schon heute in dein Feld des Bewusstseins - und es geht um die "weibliche wirkende Kraft".

 

Da will eine Lilith in dir ihr Reich erobern. Und Beltane kündigt das in einer besonderen Intensität schon an.

 

Walpurgisnacht - Fest der Frauenkraft

 

Viele der (alten) VollMondfeste werden als Lichtfeste gefeiert und ehren die Lebenskraft. Dieses Fest  als erstes nach der dunklen Jahreszeit ganz besonders und reicht uns die Qualität der Fruchtbarkeit (auf allen Ebenen).

 

Deshalb an dieser Stelle, gefragt - hinein in deine heutige Zeit des Jetzt:

  • Lebenskraft und Fruchtbarkeit - welchen Bereichen deines Lebens widmest du diese Energie?
  • Ist sie als sprudelnder Quell zu deiner Verfügung?
  • Oder gibt es etwas, das sie dir (scheinbar) blockiert? 
  • Wenn ja, was ist das in deiner Wahrnehmung?

Denn wenn wir das Fühlbare in uns Formulieren, in Worten ausdrücken - machen wir es uns auch (be)greifbar und damit auch veränderbar, soferne notwendig. Die Not (des ErLebens) diese Wende wünscht.

 

Es gab eine Zeit, wenn es da hieß dass man eine Frau in dieser Nacht auf ihrem Besen über den Bocksberg fliegen sah, oder sie am Feuer tanzte - da konnte das bereits ein Todesurteil sein. (Möglicherweise) eine Geschichte an das Unterbewusstsein - so richtet sich die Zeitqualität auch heute noch an das Unterbewusstsein und die Angst die Frauen dort in sich tragen:

  • Welche unterschwellige, unergründliche Angst hält dich vor deiner Kraft (noch immer) zurück?

Es war schon immer ein Fest der Frauen und weil es hin zur erwachenden Kraft gefeiert wurde, ist das noch immer die Qualität die dieses Fest anbietet - ein Fest der erwachenden Kraft der Frau.  Der Begriff "weibliche Kraft" bündelt und reicht sich uns in einem bunten Strauß an Energien: Lebensfreude, Lebendigkeit, Fruchtbarkeit, Tatkraft, Sexualität ... und drückte sich auch so aus in einem freudvollen Tanz des Miteinander. Frauen und Frauen - in ihren Kreisen. 

Aber auch Frauen und Männer. Denn in dieser Nacht wird der Fruchtbarkeit zu ehren auch die "Große Hochzeit" gefeiert, als Ausdruck der  Verbindung der Göttin und des Gottes - Yin & Yang -  neue Fruchtbarkeit heraufzubeschwören, neues Leben, neue Vielfalt zu kreieren. Wir kennen dieses Ritual als Maitanz am folgenden Tag?

  • Was ist es in dir, dass als Neu sich erlebt werden will?
  • Wie willst du dein Leben tanzen? Wen lädst du dabei an deine Seite ein?

Viel gäbe es noch zu erzählen, über diese wunderbare Qualität an Energie und über diese Nacht die einlädt zum Tanz, hinein in den Mai, hin zum Maientanz und zum Monat Mai. Der Monat der Maien und von Maria.

 

Der kosmische Tanz

Saturn ist ab heute (30.04.9 rückläufig.

 

Er stößt damit eine "Kraft der Ordnung" an - durch seine Rückläufigkeit jene in deinem Inneren. Und immer dann wenn sich Ordnung "neu formieren" will - geht es eben auch darum einen "alten Zyklus" abzuschließen.

 

Saturn am absteigenden Mondknoten raunt uns das aus dem Kosmus zu. "Es ist getan, vollbracht. Ende der Mühsal aus dem Alten. Zeit für den Umstieg ins Neue.

 

Die heilige Ordnung ruft - jene, die deinem innersten Wesen entspricht, die DIR aus deiner Essenz heraus heilig ist." Und in dieser besonderen Qualität erinnert uns die kosmische Melodie daran, (selbst)Verantwortung zu übernehmen, sie nicht ins Außen zu reichen, (subtil) anderen die Schuld zuzuweisen und das Programm der Projektion (endlich) zu stoppen. 

 

  • Und an was erinnert dich diese Qualität hinein in dein (er)Leben ?

 

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.



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