Wie du das Leben durchschaust, denn: Alles ist eins

Lydia und die Bedeutung des Namens. Lydia als Heilige und Patronin für die emanzipierte Frau. Namensherkunft und Namenstag

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Es ist früh am Morgen. Diese Zeit ist meine persönliche Me-Time, die ich mir gewidmet habe, um meine innere Verbindung zu nähren. Viele würden es ein Morgenritual nennen, aber für mich ist es viel mehr als das. Aus dieser inneren Verbindung wähle ich meine tägliche Ausrichtung, wie ich mit meinem Leben bin, nämlich EINS.

 

Mein Weltbild, das meinen Alltag prägt, ist eine spirituelle Haltung.

 

In meiner Wahrnehmung ist alles EINS. Eine Formulierung, die man aus spirituellen Schriften wohl kennt. In ihrer tiefen Bedeutung ist sie eine Lebensanschauung, die mich täglich mit mir selbst üben lässt.

 

Alles ist eins. Alles ist mit allem in Verbindung.

 

Doch manchmal (er)lebe ich in den Situationen des Alltags etwas (scheinbar) anderes.

Da sind Menschen, die mich umgeben, und Emotionen begleiten die Erfahrungen. Da ist unter anderem manchmal Schmerz, da ist oftmals Wut, da ist Unverständnis und das Gefühl von Einsamkeit. Manchmal begegnen mir Existenzängste und der Eindruck des Mangels.

 

Mein spirituelles Weltbild erinnert mich:

„Es sind Erfahrungen, die du aus dem Gefühl der Getrenntheit erlebst.“

 

Lange konnte ich mit diesem Gedanken nicht viel anfangen. Doch die innere Hingabe gegenüber meiner Lebensart ließ mich über die Zeit tiefer eintauchen und eine andere Haltung annehmen.

Mein Auftrag an mich lautet: ganz mit mir in Verbindung sein.

 

Es ist meine Lebenserfahrung, also die gesammelten Erfahrungen der Lebensereignisse, die mich lernen und erkennen ließen: Wenn ich mit mir in Verbindung bin, innere Einheit fühle zwischen meinem ICH auf allen Ebenen und auch hin zum Erleben, dann offenbart sich das, was ich als großes Geschenk wahrnehme:

die Fähigkeit der Erkenntnis – das Leben zu „durchschauen“.

 

Diese Bewusstheit, meine ich, birgt auch „den Sinn des Erlebens“ in sich.

 

Me-Time bedeutet: Mit MIR sein.

 

Das Leben schenkt sich mir jeden Tag aufs Neue mit vielen Ereignissen.

Jede Einzelheit, jeder Moment, jede Feinheit, jede Wahrnehmung ist Teil des großen Gan-zen, der Einheit. Was mich das Leben täglich üben lässt, ist, das eine Bild zu erkennen. Dazu braucht es durch-aus eine „Technik“, um die einzelnen Erfahrungen, die Zufälle und Beobachtungen miteinander in Verbindung zu bringen.

 

Dazu wähle ich die Meditation. Sie bietet eine Zeit der Stille, in der ich nach innen lausche. Mein „inneres Ich“ kann darauf vertrauen, dass es täglich gehört wird. Ein- fach sein. Den Atem wahrnehmen und immer mehr bei sich ankommen. Das Gefühl genießen, ganz bei sich zu sein und EINS mit sich zu werden. Innere Verbindung wählen, täglich wieder.

 

Zur täglichen Praxis gehört für mich auch das Schreiben, es ist mir die „Magie der Schriftlichkeit“.

 

Über die Hand öffnet sich eine Verbindung zum Gehirn und zum Bewusstsein und je regelmäßiger sich die Gedanken ausdrücken dürfen, desto tiefer geht diese Verbindung und das Bewusstsein öffnet sich weiter in die (noch) unbewusste Ebene. Es zeigen sich Wahrnehmungen, die sonst keine oder zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, es präsentieren sich Gedanken in Formulierungen, wie ich sie im Alltag nicht wahrnehme oder übergehe. Oft erlebe ich dabei, dass sich mir eine Anschauung öffnet, meine Sicht auf eine Situation ganz anders wird.

 

Scheinbar könnte man meinen, dass sich der Alltag aus einer Vielzahl an Fragmenten zusammensetzt, aber in den stillen Momenten, in denen ich diese Situationen beschreibe, für mich Worte finde und formuliere, reihen sie sich aneinander und werden in der Auffassung, im Empfinden und der Erkenntnis eins.

 

Auch die Natur ist mir Unterstützung für meinen Weg des Erkennens.

Sie ist mir Lehrer und Guru zugleich. Ihre Botschaften als Metapher des Sehens geben mir immer wieder wertvolle Hinweise, um das Bild des Alltags nochmals ganz anders zu erfassen. So ist es zum Beispiel ein fester Bestandteil meines Morgenrituals geworden, nach draußen zu gehen und den Blick Richtung Osten zu wenden, dahin, wo die Sonne aufgeht.

 

Manchmal ist nichts zu sehen, weil Wolken oder Nebel da sind – und das erinnert mich dann daran, dass es sich im Leben ebenso gestalten kann. Man sieht „es“ (noch) nicht: die Lösung, das Ziel, die Antwort. Die Natur erinnert daran: Auch wenn „es“ (noch) nicht sichtbar ist, es ist immer da. Manchmal offenbart sich der Morgen in Klarheit und sichtbar schon in bunten Farben, so wie das Leben auch, und manchmal ist es noch sehr dunkel und da ist ein Stern, der mahnt, dem eigenen Licht zu folgen.

 

Auch solche Beobachtungen notiere ich schreibend.

Als Bilder fügen sie sich zu den anderen Gedanken, ergeben ein Ganzes.

 

Die Gedanken anderer Menschen ergänzen meine Wahrnehmung und mein inneres Bild.

 

Erkenntnis bedeutet für mich allem voran aber auch, dass sich mein Bewusstsein weiten will, mein Raum der Selbstwahrnehmung verändern darf.

 

Da ist es mir wertvoll geworden, zusätzliche Impulse in mein Wahrnehmungsfeld zu holen. Es sind die Worte weiser Menschen. An manchen Tagen höre ich mir einen kurzen Vortrag als Video im Internet an. In der Stille zu verweilen, die eigenen Gedanken ruhen zu lassen und sich ganz auf den Ausdruck und die Impulse eines anderen einzulassen, macht mich innerlich groß und weitet damit meinen Horizont bezüglich der Wahrnehmung des Lebens und des Wissens um die Existenz.

 

Einen ähnlichen Effekt haben für mich Bücher. Oftmals wähle ich anstatt eines Videos Textpassagen aus. Ein kleiner Stapel Bücher liegt dazu stets bereit und sie laden mich ein, sie einfach aufzuschlagen oder durchaus auch an einer Stelle fortzusetzen, wo ich zuletzt aufgehört habe zu lesen.

 

 

Daniela Hutter bloggt über Weiblichkeit, Spiritualität und ZeitQualitäten
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Nicht alle Tage sind gleich. Jeder Tag ist neu und gestaltet sich in einer Weise, wie er noch nie vorher war. So auch in seinen universellen Kräften. Das lehrt mich mein Wissen um die Astrologie, zu der ich den Zugang über viele Jahre in einer intuitiven Weise geöffnet habe.

 

Jeder Tag hat seine Qualität und schenkt den „Nährboden“ für die individuellen Erfahrungen.

 

Jeder Tag bietet sich in einer ganz eigenen Weise an Energie an und eignet sich gut für diesen oder jenen Prozess der Erkenntnis, des Veränderns, Transformierens oder Heilens. Das Wissen um diese Energien ist mir wertvolle Unterstützung für meine persönliche Reise der Erkenntnis. Deshalb ist mir der Blick in den Kalender, hin zu den Planeten, in einem fühlenden Nachdenken und Verstehen auch tägliches Ritual geworden. Auch diese Erkenntnisse notiere ich mir schreibend. Und über die Magie der Schriftlichkeit kreiert sich erkennend das EINE Bild.

 

„Es passt immer alles zusammen“, formuliere ich manchmal. Das ist weniger der Genialität des Zufalls zuzu- schreiben (im wahrsten Sinne des Wortes) als vielmehr der Tatsache, dass eben alles mit allem verbunden ist, dass es in Wirklichkeit kein Fragment, kein Detail, keine Einzelheit gibt und auch keine Trennung. Alles ist da.

Erkenntnis „fliegt mir nicht zu“.

Es braucht durchaus auch inneres Engagement, um den eigenen Beitrag zu leisten, täglich zu üben und die Dis- ziplin dafür aufzubringen. Erkenntnis „fliegt mir nicht zu“. Über das Ritual der Me-Time öffnet sich mir aus der Bewusstheit heraus das Tor der Wahrnehmung – hin zur Erkenntnis.

 

Tagtäglich neu darf ich erkennen:

Es ist immer alles EINS und alles mit allem verbunden.


Obiger Text erschien als Kolumne im Magazin Vita

 

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Das  Bewusstsein für  "eine neue Weiblichkeit & weibliche Kraft" sind mir Passion. Als Bewusstseinstrainerin für Frauen zeige ich Wege  für mehr Lebensfreude und für mehr Lebensglück auf, dies auf dem naturgemäßen, selbstbewussten Weg ihrer Bestimmung als Frau - dem weiblichen Weg. 

 

Ich nenne es das Yin-Prinzip.  und  schreibe ich hier auf dem Blog laufend, informiere in meinem Newsletter, erinnere via Facebook und Instagramm. Und wenn du den Dialog magst, heiße ich dich in der kostenfreien FacebookGruppe zum Yin-Prinzip willkommen.

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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


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