Erwecke deine Schöpferkraft!

Es ist die Lust aufs Leben, die sich nach den dunklen und kalten Wintermonaten wieder mehr regt. Und das Bild, das diese Worte zeichnet, lässt erkennen,

wie alles im großen Ganzen sich findet. Mehr Licht bringt Leben, längere Tage laden ebenso zu mehr Leben ein, das Licht lässt dich lebendig fühlen und die

schwindende Dunkelheit und Kälte erinnern dich, auch in deinem Leben all das Kalte und Dunkle zu verabschieden,dich jenen Aspekten des Lebens zuzuwenden, die dein Leben hell machen und deine Tage mit freudiger Lebendigkeit

füllen. So regt sich mit der Lust aufs Leben auch die Freude am Leben in uns. Ich

weiß darum: Energie ist nicht gekennzeichnet, gewidmet.

 

Damit will ich sagen, eine Qualität legt sich immer über das ganze (Er)Leben deines Alltags. So wirst du die Lebendigkeit in vielen Aspekten deines Lebens fühlen können, ebenso wie die Freude und Lust sich nicht nur auf einzelne Bereiche begrenzen will.

 

So wie sich in der Natur das neue und frische Wachsen regt, fühlen wir auch in uns diese Schöpferkraft und mit ihr die innere Einladung sich dem Leben einmal mehr neu zuzuwenden, uns für neue Möglichkeiten zu öffnen, neue Wege zu erkunden. Es regt sich alles um zu wachsen. Und für den Menschen, wie in der Natur gilt dieselbe Ausrichtung: eine reiche und erfüllende Ernte..

 

Wenn wir die Schöpfung, die Natur und die Energien des Jahres bewusst wahrnehmen, dann können wir auch erkennen, wie sehr alles mit allem verbunden ist, noch mehr – wie alles mit allem Eins ist. Der Kreis des Jahres, des Werdens und Wachsens ist derselbe. Energiefelder zeigen sich da wie dort, und sie wirken da wie dort. Universell ebenso wie irdisch, im Kollektiv ebenso wir für das

Individuum und allesamt sind wir mit dem Gesamten in Wechselwirkung. Menschsein ist ein Ganzes und zugleich ist es das Ganze selbst. Öffnen wir uns für dieses Mysterium, dann offenbart sich uns zugleich die Einladung des

Flows, der Kraft, die uns die Schöpferkraft anbietet.

 

Es fehlt die Instanz, die es uns womöglich schwer machen will, die uns hindern will oder uns scheitern lassen möchte. Diese Rolle erfüllen wir maximal selbst, immer wieder, indem wir uns klein halten und begrenzen und nach längst nicht mehr gültigen Glaubenssätzen und Handlungsmustern ausrichten. Wir (er)leben es immer dann, wenn wir den Ruf der Seele überhören, mehr oder weniger bewusst,

wenn wir uns von Not-Wendigkeiten abwenden, Bedürfnisse verdrängen und den

Schritt aus der Komfortzone heraus einfach nicht wagen. Wachstum und Werden liegt jedoch stets außerhalb dieses begrenzten Feldes.

 

Das Ganze bietet uns den Kreis des Jahres an, doch im Verlauf des Jahres darf es

rund werden und dies zeigt uns das Bild des Kreises selbst, gilt der Kreis doch als energetische Struktur für Heilung. Auch in Anbetracht dessen kann man erkennen, dass die Schöpfung und mit ihr das Leben selbst stets nach Heilung sucht, die Wege dafür erforscht, Einladung und Aufforderungen an uns dazu ausspricht. Mit Frühlingsbeginn war es nach alter Tradition auch das neue Arbeits- und Erntejahr, das begonnen wurde. Noch heute ist in manchen Regionen der Brauch lebendig, dass die Bauern am Tag der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche ihr Feld abschreiten, und an den Ecken heilige Kräuter zusammen mit einer Kerze in den Boden gesteckt haben. Dazu wurden Gebete gesprochen, die das Feld schützen und die Ernte im Herbst reichhaltig werden lassen sollte.

 

Ein Bauer, der für seine Ernte sorgt, wird sich das ganze Jahr danach ausrichten. Er beobachtet das Wetter, er bearbeitet die Felder, er kümmert sich und nährt die Felder. Ähnlich ist es mit unserem menschlichen Erleben. Der Segen der Ernte sei uns vergönnt, dem dürfen wir vertrauen.

 

Doch ebenso wie an den Bauern lautet auch der Auftrag an uns, mit unserem Lebensfeld in Verbindung zu bleiben, wahrzunehmen, zu behüten, zu nähren. Das

Wetter zu sehen und zu beobachten bedeutet, in meinem Verständnis der gelebten Spiritualität aller Tage, dass wir die energetischen Qualitäten der Tage bewusst wahrnehmen, ihre Zeitqualitäten als energetische Unterstützung nützen. Sie bieten sich im Verlauf der Tage und des Jahres unterschiedlich an und man kann sich in ganz individueller Ritualarbeit darauf einstimmen.

 

 

 

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Der Artikel erschien zunächst im MAGAZIN VISIONEN.
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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) „Mach dein Leben hell“ (2015).

Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch "Das Yin-Prinzip" (erscheint im August 2016)

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen

Wie nährst du deine Schöpferkraft?

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Kommentare: 1
  • #1

    Carolin (Donnerstag, 14 April 2016 19:17)

    Liebe Daniela,

    ich lese schon lange auf deiner Seite, v.a. in deinem GedankenReichBlog.
    Danke an dieser Stelle für deine tiefen, feinen & klugen Zeilen!
    Ich schöpfe auch viel Kraft aus der Natur & fühle mich durch dein Wissen "in Sachen Rauhnächte, Hintergründe zu Festen & Rituale" und inbesondere durch deine Anregungen für ein gelingendes zwischenmenschliches Miteinander sehr bereichert.
    Vor einer Woche habe ich nun meinen Blog "in den Äther geschickt". Diesen Akt und das ganze Drumherum erleb(t)e ich als sehr schöpferischen Akt (zu deiner abschließenden Frage "Wie nährst du deine Schöpferkraft?").
    Ich freue mich wenn du mal einen Blick in meinen Blog werfen magst.

    Alles Liebe durch die Zeiten wünscht

    Carolin