Die Sache mit der Arbeit .. 

"Das werde ich noch bearbeiten" oder "an diesem Thema hab ich noch nicht genug gearbeitet" oder "ich arbeite schon so lange am Thema" ... gerade in spirituellen Kreisen bzw. im Rahmen meiner Arbeit der Coachings höre ich solche Sätze immerwieder.


Und wisst Ihr was - irgendwie klingt mir das mühsam. Nicht für mich, aber in den Worten wo sie gesprochen werden und vor allem für diejenigen / denjenigen der sie spricht.


Irgendwie ist damit immer "Druck verbunden". Irgendwie ist damit immer "Leistung verbunden". Irgendwie ist damit immer Anstrengung verbunden. Geht es euch nicht auch so?

Vermutlich liegt es daran, was wir mit dem Begriff "Arbeit" verknüpfen. Zu oft ist es nichts Positives. Eine Notwendigkeit um die Freizeit zu finanzieren. Ich wundere mich schon seit langer Zeit über jene, die Montags raunzen, dass Montag ist und dann beginnen die Tage zu zählen um dann am Freitag sich aufs Wochenende zu freuen. Selbiges mit dem Urlaub. 

Wieviele Tage an Lebenszeit man damit degradiert. Auch den Begriff von Work-Life-Balance mag ich so nicht. Selbst wenn ich das was dahinter steht befürworte. Doch die Energie, die man dem Wort "Arbeit"(work) zuschreibt, ist keine gute. 


Es gab ja meine Zeiten, als MontessoriPädagogin. Da kennt man für das kindliche Spiel den Begriff -Arbeit. "Störe das Kind nicht, wenn es arbeitet". Mit den Eltern hatten wir immerwieder Diskussionen, sie stießen sich am Begriff "Arbeit" - Kinder sollen spielen. In der Pädagogik ging es darum, das kindliche Tun aufzuwerten, jegliches Tun ist Entwicklung(sArbeit).  


Und da scheint sich im (Gedanken)Ansatz der Kreis zu schließen. Arbeit ist eine Leistung. Doch irgendwann geselllte sich wohl die Erfahrung dazu: Leistung ist anstrengend. Anstrengung ist mühsam und macht Druck.


Und weitere für das spirituelle (er)Leben - wenn es denn Me(e)hr werden darf, wenn die Ent_Wicklung me(e)hr von Allem ins Leben bringt - mehr Glück, mehr Freude, mehr Erfolg, mehr Vitalität, mehr Liebe ... dann braucht's den Prozess, durch den wir uns arbeiten. Je mehr Tränen, je erschöpfender, je intensiver (=anstrengender) umso mehr war wohl die Leistung - und umso mehr ist die Würdigung des Ergebnis. Anders ausgedrückt, Entwicklung scheint Leistung zu sein. Zeigen sich (noch) Themen, senken wir (fast) schuldbewusst die Augen, fühlen uns schuldig und bekennen: ich muss daran noch arbeiten. 


Und nun erinnere ich euch - wir sind in neuen Energien unterwegs. Das WassermannZeitalter - d.h. es darf leicht werden - das bringen die Zeitqualitäten. Doch dazu braucht es unser JA und ein Loslassen, des Konzeptes von "Leisten müssen". Entwickeln - JA, daran arbeiten - JA - aber es darf leicht gehen, es darf spielerisch sein, ohne Tränen und ohne Erschöpfung. 


Es darf auch Freude machen ... das Entwickeln, das WerdenWerden. Denn erlaube dir: Das Leben ist ein Spiel.

Follow on Bloglovin

Lust auf Begleitung & Coaching in Leichtigkeit?

Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit(2013). Ihr neuestes Buch "Mach dein Leben hell" erscheint 2015.

mehr Info zu den Büchern >> hier


andere Texte zur Inspiration für ein me(e)hr vom Leben:

(mit einem Klick aufs Bild geht's zum Text)

Veränderung scheint eine Bedrohung zu sein und so manch einer nützt alle Taktiken damit alles so bleibt wie's ist..

ES braucht die Zeit die's braucht. Alles und Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. 

das Me(e)hr stets nie weit entfernt ist, es ist ein Verändern des eigenen Lebensraums, 



Welchte Themen bewegen dich aktuell (spielend!)  hin zu einem Me(e)hr vom Leben?

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Evelyn (Donnerstag, 23 April 2015 13:55)

    Liebe Daniela,

    diese Deine Zeilen berühren mich sehr. Ja, es darf einfach sein. Mein Jahres-Motto. Viel schnell wird es doch manches Mal wieder vergessen, gefangen im Sog des Alltags. Ich übe mich derzeit auch im *Sein-Lassen*. Hinter meiner Stirn zeigt sich so oft Anspannung und Stress, ich versuche es in Mühelosigkeit umzuwandeln. Gelingt nicht immer, aber wenn, dann fühlt es sich leicht an und nicht nach Arbeit.

    Ich denke gerne noch ein wenig mehr auf Deinen Worten rum, die mich heute wohl gerade erreichen sollten.

    Herzensgrüße <3
    Evelyn