Die heilige Lydia - viel mehr als "heilig"

Lydia und die Bedeutung des Namens. Lydia als Heilige und Patronin für die emanzipierte Frau. Namensherkunft und Namenstag

Wenn ich den Namen *Lydia* lese oder höre, dann reagiert mein Herz irgendwie anders wie auf andere, scheinbar normale Namen - dies ist mir stets ein Zeichen, dass hinter der Geschichte Bilder sind, die sich mir dann als wertvoll für den Tag zeigen - Geschichten, die mich selbst tiefer führen und mich mit mir verbinden, auch wenn ich nicht Lydia heiße.

 

Es sind die Geschenke der Zeitqualitäten.

Am 3. August ist der Tag der heiligen Lydia. Recherchiert man nur in den Werken der christlichen Kirche erfährt man, Lydia  ließ sich vom Apostel Paulus taufen. Der erste Christ in Europa war also eine Frau.

Doch ich erinnere mich, ich sah eine Dokumentation im TV schon vor ein paar Jahren "Jesus und die verschwundenen Frauen" - jene Geschichte hat mich so sehr berührt, ich saß mit Tränen in den Augen vor dem TV und "erinnerte mich" in einer Qualität, die nicht meinen Verstand bediente, mich nicht "wissen ließ", sondern fühlen ließ und dieser Radius ist weit weiter..

Lydia als Name bezeichnet, wie das früher häufig üblich war, eine Herkunft: Lydien (lat. Lydia, auch Mäonien) ist der Name einer Landschaft im Altertum. Sie befand sich an der MittelmeerküsteKleinasiens in der heutigen Türkei gegenüber den der Küste vorgelagerten Inseln Lesbos, Chios und Samos.

 

In den Schriften erfährt man, Lydia war Purpurhändlerin in Philippi. Sie war eine „Gottesfürchtige“, stand dem Judentum nahe, war aber der jüdischen Religion nicht vollständig beigetreten. Unter wohlhabenden Frauen war der jüdische Glaube damals gerade „in“. Lydia hatte sich mit ihrem Haus und mit anderen Frauen bei der Synagoge versammelt, die sich außerhalb der Stadtmauern Philippis bei einem Fluss in der Nähe des südwestlich gelegenen Stadttores befand.

 

Lydia war als Frau die erste Christin in Europa.

 

 

Sie nahm Paulus in ihrem Haus auf, bekehrte sich mit ihrer Familie zum Christentum und war damit die erste Christin in Europa. In ihrem Haus versammelte sich dann die Christengemeinde von Philippi.

 

So die Geschichte, die uns die christlichen Schriften überliefern. Aber wenn wir hinter die Bilder schauen, dann offenbart sich viel mehr - v.a. die Essenz die wertvoll für den heutigen Tag ist, jenes was die Geschichte anbietet:


Die Historie zeigt, Lydia war Purpurhändlerin und eine wohlhabende Frau. Emanzipiert würden wir es heute nennen. Eine starke Frau und ein weiteres Bild für uns Frauen, so wie es Maria Magdalena auch war (über sie habe ich >> hier << geschrieben).

Und als solche hat sie sich "ohne Zögern" dem Göttlichen geöffnet, sich taufen lassen und *ja* gesagt.

  • So erinnert diese Tagesqualität:  in welchen Aspekten deines Lebens zögerst du denn noch, wo fehlt dein "bedingungsloses Ja" und kann es sein, dass du dich in diesen Themen zu wenig in das Vertrauen an das Göttliche fallen lassen kann?
  • Und auch (Achtung diese Worte sind vielleicht nicht "populär" +Augenzwinker+) - den Mut zu haben "einfach beim Göttlichen zu bleiben". Es braucht die vielen Strömung der Esoterik nicht.
    Das Göttliche / the devine bietet uns alles an. 

  • Wie steht es denn um dein Gottvertrauen? Oder willst du alles selber "unter Kontrolle" haben?

Das Bildnis für "stilles Wirken"

Lydia Namenstag, Namensbedeutung, Namensherkunft, Namenspatron.
(pin it: das Bild für dein Pinterest board)

Die Geschichte offenbart auch, dass Lydia "in ihrem Leben blieb" weiterhin mit Purpur handelt, selbst nicht zu einer Predigerin wird, sondern "still wirkte", ihr Haus als Treffpunkt zur Verfügung stand, dies für die Apostel Paulus und Silas und später füri die Gemeinde der philippischen Christinnen und Christen. 

 

  • Das erinnert mich für viele - es braucht nicht dass Ihr euer Leben zurücklässt, wir können in allen Berufen, an allen Orten, dem Göttlichen dienen und zur Heilung des Allen beitragen. 

    Euer "Haus" ist wichtig, als dass es zur Verfügung steht für das Göttliche. Und als Haus sehe ich dich, mich - die Person. Der Tempel deiner Seele.

 

Ihr seht wie tief sich in diese Geschichte eintauchen lässt. Wie sehr uns die Tage mit uns selbst verbinden. 

 

Es ist die Energie der Zeitqualität aber auch die Energie jener, die vor uns waren und mit denen wir verbunden sind. Und jene, die wir / die man als Heilige kennt, verstehe ich als (Ver)Mittler zwischen den Welten ...


Zur Deutung des Namens:

dieses Video habe ich vor einem Jahr kreiert.

Das erwähnte Webinar hat natürlich schon stattgefunden,

es gibt es aber noch immer >> hier << nachzusehen.


und wen die Dokumentation interessiert - ich hab sie mal von You-Tube hierher verlinkt:


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(mit einem Klick auf's Bild geht's zum Text)

 


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Daniela Hutter

schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung. Es ist ihre Passion, alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönliche Coachings an.

 

Als Autorin schreibt Daniela Hutter für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher „Lass deine Träume wahr werden“ (2013) und „Den Tag mit Engeln beginnen“ (2008), „Mach dein Leben hell“ (2015), "Das Yin-Prinzip" (August 2016) sowie das Kartenset „Energien der neuen Zeit“ (2013) und "Karten der Weiblichkeit" (2017).

 

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Impulsgeberin für moderne Frauen

Daniela Hutter weiß was Frauen beschäftigt und kennt die zahlreichen Herausforderungen und Hürden, die das Leben lehrt und der Alltag bietet. Fernab von Dogmen und klassischem Feminismus ermutigt sie in ihrer Arbeit vor allem Frauen in Kontakt mit ihrem wahren FrauSein zu kommen und mutig den eigenen Weg zu gehen. Sie weist den Weg in das Innere und erinnert zugleich daran, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.


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