Die Fastenzeit

In zwei Wochen beginnt die Fastenzeit. Und sie hat schon ihre Boten ausgeschickt und dort und da ist schon zu lesen, was sich die Menschen für die Zeit vornehmen.

 

Doch wo kommt sie her, die Fastenzeit bzw. der Brauchtum? Es handelt sich dabei um den Zeitraum von 40 Tagen, die genützt werden um zu Fasten und zu Beten und sich so auf das Osterfest vorzubereiten. Biblischer Hintergrund für die Festsetzung der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte ist das ebenfalls 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste.

 

Doch mich bewegt heute viel mehr der Gedanke des "Fastens" im Sinne  des "Verzichtens" an sich, denn das ist das was viele Menschen für sich in der Fastenzeit heute definieren. Worauf möchte ich verzichten?

Das sprudeln die Ideen aus den Statements aus dem worldweiten Web nur so entgegen: Alkohol, Fleisch, Milchprodukte, Schokolade, Kaffee  ... en vogue scheint auch zu sin auf Ipad, Facebook oder Videospiele zu verzichten und ansprechend sind auch die Ideen von jammerfreie Zeit. Auch das Umformulieren in den positiven Aspekt: mehr Sport, mehr Obst, mehr Zeit für Familie findet im Vorsatz Ausdruck des Bedürfnisses.

 

Und das ist es wohl, was die Menschen in ihrem Ursprung bewegt. Das Bedürfnis nach dieser (Ver)Änderung. Aus ihrer Innenwelt, ihrem Unterbewusstsein, ihrer Seele - woher auch immer - taucht der Impuls für den bewussten Geist auf: "Hey, anders mutet mich besser an. Versuch's doch mal ohne Handy, mit mehr Sport und mehr Zeit für deine Freunde".

 

Offen bleibt die Frage, warum erst am 5. März damit beginnen, wenn es doch ein Bedürfnis des Selbsts ist und noch viel mehr, warum nach 40 Tagen wieder damit aufhören, wenn es doch zu mehr Lebensqualität beiträgt?

 

Wie auch immer, ich hab beschlossen, ab jetzt sofort die Süßigkeiten ruhen zu lassen

 

◠‿◠) ………..

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Angela Metzlaff (Freitag, 21 Februar 2014 16:26)

    Auch mich beschäftigt dieses Thema jedes Jahr aufs Neue, liebste Daniela. Ich liebe es mich dem Reinigungsprozess der FastenTage hinzugeben und zu fühlen, wie mein Körper und mein Geist sich mehr und mehr klären. Es ist mit ein liegegewonnenes Ritual, das ich am 5. März wieder beginne … Doch dieses Mal nicht ganz 40 Tage, denn mittendrin gibt es einen ganz besonderen Moment und den gilt es (für mich) zu feiern ;-) Doch ich bin ganz bei Dir, wenn das Bedürfnis meines Selbst mir sagt, dass es JETZT in diesem Moment gut für mich ist, irgendetwas meinem Körper nicht mehr zuzuführen, dann ist es fürs eigene Wohle gut, auf diesen Ruf zu hören und nicht bis zu einem vorgegebenen Datum zu warten.
    Unsere innere Führung ist sehr schlau und wenn wir ihr lauschen … sorgen wir immer gut für uns ***

  • #2

    Gisela (Freitag, 21 Februar 2014)

    Seit einigen Jahren beginne ich die Fastenzeit mit Heilfasten.Dadurch fällt es mir leichter mindestens bis Ostern "durchlässiger" zu sein und zu bleiben. In diesem Jahr gehe ich noch einen Schritt tiefer und mache 8 Tage FastenExerzitien.
    Klärung und Reinigung auf allen Ebenen um Neues zu erLEBEN. Dies zeigte sich mir während der Rauhnächte und jetzt ist es bald soweit.Ich gehe zurück zu meinen "Wurzeln" und verbringe diese Zeit bei/ mit Nonnen, sie prägten meine Kindheit, Jugend und mein frühes Erwachsenenleben.
    Die innere VorBEREITung hat schon begonnen und fühlt sich gut an.