Die Sache mit der Spiritualität

© gstockstudio - Fotolia.com
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... ist ja so eine Sache. Für mich ist Spiritualität Lebenselexier im Alltag und ich habe einen zeitgemässen Weg gefunden, sie auch zu leben.

 

Was immer "zeitgemäß" bedeutet. Für mich jener Weg, der sich "frei" anfühlt, dennoch eingebettet in die tiefe Verbundenheit zur Schöpfung. Eins mit allem was mich umgibt.

 

Präsent im Augenblick, im Hier und Jetzt und gewahr dessen was ist. Bewusstes Sein in allem was ich tue und was ich bin.

 

Ich meditiere täglich und fühle mich *der Religion* sehr verbunden. Als was immer man sie bezeichnet. Dies seit vielen Jahren, durchaus Jahrzehnte, ja. Und auf eine Art und Weise, schon mein Leben lang. Ja. 

 

Für mich existiert das Göttliche überall. Ja, es ist mit der Welt, der Natur, den Wesen und den Menschen selbst identisch. Dem fühle ich mich verbunden, dem fühle ich mich zugetan.

Und das lebe ich auch so. Jeder kann es sehen. Jeder darf es wissen. Jeder darf mich danach fragen.

 

Doch was ich in den letzten Jahren so beobachte, dass macht so allerhand mit mir: ich bin verwundert, ich bin erstaunt und sprachlos und manchmal einigermassen konsterniert.

Wenn man so bebachtet, wie das so ist - mit der Spiritualität.

So manche raunen mir verschwörerisch zu: "Ich bin auch spirituell. Aber ich will nicht, dass das an die Öffentlichkeit kommt." Manchmal bekomm ich als Erklärung sogar nachgereicht: "Das wäre nicht gut für mein Image". Spiritualität nach Bedürfnis sozusagen.

 

Andere erzählen davon, dass sie frühmorgens für ihr Morgenritual auch spirituell sind. Spiritualität nach Termin sozusagen.

Andererorts wird damit regelrecht Lifestyle betrieben: "Ich meditiere". Höre ich mit Nachdruck. Spiritualität als Statement sozusagen.

 

Dann seh ich noch den Hype um den Konsum rund um die Spiritualität.
Spiritualität als Geschäft. Das gibt's auch.

 

Aber was mich am meisten sprachlos macht, sind die Beobachtungen, jener Menschen, die mit Spiritualität ihr Geld (oftmals sehr viel) verdienen. Aber im Alltag wird sie dann nicht gelebt. Spiritualität als Business. Auch das gibts.

Und ich denke. Eigentlich kann's mir ja gleich sein. Und wisst Ihr, was?
Das ist's mir auch. Ich hab einfach hier meinen Gedanken den Raum gegeben. Und ich lebe meins. Spiritualität als mein Ich.

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mehr Texte, in denen ich mir Gedanken mache, über allerhand
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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

mehr Info zu den Büchern >> hier

Ich freue mich über dein Feedback

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Kommentare: 4
  • #1

    doris müller (Dienstag, 26 August 2014)

    ... liebe daniela... und genau diese deine art spiritualität zu leben ist mir so nah... und genau so stimme ich meinen all-tag, mein leben auf das grossen ganzen ein...sehr oft gelingt es... und manchmal bin ich einfach wieder eine meisterin die übt:-) sei von herzen umarmt und danke lässt du mich an deinen gedankenräumen teilhaben.. in verbundenheit doris

  • #2

    Elke Striewisch (Dienstag, 26 August 2014 07:56)

    Liebe Daniela,das spricht mehr sehr aus der
    Seele. Danke,das Du es ausgesprochen/geschrieben hast.
    Ich bin dankbar für das Leben,alles Leben! Auch wenn ich mir Licht und Sonne wünsche,versuche ich im Augustnebel etwas Schönes zu sehen. Hole ich mir die Farbe und Lebendigkeit ins Haus und danke! Schön,das es Dich gibt!

  • #3

    Ilona Aiven Fischer (Dienstag, 26 August 2014 10:07)

    .. und so darf es weiter gehen, immer mehr Bewusstes-Sein im ICh und oder Imit mir, mitten im und mit dem Leben. Wundervoll, vielen lieben Dank.
    Herzensgruesse
    Ilona Aiven☺

  • #4

    Claudia Huber (Dienstag, 26 August 2014 10:37)

    Schön aufs Papier gebracht, liebe Daniela. Wobei ich selbst eine Metamorphose durchlebt hab: Von der selbstverständlich gelebten "Alltagsspiritualität", über die "verborgene Spiritualität", dann als "Randerscheinung und Exotenaushängeschild", bis zur "Alltagsspiritualität" zurück. Im Endeffekt denke ich, jeder so, wie er/sie es braucht. Zwanglos und befreiend.

    Herzliche Grüße aus Stuttgart
    Claudia