wie ich mich fühl(t)e

Kennst du das?


Es gibt so die Tage danach. Jene Tage, nachdem du durch ein Tor gegangen bist, eine Entscheidung getroffen hast, sie mitgeteilt hast, für dich etwas in die Welt gebracht hast, einen Schritt gesetzt hast.


So Tage danach. Du fühlst dich wie in einem Vakuum, eine Blase, die dich sanft umhüllt und trägt bereit für das Neue und das Unbekannte, das sich schon so bekannt anfühlt.


Während der Zeit, der mich durch den Prozess geführt hat, der mich schließlich (wieder) zu mir gebracht hat, sind mir diese Zeilen begegnet. Ich hab sie ebenso behütet, wie ein kostbarer Schatz. Sind die Worte nicht von mir, dennoch drücken sie es aus .. was ich so sehr in mir fühlte.

Deshalb mag ich es gerne mit dir teilen:


... ich bin gewandert bis ans Meer,
bis ans Ufer meiner Seele,

im feuchten Sand, die Füße schwer,

fragst du mich, warum ich das wähle...


... ich rief mich selbst während ich schlief,

die lichte Weite zog mich an,

und tauchen wollte ich, ganz tief,

wo mich die Angst nicht länger finden kann...

... ich wollte sehen, wo das Denken endet,
und spüren, wie mein Herz mich führt,
erleben, wie mein Blick sich wendet, 
und meine Liebe mich berührt ...

.. mich trugen meine bloßen Füße
hierher ans Meer,
wo ich still fließe...
.. in mir ist alles weit und leer ...

(Alma Kathrin Wagener)






Man findet die Zeilen auch auf der aktuellen CD von Janin Devin "Higher Wilder Deeper".
(Empfehlung)


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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönlicheCoachings an.

Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit(2013). Ihr neuestes Buch "Mach dein Leben hell" erscheint 2015.

mehr Info zu den Büchern >> hier

Hast du auch Lyrik, die du besonders magst?

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Kommentare: 2
  • #1

    Inge Tabbica (Mittwoch, 03 Dezember 2014 08:19)

    Mondnacht

    Es war, als hätt der Himmel
    Die Erde still geküßt,

    Daß sie im Blütenschimmer
    Von ihm nun träumen müßt.

    Die Luft ging durch die Felder,
    Die Ähren wogten sacht,

    Es rauschten leis die Wälder,
    So sternklar war die Nacht.

    Und meine Seele spannte
    Weit ihre Flügel aus,

    Flog durch die stillen Lande,
    Als flöge sie nach Haus.


    Joseph Freiherr von Eichendorff

  • #2

    steffi (Donnerstag, 19 Mai 2016 14:59)

    .... das ist doch wirklich kein Zufall

    .... weil ich einer Kundin die Empfehlung gerade zu Dir hin gab und ihr Deine Seite schnell am PC zeigen wollte .... führt mich der Weg direkt hierher....

    *gänsehaut*

    JA! so ...... ist ES.... JA!

    d a n k e