Fehlende Geborgenheit in der Kindheit

© millaf | fotolia #50970688
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Mit Geborgenheit assoziieren wir, dass wir uns wohlfühlen auch außerhalb unserer eigenen Welten.


Das erste Gefühl von Geborgenheit bringst du in diesem Leben aus der Zeit mit, als deine Mutter mit dir schwanger war.


Neun Monate waren wir eingehüllt in ein liebevolles, geschütztes Sein. Dann kam die Geburt und wir haben zum ersten Mal eine neue Umgebung erfahren. Die Eindrücke dieser Ankunft hinterlassen die ersten Prägungen zu Geborgenheit für unser späteres Leben:


Möglicherweise war es kalt, das Licht hat uns geblendet, die Hebamme war nicht sehr sensibel. Oder eine (Not)Situation hat es erfordert, dass unsere Geburt nicht sanft und harmonisch abgelaufen ist


Auch in der Zeit unserer Kindheit sammeln wir viele Erfahrungen, wo wir vielleicht Geborgenheit vermissen, wenn wir alleine im Bettchen gelegen sind und man uns „abgehärtet“ hat, um uns nicht zu verwöhnen – oder später zB im Trotzphasen, wenn wir alleine im Zimmer waren, um „uns zu beruhigen“. Wir wurden zwar ruhig, doch haben wir uns alleine gefühlt und Geborgenheit vermisst... 


Auch andere Ereignisse, in denen wir uns "alleine fühlten", nicht beachtet fühlten kann zu einem Defizit an Geborgenheit für den Erwachsenen führen. Oftmals ist es uns konkret gar nicht bewusst, sondern es zeigt sich nur in Verhaltensweisen, zum Beispiel, wenn wir in verschiednen Varianten kompensieren:  zB dadurch, dass wir eine (zu) starke Haltung meinen zeigen zu müssen , oder dass wir das Leben so richtig herausfordern und extreme Dinge tun. Aber eigentlich ist es noch immer diese Urerfahrung:  der Verlust, die Sehnsucht von/nach Geborgenheit.


Eine andere Möglichkeit von Ersatz ist, dass wir nach einer Mutterfigur suchen, bei der wir uns sicher fühlen oder jemand suchen, der uns festhält (z.B. in Beziehungen, Freundschaften...). So sind wir eigentlich nicht geborgen, nur „ersatz“geborgen – und v.a. wir sind nicht frei.


Auch das Körpergewicht, füllig und zuviel davon, ist eine Variante um das Defizit von Geborgenheit zu heilen, manche nehmen einfach an Gewicht zu, um sich sicher und geborgen zu fühlen.


Wenn wir uns beobachten können, wir manchmal direkt auch „sehen“, ob unser inneres Kind an Themen der fehlenden Geborgenheit leidet: manch einer tut sich schwer das Alleinsein zu ertragen, hat immer Musik laufen oder schläft bei Licht.


Apropos schlafen - oft zeigt sich die fehlende Geborgenheit der Kindheit im Erwachsenenalter auch darin, dass wir besonders viel Wert legen auf Ausschlafen und Wärme oder gerne in der Foetushaltung liegen.


(der Vollständigkeit halber: ich sage/behaupte hier nicht, dass diese Verhaltensweisen unbedingt auf ein Defizit an Geborgenheit zurückzuführen sind, doch helfen diese Bilder oftmals einfach beim Reflektieren)


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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Mit Menschen zu sein bereitet ihr Freude und deshalb bietet sie auch persönlicheCoachings an.


Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit(2013). Ihr neuestes Buch "Mach dein Leben hell" erscheint 2015.


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