Sich selbst nähren .. Wer sonst soll das tun?

Auf meinen Blog darüber, dass mir der Alltag, die Situationen, die Begegnungen manchmal sehr zusetzen und zu schaffen machen, habe ich sehr viele Reaktionen erhalten. (>> hier << nachlesen ) - ich hab auch viele "Ratschläge" erhalten, was ich denn tun könnte und ich hab auch viele Fragen bekommen. Wie ich damit umgehe. Und darüber möchte ich heute berichten.

Erst mal DANKE an alle die geschrieben haben, und dann auch DANKE für die vielen Ideen, manche davon waren wirklich bezaubernd und inspirieren mich und sind mir durchaus wertvoll. 

Die vielen Jahre meiner spirituellen Praxis haben mir meinen Weg offenbart und die Erfahrungen haben mich gelehrt, was es braucht, damit ich gut in meiner Mitte verankert bin, mit mir Selbst in Kontakt und mein Licht "halten" kann.

 

Ich könnte jetzt auch schreiben, was mir nicht gut, was meine Energie "runter" zieht. Das sind die bekannten Fakts: Lärm, Hektik, Stress, Unachtsamkeit. Doch das sind so "nebulöse Formulierungen" und man kann damit ganz gurt "das Umfeld verantwortlich" machen. Deshalb mag ich es viel lieber, wenn ich aus meiner Sicht der Dinge spreche/schreibe.

 

Es braucht - Zeit für mich. Unwiderruflich, fix. Dazu stehe ich morgens um 5 Uhr auf, nicht unbedingt in Leichtigkeit, denn ich zähle mich zu jene, die "eigentlich Morgenmuffeln" und abends fit sind. Dennoch, den Tag mit MIR und FÜR mich zu beginnen, allem anderen voran hat eine Qualität, die mit nichts anderem mithalten kann. Eine Meditation um mit mir in Einklang zu sein, erfüllt mich - und weil ich das Glück habe zu wohnen, dass ich mich nach allen vier Himmelsrichtungen ausrichten kann, mach ich's morgens mit dem Blick auf die aufgehende Sonne. (die aktuelle Monatsmeditation ist dem Sonnenaufgang gewidmet, du hörst sie hier). Um die Energien auch im Körper zu verankern, mag schenke ich dem Körper eine kurze Einheit an Bewegung. Ich mag Yoga - hier begleitet mich YogaEasy (hier gibt's einen Gutschein für die Probezeit)

Während des Tages ist mir wichtig auf mein Energielevel zu achten. Da trägt die richtige Ernährung viel dazu bei, und ausreichend trinken. Es klingt so easy, aber es ist auch easy. Süßigkeiten, Zigaretten, Alkohol, Fleisch .. all das zieht am Energielevel, nach unten. Und wenn wir ohnehin ein Thema damit haben, dann sollten wir uns so ernähren, dass wir unsere Energiekurve nach oben unterstützen. Falls du Kochtipps brauchst, du findest sie >> hier

 

Und dann sind wir schon beim Verlauf des Tages, der so manches mit sich bringt. Aufgabe um Aufgabe, Herausforderung um Herausforderung. Dabei sollten wir nicht vergessen, das Leben ist ein Spiel und lädt uns ein mit ihm zu tanzen. Auch wenn unser Geist uns anderes klar machen zu meint. Ja - tanze! Und singe! Wahrlich. Einmal am Tag, untertags tanzen und singen. Ich habe mir angewöhnt, im Auto immer Musik mitzuhaben, die Laune macht und zu der ich laut singen kann. Und wenn ich nach einem Arbeitstag nach Hause komm, dann gilt der erste Weg nicht in die Küche, sondern zur Musikanlage, wenigstens 1 Lied zu tanzen .. das bewegt die Energien und verändert den Stimmungslevel.

 

Um Körper und Geist stets zu verbinden integriere ich während des Tages kurze Atemmeditationen. Ich nenne sie so, weil es der Atem ist, der mich trägt. Derzeit sind mir drei die liebsten:

  1. Ich bin
    diese Meditaton beruht darauf, dass ich beim Einatmen fühle "Ich" und beim Ausatmen "bin". Optimalerweise macht man das 108x. Dazu verwende ich meine Mala.
  2. Ich - Du
    dies ist ähnlich, aber anders. Das Einatmen trägt "Ich atme DICH ein" und das Ausatmen trägt "Ich atme mich zu DIR aus" - und im Atmen entsteht "Ich bin du, du bist Ich. Wir sind eins". Auch dies optimalerweise 108x
  3. Hari Om
    dies ist mir lieber Begleiter aus dem Yoga geworden. Es funktioniert ähnlich. Beim Einatmen: hari om - beim Ausatmen: hari om.  Mit Hari Om rufe ich das Göttliche an, das in allem ist, das mich umgibt.

 

Diese drei einfachen Meditationen verwende ich untertags mehrfach. Immer dann wenn es eine Pause braucht (zB wenn ich mich "gehetzt" ertappe) oder wenn das Leben mir eine Pause schenkt, zB an der Supermarktkasse, ich such mir deshalb immer die längste Schlange aus (◠‿◠) ...

 

Und dann habe ich noch einige Rituale, die dem Tag und meinem Tun immerwieder Ausrichtung geben, ganz praktisch - wie zum Beispiel jenes in der Dusche, das könnt Ihr >> hier nachlesen. Und von anderen erzähl ich euch an anderen Tagen ...

 

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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

mehr Info zu den Büchern >> hier

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