Vegan Wednesday: Spargelrisotto

In Anbetracht dessen dass wir ja gerade Spargelzeit haben, wird mit mein Spargelrezept nicht besonders erstaunen, und es  ist auch nicht außergewöhnlich. Doch dies ist gar nicht mein Anspruch, soferne ich überhaupt einen Anspruch habe, hier auf dem Medium meines Blogs.

 

Ich folge einfach meiner Freude und teile mit Euch was mich erfreut. Und hätten wir's nicht schon längst ratzeputz aufgegessen, würde ich sogar mein Risotto mit Euch teilen. 

 

Und so teile ich mit Euch mein Rezept.

Dass ich Risotto-Fan bin, lässt sich mittlerweilen nicht mehr verbergen. Hab ich ja schon zwei meiner Lieblingsrezepte mit Euch geteilt:

Im Prinzip könnte man das Spargelrisotto genauso kochen. Aber ich mag es stets auch andere Wege zu gehen. So bei diesem Rezept. Ich nütze meinen Dampfgarer, meinen Liebling der Küche.

D.h. der Reis kommt als erstes in den Dampfgarer, man gibt selbige Menge hinzu,  also zweifach Flüssigkeit (Gemüsebrühe) und wählt selbige Zeit wie am Herd.

 

Das sind beim Risottoreis rund 25 Minuten. Weil's zum Schluss schnell gehen darf kalkuliere ich dem Reis 10 Minuten hinzu, wo er im Restdampf ruhen darf.

 

 

Während der Dampfgarer mit dem Reis auf Temperatur kommt, schäle ich den Spargel und schneide ihn in Stücke.

 

Nach 15 Minuten der vollen Temperatur geb ich die Spargelstücke in den Dampfgarer (auf separater Schale), sodass diese gemeinsam mit dem Reis garen.

(es scheint die Photos haben auch etwas Dampf abbekommen)

 

 

Es braucht noch die "Verbindung" - die weiße Grundsoße. Ich schneide eine Zwiebel in Ringe und zusammen mit Lorbeerblatt und Pfefferkörner dürfen sie in 1/4 l Weisswein simmern. Die Flüssigkeit darf "fast" ganz verdampfen. Dann kommt 1/4 l Gemüsebrühe hinzu. Ab jetzt darf nix mehr verdampfen - also Deckel drauf, ganz leicht schräg, damit nix übergeht.

 

 

Nach 5 Minuten kommen die Zwiebelringe und die Gewürze raus, also abseihen. Dann gebe ich 1/4 l Sojacuisine dazu (die Nicht-Veganer dürfen auch Sahne nehmen - Schlagobers - heißt's bei uns) UND 1 1/2 kleine Löffel griffiges Mehl zum Binden. Gut unterrühen, damit's nicht klumpt oder einfach vorher schon mit etwas Flüssigkeit abrühren.

Diese Mischung darf dann ca 15 Minuten simmern (nix verdampfen) damit das Mehl gut bindet und verkocht. Mit Salz & Pfeffer würzen.

Und nun zur Hochzeit der Genüsse - die Verbindung. Alles 'zammischen. Reis, Spargel, Soße.

 

Bei der Soße einfach so viel dazu geben, dass Reis und Spargel schön darin schwimmen.

 

Darf schon cremig sein. Ich mag auch noch frische Kräuter, die kommen bei mir in jedes Gericht. Im Sommer sowieso.

Und weil ich heute der "weissen Grundsoße" schon einen euroasiatischen Hauch gegeben habe und Zitronengrasstängel kleingeschnitten und Limettenblätter mitgekocht habe, kommen ins frische Grün auch Thaibasilikum und Koriander (wächst bei mir am Balkon). Und damit die Welle des Geschmackes auch einen Träger findet, gibts einen Hauch an Olivenöl dazu - einen bedachten Hauch.  

Wie lecker das geschmeckt hat, da kann ich nur an eure Phantasie appellieren, das Bild transportiert's nicht - sieht aber doch gut aus - was meint ihr?

PS: und wer den Dampfgarer nicht so mag wie ich, oder noch keinen hat, kann dies Rezept auch "ganz normal" auf dem Herd nachkochen. Mit der Technik der drei Töpfe: 1.Topf >> Reis kochen 2.Topf >> Spargel garen 3. Topf >> weiße Grundsoße - in welchen Topf ihr dann alles zusammenmischt bleibt euch belassen, obwohl sich zumeist Topf1 dazu anbietet ....

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(mit Klick auf's Bild geht's direkt zum Rezept)

Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

mehr Info zu den Büchern >> hier

und wie hat's euch geschmeckt?

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