Vegan Wednesday: wieder mal Karfiol

Also wieder Mittwoch. Zeit für ein veganes Rezept. Hab ich euch schon mal erzählt, wie ich zur veganen Lebensweise kam? Mein Gynäkologe hat's mir empfohlen. Es ging um Myome und darum, dass sie *eigentlich* nach klinischem Befund operiert hätten werden sollen. Als er meine wenige Begeisterung ob der Diagnose sah, meinte er *im Vertrauen*, dass er zwar nur davon gehört habe, aber die Möglichkeit bestünde - über eine "tierischeiweißfreie Ernährung" sich die Myome zurückbilden könnten. Den Geist der entsprechenden Be~Geist~erung ob dieses Vorschlags hab ich sofort in den Kurswechsel meiner Ernährung fließen lassen, die bis dahin zwar sehr gesund war, aber eher vegatrisch und gelegentlich mal Fleisch, ausgerichtet war. Ich hab mich 6 Monate 100 % strikt daran gehalten - und was soll ich sagen - die OP war nicht mehr notwendig und die Myome auf 30 % der Größe geschrumpft.

Weil sich zugleich aber mein Körpergefühl unglaublich verbessert hat, und auch meine sensitive Wahrnehmung viel feiner geworden ist, war es kein Thema, bei dieser Ernährungsweise mit Freude zu bleiben. Und heute ist sogar die Familie *auf Kurs*, ohne Zwangsbeglückung - sie sind einfach gefolgt.

 

Nun aber zum heutigen Rezept - mir ist ja immer wichtig, dass es *unkompliziert* in den Alltag zu integrieren ist. Denn Mittags habe ich an den Werktagen maximal 40 Minuten Zeit zu kochen.

Wer aufmerksam meinen Blog liest, weiß, dass ich Blumenkohl liebe. Karfiol wie wir ihn in Österreich nennen, Cauliflower heißt's in Englisch. Charmant sind doch alle Bezeichnungen oder ?


Heute braucht's ihn in Scheiben geschnitten - nicht zu dick, maximal 1 cm. Dann einfach in die Pfanne und scharf anbraten - d.h. die Pfanne muss ordentlich heiß sein, und ich verwende Erdnussöl, das hält die Hitze aus.

 

Wie bei allen "Anbratungen" - zu oft umdrehen ist "ungünstig". Da zerbricht das Anzubratende. Deshalb schön auf der einen Seite Farbe kommen lassen. Dann umdrehen. Und dann auch würzen: Salz, Pfeffer, evt. ganz sacht gemahlenen Schwarzkümmel. Nach dem Umdrehen auch die Hitze runternehmen, damit dann mit dem Anbraten der zweiten Seite der Blumenkohl auch durchgart.

Währenddessen die Beilage machen, bei uns gab's Salat - und einen Dip. Wozu immer Ihr auch Lust habt. Der kann zB fruchtig sein - wie der Erdbeer

 

Bei uns gab's Curry-Humus. Dazu mixe ich Kichererbsen zu Mus (in der Moulinette), würze mit Curry, Salz, Pfeffer - gebe klein geschnittene Zwiebel, Knoblauch, Ingwer dazu und natürlich frische Kräuter. Da bietet sich Koriander an - oder auch Petersilie. Man könnte auch Gewürzgurken klein schneiden oder Kapern und die Gewürze dann entsprechend variieren. Einfach phantasievoll sein - das macht eh am meisten Spaß ʚ(ˆˆ)ɞ 

 

Blumenkohl mag auch gerne fruchtig-würzige Dips. Wie dieser >> hier von Mangos, oder selbiges mit Erdbeeren statt Mango .. im Herbst/Winter bieten sich auch Mandarinen an ..

 

Jetzt aber viel Spaß beim Nachkochen und lasst's euch gut schmecken.

 

Ach ja, einen Tipp hätt' ich beinah vergessen: wenn der Blumenkohl fertig ist, dann aromatisiere ich ihn tröpfchenweise mit Sesamöl - schmeckt superlecker (aber das Öl braucht dazu eine gute Qualität !)

 

 

 

   

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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

mehr Info zu den Büchern >> hier

Gib mir mal einen Tipp, was ich als nächstes für dich vorkochen soll ..

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Kommentare: 1
  • #1

    Jessi (Donnerstag, 24 Juli 2014 08:42)

    Das ist immer wieder fantastisch zu hören, wie positiv sich die vegane Ernährung auf die Gesundheit auswirkt!!!

    Grüßle, Jessi