Vegan Wednesday: Zucchinilaibchen

Und schon wieder ist ein Küchentag. Wer kennt das nicht. Das tägliche Thema mit dem Kochen. Für mich ist Kochen eine wertvolle Insel im Tag. Ich komme damit zur Ruhe. Ich komme damit bei mir selber an. Ich (er)nähre mich nicht nur - ich nähre mich, auch mit der Liebe zu mir - und in dieser Haltung koche ich.

 

Für all jene, die sich nun gleich "Küchenidylle" vorstellen. Nichts damit. Ich habe, wie die meisten der Frauen, damit "zu tun". Mein Mann kommt täglich, pünktlich wie ein schweizer Uhrwerk an den Mittagstisch: 12:40 Uhr. Da soll das Essen fertig sein, denn die Mittagszeit ist begrenzt. Für mich bedeutet es, pünktlich vom Schreibtisch weg - um 12.00 Uhr, auch wie ein Uhrwerk.

Ich habe mich für das zweite entschieden, denn das Leben will getanzt werden, in Drehungen und kreativen Schritten. Nicht marschiert, direkt und geradeaus stramm. So ist mein Kühlschrank stets bunt gemischt und voll von Obst und Gemüse, darauf achte. Ebenso sind immer Basics im Haus, zB Tofu. Denn braucht's nämlich heute. Und schon sind wir beim Rezept:

 

Zucchinilaibchen

Wie wunderbar Laibchen aller Art mit der Basis von geraspeltem Tofu anbieten, hab ich ja schon >> hier beschrieben. MIr scheint ich bin überhaupt ein Fan von Laibchen - und Blumenkohl natürlich. Am besten in der Kombination, so wie >> hier. Ui, ich weiche schon wieder vom Thema ab. Zurück in die Küche.

 

Zucchini sind ja Sommergemüse, deshalb hab ich sie zuletzt auserkoren, denn manchmal gehen einem ja direkt die Zucchini-Ideen aus, meint man. Und dann doch nicht.

Ich rasple also den Tofu - ich hab' den roten genommen, der schmeckt grad zu Zucchini gut (das ist keine Werbung - nur eine Empfehlung). Und man rasple die Zucchini. Dann würze man mit Salz, Pfeffer, Ingwer, Knoblauch, frische Kräuter - was immer euch beliebt. Ich gebe einen Hauch von griffigem Mehl dazu und dann noch den Eiersatz für 1-2 Eier. (oder Eier, die die's mit vegan nicht so genau nehmen).

 

Und wer jetzt fragt, wie ich das mit den Laibchen größentechnisch so schön hinbekomme, ich verwende dafür einen großen Keksausstecher. Das sieht man auch >> hier 

 

Und dann wie immer: die Pfanne schön heiß werden lassen. Dann etwas Öl dazu (ich nahm dieses Mal Olivenöl, das ich zum Braten verwende, also nicht das extra vergine, ist ja schad drum) und die Laibchen rein. Schön kross anbraten - und nur 1x umdrehen. Dann Hitze runter, damit sie auch innen schön garen können.

Dieses Mal gab's dazu einen Kräuterdip. Das ist easy. Man verwende irgendwas statt Sauerrahm - ich nahm dieses Mal Seidentofu. Mit Sojamilch machte ich es etwas flüssiger, und dann wird gewürzt: Salz, Pfeffer, Limettensaft, Limettenraspel und Olivenöl. (mein Lieblingsöl kommt natürlich aus Korfu (◠‿◠) )


Und als Beilage das Küchenexperiment, aufmerksame Leser haben es auf >> Facebook schon erwähnt gefunden, die Karotten. Ich hab sie im Ganzen gebraten. Also zuvor geschält, das Grün entfernt. Dann werden sie in Olivenöl (nicht dem von Korfu - sondern einem das ich nur zum Braten verwende) angebraten - gaaanz langsam, bei mittlerer Hitze - sie sollen ja garen. Beim Anbraten hab ich sie karamelisiert. Dann mit einem milden Obstessig ganz vorsichtig abgelöscht (nicht zuviel verwenden, sonst wird's nur sauer). Kurz vor dem Servieren, wird gewürzt und es kommen zum Einsatz, das Trio der Mühlen: Salz, Pfeffer, Chili. Dezent, liebevoll und kreativ im ausgewogenen Tanz miteinander. Und weil ich's farblich schön fand, kamen Basilikumblätter dazu, ganz kurz, grad so dass sie *warum* wurden und ihren Duft mit der sanften Hitze voll entfalten konnten.

 

Und im Sommer geht's nie ohne Salat.

 

Was soll ich sagen - eine fantastische Kreation - ich lobe mich. Ja, ich lobe mich und wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit.

 

 

 

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Daniela Hutter schreibt, bloggt und hält Seminare zum Thema bewusste Lebensführung, es ist ihre Passion alte Tradition mit zeitgemässer Spiritualität zu verbinden. Als Autorin schreibt sie für verschiedene Zeitschriften. Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Buch. Bereits erschienen sind die Bücher Lass deine Träume wahr werden (2013) und Den Tag mit Engeln beginnen (2008), sowie das Kartenset Energien der neuen Zeit (2013).

mehr Info zu den Büchern >> hier

Erzähl doch mal, magst du meine Rezepte?

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Kommentare: 2
  • #1

    Eva (Donnerstag, 31 Juli 2014 16:48)

    Liebe Daniela, ich liiiieeebe deine Rezepte und ich liebe Zucchinilaibchen und ich liiiebe deine Art wie du schreibst. Immer wieder lass ich mich von deinem Koch-Blog inspirieren - D*A*N*K*E

  • #2

    Cookies&Style (Montag, 04 August 2014 10:03)

    Die sehen aber wirklich super gut aus, da kann ich verstehen, dass du dich selbst lobst :-)